Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:42 Infiziertenzahl in Irland steigt +++

Die Zahl der Erkrankten in Irland ist um vier auf sechs gestiegen. Bei den neuen Fällen handele es sich um zwei Frauen und zwei Männer, die jüngst zu Besuch in Norditalien gewesen seien, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

+++ 23:11 Erster Infizierter in Slowenien +++
Nun gibt es auch einen ersten Erkrankten in Slowenien. Der Patient sei jüngst über Italien nach Slowenien gekommen, teilt das Gesundheitsministerium mit.

+++ 22:01 Italien lässt alle Sportler vor leeren Rängen antreten+++
Alle Sportveranstaltungen in Italien sollen wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorerst ohne Publikum stattfinden. Damit sollen weitere Ansteckungen vermieden werden, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Abend in einer Videobotschaft an das Land. Nach Medienberichten gilt dies bis zum 3. April. In Italien gibt es die meisten Fälle der Lungenkrankheit Covid-19. Rund 3100 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert, mehr als 100 sind bereits gestorben. Mehrere Fußballspiele der Serie A und des Pokals waren zuletzt verschoben worden. Möglich ist, dass diese nun nachgeholt werden – ohne Publikum.

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+++ 21:25 Kalifornien meldet ersten Toten +++
In den USA gibt es nach Angaben der Behörden einen ersten Virus-Toten im Bundesstaat Kalifornien. Zuvor waren in den USA nur im Bundesstaat Washington Personen an der Krankheit gestorben. Dort stieg die Zahl der Toten von neun auf zehn und die Zahl der Infizierten von 27 auf 39.

+++ 20:39  "Exzellent": Macron spricht mit Trump und Johnson+++
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat sich mit US-Präsident Donald Trump und dem britischen Premier Boris Johnson über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Coronavirus-Epidemie verständigt. Es gebe die Bereitschaft, die "wissenschaftliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Antwort" auf das Virus im Rahmen der G7-Präsidentschaft der USA aufeinander abzustimmen, schrieb Macron auf Twitter. Er habe mit Trump ein "exzellentes" Gespräch gehabt, so der französische Präsident.

Auch Großbritanniens Premierminister Johnson und Macron hätten vereinbart, gemeinsam an einer internationalen Reaktion zur Bekämpfung der Ausbreitung von Sars-CoV-2 zu arbeiten, teilte die Downing Street mit. Johnson habe Macron über das Vorgehen Großbritanniens zur Eindämmung des Virus informiert, hieß es. Macron will Medienberichten zufolge am Donnerstag rund 30 Ärzte, Wissenschaftler und Laborleiter für ein Gespräch empfangen.

+++ 20:07 Belgische Royals verschieben Italienbesuch +++
Belgiens König Philippe und seine Frau Mathilde verschieben ihre für März geplante Italienreise. Italiens Präsident Sergio Mattarella habe wegen der Coronavirus-Epidemie darum gebeten, teilte das belgische Außenministerium mit. Ursprünglich hatten Philippe und Mathilde vom 23. bis 25. März nach Rom und Mailand reisen wollen. Belgien und Italien würden so bald wie möglich ein neues Datum festsetzen, damit die Reise unter "idealen Umständen" stattfinden könne, hieß es.

+++ 19:28 Virus bremst 007 aus: Bond-Kinostart verschoben +++
Gegen das Coronavirus ist auch James Bond machtlos: Der Start des neuen Kinofilms über den britischen Superagenten wird wegen der weltweit grassierenden Epidemie um mehrere Monate verschoben. Wie die Produzenten via Twitter mitteilten, soll der Streifen "Keine Zeit zu sterben" statt wie geplant im April erst im November in die Kinos kommen.

Nach "sorgfältiger Überlegung" sei entschieden worden, den Starttermin in Großbritannien auf den 12. November und in den USA auf den 25. November zu verschieben, hieß es in der Twitter-Botschaft. Wann der Film in Deutschland und anderen Ländern Premiere feiert, steht demnach noch nicht fest. Der neue James-Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle und Rami Malek als Bösewicht sollte eigentlich am 2. April in den deutschen Kinos anlaufen.

+++ 18:51 Virus wohl erstmals von Mensch zu Tier übertragen +++
Die Behörden in Hongkong haben eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bei einem Hund bestätigt. Bei mehreren Untersuchungen im Abstand einiger Tage sei das Haustier einer Coronavirus-Patientin "schwach positiv" getestet worden, teilten sie mit. Der Zwergspitz weise einen "niedrigen Infektionsgrad" auf. Experten von Universitäten und der Weltorganisation für Tiergesundheit zufolge sei es mutmaßlich der erste Fall einer Übertragung von Mensch zu Tier. Der Spitz gehört einer 60-jährigen Frau, die mit dem Coronavirus infiziert ist. Der Hund befindet sich in einem Tierheim in Quarantäne.

+++ 18:14 Mehr als 100 Corona-Tote in Italien +++
In Italien sind inzwischen mehr als 100 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Es gebe 107 bestätigte Todesopfer, teilte der italienische Zivilschutz mit. Mehr als 3000 Menschen seien landesweit an dem Virus erkrankt.

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+++ 17:37 Moderator Kachelmann unter Corona-Verdacht +++
Fernsehmoderator Jörg Kachelmann ist nach eigenen Angaben auf das Coronavirus getestet worden - und hat die Aufzeichnungen für die MDR-Talkshow "Riverboat" abgesagt. Auf Twitter schrieb er: "Ergebnis in Sachen Covid-19 kommt später heute rein. Je nachdem dauerts dann auch etwas länger mit der Pause." Laut einer MDR-Sprecherin kann Kachelmann die Sendungen am 6. und 13. März nicht moderieren. Axel Bulthaupt werde ihn vertreten, twitterte der Sender. Kachelmann moderiert die MDR-Talkshow gemeinsam mit Kim Fisher.

+++ 17:12 Luftwaffe sagt Ball ab +++

 

+++ 16:45 Student aus Singapur in London verprügelt +++
Wegen eines rassistisch motivierten Angriffs auf einen 23 Jahre alten Studenten aus Singapur hat Scotland Yard Aufnahmen von vier verdächtigen Männern veröffentlicht. Das Opfer hatte bei der Prügelattacke in der Shopping-Meile Oxford Street am 24. Februar der Polizei zufolge Verletzungen im Gesicht durch Schläge und Tritte erlitten. Laut BBC gab der Student an, mit den Worten konfrontiert worden zu sein: "Ich will deinen Coronavirus nicht in meinem Land."

"Dieser Angriff hat das Opfer erschüttert und verletzt. Auf unseren Straßen gibt es keinen Platz für diese Art von gewalttätigem Verhalten und wir sind entschlossen, die Täter zu fassen", sagte Detective Sergeant Emma Kirby der Polizeimitteilung zufolge.

+++ 16:15 Israel verhängt neue Einreisebestimmungen +++
Aus Sorge vor der Ausbreitung des neuen Coronavirus hat Israel neue Einreisebestimmungen verhängt. Israelische Rückkehrer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Spanien müssten sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben, teilte Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Der Gesundheitsminister Jakov Litzman sagte, man werde Versammlungen mit mehr als 5000 Teilnehmern verbieten.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist das Virus mittlerweile bei 15 Personen in Israel nachgewiesen. Tausende Israelis befinden sich nach offiziellen Angaben in häuslicher Quarantäne. Todesfälle wurden bisher nicht erfasst.

+++ 16:00 Infektionszahl in Großbritannien steigt sprunghaft +++
Die Zahl der Corona-Infektionen in Großbritannien ist sprunghaft gestiegen. Sie legte binnen eines Tages um 34 auf 85 zu, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Es ist der bislang größte Anstieg in Großbritannien an einem Tag.

+++ 15:46 Indien schränkt Medikamentenexporte ein +++
Indien will wegen des Coronavirus den Export von Medikamenten einschränken. In Europa nehmen deshalb die Sorgen vor Engpässen bei Arzneimitteln zu, da Indien der weltweit größte Hersteller von Generika, also kostengünstigeren Nachahmerpräparaten, ist. Einige der eingeschränkten Wirkstoffe und Arzneimittel würden überwiegend nach Europa und in die USA exportiert, sagte der Leiter der führenden indischen Handelskammer für Arzneimittelexporte Pharmexcil, Dinesh Dua.

Die Indische Regierung hatte am Dienstag den Export von 26 pharmazeutischen Inhaltsstoffen und den daraus hergestellten Arzneimitteln eingeschränkt, darunter das Schmerzmittel Paracetamol sowie mehrere Antibiotika. Die Liste der Regierung umfasst insgesamt 26 pharmazeutische Wirkstoffe und Arzneimittel, die rund zehn Prozent aller indischen Medikamentenexporte ausmachen. Die Einschränkungen gelten mit sofortiger Wirkung und bis auf weiteres.

+++ 15:26 Saudi-Arabien setzt Wallfahrt auch für Einheimische aus +++
Aus Sorge vor der Ausbreitung des neuen Coronavirus hat Saudi-Arabien nun auch den eigenen Landsleuten sowie Einwohnern mit ausländischer Staatsbürgerschaft Wallfahrten nach Mekka sowie Besuche in Medina untersagt. Es handle sich um eine vorbeugende Maßnahme der Regierung, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA. Wegen des Virus Sars-CoV-2 hatte das Königreich seine Grenzen für Pilgerreisen von Ausländern in die beiden Städte vor knapp einer Woche bereits vorübergehend geschlossen.

Im arabischen Raum sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit etwa 230 Fälle offiziell bekannt. Die Dunkelziffer könnte deutlich höher liegen. Die meisten der Infizierten waren aus dem Iran zurückgekehrt, wo besonders viele Menschen an Covid-19 erkrankt sind.

+++ 15:11 Lufthansa stutzt den Flugplan +++
Der Lufthansa-Konzern hat seinen Flugplan wegen der Coronavirus-Krise um die Kapazität von rund 150 Flugzeugen gestutzt. Damit wurden Ankündigungen aus der vergangenen Woche umgesetzt, wie ein Sprecher sagte.

Es handele sich um einen rechnerischen Wert über den gesamten Konzern, der über rund 750 Passagierflugzeuge verfügt. Noch stünden erst wenige Jets am Boden, etwa bei vorgezogenen Wartungsintervallen.

+++ 14:50 Erster Fall auf den Färöer-Inseln +++
Auch die Färöer-Inseln haben ihren ersten Fall des neuartigen Coronavirus. Das bestätigte der färöische Gesundheitsminister Kaj Leo Holm Johannesen auf einer Pressekonferenz, wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Verweis auf Angaben lokaler Medien berichtete. Es handelt sich bei dem Infizierten demnach um einen Mann, der am 24. Februar von einem Kongress in Paris auf die Inseln im Nordatlantik zurückgekehrt ist. Vier Familienangehörige, darunter zwei Kinder, befinden sich nun für 14 Tage in Quarantäne. Die Färöer-Inseln gelten wie Grönland als weitgehend autonom, gehören aber offiziell zum Königreich Dänemark.

+++ 14:40 Fluggast-Portal: Entschädigungsanspruch bei Absagen bleibt +++
Passagiere müssen die angekündigten Flugabsagen und Umbuchungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nicht widerspruchslos hinnehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen bestehe bei Annullierungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen weiterhin ein Anspruch auf Entschädigungen nach der EU-Fluggastverordnung, sagte der Geschäftsführer des Fluggastportals EUflight, Lars Waterman. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wandte sich gegen Entschädigungen nach der Fluggastrechteverordnung im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

+++ 14:15 Italien schließt alle Schulen und Universitäten +++
Die italienische Regierung ordnet Medienberichten zufolge die Schließung aller Schulen und Universitäten im Land an. Dies solle bis Mitte März gelten, meldet die italienische Nachrichtenagentur Ansa und der Rundfunksender RAI.

+++ 14:03 Frankreich deckelt Preise für Desinfektionsgel +++
Frankreich deckelt wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Preise für Desinfektionsgel. Damit reagiert das Land auf "einzelne Fälle" von Wucherpreisen, wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Sender BFM Business sagte. Nach seinen Angaben will die Regierung im Tagesverlauf ein entsprechendes Dekret erlassen. Zur Höhe des Preisdeckels äußerte er sich nicht.

Desinfektionsgel für Hände sei inzwischen nicht mehr überall in Frankreich erhältlich, sagte Le Maire weiter. Es sei aber "genauso wirksam, sich die Hände mit Seife zu waschen". Die Anti-Betrugsabteilung im Wirtschaftsministerium hatte zuvor eine Untersuchung wegen des massiven Preisanstiegs bei hydroalkoholischen Lösungen und bei Schutzmasken eingeleitet.

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+++ 13:55 Spahn sieht bei Tests Nachholbedarf +++
Bundesgesundheitsminister Spahn hat eingeräumt, dass der Kampf gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus nicht überall optimal laufe. "Es dauert teilweise noch zu lange, bis Verdachtsfälle getestet werden", sagte Spahn bei seiner Regierungserklärung im Bundestag. "Die Situation ist weiterhin sehr dynamisch", sagte er. Die zuständigen Akteure stünden unter großem Druck.

Zugleich warnte Spahn vor Kopflosigkeit und zu großen Ängsten. Deutschland könne sich auf Experten stützen, die zu den besten der Welt zählten - und die meisten Fälle verliefen symptomfrei bis milde.

+++ 13:45 Soli-Aktion:  #bücherhamstern nach Buchmessen-Absage +++
Nach der Absage der Leipziger Buchmesse wegen des Coronavirus haben Bücherfans im Internet eine Soli-Aktion für kleinere Verlage ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #bücherhamstern werden auf Twitter eifrig Lesetipps für Angebote vor allem aus unabhängigen Verlagen ausgetauscht. Verbreitet wurde der Hashtag vom Phantastik Autoren Netzwerk (PAN). "Kleinverlage machen einen erheblichen Umsatz auf der Leipziger Buchmesse", sagte die PAN-Vorstandsvorsitzende Diana Menschig.

Einen großen Verlag und einen bekannten Autor störe es nicht, wenn ihm eine Buchmesse-Lesung mit 50 verkauften Büchern entgehe. "Aber Kleinverlage haben dreistellige Auflagen, sagen wir 500. Und da sind 50 nicht verkaufte Bücher eben 10 Prozent des Umsatzes", sagte Menschig.

+++ 13:29 Spahn: Höhepunkt der Virus-Ausbreitung noch nicht erreicht +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit weiteren Infektionen mit dem neuen Coronavirus. "Der Höhepunkt der Ausbreitung ist noch nicht erreicht", sagt der CDU-Politiker in seiner Regierungserklärung im Bundestag. Die Behörden zielten weiterhin darauf, die Entwicklung zu verlangsamen und einzudämmen. "Die Sicherheit der Bevölkerung geht im Zweifel vor, auch vor wirtschaftlichen Interessen." Spahn ruft die Bürger zugleich zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf.
Er stellt fest: "Aus der Corona-Epidemie in China ist eine Pandemie geworden." In Deutschland habe eine Epidemie begonnen. Inzwischen gebe es rund 240 bestätigte Infektionen, die Lage sei regional aber unterschiedlich.

+++ 13:00 Zahl der Toten im Iran steigt auf 92 +++
Im Iran ist die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Epidemie nach offiziellen Angaben auf 92 gestiegen. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bei einer Pressekonferenz erklärte, wurden seit dem Vortag 15 weitere Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen stieg um 586 auf insgesamt 2922 Fälle. In keinem anderen Land außerhalb Chinas sind bislang so viele Menschen an dem neuartigen Coronavirus gestorben.

+++ 12:53 Verdachtsfall in ICE war falscher Alarm - Zug fährt wieder +++
Der Corona-Verdacht in einem ICE, der im Bahnhof Frankfurt am Main Süd gestoppt worden war, hat sich nicht bestätigt. Daher sei der Zug um 12.01 Uhr für die Weiterfahrt in Richtung Stuttgart wieder freigegeben worden, teilt die Bundespolizei mit. Auch die betreffende männliche Person habe die Fahrt fortsetzen dürfen.

+++ 12:42 EU-Mitarbeiter infizierte sich wohl in Italien  +++
Die EU-Institutionen haben den ersten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Ein Mitarbeiter der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) in Brüssel sei positiv auf das Virus getestet worden, sagte eine EDA-Sprecherin. Demnach kam der Beamte am 23. Februar von einer Reise nach Italien zurück, wo es derzeit die mit Abstand meisten Fälle von Infektionen mit dem Virus in Europa gibt. Die Europäische Verteidigungsagentur hat ihren Sitz in Brüssel und koordiniert Militärforschung und Rüstungsprojekte zwischen den EU-Staaten. Der EDA-Sprecherin zufolge wurden nun bis zum 13. März alle Treffen der Agentur abgesagt.

Mehrere EU-Institutionen haben in den vergangenen Tagen Sicherheitsmaßnahmen wegen der Virus-Erkrankung getroffen. Das Europaparlament beschloss am Montag, für drei Wochen keinerlei Besucher mehr zuzulassen. Plenar- und Ausschusssitzungen sollen aber normal weiterlaufen.

+++ 12:30 Italienische Regierung erwägt Schließung aller Schulen +++
Die italienische Regierung erwägt nach Informationen aus Regierungskreisen die Schließung aller Schulen im Land. Dies sei eine Möglichkeit, eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen.

+++ 12:24 Erster Verdachtsfall in einem EU-Büro in Brüssel +++
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von einem ersten Coronavirus-Verdachtsfall in einem EU-Büro in Brüssel. Mehr Informationen sind dazu noch nicht bekannt.

+++ 12:15 ICE in Frankfurt wegen Verdachtsfall gestoppt +++
Wegen eines Verdachtsfalls ist in Frankfurt ein ICE gestoppt worden. Das teilte die Bundespolizeiinspektion mit. Am Vormittag sei die Meldung eingegangen, dass sich in einem ICE aus Kiel eine männliche Person mit Verdacht auf das Virus befand, hieß es in der Mitteilung. Der Zug war unterwegs nach Stuttgart, an Bord seien 300 Reisende.

"Da der ICE sich auf der Fahrt in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof befand wurde er auf Anordnung der Bundespolizei in Frankfurt am Main Süd gestoppt und am Gleis 8 von Einsatzkräften abgesperrt. "Die betreffende Person sei im Zug isoliert und das Gesundheitsamt informiert worden. Wann der Zug seine Fahrt Richtung Stuttgart fortsetzen kann, steht laut Bundespolizei noch nicht fest.

+++ 12:07 Frankreich: Schutzmasken gibt es nur noch auf Rezept +++
Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus sind Schutzmasken in Frankreich nur noch auf Rezept erhältlich. Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye sagte im Radiosender France Inter, die Apotheken seien angewiesen worden, "Masken nur noch auf ärztliche Verschreibung oder an Gesundheitspersonal weiterzugeben".

Damit kämen die Masken "Menschen zu Gute, die infiziert sind oder stark gefährdet sind, sich zu infizieren". Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor angeordnet, "alle Vorräte sowie die Produktion von Schutzmasken" zu beschlagnahmen, wie er auf Twitter mitteilte.

+++ 11:40 Hannover Messe wird verschoben +++
Wegen der anhaltenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verschieben die Veranstalter der Hannover Messe die weltgrößte Industrieschau. Das Branchentreffen mit rund 6000 Ausstellern, das vom 20. bis 24. April in der niedersächsischen Landeshauptstadt geplant war, soll jetzt vom 13. bis 17. Juli stattfinden. Dies teilte die Deutsche Messe AG mit.

+++ 11:21 Krisenstab: Export von Schutzausrüstung verboten, zentrale Beschaffung von Materialien +++
Der gemeinsame Krisenstab des Innen- und Gesundheitsministeriums hat heute weitreichende Maßnahmen beschlossen, um den Schutz der Bevölkerung und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:

  • Das Bundesgesundheitsministerium beschafft die medizinische Schutzausrüstung zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser sowie Bundesbehörden.
  • Außerdem wird der Export von medizinischer Schutzausrüstung ins Ausland verboten.
  • Der Krisenstab empfiehlt, dass Deutsche im europäischen Ausland, die sich auf Anweisung lokaler Behörden in Quarantäne begeben müssen, diese zu Ende führen.
  • Das Auswärtige Amt nimmt in seinen Reisehinweisen auf, dass auf Kreuzfahrtschiffen ein erhöhtes Quarantäne-Risiko besteht.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Krisenstab und Bundesländern wird verstärkt. Die Bundesländer benennen entsprechende Kontaktpersonen.
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+++ 11:03 Kriminelle entdecken das Geschäft mit Schutzmasken +++
Ob in Indonesien oder Thailand: Es mehren sich die Berichte über kriminelle Geschäfte mit den Masken, die gegen das neuartige Coronavirus schützen sollen. Im Westen von Jakarta beschlagnahmte die Polizei rund 600.000 Stück. Die Händler hätten keine Genehmigung gehabt, sagte ein Polizeisprecher in Indonesien. Die Preise für Masken schossen in dem südostasiatischen Land in die Höhe. Eine Schachtel, die sonst für 20.000 Rupiah (1,30 Euro) zu haben ist, kostet nun bis zu 500.000 Rupiah (32 Euro).

Zuvor sah sich das Gesundheitsministerium in Thailand genötigt, etwas klarzustellen: Die in der Medizin genutzten Masken seien nicht wiederverwendbar. Zuvor hatte die Polizei eine Gruppe festgenommen, die Masken gewaschen und wieder verkauft hatte. Die Gesundheitsministerin Panpimol Wipulakorn sagte, so etwas sei illegal und gefährlich für die Gesundheit.

+++ 10:41 Brasilien ermittelt gegen "Scharlatane" der evangelikalen Kirche +++
Die brasilianische Polizei hat Ermittlungen gegen eine evangelikale Kirche eingeleitet, die ihren Gläubigen eine "Immunisierung" gegen das neuartige Coronavirus versprach. Gegen die Kirchenvertreter werde wegen des Verdachts des "Scharlatanismus" ermittelt, sagte Kommissarin Laura Lopes. Die Catedral Global do Espírito Santo in der südbrasilianischen Stadt Porto Alegre hatte in einer Online-Broschüre mit der "Kraft Gottes gegen das Coronavirus" geworben.

Sie versprach ihren Gläubigen "eine Salbung mit geweihtem Öl", das "gegen Epidemien, Viren oder Krankheiten immun macht". Bei der Polizei gingen daraufhin zahlreiche Anrufe ein. Als die Beamten zum Gottesdienst am Sonntag anrückten, konnten sie nach eigenen Angaben jedoch keine Hinweise auf ein Vergehen feststellen.

+++ 10:28 Fußball-Bundesliga: Borussen-Duell findet Samstag statt +++
Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund am Samstag soll nicht abgesagt werden. Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach sehe keinen Grund für eine solche Entscheidung, sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Alle Fußballfans, die im vom Coronavirus besonders betroffenen Kreis Heinsberg wohnen, sollen vom Verein aber das Angebot erhalten, ihre bereits gekaufte Karte für das Spiel zurückzugeben und stattdessen kostenlos ein anderes Spiel der Borussia zu besuchen.

"Wir bedanken uns für die konstruktiven Gespräche mit Innenminister Reul und Gesundheitsminister Laumann, die es uns am Ende ermöglichen, unser Heimspiel am Samstag auszutragen", erklärte Borussias Präsident Rolf Königs in einer Pressemitteilung. "Borussia wird die mit den Ministerien besprochenen Vorbeuge- und Informations-Maßnahmen für die Besucher des Borussia Park durchführen."

+++ 10:20 Zahl der Infektionen in Deutschland steigt auf 240 +++
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland nimmt deutlich zu. Heute meldet das Robert-Koch-Institut 240 Krankheitsfälle, gestern Nachmittag waren es noch 196. Inzwischen hat sich die Epidemie auf 15 Bundesländer ausgebreitet. Besonders in Baden-Württemberg nahm die Zahl der Fälle zuletzt deutlich zu. Am stärksten ist aber nach wie vor Nordrhein-Westfalen betroffen mit inzwischen 111 Patienten.

+++ 10:12 Covid-19-Patient in Polen war kurz zuvor in Deutschland +++
Offenbar von Deutschland aus hat sich das neuartige Coronavirus auch nach Polen ausgebreitet. Die erste Infektion in Polen sei bei einem Mann nachgewiesen worden, der sich zuvor in Deutschland aufgehalten habe, sagte der polnische Gesundheitsminister Lukasz Szumowski bei einer Pressekonferenz. Der Mann gehöre keiner Risikogruppe an, sein Leben sei nicht in Gefahr. Der Mann sei mit starkem Fieber und anderen Symptomen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 in ein Krankenhaus in Zielona Gora eingeliefert worden, führte der Minister aus.

Vor der Diagnose habe der Patient "relativ wenige Kontakte" zu seinem Umfeld gehabt. In Polen sind derzeit außerdem 68 Menschen im Krankenhaus, bei denen ein Coronavirus-Verdacht geprüft wird. Etwa 500 weitere Menschen stehen unter Quarantäne.

+++ 10:01 Virus kehrt zurück: China entdeckt 75 Infektionen bei Reisenden +++
Mit der weltweiten Ausbreitung kehrt das neuartige Coronavirus auf dem Umweg über das Ausland wieder nach China zurück. So sind innerhalb einer Woche bei der Ankunft in China bereits 75 Reisende entdeckt worden, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert waren, wie die Grenzbehörden nach Angaben der chinesischen Ausgabe der Zeitung "Global Times" berichteten. Allein acht Chinesen, die aus der norditalienischen Stadt Bergamo in der schwer betroffenen Lombardei zurückkehrten, sind in der ostchinesischen Provinz Zhejiang positiv getestet worden, wie das Wirtschaftsmagazin "Caixin" berichtete. Die Chinesen seien heimgekehrt, weil ihr Restaurant in Bergamo seit dem Ausbruch des Virus in Norditalien nicht mehr lief.

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Bei der Einreise in China seien durch die verschärften Kontrollen und Fiebermessungen bisher 6728 Menschen mit Krankheitssymptomen aufgefallen, hieß es. Der erste Fall einer Infektion bei einem Reisenden aus dem Ausland sei am vergangenen Donnerstag in der Provinz Ningxia festgestellt worden.

+++ 09:34 Bericht: Ministerium regt wohl Bundesligaspiel-Verschiebung an +++
Laut einem Bericht der "Rheinischen Post" steht wohl das Fußball-Bundesliga-Spiel Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund auf der Kippe. Nach Angaben der "RP" soll das Gesundheitsministerium aufgrund des Coronavirus eine Verschiebung der Partie angeregt haben. Sobald es gesicherte Informationen gibt, ob das Spiel stattfindet oder nicht, werden Sie es bei ntv.de erfahren.

+++ 09:19 Frankreichs Finanzminister rechnet mit Konjunkturhilfen +++
Europa muss sich dem französischen Finanzminister Bruno Le Maire zufolge auf Konjunkturhilfen einstellen. Die Euro-Zone müsse auch höhere Haushaltsausgaben einkalkulieren, sollte die Coronavirus-Epidemie länger anhalten und das Wirtschaftswachstum belasten.

+++ 09:01 Erster Coronavirus-Fall in Polen +++
Polen meldet die erste bestätigte Infektion. Der Mann sei in einem Krankenhaus in Zielona Gora im Westen des Landes, teilt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski mit. Der Zustand des Patienten sei gut.

+++ 08:48 Chinesische Notenbank will Firmen helfen +++
Die chinesische Notenbank kündigt an, die Finanzierungsbedingungen für kleine und mittelgroße Firmen zu verbessern. Die Finanzierungskosten würden verringert. Dagegen werde die Finanzierungspolitik für den Immobiliensektor konstant gehalten. Der Bereich werde nicht als Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft eingesetzt.

+++ 08:32 Japanischer Konzern forscht an Mittel gegen Covid-19 +++
Takeda Pharmaceutical arbeitet an der Entwicklung eines Medikaments gegen das Coronavirus. Gesucht werde ein Mittel, mit dem sich Menschen behandeln lassen, die sich entweder bereits mit dem Coronavirus infiziert haben oder ein hohes Risiko haben, dies zu tun, teilte der Konzern mit. Das experimentelle Medikament werde aus dem Blut von Coronavirus-Patienten gewonnen, die sich von der Atemwegserkrankung erholt haben, sagten Vertreter des Unternehmens.

Die Forscher hoffen, dass die von den genesenen Patienten entwickelten Antikörper das Immunsystem der neuen Patienten stärken und neue Infektionen stoppen können. Ein solcher Therapieansatz habe sich bei der Behandlung schwerer akuter viraler Atemwegsinfektionen als wirksam erwiesen, so Takeda. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, will Takeda das Mittel in 9 bis 18 Monaten auf den Markt bringen. An einem Mittel arbeiten auch Gilead Sciences und AbbVie, eine Handvoll Unternehmen sucht nach einem Impfstoff.

+++ 08:07 Australische Supermarktkette limitiert Kauf von Toilettenpapier +++
Der Coronavirus sorgt auch in Australien für Beunruhigung und Hamsterkäufe: Nach Angaben der Supermarkt-Kette Woolworth dürfen die Kunden nur noch vier Pakete Toilettenpapier pro Kunde kaufen. Auch Aldi sah sich dazu gezwungen, zumindest in einem Markt in Epping  (nordwestlich von Sydney) den Kauf auf ein Paket pro Kunde zu limitieren. Hintergrund waren regelrechte Panikkäufe vieler Kunden, die stapelweise Toilettenpapier kauften.

+++ 07:45 China billigt Arthritismittel für Coronavirus-Patienten +++
Noch gibt es keinen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Und auch eine medikamentöse Behandlung folgt in den betroffenen Staaten bislang keinem einheitlichen Plan. Nun setzt China nach Angaben der Gesundheitsbehörden auf ein augenscheinlich ungewöhnliches Präparat: ein Arthritis-Mittel des Schweizer Pharmakonzerns Roche. Damit sollen schwer erkrankte Patienten künftig behandelt werden.

+++ 07:14 Zahl der Infektionen steigt in Südkorea auf über 5300 +++
Die Zahl der Menschen, die sich bisher mit Sars-CoV-2 angesteckt hätten, ist seit Dienstag in Südkorea um 516 auf 5325 gestiegen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Nach einer Änderung der Zählmethode schlossen die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention dabei 374 Fälle ein, die zunächst schon am Dienstagnachmittag bekannt gegeben worden waren. In keinem anderen Land außerhalb Chinas wurden bisher mehr Infektionsfälle gemeldet. Die Zahl der bisherigen Todesfälle, die mit dem Covid-19-Erreger in Verbindung gebracht werden, wird mit 32 angegeben. Im Zentrum des Ausbruchs in Südkorea steht die südöstliche Millionenstadt Daegu und die umliegende Region.

+++ 06:52 Fans fordern Verschiebung des neuen Bond-Films +++
Am 2. April ist der Kinostart des neuen Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" geplant. Manche Fans fordern allerdings, wegen des grassierenden Coronavirus den Start zu verschieben. "Die Veröffentlichung von 'Keine Zeit zu sterben' sollte verschoben werden", heißt es in einem offenen Brief auf der bekannten Fan-Seite "mi6-hq.com". Konkret wird gefordert: "Verschiebt die Veröffentlichung [...] bis zum Sommer, denn Experten erwarten, dass das Virus bis dahin seinen Höhepunkt erreicht hat und unter Kontrolle ist. Die Gesundheit und das Wohl der weltweiten Fans und ihrer Familien ist wichtiger." Man habe ohnehin bereits gut vier Jahre auf den neuen Film mit Daniel Craig gewartet, weswegen ein paar Monate nun auch nichts mehr ausmachen würden.

+++ 06:33 Facebook macht Ausnahme: Falschinformationen löschen +++
Facebook will keine Verbreitung von falschen Informationen und Verschwörungstheorien über das neuartige Coronavirus zulassen. Das Online-Netzwerk werde sie entfernen und dabei den Einschätzungen globaler Gesundheitsorganisationen folgen, kündigt Gründer und Chef Mark Zuckerberg an. Zudem werde keine Werbung zugelassen, mit der die Krise ausgenutzt werden solle - zum Beispiel mit der Behauptung, die Produkte könnten die Krankheit heilen. Für Facebook ist das Vorgehen eine Ausnahme von der Linie, nicht entscheiden zu wollen, was falsch und was richtig ist. So war das Online-Netzwerk für die Entscheidung kritisiert worden, auch nachweislich falsche Aussagen von Politikern unkommentiert auf der Plattform zu lassen. Im Fall der Coronavirus-Unwahrheiten griffen aber die Facebook-Regeln, die es verböten, Menschen in Gefahr zu bringen, erklärte Zuckerberg.

Amazon
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+++ 05:36 Coronavirus-Fall bei Amazon +++
Amazon meldet einen Coronavirus-Fall an seinem Hauptsitz in Seattle. Nach Angaben des Onlinehändlers ist bei einer Person die Infektion nachgewiesen worden. Die Amazon-Büros sind über die Innenstadt von Seattle verteilt.

Die infizierte Person arbeitete demnach in einem Gebäude, das nicht zum Kern-Hauptquartier gehört. Amazon hat mehr als 50.000 Mitarbeiter in der Region. Das Gebiet rund um Seattle entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem Schwerpunkt von Infektionen in den USA.

+++ 05:22 Fed-Banker: wirtschaftliche Auswirkungen nur von kurzer Dauer +++
Der Präsident der US-Notenbank von Chicago, Charles Evans, geht davon aus, dass der Ausbruch des Coronavirus nur einen "kurzzeitigen Abdruck" auf der Wirtschaft der USA hinterlassen werde. "Die Erwartung ist, dass es ein relativ kurzlebiger Einfluss auf die Wirtschaftstätigkeit in den USA haben wird", sagt Evans. Die Zinsreduzierung der Fed um ein halbes Prozent solle laut Evans dazu beitragen, das Vertrauen zu erhalten und sich vor einer Verlangsamung der Wirtschaft im Zusammenhang mit dem Gesundheitsnotstand zu schützen.

+++ 05:07 Olympia-Reisen nach Tokio: Nachfrage aktuell zurückhaltend +++
Organisierte Reisen zu den Olympischen Spielen in Tokio sind aus Angst vor dem Coronavirus derzeit noch nicht sehr gefragt. "Es gab vereinzelt Stornoanfragen, wir haben aktuell jedoch keine Stornierungen. Die Nachfrage ist zurückhaltend", teilt Dertour mit. Der Reiseveranstalter rechnet mit rund 2500 Gästen in Tokio: "Das sind etwas mehr, als es 2016 in Rio waren." Vergleichbar mit London seien die Zahlen aber nicht, da London viel näher war und das Unternehmen dorthin sogar Bustouren organisiert habe.


+++ 04:52 Japan hält an Olympischen Spielen fest +++
Japan bereitet sich wie geplant auf die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele in Tokio vor, erklärt Kabinettsekretär Yoshihide Suga. Der olympische Minister Seiko Hashimoto hatte zuvor erklärt, dass in Tokios Vertrag mit dem Internationalen Olympischen Komitee eine Verschiebung bis Ende des Jahres "hineininterpretiert" werden könne. Die Regierung halte aber weiterhin daran fest, die Spiele am 24. Juli zu eröffnen.

+++ 04:33 China meldet erneut weniger Neuerkrankungen +++
Die Zahl der Neuinfektionen in China geht weiter zurück. Die Behörden meldeten für Dienstag 119 Neuinfektionen, tags zuvor waren es 125. Damit klettert die Gesamtzahl der Infizierten auf 80.270. Die Zahl der Toten steigt um 38 auf 2981. Tags zuvor waren 31 gemeldet worden. Auf die zentrale Provinz Hubei entfallen dabei 37 Todesfälle und 115 Neuinfektionen.

+++ 03:58 Medien: Großbritannien stuft Covid-19 als meldepflichtig ein +++
Einem Medienbericht zufolge wird Großbritannien Covid-19, die durch das neue Coronavirus verursachte Lungenkrankheit, offiziell als "meldepflichtig" einstufen, berichtet der Sender BBC. "Dies wird Unternehmen helfen, eine Entschädigung durch ihre Versicherungspolicen im Falle von Stornierungen zu verlangen, die sie möglicherweise als Folge der Ausbreitung des Virus vornehmen müssen", zitiert die BBC einen Sprecher des Gesundheits- und Sozialamtes.

+++ 03:27 Auch Hongkongs Zentralbank senkt nach Fed-Vorstoß Zinsen +++
Die Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) senkt ihren Zinssatz um 50 Basispunkte auf 1,5 Prozent. "Es gibt immer noch eine große Unsicherheit beim Verlauf der Epidemie, daher wird es immer noch sehr große Schwankungen an den Finanzmärkten geben", erklärt die HKMA. Zuvor hatte die US-Notenbank (Fed) eine Zinssenkung der gleichen Marge bekannt gegeben. Auch die australische Zentralbank senkte ihren Leitzins.


+++ 02:47 Zeitung: Hannover Messe vor der Verschiebung +++
Die Hannover Messe findet offenbar nicht wie sonst im April statt. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Aussteller- und Messekreise berichtet, soll die größte Investitionsgütermesse der Welt wegen möglicher Gefahren durch das Coronavirus nicht wie geplant vom 20. bis 24. April in Hannover stattfinden. Die Industrieschau soll aber nicht wie andere Messen ersatzlos ausfallen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden.

Eine offizielle Mitteilung wird in den kommenden Tagen erwartet. Die Hannover Messe ist mit ihren mehr als 5000 Ausstellern und gut 200.000 Besuchern die größte Messe der Welt für die Automatisierung und die Energietechnik.

+++ 01:59 NRW-Kommunen fordern konkrete Handlungsempfehlungen +++
Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen fordern im Kampf gegen das Coronavirus mehr Orientierung durch die Landesregierung. "Die Städte in Nordrhein-Westfalen wünschen sich vom Gesundheitsministerium in Düsseldorf konkrete Handlungsempfehlungen, mit welchen Maßnahmen weitere Corona-Infektionen schnell und wirksam einzudämmen sind", so der Hauptgeschäftsführer des Städtetags NRW, Helmut Dedy, in der "Rheinischen Post".

+++ 00:54 Berkshire Hathaway hält an Aktionärstreffen Anfang Mai fest +++
Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Investors Warren Buffett hält an den Plänen für ihr jährliches Aktionärstreffen am 2. Mai fest. Möglicherweise werde das Rahmenprogramm eingeschränkt, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Zu dem mehrtägigen Treffen - von Warren als "Woodstock for Capitalists" beschrieben - kommen jährlich 40.000 oder mehr Menschen.

+++ 00:23 Dritter Fall im NRW-Kreis Düren: Coronavirus bei Lehrerin bestätigt +++
Im Kreis Düren ist ein weiterer Fall des neuartigen Coronavirus bei einer Lehrerin bestätigt worden. Die Frau sei aus der Städteregion Düren und unterrichte an der Johannes-Schule in Aldenhoven-Siersdorf, teilt der Kreis Düren mit. Damit steige die Zahl der bestätigten Fälle im Kreis auf drei. Die Grundschule bleibt vorsichtshalber am Mittwoch geschlossen. Lehrer, Eltern und Schüler seien informiert worden.


+++ 00:02 Dritte bestätigte Coronavirus-Infektion in Mecklenburg Vorpommern +++
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen dritten bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit mit. Bei dem Erkrankten handele es sich um einen 50-jähriger Mann ohne Vorerkrankungen, der in der vergangenen Woche in Südtirol zum Skiurlaub gewesen sei.

+++ 23:51 Trump will Reisen in Seuchenregionen verbieten +++
Die US-Regierung erwägt nach Darstellung von Präsident Donald Trump ein Verbot von Reisen aus den USA in besonders von der Epidemie betroffene Gebiete. Entsprechende Einschränkungen innerhalb des Landes seien dagegen kein Thema, sagt Trump vor einem Treffen mit Gesundheitsexperten.

+++ 23:30 Ford legt weltweit Dienstreisen auf Eis +++
Ford schränkt einem Medienbericht zufolge weltweit Geschäftsreisen bis zum 27. März ein. Zwei Mitarbeiter des US-Autobauers seien in China positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet der Sender CNBC.

+++ 23:10 Google sagt jährliche Entwicklerkonferenz ab +++
Google sagt wegen der Epidemie seine jährliche Entwicklerkonferenz I/O ab. Man werde in den kommenden Wochen nach alternativen Formaten suchen, teilt der US-Suchmaschinenbetreiber mit.

+++ 22:51 Johnson schüttelt Hände im Akkord +++
Der britische Premier Boris Johnson ist extrem cool: Er sei in einem Krankenhaus gewesen, in dem auch Corona-Kranke lagen. Er habe trotzdem Hände geschüttelt und werde das auch weiter tun, sagte er. Da kann man nur sagen: Hals und Beinbruch.


+++ 22:31 Weltbank plant 12 Milliarden Dollar-Spritze +++
Die Weltbank will vom Coronavirus-Ausbruch betroffene Länder mit einem Hilfspaket in Höhe von zwölf Milliarden Dollar unterstützen. Ziel der Soforthilfe sei es, den Staaten "schnell" und "effektiv" zu helfen, sagte Weltbank-Chef David Malpass vor Journalisten in Washington. Malpass betonte zudem, es sei wichtig, die "zusätzliche Last", die das Coronavirus armen Ländern aufbürde, anzuerkennen. Es gebe noch viele Unbekannte im Zusammenhang mit dem Virus, möglicherweise werde noch viel mehr Hilfe benötigt. Malpass rief die Länder dazu auf, sich auf regionaler und internationaler Ebene bei ihren Bemühungen abzusprechen.

+++ 22:06 Erster Infizierter in Argentinien  +++
Bisher scheint Südamerika von der Epidemie weitgehend verschont, doch nun ist erstmals in Argentinien bei einem Patienten das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Der Mann sei am Sonntag aus Italien eingereist, teilte Gesundheitsminister Ginés González García mit. Der Patient stehe nun in einem Krankenhaus in Buenos Aires unter Quarantäne. Nach Ecuador mit sieben Fällen und Brasilien mit zwei Fällen ist Argentinien damit das dritte südamerikanische Land  mit bestätigten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Weltweit haben sich inzwischen mehr als 90.000 Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert.

Wenn Sie wissen möchten, was zuvor alles passiert ist, können Sie die Entwicklungen des Vortages hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/fzö/rts/AFP/dpa