Technik

Zusätzliche Funktionen, neuer Look Fritzbox erhält Frischzellenkur

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Die neue Benutzeroberfläche der Fritzbox macht auch auf Tablets und Smartphones eine gute Figur.

(Foto: AVM)

Die Besitzer einer aktuellen Fritzbox dürfen sich auf eine neue Software für den Router freuen. Sie bringt einige praktische neue Funktionen und frischen Wind in die etwas angestaubte Benutzeroberfläche.

Voraussichtlich im Herbst wird AVM ein Firmware-Update für die Fritzbox veröffentlichen, das in zweierlei Hinsicht bemerkenswert ist: Es beinhaltet zahlreiche neue Funktionen und modernisiert die seit Jahren fast unverändert gebliebene Benutzeroberfläche. Wer möchte, kann die neue Software jetzt schon ausprobieren, wie bei AVM üblich, stellt sie der Berliner Hersteller vorab als "Laborversion" zum Download zur Verfügung.

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Alles auf einen Blick: Die Heimnetzübersicht von Fritz-OS 6.35.

(Foto: AVM)

Allerdings gibt's keinen Support. Schäden sind zwar unwahrscheinlich, aber AVM übernimmt sowieso keine Haftung. Die Laborversion von Fritz-OS 6.35 steht außerdem vorerst nur für die Fritzbox 7490 zur Verfügung, wobei die Router nicht direkt von einem Internetanbieter stammen dürfen, ausgenommen 1&1 Homeserver.

Unter anderem erhalten Eltern mit Fritz-OS 6.35 eine weitere Möglichkeit, den Internetzugriff ihrer Kinder zu kontrollieren. Sie können ihnen mit Codes zusätzliche Online-Zeit gewähren, beispielsweise als kleine Belohnung oder um Hausaufgaben erledigen zu können. Die "Tickets" mit festgelegten Zeitspannen können einzeln verschickt oder auch als Paket ausgedruckt werden.

Updates zentral gesteuert

Wenn's nicht richtig funken will: In der neuen WLAN-Übersicht wird eine erweiterte Diagnose mit Auslastung des aktuell genutzten Funkkanals und der Beeinflussung durch Nachbar-Netze angezeigt. Wenn's an der Tür klingelt, können entsprechend ausgestattete Fritzbox-Nutzer auf dem Sofa sitzen bleiben: Nach der Aktualisierung unterstützt der Router IP-Türsprechanlagen inklusive Bildübertragung.

Im Heimnetz zeigt eine neue Übersicht alle angeschlossenen Geräte an und in einer späteren Version der Firmware wird es möglich sein, die Updates von Repeatern, Powerline-Komponenten und anderer AVM-Geräte zentral zu steuern. Kleines aber feines Detail: Die Fritzbox kann am PC gesetzte Namen für USB-Laufwerke jetzt übernehmen.

Die runderneuerte Benutzeroberfläche in Fritz-OS 6.35 hat ein "Responsive-Design". Das heißt vor allem, sie passt sich optimal an die verschiedenen Displays von Notebook, Tablet und Smartphone an. Gelb findet sich bei der Oberfläche nur noch im Fritz-Logo, mit viel Weiß und Blau steht sie auch dem kommenden Windows 10 vorzüglich. Dazu gehören zusätzliche Einstellungen oben rechts, wo auch die erweiterte Ansicht aktiviert werden kann.

Quelle: ntv.de, kwe