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Niedrige Gebühren und Extras Die besten Kreditkarten ohne Kontobindung

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Nicht nur Gold- oder Platinkunden müssen für den Besitz der Kreditkarte oft Gebühren bezahlen.

(Foto: imago/Ikon Images)

Ob beim Onlineshopping, auf Reisen oder um ein Auto zu mieten: Eine Kreditkarte ist für viele unverzichtbar. Doch welche Anbieter haben die besten Konditionen? Und wann lohnt eine Karte ohne Kontobindung?

Girokonto plus EC-Karte plus Kreditkarte: Nach wie vor werben viele Banken mit diesem Angebot um neue Kunden. Doch nicht immer lohnt dieses All-Inklusive-Paket, da man vielleicht ein Girokonto erhält, das nicht optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Daher hat die FMH-Finanzberatung untersucht, welche Kreditkarten auch ohne Girokonto attraktiv sind. Aus 21 vielversprechenden Kandidaten haben die Frankfurter Experten die besten herausgefiltert. Folgende Kriterien haben dabei eine Rolle gespielt:

Der Preis

Nicht nur Gold- oder Platinkunden müssen für den Besitz des Bezahlplastiks oft Gebühren bezahlen, das gilt teilweise oft auch für Standardkarten. Der Höchstbetrag liegt derzeit bei 55 Euro pro Jahr. Die günstigsten Anbieter geben die Karte kostenlos aus.

Die Konditionen beim Geldabheben

Die Versorgung mit Bargeld kann in Deutschland ziemlich teuer werden. Umso wichtiger zu wissen, dass es Kreditkarten gibt, mit denen Geldziehen nach wie vor gratis funktioniert.

Bezahlen im Ausland

In Pandemiezeiten mag diese Frage nicht so wichtig sein. Irgendwann aber werden die deutschen Reiseweltmeister wieder in fremde Länder pilgern. Dann ist es entscheidend, zu welchen Konditionen sie dort ihre Rechnungen begleichen können.

Zinsen

Auch wenn die meisten Menschen Kreditkarten vor allem zum bequemen Zahlen mit einem gewissen Rechnungsaufschub nutzen, gibt es auch Kunden, die die Kreditangebote in Anspruch nehmen.

Extras

Sie sind nicht zwingend notwendig, aber praktisch: Rabattvereinbarungen mit Partnerunternehmen oder Versicherungen, die im Kartenvertrag mit eingeschlossen sind.

Die besten Anbieter im Test

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Ganz vorne sind bei der FMH-Auswertung die Karten der Advanzia Bank, der Hanseatic Bank und der Barclaycard. Die Kreditzinsen sind bei ihnen zwar sehr hoch, dafür aber fallen bei allen drei Anbietern so gut wie keine Kosten an. Unterscheiden lassen sich die drei Spitzenreiter daher (fast) nur durch die enthaltenen Versicherungszusatzleistungen.

Die Plätze vier bis zehn gehen an die BW-Bank, Santander, die Ikano Bank, die Amazon.de Prime Visa Karte, die Targobank und International CardService. Hier fallen je nach Anbieter unterschiedlich hohe Gebühren für die Bargeldversorgung im Inland an - zum Teil müssen Kunden für einmal Geldziehen 7,50 Euro zahlen. Auch das Bezahlen in Nicht-Euro-Ländern kann bei diesen Karten teurer werden als bei den Top 3. Vergleichen lohnt sich also in jedem Fall.

Quelle: ntv.de, awi

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