Panorama

Politiker kondolieren Reaktionen zur Katastrophe in Frankreich

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In dem abgestürzten Jet der Lufthansa-Tochter Germanwings saßen 144 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder. Darunter ist womöglich auch eine Schulklasse aus dem nordrhein-westfälischen Haltern.

(Foto: AP)

Der Absturz des Germanwings Airbus in Südfrankreich löst Betroffenheit aus. Zahlreiche Politiker zeigen sich tief Betroffen und sprechen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Der Absturz des Germanwings Airbus in Südfrankreich löst Betroffenheit aus. Von den 148 Menschen an Bord hat offenbar niemand überlebt, wie Frankreichs Präsident Hollande bekannt gibt.

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Bei Twitter schreibt Hollande: "Ich möchte den Familien der Opfer des Absturzes mein Mitgefühl aussprechen. Das ist ein Trauerfall, eine Tragödie.

Angela Merkel reist am Mittwoch nach Frankreich an den Absturzort der deutschen Passagiermaschine. Sie werde zusammen mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dorthin fahren, um sich "selbst ein Bild zu machen", sagt Merkel in Berlin. Den Betroffenen sichert sie "Hilfe und Beistand" der Bundesregierung zu. Offenbar seien unter den Opfern "viele Landsleute", sagt die Kanzlerin. Merkel spricht von "erschütternden Nachrichten" und fügt hinzu, noch sei nicht viel über den Absturz des Flugzeugs bekannt. "Jede Spekulation über die Ursache des Absturzes verbietet sich", sagt sie.

Der französische Premierminister Manuel Valls schreibt: "Die Luftkatastrophe von diesem Vormittag versetzt Frankreich in eine tiefe Traurigkeit. Mitgefühl und Solidarität für alle Angehörigen der Opfer."

Wladimir Putin spricht Kanzlerin Angela Merkel, dem spanischen König Felipe VI. sowie den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. "Russland teilt die Trauer jener, die bei dieser Tragödie ihre Angehörigen verloren haben".

Die US-Regierung sei mit den Behörden in Deutschland, Frankreich und Spanien in Kontakt, teilte das Weiße Haus mit. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, ihren Familien und ihnen nahestehenden Personen." US-Präsident Barack Obama wurde den Angaben zufolge über das Unglück unterrichtet.

Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy zeigt sich "schockiert" über den Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich, die in Barcelona gestartet war. Es handele sich um eine "Tragödie", erklärt er über Twitter. "Wir arbeiten eng mit den französischen und deutschen Behörden zusammen."

Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Opfern des Absturzes der Germanwings-Maschine in Südfrankreich sein Mitgefühl ausgesprochen. "Tief betroffen nach dem Desaster des A320 im Süden Frankreichs", heißt es in einer Stellungnahme Renzis. "Ich möchte François Hollande, Angela Merkel und Mariano Rajoy meine Trauer und meine Nähe für die Opfer und ihre Familien ausdrücken."

Auch der deutsche Außenmininister Frank-Walter Steinmeier twittert: "Unsere Gedanken sind bei denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Opfern sind."

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Joachim Gauck.

(Foto: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck sagt während eines Staatsbesuchs in Peru: "Mit größter Bestürzung habe ich von dem schweren Flugzeugunglück erfahren. Meine Gedanken sind bei den Familienangehörigen und Freunden der vielen Opfer. Ihnen gilt meine tief empfundene Anteilnahme. Mögen sie in dieser schweren Zeit Kraft und Trost finden."

Christian Lindner, Vorsitzender der FDP, zeigt sich ebenfalls betroffen: "Nach der schrecklichen Nachricht zum Flugzeugabsturz über Südfrankreich kann man kaum noch Tagesgeschäft machen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien", schreibt der Politiker bei Facebook.

SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel zeigt sich erschüttert bei Facebook: "Das sind fürchterliche Nachrichten, die uns in diesen Stunden aus Frankreich erreichen. Wir alle sind fassungslos angesichts dieser schrecklichen Katastrophe, die so viele Menschen aus dem Leben gerissen hat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Sie brauchen jetzt jede mögliche Unterstützung. Ganz persönlich und im Namen der deutschen Sozialdemokratie drücke ich meine tiefe Trauer aus."

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Germanwings trägt Trauerflor: Das Logo der Fluggesellschaft wurde als Zeichen der Trauer eingeschwärzt.

(Foto: Screenshot Facebook Germanwings)

Die betroffene Fluggesellschaft Germanwings schreibt auf ihrer Internetpräsenz: "Wir müssen leider bestätigen, dass Flug 4U9525 auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen verunglückt ist. Es handelt sich um ein Flugzeug vom Typ A320. An Bord waren 144 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder."Außerdem weist Germanwings darauf hin, dass es unter der Telefonhotline 0800 - 11 33 55 77 Informationen und Betreuung für Angehörige gibt. "Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Germanwings und der Lufthansa sind in tiefer Betroffenheit mit  ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder", heißt es außerdem.

Die Fluggesellschaft Air Berlin schreibt auf Twitter: "Unsere Gedanken sind bei den Passagieren und der Crew von Flug 4U-9525, bei ihren Familien und Freunden."

Der Lufthansa liegen nach Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr noch keine Erkenntnisse über den Grund für den Absturz eines Flugzeugs der Tochter Germanwings vor. "Wir können noch keine Angaben zum Unfallhergang bei Germanwings machen", sagt er in der Lufthansa-Zentrale am Frankfurter Flughafen. Er werde sich nun mit Mitgliedern der Bundesregierung auf den Weg zur Unfallstelle nach Frankreich begeben. "Unsere Gedanken sind bei Passagieren, der Crew und den Angehörigen in dieser schwarzen Stunde unseres Unternehmens."

Kardinal Reinhard Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) hat "mit großer Bestürzung und tiefem Schmerz" auf den Absturz der reagiert. "Die unfassbare Tragödie lässt Worte versagen. Deshalb rufe ich zum Gebet für Opfer und Angehörige auf. Erbitten wir für sie Gottes Beistand und Trost", sagt er. "Wir gedenken der Opfer dieses Unglücks, das Menschen plötzlich und unerwartet mitten aus dem Leben gerissen hat."

"Es macht mich traurig und wahnsinnig betroffen", sagt Joachim Löw bei der Pressekonferenz der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor dem Länderspiel gegen Australien in Kaiserslautern. "Es gibt einem persönlich ein ganz schlechtes Gefühl, weil es keine Chance gibt, dass Menschen überleben."

Tennis-Idol Boris Becker schreibt auf Instagram: "Meine Gedanken und Gebete sind bei den Familien!"

Formel-1-Pilot Nico Rosberg sagt: "Was für eine schlimme Nachricht vom Flugzeugabsturz. Bin absolut sprachlos. Wünsche in diesen schlimmen Momenten allen Familienmitgliedern und Freunden der Opfer ganz viel Kraft."

Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski twittert: "Mein Beileid für alle Betroffenen des Flugzeugunglücks. Was für eine unfassbare Tragödie: Wir sind in Gedanken bei euch."

Auch Fußball-Nationalspieler Benedikt Höwedes meldet sich auf Twitter: "Unser Mitgefühl gilt den Opfern und Familien des tragischen Flugzeug-Unglücks. Jeder von uns hätte an Bord der Maschine sitzen können."

Quelle: ntv.de, hla/spt/dpa/rts/AFP