Ratgeber
Montag, 18. April 2016

Grenzenlose Rendite: Europas beste Festgeldangebote

Wer höhere Zinsen für sein Geld haben will, als die heimischen Anbieter zahlen, der sollte sich bei europäischen Banken umsehen. Das zeigt ein aktueller Test der FMH Finanzberatung im Auftrag von n-tv.

Seit vielen Jahren sind die Festgeldangebote europäischer Auslandsbanken in den Top 10 zu finden. Namen wie MoneYou, Bigbank, NIBC Direct, Sberbank Direct oder Credit Agricole tauchen dort regelmäßig auf.

Und dann finden sich in den Vergleichstabellen immer mehr wirklich ausländisch klingende Banknamen. Wenn man dort nach weiteren Informationen sucht, entdeckt man, dass diese Bankangebote nur über Vermittler laufen, weil man als Deutscher nicht einfach ins Ausland fahren kann, um dort ein Konto zu eröffnen.

Neben den Vermittlern Weltsparen und Savedo gibt es jetzt auch Zinspilot. Somit steigen das Angebot und die Möglichkeiten bei unterschiedlicher Anlagesicherheit, unterschiedlich hohe Festgeldzinsen zu erhalten.

Die FMH-Finanzberatung hat daher für n-tv die besten Festgeldangebote europäischer Banken ermittelt. Die Auswertung wurde unterteilt in Angebote, die man bei europäischen Banken direkt tätigen kann und in solche, für die man einen Vermittler einschalten muss.

Die besten Angebote

Bei den europäischen Banken wurden die Zinsen von 13 Anbietern ausgewertet. Die besten Zinsen bei unterschiedlich langer Anlagezeit gab es bei NIBC Direct, Credit Agricole, Bigbank, Klarna und Sberbank Direct.

Immerhin 12 verschiedene Angebote sind bereits über die drei oben genannten Vermittler zu erhalten. Dabei ist auch gut zu erkennen, dass Banken aus Großbritannien etwas schlechtere Zinsen bieten als Banken aus Polen, Kroatien oder Bulgarien.

Wichtig dabei ist für alle Geldanlagen bei europäischen Banken, dass pro Kunde und Bank maximal 100.000 Euro angelegt werden. Die Vermittler achten sehr darauf, dass dies eingehalten wird, weil sie im Falle einer Bankeninsolvenz nicht für eventuelle Falschberatung in die Haftung genommen werden wollen.

Diese 100.000 Euro sind per Gesetz europaweit der Betrag, der im jeweiligen Land abgesichert sein muss. Ob die Einrichtung der jeweiligen Einlagensicherung dies gewährleisten kann, kann und müsste der Schadensfall beweisen. Im Zweifelsfall müsste das Land den Banken beistehen, diese Kundengelder wieder auszuzahlen.

 

 

Quelle: n-tv.de