Politik

Stern-RTL-WahltrendBND-Affäre ändert Wahlabsichten nicht

06.05.2015, 15:31 Uhr

Mittelfristig könnte es der CDU schaden, dass der BND ein Eigenleben führt. Noch vertrauen die Wähler der Partei aber. Die Popularität der Kanzlerin steigt in dieser Woche sogar.

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Angela Merkel wirkt trotz BND-Affäre ganz entspannt. (Foto: REUTERS)

Die Glaubwürdigkeit der Bundeskanzlerin ist durch die BND-Affäre gefährdet. Das ist laut einer Umfrage des Instituts Insa die Einschätzung von 62 Prozent der Wahlberechtigten. Nur 18 Prozent erwarten einen solchen Effekt nicht. Im Stern-RTL-Wahltrend lässt sich jedoch noch kein Popularitätsverlust Angela Merkel bemerken: 59 Prozent der Deutschen würden sie bei einer Direktwahl wieder zur Bundeskanzlerin machen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Vizekanzler Sigmar Gabriel würden 12 Prozent wählen. Auch dieser Wert ist um einen Prozentpunkt gestiegen.

In der Sonntagsfrage sind alle Werte so wie in der Vorwoche: Die Union steht bei 42 Prozent, die SPD bei 24, die Grünen bei 10 und die Linke bei 9 Prozent. AfD und FDP bleiben mit je 4 Prozent unter der entscheidenden 5-Prozent-Hürde.

Quelle: ntv.de, che

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