Fußball

Hingucker in den Auslandsligen Taucht Messi beim Derbi madrileño auf?

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Leider verletzt: Lionel Messi.

(Foto: imago images/VI Images)

Das Madrider Derby zwischen Atlético und Real in der Primera División verspricht im europäischen Fußball an diesem Wochenende die größte Brisanz. Einige Klubs, die in der kommenden Woche dann auch in der Champions League gefordert sind, ringen noch um ihre Form, so die Pokalpleitiers von Tottenham Hotspur vor dem Duell mit dem FC Bayern.

England

Spitzenreiter FC Liverpool eröffnet an diesem Samstag (ab 13.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und beim Bezahlsender Sky) mit der Partie beim Tabellenzehnten Sheffield United den siebten Spieltag der Premier League. Der Champions-League-Sieger mit dem jüngst gekürten deutschen Welttrainer Jürgen Klopp kam am Mittwoch mit einer B-Elf und einem 2:0 (1:0) beim Drittligisten Milton Keynes Dons im Ligapokal weiter und hat in der Liga nach einem bisher makellosen Start fünf Punkte Vorsprung auf Meister Manchester City.

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Gegen den Spitzenreiter: Ralph Hasenhüttl.

(Foto: imago images / MB Media Solutions)

Liverpool empfängt am Mittwoch in der Champions League RB Salzburg, am Dienstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) erwartet Tottenham Hotspur den FC Bayern. Für die Spurs lief es in der dritten Runde des League Cups nicht ganz so gut, beim Viertligisten Colchester United unterlag das Team um den früheren Bundesligaprofi Heung-Min Son in der dritten Runde mit 3:4 im Elfmeterschießen. Und in der Liga hat der Champions-League-Finalist aus London nur acht Punkte aus den ersten sechs Partien geholt. An diesem Samstag nun geht es (ab 16 Uhr) gegen den FC Southampton. Trainer der Gäste ist der aus Ingolstadt und Leipzig bekannte Österreicher Ralph Hasenhüttl. Der schwach gestartete Rekordmeister Manchester United will im Duell gegen den FC Arsenal am Montag (ab 21 Uhr) die Spitze nicht komplett aus den Augen verlieren.

Spanien

Das Topspiel steigt am diesem Samstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und im Bezahlstream bei DAZN) in Madrid. Das Derbi madrileño zwischen Atlético und Real ist das Duell des Tabellendritten gegen den Spitzenreiter. Nach sechs Spieltagen führt Rekordmeister Real mit einem Punkt vor San Sebastián und Atlético sowie mit zwei Zählern vor Athletic Bilbao. Meister FC Barcelona liegt vier Zähler zurück und tritt ebenfalls an diesem Samstag, allerdings schon ab 16 Uhr, im Madrider Vorort Getafe beim Club de Fútbol an. Jetzt kurz mal rechnen: Das Spiel ist spätestens kurz vor 18 Uhr zu Ende.

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Wohin führt sein Weg? Lionel Messi.

(Foto: dpa)

Vom Coliseum Alfonso Pérez, dem Stadion in Getafe, sind es, je nach Route, um die 20 Kilometer mit dem Bus zum Wanda Metropolitano, wo Atlético und Real spielen. Falls sich die Spieler des FC Barcelona das anschauen wollen, könnten sie das locker schaffen. Und der seit dieser Woche sechsfache Weltfußballer Lionel Messi kann eventuell direkt zum Wanda fahren, er klagt über eine leichtere Blessur am linken Oberschenkel und kann wahrscheinlich nicht spielen. Andererseits würde er dann das Spiel seines Teams verpassen, sähe auch irgendwie doof aus. Also lieber doch erst nach Getafe. Oder er bleibt ganz zu Hause und ruht sich aus. Denn Barça empfängt schließlich am Mittwoch nächster Woche in der Champions League Inter Mailand. Auch das geht als Topspiel durch. Leverkusens Kontrahent Atlético tritt am Dienstag bei Lok Moskau an.

Italien

Apropos Leverkusen, da haben wir eine prima Überleitung weg von der Primera División hin zur Serie A. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz spielt am Dienstag in der Königsklasse bei Juventus Turin. Und Italiens Rekordmeister spielt an diesem Samstag (ab 15 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und im Bezahlstream bei DAZN) gegen die Società Polisportiva Ars et Labor aus Ferrara, ihres Zeichens Tabellenvorletzte. Sollte Juve um Cristiano Ronaldo ebenso die erwarteten drei Punkte einfahren wie anschließend Inter Mailand beim Tabellenletzten Sampdoria Genua (ab 18 Uhr), würde sich an der Spitze nichts ändern. Inter hat die ersten fünf Partien alle gewonnen und liegt zwei Punkte vor Turin. Apropos Ronaldo: Der Portugiese ist jetzt einmal weniger zum Weltfußballer gewählt worden als der Kollege Messi. Damit ist der Argentinier alleiniger Rekordsieger. Ronaldo hatte das geahnt und war gar nicht erst die 140 Kilometer von Turin nach Mailand zur Ehrung gefahren.

Frankreich

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"Nie einfach, zu gewinnen": Thomas Tuchel.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Nach der schon zweiten Saisonniederlage am Mittwoch zu Hause gegen Stade Reims wollen Paris Saint-Germain und der deutsche Trainer Thomas Tuchel an diesem Samstag (ab 17.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und im Bezahlstream bei DAZN) bei Girondins Bordeaux die Tabellenführung der Ligue 1 verteidigen. Nach der ersten Heimniederlage seit 22 Spielen hatte der ehemalige Dortmunder Coach gesagt: "Vielleicht ist es manchmal notwendig zu verlieren, um zu verstehen, dass es nie einfach ist zu gewinnen." Am Dienstag geht es dann in der Champions League bei Galatasaray in Istanbul weiter. Gleichauf in der Liga liegt nach sieben Spielen mit 15 Punkten Angers, das Amiens empfängt. Olympique Lyon, nur Tabellen-Elfter, erwartet ebenfalls an diesem Samstag (ab 13.30 Uhr) den Tabellen-Vierten FC Nantes. Ex-Serienmeister Lyon ist am Mittwoch in der Champions League bei RB Leipzig zu Gast.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa