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Mit Neuer gegen Serbien Löw verzichtet vorerst auf Torwart-Wechsel

Manuel Neuer vor dem

Manuel Neuer vor dem "Neustart" gegen Serbien.

(Foto: imago images / ActionPictures)

Manuel Neuer behält vorerst seinen Platz im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Debütant Lukas Klostermann von RB Leipzig darf gegen Serbien ebenfalls von Beginn an ran.

Die von Bundestrainer Joachim Löw ausgerufene "neue Zeitrechnung" bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beginnt mit Torhüter Manuel Neuer als einzigem Rio-Weltmeister und Debütant Lukas Klostermann. Löw gibt Kapitän Neuer gegen Serbien in Wolfsburg (ab 20.45 Uhr auf RTL und im Liveticker auf n-tv.de) zunächst den Vorzug gegenüber Herausforderer Marc-André ter Stegen. Wie der Bundestrainer am RTL-Mikro vor dem Spiel ankündigte, wird der Torwart des FC Barcelona in der zweiten Halbzeit ins Spiel kommen.

Der Leipziger Klostermann, 101. Debütant der Ära Löw, verteidigt in einer Viererkette überraschend mit dem neuen Abwehrchef Niklas Süle, Jonathan Tah und seinem Klubkollegen Marcel Halstenberg. Halstenberg feiert sein Nationalmannschafts-Comeback, der Leipziger hatte sich kurz nach seinem ersten Länderspieleinsatz Ende 2017 einen Kreuzbandriss zugezogen und kam seitdem nicht mehr in der DFB-Elf zum Einsatz.

Im defensiven Mittelfeld nimmt Ilkay Gündogan anstelle des geschonten Toni Kroos den Platz neben Joshua Kimmich ein, Marco Reus nimmt ebenfalls zunächst auf der Bank Platz. Davor soll eine Dreierreihe aus den Leverkusenern Julian Brandt und Kai Havertz sowie Leroy Sane für Wirbel sorgen. Die Sturmspitze bildet Timo Werner. Damit stehen im ersten Spiel nach der Ausmusterung von Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels jeweils drei Spieler aus München, Leipzig und Leverkusen in der Startelf, acht Akteure sind unter 25 Jahre alt.

Die deutsche Startelf:

Neuer - Klostermann, Tah, Süle, Halstenberg - Kimmich - Havertz, Gündogan - Brandt, Werner, Sané

Quelle: n-tv.de, ter/sid