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Es gibt sie doch Konten mit niedrigem Dispo

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Bei vielen Banken schnappt die Dispo-Falle zu.

(Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

Die Postbank kassiert 13,5%, die Commerzbank 13,24%, die Norisbank, eine Tochter der Deutschen Bank, verlangt 12%. Wer sich wiederholt über besonders hohe Dispo-Zinsen ärgert, hat durchaus Alternativen. Denn es gibt einzelne Banken, die bei den Soll-Zinsen die Abwärtsbewegung des Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) an ihre Kunden weitergeben. Darauf weist die unabhängige Finanzberatung FMH hin. So habe ein Anbieter jüngst den Dispo-Zins von 8,75 auf 6,0 Prozent gesenkt. Einige weitere Banken würden schon länger Konditionen zwischen 8 und 10 Prozent bieten. Der durchschnittliche Wert liegt laut FMH derzeit bei 11,46 Prozent.

 

Für den Bankwechsel erstellen Kunden eine Liste von Anschriften und Vertragspartnern, die Geld von ihrem Konto abbuchen oder Geld auf ihr Konto überweisen. Diese Stellen müssen als erste über die neue Kontoverbindung informiert werden. Auch das Stoppen und Ändern der Daueraufträge sollte vorbereitet werden, rät FMH-Chef Max Herbst.

 

Viele Banken bieten heute auch einen sogenannten Kontoumzugsservice: Sie schreiben die Firmen an und teilen die neue Kontoverbindung mit. Eine Entscheidung, die Bankkunden niemand abnimmt, ist die zwischen einer Filial- und einer Online-Bank. "Wer schon seit Jahren keine Bank mehr von innen gesehen hat", sagt Herbst, "kann auch ein günstigeres Online-Konto wählen."

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Quelle: n-tv.de, akl/dpa

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