Atommüll

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Atommüll

Bauarbeiten in einem Stollen für das gigantische Endlager Onkalo in Finnland.
15.09.2010 10:56

Für 100.000 Jahre? Finnen bauen ihr Atom-Endlager

Als erste in der Welt bauen die Finnen ein Endlager für ihren Atommüll. 100.000 Jahre sollen die Behälter tief in unterirdischem Felsgestein halten. Je länger gebaut wird, desto lauter melden sich die Zweifler zu Wort.

Achtung, radioaktiv: Im Zwischenlager von Gorleben lagert bereits einiger Atommüll.
11.09.2010 18:01

Umstrittenes Atomgesetz Regierung darf enteignen

Die Bundesregierung will für ein mögliches Atommüll-Endlager Grundstücksbesitzer notfalls enteignen können. Das Umweltministerium bestätigt entsprechende Passagen im geplanten Atomgesetz. Rot-Grün hatte eine Enteignung 2002 verboten. Derweil fordern die Bundesländer, an den Zusatzeinnahmen der Atomkonzerne beteiligt zu werden.

Strahlendes Erbe: Erst langsam wird das Ausmaß des Atommülls in der Asse sichtbar.
10.09.2010 17:41

Zehn Mal mehr mittelradioaktiver Müll Asse ist deutlich stärker verseucht

Im Atommülllager Asse ist die Verseuchung größer als angenommen. Statt nur 1300 gibt es dort über 14.000 Fässer mit mittelradioaktiven Abfall, der im ganzen Berwerk verteilt ist. Damit wird die dringend notwendige Bergung des Atommülls teurer und gefährlicher als gedacht. Dem Bund drohen Milliarden-Kosten.

Fässer mit radioaktivem Müll wurden teilweise lediglich in leere Kammern gekippt.
09.09.2010 12:38

Atommüll-Lager von allen bezahlt Arbeiten an der Asse beginnen

Die Bundesbürger werden für die Sanierung des maroden Atommüll-Lagers Asse in Niedersachsen zur Kasse gebeten. Das stellt das Bundesfinanzministerium klar. Derweil beginnen die Arbeiten vor Ort, um mittelfristig die teilweise beschädigten Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall zu bergen.

Blick auf das Werksgelände.
20.08.2010 10:19

Nach zehn Jahren Zwangspause Gorleben wird wieder erkundet

Die noch von Rot-Grün verordnete Zwangspause für Gorleben nähert sich ihrem Ende. Ab Oktober soll dort wieder erkundet werden, ob der Salzstock als Endlager für Atommüll taugt. Geologen haben das immer wieder verneint. Die Energiekonzerne lassen aber nicht locker.

Bergarbeiter und Besucher gehen in 840 Meter Tiefe durch das Erkundungsbergwerk in Gorleben.
02.07.2010 10:45

Ergebnisoffen und transparent McAllister will Gorleben prüfen

Einen Tag nach seiner Wahl geht der neue niedersächsische Ministerpräsident McAllister ein heikles Thema an: Er fordert die Wiederaufnahme der Prüfung des Atommüll-Endlager in Gorleben. Die Erkundung müsse transparent und ergebnisoffen sein, so McAllister.

Ein Transport mit hochradioaktivem Atommüll im Zwischenlager Gorleben im November 2008.
03.05.2010 18:07

Atommüll-Transport genehmigt Castoren rollen wieder

Voraussichtlich im November werden wieder Behälter mit Atommüll ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben rollen. Das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigte entsprechende Transporte. Greenpeace fordert derweil die Suche nach alternativen Standorten.

Bundestagspräsident Lammert eröffnet den Untersuchungsausschuss.
22.04.2010 18:22

Gorleben wird "durchleuchtet" Ausschuss nimmt die Arbeit auf

Im politischen Streit um ein mögliches Atommüll-Endlager Gorleben nimmt ein Untersuchungsausschuss des Bundestages die Arbeit auf. Geklärt werden soll, warum vor rund 30 Jahren die Vorentscheidung für den Salzstock als möglichen Atomendlager-Standort fiel.

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen