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So schlimm wie Alkohol Schlafmangel vorbeugen

Schlafmangel kann im Straßenverkehr genauso schwerwiegende Folgen haben wie Alkohol. "Bei Schlafmangel sinkt die Konzentrationsfähigkeit und das Gesichtsfeld verengt sich zum Tunnelblick", sagt Andreas Dittman, Arbeitsmediziner bei der Landesunfallkasse Freie und Hansestadt Hamburg.

Nach 24 Stunden ohne Schlaf verhalte sich der Mensch so, als hätte er 1,0 Promille Alkohol im Blut. Um seine Leistungsfähigkeit optimal zu regenerieren, brauche ein erwachsener Mensch sieben bis neun Stunden Schlaf. Ist diese Regeneration gestört, nehmen Fehler bei der Arbeitsleistung zu.

Ängste, Sorgen und Depressionen sind den Angaben zufolge in 80 Prozent der Fälle Ursachen von Schlafstörungen. Auch ungünstige Arbeitszeiten, Lärm, Hitze und Schmerzen bringen Menschen um den Schlaf. Ein guter Schlafraum sei dunkel, ruhig, kühl und gut gelüftet.

Vor dem Schlafengehen sollte nur leichte Kost zu sich genommen werden. Entspannung am Abend und Zu-Bett-Geh-Rituale erleichtern das Einschlafen. Dauern Schlafstörungen länger als einen Monat an, sollte ein Arzt um Rat gefragt werden.

Quelle: n-tv.de