Ratgeber
Wann sich ein Forward-Darlehen lohnt
Wann sich ein Forward-Darlehen lohnt(Foto: dpa-tmn)
Donnerstag, 30. August 2018

Clevere Anschlussfinanzierung: Die besten Forward-Darlehen

Welcher Geldgeber bietet die günstigsten Konditionen bei der Anschlussfinanzierung? Und wann ist der richtige Zeitpunkt, einen solchen Vertrag zu unterschreiben? Hier sind die Antworten.

Es ist mal wieder so weit. Die Zinsen fallen, wenn auch nur leicht. Eine gute Zeit, um sich mit dem Thema Forward-Darlehen zu befassen. Das klingt zwar paradox – schließlich ist ein Forward-Darlehen als Absicherung gegen steigende Zinsen gedacht. Wer eine Anschlussfinanzierung braucht, sollte sich aber ohne Zeitdruck entscheiden können. Und das geht am besten in einer Phase, in der die Zinsen eher rückläufig sind.

Wer ein Haus kauft, muss stets die Zinsen nehmen, die zum Zeitpunkt der Zahlung gelten. Anschlussfinanzierer hingegen können sich viele Monate Zeit lassen, den Markt in Ruhe sondieren und zum optimalen Zeitpunkt den Vertrag unterschreiben.

Derzeit deutet einiges darauf hin, dass dieser Zeitpunkt sich nähert: Die EZB hat bereits das Ende der Anleihekäufe angekündigt, Leitzinserhöhungen sind kein Tabu mehr. Zusammen mit der steigenden Inflation erhöht sich damit die Wahrscheinlichkeit, dass sich Baugeld auf absehbare Zeit wieder verteuern könnte – und eine Forward-Finanzierung lohnt.

Nicht mehr bezahlen, als nötig

Mindestens ebenso wichtig wie der richtige Termin ist es allerdings, ein gutes Angebot herauszupicken. Das ist nicht immer einfach. Denn beim Forward-Darlehen ist nicht nur der normale Hypothekenzins wichtig, sondern auch der Forward-Aufschlag, mit der sich der Geldgeber die Vorlaufzeit bezahlen lässt.

n-tv hat daher die FMH-Finanzberatung beauftragt, die besten Forward-Angebote der vergangenen sieben Monate zusammenzustellen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Forward-Kunden sind derzeit in einer sehr guten Position – auch, weil ihr Haus vermutlich deutlich mehr wert ist, also zum Zeitpunkt des Kaufs. Wer davon bei der Anschlussfinanzierung profitieren will, kann auf der Seite der FMH direkt einen Forward-Vergleich mit aktueller kostenfreien Immobilienwertermittlung vornehmen.

Dem Ranking für n-tv hat die FMH einen Beleihungsauslauf von etwa 50 Prozent zugrunde gelegt. Auch bei den Vorlaufzeiten hat sich die FMH an den Bedürfnissen der Kunden orientiert: 77 Prozent der Anschlussfinanzierer laut FMH Forward-Statistik haben bis zum Ende ihrer Zinsbindung noch 12 bis 36 Monate vor sich. Entsprechend legten die Experten ihrem Vergleich Vorlaufzeiten von 12, 24 und 36 Monaten zugrunde – bei Zinsbindungen von zehn, 15 und 20 Jahren.

Gute Anbieter sind überall top

Die Ergebnisse der Erhebung waren nicht besonders variantenreich – zumindest im Spitzensegment. Ob bei zehn, 15 oder 20 Jahren Zinsbindung: In die Top 3 schafften es fast immer dieselben Anbieter. Bei den Vermittlern war dies jeweils die DTW-Immobilienfinanzierung vor MKIB-Online, bei den bundesweiten Geldgebern kamen stets die Allianz Leben und die Santander aufs Treppchen. Bei den regionalen Banken teilten sich drei Institute (Sparda-Bank Hessen, PSD Bank Nürnberg und PSD Bank Köln) die ersten drei Plätze.

Das legt den Schluss nahe: Wer gut ist, im Forward-Geschäft, bietet interessante Angebote für ein großes Spektrum an Bedingungen – nicht nur für ausgewählte Einzelfälle.

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Quelle: n-tv.de