Atommüll

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Atommüll

Die Bilder wurden nach Angaben des Fotografen nahe Harlingen gemacht.
13.11.2010 13:10

Franzosen beim Castor-Einsatz Polizei wusste von nichts

Der bei der Sicherung des Atommüll-Transportes durch Niedersachsen federführenden Polizeidirektion Lüneburg war weitgehend unbekannt, "dass französische Beamte Einsatzmaßnahmen in Uniform und mit Ausstattung durchgeführt haben". Das geht aus einem Vermerk des Innenministeriums hervor. Unionspolitiker fordern, die Demonstranten bei den Mehrkosten des Polizeieinsatzes stärker zu belangen.

Atomkraftgegner sitzen auf den Bahngleisen im südpfälzischen Berg und protestieren gegen den Transport von Atommüll.
12.11.2010 10:16

"Das ist eine nationale Aufgabe" Deutschland sucht ein Endlager

Hessens Ministerpräsident Bouffier ist bereit, auch in seinem Land nach einem Endlager für Atommüll suchen zu lassen. Das St.-Florians-Prinzip "Verschon mein Haus, zünd' andre an" dürfe nicht zur Grundlage der Politik werden. Kein Bundesland komme um die Diskussion herum.

Teurer Transport: Ein Castor-Behälter unter der Wärmekamera.
10.11.2010 10:38

Seit 1950 mindestens 80 Milliarden Die strahlende Rechnung der Atomkraft

25 Millionen Euro für den Castor-Transport, 1,5 Milliarden für Gorleben und Milliarden für die Räumung der Asse: Kritiker befürchten, dass vor allem die Steuerzahler die Beseitigung des Atommülls zahlen müssen. Dabei müssen die Konzerne die Kosten übernehmen. Was kostet der ganze Müll? Till Schwarze

Die Polizei im Einsatz gegen blockierende Schafe.
08.11.2010 16:01

Blockaden bis zum Schluss Castor noch immer nicht am Ziel

Bis zur Verladestation in Dannenberg haben es die elf Castor-Behälter mit 154 Tonnen Atommüll geschafft. Nun sind noch 20 Kilometer Straße und 1500 Blockierer zu überwinden. Die Union attackiert derweil die Grünen, und das Land Niedersachsen ärgert sich, dass es die ausufernden Kosten für den Castor-Transport tragen muss.

Mit einer Verspätung von rund 24 Stunden kommt die heiße Fracht in Dannenberg an.
08.11.2010 08:47

Castor-Behälter werden verladen Gespannte Ruhe im Wendland

Begleitet von Pfiffen tausender Atomkraftgegner sowie nach massiven Protesten und Gleisblockaden trifft der Castor-Transport einen Tag verspätet in Dannenberg ein. Dort werden bis zum Abend die Behälter mit hochradioaktivem Atommüll für die letzte Etappe auf Tieflader umgesetzt. Auf der letzten Strecke ist dann wieder mit Blockaden zu rechnen.

Die Demonstranten wollen eindeutige Signale setzen.
05.11.2010 20:58

Pressestimmen "Atom-Klo erregt die Bürger"

Die Castoren rollen wieder durch das Land, umlagert von Polizisten und Demonstranten, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Die Kosten werden in die Millionen gehen, doch die Atommüll-Frage ist eben auch eine Zukunftsfrage, die viele Menschen bewegt. Und was meinen die deutschen Zeitungen?

Das Wendland ist seit mehr als 30 Jahren Symbol für den Widerstand gegen die Atomindustrie.
05.11.2010 14:53

Radioaktives Erbe Niedersachsen trägt größte Last

Niedersachsen droht zum Atommüll-Grab Deutschlands zu werden: Der radioaktive Abfall soll vor allem im Norden landen. Atomkraftgegner fordern von Schwarz-Gelb eine Kehrtwende - dabei wird Gorleben jetzt wieder zum Zentrum der Anti-Atom-Bewegung.

Erkundung: Der Salzstock von Gorleben ist bislang die einzige Möglichkeit für ein Endlager mit hoch radioaktiven Müll.
04.11.2010 13:17

Atommüll – nein danke! Die scheinheilige Endlager-Suche

Der Atommüll in Deutschland nimmt im Jahr um über 400 Tonnen zu, aber ein Endlager ist nicht in Sicht. für Schwarz-Gelb kommt allein der Salzstock in Gorleben für den strahlenden Abfall in Frage. Doch die Bedenken sind groß. Till Schwarze

Günther Oettinger ist EU-Kommissar für Energie.
03.11.2010 13:36

7000 Kubikmeter Müll pro Jahr EU fordert Atom-Endlager

Die EU-Kommission will die Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission dazu verpflichten, Endlager für ihren Atommüll einzurichten. Offiziell ist eine Frist von vier Jahren geplant. Realistisch ist das indes nicht: Weltweit gibt es bislang kein einziges Endlager.

In Gorleben wird seit den 1970er Jahren geprüft, ob der dortige Salzstock als Endlager infrage kommt.
01.11.2010 12:04

Ungelöstes Atommüll-Problem EU-Kommission fordert Endlager

In der EU gibt es 140 Kernkraftwerke, aber nicht ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Die Lager für schwach und mittel radioaktiven Abfall bereiten nicht selten Probleme. Die EU-Kommission will die Mitgliedsstaaten dazu bringen, "Endlager zu bauen und beim Betrieb allerhöchste Sicherheitsstandards einzuhalten".

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