Technik

Von Saphirglas geschützt iWatch soll ab Sommer ticken

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Eine iWatch mit gebogenem Display könnte wie dieses Konzept von Todd Hamilton aussehen.

Vimeo/Screenshot

Apple plant angeblich, seine iWatch im August auf den Markt zu bringen. Die Zeit drängt, die Fließbänder müssten daher in China und vielleicht auch in Arizona und Texas schon bald anlaufen.

Spätestens seitdem Google Android Wear vorgestellt hat, steht Apple mächtig unter Zeitdruck, eine Smartwatch zu veröffentlichen, die den Kampf um den Platz an den Handgelenken der Nutzer aufnimmt. So könnte ein Artikel, den das Branchenmagazin "Digitimes" bei der chinesischen "Economic Daily gefunden hat, durchaus plausibel sein.

Apple plant dem Artikel zufolge, die "iWatch" ab August zu verkaufen. Zum Marktstart sollen 65 Millionen Geräte zur Verfügung stehen, die laut "Digitimes" vom taiwanischen Hersteller Quanta Computer geliefert werden. In einem zweiten Artikel berichtet das Magazin, Zhen Ding Technology und andere taiwanische Firmen hätten bereits Muster von flexiblen Leiterplatten an Apple geschickt, um die Produktion vorzubereiten.

Ohne Samsung geht's nicht

Interessanterweise soll Apple auch den Prozessor für seine Smartwatch von seinem Erzrivalen Samsung herstellen lassen. "Mac Life" vermutet, dass es für die Kalifornier keine Alternativen gibt, wenn sie qualitativ hochwertige Chips haben wollen. Der flexible AMOLED-Bildschirm werde Von TPK hergestellt, schreibt "Digitimes". Das taiwanische Unternehmen hat zuvor schon Touchscreens für iPhones und iPads geliefert.

Das Display der iWatch wird angeblich von Saphirglas geschützt, das Apple bereits beim Home-Button der Kamera des iPhone 5S einsetzt. Derzeit errichtet das Unternehmen gemeinsam mit GT Advanced Technologies eine Fabrik in Arizona, wo das gehärtete Mineralglas schon bald vom Band laufen soll. Ende März berichtete "AppleInsider", die Fabrik werde offenbar noch größer als ursprünglich vermutet. Welche Kapazität die Anlage letztendlich haben wird, ist aber nicht bekannt. Gerüchten zufolge soll auch das Display des kommenden iPhone von Saphirglas geschützt werden.

Schützt die iWatch vor Sonnenbrand?

Wie Apples Smartwatch aussehen wird, ist noch völlig offen. Ist sie rund oder eckig? Sieht sie wie eine klassische Uhr oder wie ein Armreif aus? Keiner weiß es. Auch über die Funktionen der iWatch kann bisher nur spekuliert werden. Selbstverständlich dürfte sein, dass sie wie Samsungs Gear-Geräte über Schrittzähler und Pulsmesser verfügt. Laut "AppleInsider" könnte an Bord von Apples Computeruhr aber ein ganz spezieller, nur zwei Quadratmillimeter großer Chip der texanischen Firma Silicon Labs an Bord sein, der UV-Strahlung messen und Uhrenträger so vor Sonnenbrandgefahr warnen kann. Laut Pressemitteilung soll der Chip auch in der Lage sein, Blutdruck und Puls zu messen und Sensoren für die Gestenkontrolle besitzen.

Quelle: n-tv.de, kwe

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