Die Kriegsnacht im ÜberblickRussen dringen zu Chemiewerk Azot vor - Selenskyj: EU-Entscheidung macht Russland nervösDie Perspektive auf einen EU-Beitritt lässt die Ukraine hoffen, Russland auf der anderen Seite mache die Entscheidung nervös, betont Selenskyj. Im Industriegebiet in Sjewjerodonezk wird das Chemiewerk zur letzten Bastion. 21.06.2022
Menge so groß wie nieRussland ist jetzt Chinas größter Öl-LieferantIn Reaktion auf den Ukraine-Krieg beschließt die EU einen weitgehenden Importstopp für russisches Öl. Das hat Folgen, auch für die Handelsbeziehungen zwischen Moskau und Peking: Chinesische Firmen profitieren von Preisnachlässen, die Verkäufe aus Russland steigen auf Rekordhöhe.20.06.2022
Ukraine-Krieg bei "Anne Will""... dann werden wir mit Schaufeln kämpfen"Die Ukraine strebt in die EU und kann sich dabei der Unterstützung Deutschlands sicher sein. Allerdings müssen auch die anderen 26 EU-Staaten dem Beitrittskandidatenstatus zustimmen. Ein Musterland sei die Ukraine noch lange nicht, warnen einige Gäste bei "Anne Will". 20.06.2022Von Marko Schlichting
Der verlorene BeitrittskandidatDie Georgier wollen in die EU, ihre Regierung nicht Die Ukraine und Moldau sollen EU-Beitrittskandidaten werden. Eigentlich war das auch der Wunsch Georgiens. Doch inzwischen ist das Streben der Regierung in Tbilissi nach Westen eingeschlafen, obwohl die Bevölkerung mehrheitlich dafür ist. Was ist da los?18.06.2022Von Friederike Zörner
Nach Stopp von AbschiebeflügenLondon zetert gegen Gerichts-EntscheidungUm die Zahl illegaler Einwanderer im Land zu mindern, chartert Großbritannien Abschiebeflüge nach Ruanda. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stoppt das Vorhaben. "Skandalös", nennt London das Dazwischengrätschen europäischer Institutionen - dabei gehört der EGMR gar nicht zur EU.18.06.2022
EU-Politikerin zur UkraineBarley: "Überstürzte Beitritte darf es nicht geben"Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley, macht deutlich, dass die Ukraine nur bei "voll und ganz erfüllten" Beitrittskriterien Mitglied der EU werden solle. Sie führt als Argument die Fairness gegenüber anderen wartenden Ländern an und gibt ein Beispiel für einen Fehlbeitritt.18.06.2022
"Absolut notwendig"Scholz kündigt weitere Gespräche mit Putin anÄhnlich wie der französische Präsident Macron will auch Bundeskanzler Scholz den Gesprächsfaden mit dem Kreml nicht abreißen lassen. Gleichzeitig versichert der SPD-Politiker, dass die versprochenen schweren Waffen die Ukraine im Kampf um den Donbass nicht zu spät erreichen werden.18.06.2022
Verbalattacke auf den WestenPutin erklärt "Blitzkrieg" für gescheitertWegen eines Hackerangriffs verspätet sich der russische Präsident. Doch dann präsentiert Putin sich als unschuldiges, aber wehrhaftes Opfer eines wirtschaftlichen Blitzkriegs, mit dem der Westen jedoch gescheitert sei. "Wir sind starke Leute, wir kommen mit jeder Herausforderung klar."17.06.2022
Grünen-Außenpolitikerin Schäfer"Was Putin antreibt, ist sein Hass auf Demokratie"Grünen-Außenpolitikerin Jamila Schäfer zeigt sich bei ntv.de zufrieden mit dem nahenden EU-Kandidatenstatus für die Ukraine. Deutschland müsse sich aber auf einen langanhaltenden Konflikt einstellen. Putin bekämpfe nicht nur die Ukraine, sondern auch die Demokratie in Deutschland und Europa.17.06.2022
Rat entscheidet kommende WocheKommission empfiehlt EU-Kandidatenstatus für UkraineGeht es nach dem Willen der EU-Kommission, sollen die Ukraine sowie Moldau eine EU-Beitrittsperspektive bekommen. Jetzt liegt der Ball bei den Staats- und Regierungschefs, sie müssen einstimmig entscheiden, ob die Länder Kandidaten werden. Und genau das dürfte kompliziert werden.17.06.2022