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++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++ Man United holt Martial in Mega-Wechsel

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Anthony Martial stürmt künftig in der Premier League für Manchester United. Der AS Monaco wird dafür aber, Obacht, fürstlich entschädigt.

(Foto: AP)

Wer wechselt? Was tut sich auf dem Transfermarkt? Und was ist nur ein Gerücht? Draxler gehört trotz seines Millionentransfers nicht zu den Top 20, ManUnited will 80 Millionen für ein Juwel aus Monaco ausgeben und Kevin Großkreutz' Transfer könnte gescheitert sein.

Der Mega-Wechsel des französischen Stürmers Anthony Martial vom AS Monaco zu Manchester United ist perfekt. Der Premier-League-Klub von Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bestätigte den Transfer des erst 19-Jährigen. Martial erhielt einen Vierjahresvertrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Die Ablösesumme soll bei umgerechnet etwa 50 Millionen Euro liegen. Nach Schätzungen der französischen Sportzeitung "L'Équipe" könnte sich der Betrag durch Bonuszahlungen auf rund 80 Millionen Euro erhöhen. Martial ist damit der teuerste U21-Spieler in der englischen Fußball-Geschichte. (cwo)

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Platzt Großkreutz' Wechsel nach Istanbul?

Bundesliga-Transfers

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Kevin Großkreutz' Transfer von Borussia Dortmund zum türkischen Meister Galatasaray Istanbul droht zu platzen. Laut dem "Kicker" erfolgte weder am Montagabend noch am Dienstagmorgen die erwartete Vollzugsmeldung. Aus Istanbul verlautete, dass Galatasaray möglicherweise die Fristen falsch eingeschätzt und den Wechsel zu spät ins elektronische Transfersystem eingetragen habe. Die Transferfrist endete am Montag um 18 Uhr. Angeblich versuche der türkische Double-Gewinner dann über die Fifa, die Verpflichtung des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers doch noch zu realisieren. Ansonsten müsste Großkreutz nach Dortmund zurückkehren und könnte erst zum Jahresende einen neuen Anlauf für einen Wechsel starten. (lsc)

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ManUnited bietet 80 Mio. für 19-Jährigen

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Der französische Stürmer Anthony Martial vom Fußball-Erstligisten AS Monaco steht vor einem Millionenwechsel zum britischen Premier-League-Club Manchester United. Die zunächst genannte Ablösesumme von 50 Millionen Euro für das 19 Jahre alte Sturmtalent soll sich nach Informationen der französischen Sportzeitung "L'Équipe" durch Bonuszahlungen auf bis zu 80 Millionen Euro erhöhen.

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gab dem aus Lyon stammenden Spieler wegen der laut Fußballverband FFF "besonderen Umstände" die Erlaubnis, das Trainingslager von "Les Bleus" in Clairefontaine zur verlassen, um zur Vertragsunterzeichnung nach Manchester zu fliegen. (cwo)

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Draxler rangiert nicht unter Top-Transfers

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Julian Draxlers Wechel war zwar teuer, rangiert jedoch nicht unter den Top-Transfers.

(Foto: imago/DeFodi)

Weltmeister Julian Draxler hat es trotz seines 35-Millionen-Transfers von Schalke 04 zum VfL Wolfsburg nicht unter die Top 20 der teuersten Fußballer geschafft. Deutschlands Fußballer des Jahres, Kevin De Bruyne, der vom VfL Wolfsburger für 75 Millionen Euro Ablöse zu Manchester City wechselte, rangiert lediglich auf Position sieben. Der teuerste Spieler ist nach wie vor der Portugiese Cristiano Ronaldo von Real Madrid, der 2009 beim Transfer von ManUnited zu den Königlichen 94 Millionen Euro kostete. Dahinter folgen sein walisischer Teamkollege Gareth Bale mit 91 Millionen und Barcelona-Star Neymar mit 86,2 Millionen auf den Plätzen zwei und drei. Teuerster deutscher Spieler ist Weltmeister Mesut Özil, der 2013 bei seinem Wechsel von Real Madrid zum FC Arsenal 50 Millionen Euro gekostet hatte. (lsc)

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Real und ManUnited vermasseln Transfer

Die Transferunterlagen für David de Gea trafen offenbar zu spät ein, was den Wechseltraum des Torhüter zerplatzen lässt. Um 0.28 Uhr - und damit 28 Minuten nach der Deadline beim spanischen Ligaverband - sollen die Dokumente eingegangen sein. Damit ist de Geas Wechsel von Manchester United zu Real Madrid unmöglich. Schuld an diesem Dilemma soll Keeper Keylor Navas sein. Er sollte im Gegenzug zu ManUnited wechseln, habe aber noch auf einige Änderungen in seinem Vertrag bestanden und damit die Frist überzogen. De Gea sollte für 30 Millionen Euro zu Real, Navas für 15 Millionen zu ManUnited wechseln. Beide Torhüter müssen nun bei ihren Klubs bleiben. 

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Da kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. David de Geas Transfer ging in die Hose.

(Foto: imago/BPI)

Inzwischen schieben sich die Vereine gegenseitig die Verantwortung für die geplatzten Wechsel zu. Manchester behauptet, die erforderlichen Dokumente rechtzeitig geschickt zu haben, die Madrilenen berichten laut "Marca" vom Eingang eines Faxes erst um 23.59 Uhr. Dieses sei jedoch umgehend an den Ligaverband weitergeschickt worden. Nach Informationen von "AS" hingegen hätten die Vereine um 23.30 Uhr Einigkeit über den Transfer erzielt. Doch durch die Nachverhandlungen von Navas seien die Unterlagen erst weit nach Mitternacht eingegangen. De Gea droht bei Manchester weiterhin die Reservebank, denn in den Planungen von Trainer Louis van Gaal scheint der Torhüter keine Rolle mehr zu spielen. In den bisherigen Saisonbegegnungen stand der argentinische Nationalspieler Sergio Romero zwischen den Pfosten. Nummer zwei ist Victor Valdes, einstiger Keeper des FC Barcelona. (lsc)

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Boateng scheitert im dritten Wechselanlauf

Kevin-Prince Boateng misslingt auch im dritten Anlauf der Weggang vom FC Schalke 04, bei dem er bis 2016 unter Vertrag steht. Die Transferperiode ist beendet, der 28-Jährige muss bleiben. Drei Klubs waren im Gespräch um den Berliner, berichtet "Transfermarkt". Zuletzt verhandelte Boateng mit dem FC Sion. Den Schweizern waren jedoch angeblich die Ablöseforderungen der Schalker zu hoch. Laut "Transfermarkt" liegt sein aktueller Marktwert bei sechs Millionen Euro. Zuvor war er beim saudi-arabischen Verein Al Ittihad Dschidda durch den Medizincheck gefallen. Bei Sporting Lissabon gab es laut Boateng Probleme mit den "Bildrechten". Was sich hinter dieser kryptischen Begründung verbirgt, wollte der ghanaische Nationalspieler nicht erklären. (lsc)

Quelle: ntv.de