Gorleben

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Gorleben

Peter Altmaiers Talent als Vermittler ist gefragt.
17.05.2012 17:51

Röttgen hinterlässt viele Baustellen Altmaier bleibt keine Schonzeit

Norbert Röttgen ist kein Bundesumweltminister mehr, Nachfolger Altmaier übernimmt die offenen Baustellen. Gorleben und die Endlagersuche für Atommüll hängt wie ein schlechtes Omen über Merkels Vertrautem, zudem der Disput um die Solarförderung. Und die Energiewende. "Die nächsten Monate sind entscheidend", heißt es aus der Industrie.

Nicht nur der große GAU richtet Schaden auch, auch niedrige Strahlung hat offenbar Wirkungen auf den Menschen.
27.04.2012 16:24

Ist es die Radioaktivität in Gorleben? Weniger Mädchen geboren

Es ist ein Effekt, den Kritiker der Kernenergie schon länger beschreiben. Radioaktive Strahlung führt dazu, dass weniger Mädchen geboren werden, sagen sie. Ein Mathematiker weist dies nun statistisch nach. Ausgerechnet rund um das Atomzwischenlager Gorleben sind die Zahlen auffällig verschoben.

Im sogenannten Erkundungsbergwerk Gorleben werden ständig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.
24.04.2012 14:30

Stolpersteine hin zum Endlager Politik sucht den großen Konsens

Die Gefahren der Atomkraft sind bekannt. Aber nicht nur die AKW an sich sind ein Problem, sondern auch der radioaktive Müll, der dort entsteht. Spitzenpolitiker von Bund und Ländern wollen jetzt in einem jahrelangen Prozess bundesweit nach möglichen Endlager-Alternativen zum Salzstock Gorleben suchen. Das heißt aber nicht, dass Gorleben beerdigt ist.

Gorleben wird wohl eine "Forschungslabor-Landschaft".
23.03.2012 10:27

Atomkraftgegner skeptisch Bund mottet Gorleben vorerst ein

Die Bundesregierung verabschiedet sich offenbar vorerst von der weiteren Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atomendlager. Berichten zufolge ist dort nur noch ein Offenhaltungsbetrieb geplant. Erkundungen soll es nur noch geben, um den Salzstock mit anderen möglichen Endlager-Standorten zu vergleichen.

09.02.2012 19:29

Wohin mit dem Atommüll? Bürger sollen mitsuchen

Volkes Stimme soll bei der bundesweiten Endlagersuche für Atommüll stärkeres Gehör finden. Das jedenfalls hat Bundesumweltminister Röttgen vor. Wie der Salzstock in Gorleben mit anderen Standorten bei dem Neustart der Suche konkret verglichen werden kann, ist allerdings noch völlig unklar.

Im Wendland soll der Atommüll nach dem Willen der Grünen nicht lagern.
18.01.2012 10:30

Konzept für Endlagersuche Grüne wollen Gorleben aussparen

Der Atomausstieg macht die Frage nach einem geeigneten Endlager für die radioaktiven Rückstände drängender denn je. Das Parlament muss bald entscheiden: Wer sucht nach welchen Maßgaben einen geeigneten Ort dafür? Die Grünen legen als erste Fraktion ihre Ideen zu dem heiklen Thema offen.

Röttgen prüft drei Standorte.
08.01.2012 13:47

Atommüll-Endlager Röttgen spielt Szenarien durch

Seit Jahrzehnten ist die Frage ungeklärt: Wohin mit dem Atommüll? Bundesumweltminister Röttgen will einem Bericht zufolge nun Probebohrungen an drei Standorten durchführen. Offenbar bleibt auch Gorleben weiter eine Option. Dort könnte ein Untertagelabor eingerichtet werden.

Seit fast 35 Jahren protestieren die Menschen im Wendland gegen das Zwischenlager Gorleben.
15.12.2011 22:15

Baustopp ja, Erkungsstopp offen Gorleben wird auf Eis gelegt

Ganz ist das Atommülllager Gorleben noch nicht aus dem Rennen. Bund und Länder einigen sich zunächst auf einen Baustopp in dem maroden Salzstock. Ob es auch einen Erkundungsstopp geben wird, entscheidet sich möglicherweise bereits im Januar. Ab 2014/15 soll bundesweit nach Alternativen für Gorleben gesucht werden.

Seit fast 35 Jahren protestieren die Menschen im Wendland gegen das Zwischenlager Gorleben.
30.11.2011 08:12

400 Mio. Euro pro Standortsuche Gorleben so teuer wie vier Lager

Für die Erkundung des Salzstocks in Gorleben als Endlager für atomare Stoffe sind seit den 1970er Jahren fast 1,6 Milliarden Euro ausgegeben worden. Die Suche nach Alternativen würde pro Standort nur 400 Millionen Euro kosten. Mit dem Geld, das bislang in Gorleben investiert wurde, hätte man demnach vier alternative Standorte erforschen können.