Technik

Ein Android wetzt die Klinge Motorola zeigt Droid Razr

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Enorm schlank: das Motorola Droid Razr.

Mit dem neuen Droid Razr stellt Motorola ein Smartphone vor, das mit den Top-Geräten von Apple und Samsung mithalten kann. Der Android-Bolide glänzt mit einem 4,3 Zoll großen Super-AMOLED-Display aus Gorilla-Glas und einem extrem dünnen Gehäuse. Außerdem verfügt das Telefon über ein Modul für den kommenden, schnellen Mobilfunkstandard LTE.

Kurz bevor Google und Samsung in Hongkong Android 4 (Ice Cream Sandwich) und das neue Flaggschiff Galaxy Nexus präsentieren, hat Motorola ein sehr beeindruckendes Smartphone vorgelegt. Das Droid Razr hat einen 4,3 Zoll großen Bildschirm aus Gorilla-Glas, der mit 540 x 960 Bildpunkten auflöst.

Angetrieben wird es von einem 1,2 Gigahertz schnellen Doppel-Kern-Prozessor, dem 1 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) zur Verfügung stehen. Intern bietet das Droid Razr 16 Gigabyte Speicher, wovon dem Nutzer 11,5 Gigabyte zur Verfügung stehen. Im Lieferumfang ist eine 16 Gigabyte große microSD-Karte für den externen Einschub enthalten. Der 1789 Milliamperestunden starke Akku soll im Standby bis zu 8,5 Tage durchhalten und eine Gesprächszeit von bis zu 12,5 Stunden ermöglichen.

7,1 Millimeter dünn

Besonders aufsehenerregend ist das Gehäuse, das mit 130,7 x 68,9 x 7,1 Millimeter enorm dünn ist. Außerdem ist das neue Motorola-Smartphone mit 127 Gramm ein ausgesprochenes Leichtgewicht. Die Kamera schießt Fotos mit 8 Megapixeln und nimmt HD-Videos mit 1920 x 1080 Pixeln auf. Auf der Vorderseite sitzt eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videogespräche. Fotos und Videos überträgt das Razr via DLNA drahtlos oder per HDMI-Kabel an Fernseher und Computer. Der Motorola-Bolide verfügt bereits über ein Modul für den ultraschnellen Mobilfunkstandard LTE (4G), der allerdings bisher nur in wenigen Gebieten zur Verfügung steht.

Als Betriebssystem nennt Motorola Android 2.3.5 (Gingerbread). Über ein mögliches Update auf das kommende Android 4 wurde bei der Präsentation nichts gesagt. Vermutlich wird sich das Unternehmen dazu erst nach dem Google-Event äußern. Auch Motorola setzt wie andere führende Smartphone-Hersteller auf die Cloud. Hier heißt der Online-Speicher, über den das Telefon unter anderem mit PCs synchronisiert, MotoCast.

Das Motorola Droid Razr soll bereits im November weltweit verkauft werden. In den USA soll es mit Vertrag 299 Dollar kosten. Preise für Europa sind noch nicht bekannt.

Quelle: ntv.de, kwe

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