Ratgeber

Anzeige So wird der nächste Umzug günstiger

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Ein Umzug muss nicht teuer sein.

(Foto: imago/Westend61)

Ein Umzug ist keine billige Angelegenheit. Noch teurer wird es oft mit der Beauftragung einer Umzugsfirma. Doch es gibt so einige Tricks, mit denen sich die Kosten für den nächsten Umzug enorm eindämmen lassen.

Ein Umzug kostet viel Geld. Wer diese Tipps beachtet, kann seinen Umzug wesentlich günstiger gestalten. Eine gute Organisation und Planung ist beim Geldsparen dabei von enormer Bedeutung.

Frühzeitige Planung

Eine gute und frühzeitige Planung des Umzugs schont den Geldbeutel und erspart so einige Momente des bösen Erwachens beim Umziehen. Falls die Wohnung renoviert werden muss, kann schon vor dem Wohnungswechsel mit der Organisation dieser begonnen werden. Wer die Renovierung selbst durchführen will, sollte Ausschau nach Sparangeboten für die benötigten Hilfsmittel wie Farben oder Werkzeuge halten.

Die Art des Umzugs ist natürlich bei der Kostenfrage ebenso von hoher Bedeutung. Will man in Eigenenergie umziehen oder ein Umzugsunternehmen beauftragen? Beim Umzug mit Hilfe von privaten Umzugshelfern lässt sich zwar viel Geld sparen, jedoch kann dies auch stressig werden. Mittlerweile gibt es viele günstige Umzugsanbieter, deren Angebote man sich vorher genauer anschauen und vergleichen sollte. Für eigenständige Umzüge lohnt sich der Preisvergleich von verschiedenen Transportwagen. Mit einer frühzeitigen Planung lassen sich zudem Kosten für doppelte Internet-, Telefon- und Kabelanschlussverträge vermeiden.

Tipp: Eine Checkliste hilft dabei, an alle wichtigen Dinge zu denken.

Der richtige Zeitpunkt

Viele Umzüge werden am Wochenende, oder am Monatsanfang und –ende durchgeführt. Um Geld zu sparen, empfiehlt sich ein Umzug in der Monatsmitte, am besten an einem Wochentag. Die Kosten für Umzugsunternehmen und Mietwagen sind zu diesen Zeitpunkten deutlich niedriger. Damit doppelte Mieten dennoch vermieden werden, lohnt sich ein Gespräch mit dem Nachmieter. Vielleicht kann dieser früher einziehen. Zudem sollte man beim Vermieter nachfragen, ob ein früherer Umzug vor Ablauf des Mietvertrages möglich ist.

Günstige Helfer

Vor dem Umzug sollte man keine Scheu haben, um Hilfe zu bitten. Gute Freunde, Familienmitglieder und Bekannte werden sicherlich gern beim Umzug behilflich sein. Das gilt umso mehr, wenn sie eine leckere Stärkung zwischendurch erhalten.

Clevere Renovierung

Im Mietvertrag steht bereits fest, welche Schönheitsreparaturen in der Wohnung wirklich notwendig sind. Zum Geldsparen, sollte man sich genau auf diese beschränken. Wer über gute private Kontakte verfügt, spart sich zudem das Geld für Handwerker und Co. Sind diese nicht vorhanden, lohnt es sich auch, beispielsweise über Ebay Kleinanzeigen, günstige Helfer zu suchen. Studenten helfen oft gerne für kleines Geld bei der Renovierung.

Hinweis: Vermieter sind verpflichtet die Kosten für eine Mehrrenovierung zu übernehmen.

Entrümpeln

Mit einer ordentlichen Entrümpelung entfallen Kosten für den Transport vieler Gegenstände, die man eigentlich gar nicht mehr braucht. Die ausgemisteten Sachen können dann auf Flohmärkten oder im Internet verkauft werden. Das eingenommene Geld steht wiederum für die Umzugskosten zur Verfügung. Gegenstände, die sich nicht verkaufen lassen, können gespendet oder auf dem Wertstoffhof entsorgt werden.

Gebrauchte Umzugskartons

Kartons müssen nicht immer neu gekauft werden. Besonders robuste Kunstoffkartons können leicht wiederverwendet werden. Diese nachhaltige Alternative spart auch Kosten für viele Kartons.

Der richtige Transporter

Damit der Umzugswagen bei einem Umzug in Eigenenergie nicht zu groß oder zu klein ist, sollte der benötigte Stauraum berechnet werden. Somit lassen sich vor allem Kosten für mehrmalige Fahrten einsparen. Ein zu großes Auto hätte ebenso mehr Geld gekostet. Weiterhin ist der Transport oft günstiger, wenn der Wagen frühzeitig gemietet wurde.

Tarifwechsel

Ein Umzug geht oftmals mit neuen Verträgen für Strom, Gas und Telefon einher. Wer die Gelegenheit nutzt und sich nach günstigen Anbietern umschaut, spart langfristig viel Geld.

Kostenübernahme

In jedem Fall lohnt es sich, zu prüfen, ob die Kosten für den Umzug steuerlich geltend gemacht werden können. Ein Umzug aus beruflichen Gründen kann in der Regel von der Steuer als "Werbungskosten" abgesetzt werden. Dazu gehören die Kosten für Wohnungssuche, Doppelmieten, Makler, Übernachtungskosten sowie Transport- und Fahrkosten. Die Umzugskostenpauschale eignet sich dazu, einen festen Betrag vom Staat zu erhalten.

Doch auch bei privaten Umzügen können 20 Prozent der haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich geltend gemacht werden. Harz-IV-Empfänger haben zudem Anspruch auf eine Kostenbeteiligung vom Jobcenter.

Sammeln von Verpackungsmaterialien

Um die Umwelt zu schonen und den Geldbeutel nicht unnötig zu belasten, kann man durchaus ein wenig kreativ werden bei der Auswahl der Verpackungsutensilien. Gut eignen sich zum Beispiel Decken, Gläser, Koffer und andere Behälter.

Ausgeliehenes Werkzeug

Wenn nun in der neuen Wohnung Möbel aufgebaut werden müssen, braucht man keine teure Bohrmaschine und andere Werkzeuge zu kaufen. In vielen Baumärkten oder auch bei den Nachbarn können sie günstig ausgeliehen werden.

Gutscheine

In vielen Fällen lohnt es sich, Ausschau nach Gutscheinen für Umzugsunternehmen und Dienstleistungen im Umzugbereich zu halten.

Quelle: n-tv.de, imi