Politik
Angela Merkel liegt mit acht Prozentpunkten vor Martin Schulz.
Angela Merkel liegt mit acht Prozentpunkten vor Martin Schulz.(Foto: Imago/Reuters)
Mittwoch, 22. März 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Merkel hängt Schulz ab

Der Höhenflug von SPD-Kanzlerkandidat Schulz bekommt einen Knick. Bundeskanzlerin Merkel setzt sich wieder deutlich von ihrem Konkurrenten ab. Für die SPD geht es ebenso abwärts, während die Union zulegt.

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat zuletzt bei der Wahl zum Parteivorsitzenden ein Traumergebnis von 100 Prozent erzielt. Im neuesten Stern-RTL-Wahltrend verliert er allerdings deutlich gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Während in der vergangenen Woche noch 36 Prozent sagten, sie würden sich im Fall einer Direktwahl für den Sozialdemokraten entscheiden, sind es in dieser Woche nur 33 Prozent.

Merkel hingegen verbessert ihr Ergebnis von 39 auf 41 Prozent. Damit trennen Merkel und Schulz acht Prozentpunkte, wenn nach der Kanzlerpräferenz gefragt wird. 26 Prozent der Befragten würden keinen der beiden Spitzenkandidaten wählen.

Die SPD verliert ebenfalls. Sie gibt einen Prozentpunkt ab und liegt derzeit bei 31 Prozent. Im Vergleich zu den Werten, die die Sozialdemokraten zu Jahresbeginn erreichten, ist das allerdings noch immer ein starker Zuspruch. Anfang des Jahres lag die SPD noch bei 21 Prozent.

Zwar ginge die Union mit 34 Prozent derzeit als Wahlsieger aus der Umfrage hervor, kann das Ergebnis von Anfang Januar allerdings nicht wiederholen. Damals lag sie bei 37 Prozent. Aktuell geht es für die Partei von Kanzlerin Merkel im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt nach oben.

Als drittstärkste Partei geht die AfD aus der aktuellen Wählerbefragung hervor. Sie bleibt ebenso wie in der Vorwoche bei 9 Prozent. Auch Linke und Grüne halten ihren Wert von je 7 Prozent. Das Schlusslicht bilden mit je 6 Prozent FDP und die sonstigen Parteien - ebenfalls seit einer Woche unverändert. 23 Prozent der Wähler wollen sich Forsa zufolge derzeit nicht an einer Bundestagswahl beteiligen. Das wären 5,5 Prozent weniger Nichtwähler als bei der Bundestagswahl im Jahr 2013.

In Bezug auf eine mögliche Regierungskoalition gibt es keinen Wechsel. Eine "Jamaika-Koalition" aus FDP, Grünen und Union kommt auf 47 Prozent, Rot-Rot-Grün liegt bei 45 Prozent. Einzig eine Große Koalition aus SPD und CDU/CSU kommt auf die erforderliche Mehrheit und erzielt 65 Prozent.

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Quelle: n-tv.de