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Bastian Hauck lebt seinen Traum jetzt, nicht später. Pläne jahrzehntelang aufzuschieben, ist mit einer Diabetes-Erkrankung nicht gut vereinbar, findet der passionierte Segler.
Bastian Hauck lebt seinen Traum jetzt, nicht später. Pläne jahrzehntelang aufzuschieben, ist mit einer Diabetes-Erkrankung nicht gut vereinbar, findet der passionierte Segler.(Foto: Bastian Hauck)
Sonntag, 19. August 2012

Mit Diabetes um die ganze Welt: Stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel

Eines darf auf keinen Fall passieren: eine schwere Unterzuckerung auf See. Doch wenn man als Diabetiker monatelang allein auf einem Segelboot unterwegs ist, stellt sich das eine oder andere Problem: Wie misst man Blutzucker bei Sturm und Regen - mit einer Hand? Was tun bei Seekrankheit, die jeden Müsli-Riegel abwehrt? Bastian Hauck, ehemaliger Nahost-Experte der Vereinten Nationen, berichtet bei n-tv.de von seinem "Abenteuer Diabetes".

n-tv.de: Herr Hauck, Sie waren 19 Jahre alt, als Ihr Hausarzt Ihnen sagte, dass Sie Typ-1-Diabetes haben. Welche Lebenspläne wurden mit dieser Diagnose durchkreuzt? Was ließ sich – auf den ersten Blick – einfach nicht mit einer Diabetes-Erkrankung vereinbaren?

Bastian Hauck: Ich hatte gerade meine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert, arbeitete für die Feuerwehr und als Sanitätsoffizier auf großen Fährschiffen und wollte nach dem Zivildienst "Hand gegen Koje" auf Großseglern um die Welt. Mit der Diagnose Diabetes kamen ein Ausmusterungsbescheid und ein Berufsverbot mit der Begründung, Diabetiker dürften wegen der Gefahr von Unterzuckerungen keine Rettungswagen fahren. Und der meistgehörte Satz meiner ersten Wochen als Diabetiker, der die neue Realität noch nicht so recht wahrhaben wollte, war: "Das geht nicht!". Segeln? Nein. Ausland? Besser nicht. Weltumsegelung? Bestimmt nicht!

Das wichtigste Ziel hat Hauck bislang immer erreicht: keine Unterzuckerung auf See. "Das darf einfach nicht vorkommen."
Das wichtigste Ziel hat Hauck bislang immer erreicht: keine Unterzuckerung auf See. "Das darf einfach nicht vorkommen."(Foto: privat)

Und dann?

Der "technische" Umgang mit dem Diabetes – Blutzucker messen, Kohlenhydrate berechnen, Insulin spritzen – lässt sich recht schnell erlernen. Doch bei der psychischen Verarbeitung dieser Krankheit ist man meist auf sich allein gestellt. Was bedeutet es, "chronisch krank" zu sein? Warum gibt es keine Heilung, sondern nur eine – wenn auch inzwischen recht gute – Therapie? Wie wird mich die Abhängigkeit von Insulin, Kühlschränken und regelmäßigen Arztbesuchen in Zukunft einschränken? Und wie lebt es sich mit Diabetes im ganz normalen Alltag – jeden Tag, 24 Stunden lang – für immer?

Welche Rahmenbedingungen im Tagesablauf sollten denn für einen Diabetiker immer gegeben sein?

Diabetes erfordert ständige Aufmerksamkeit. Jede Mahlzeit, jede körperliche Anstrengung, jede Abweichung vom normalen Tagesablauf hat direkte Auswirkungen auf den eigenen Blutzuckerspiegel und birgt somit das Risiko einer Über- oder Unterzuckerung. Beide sind gefährlich: Zu hoher Blutzucker schädigt langfristig Gefäße und Organe, eine Unterzuckerung kann zu Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit führen und im schlimmsten Fall tödlich sein. Eine gute Blutzuckereinstellung erfordert ausgewogene Mahlzeiten, ein gesundes Maß an sportlicher Aktivität und körperlicher Fitness und einen möglichst regelmäßigen Tagesablauf.

So ruhig geht es nicht immer zu auf dem Wasser. Wie aber benutzt man ein Blutzucker-Messgerät, wenn man nur eine Hand frei hat, weil man sich mit der anderen bei Sturm am Boot festhalten muss?
So ruhig geht es nicht immer zu auf dem Wasser. Wie aber benutzt man ein Blutzucker-Messgerät, wenn man nur eine Hand frei hat, weil man sich mit der anderen bei Sturm am Boot festhalten muss?(Foto: Bastian Hauck)

Leidet da die persönliche Flexibilität?

Neue Insuline, genauere und schnellere Messgeräte, kleinere Insulinpumpen und seit einigen Jahren auch sogenannte CGM-Systeme (Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung) können Diabetikern viel ihrer verloren geglaubten Flexibilität zurückgeben. Was bleibt, ist die ständige Aufmerksamkeit, die der Diabetes einfordert – immer und überall.

Ein Boot – erst recht, wenn man allein an Bord ist – scheint nicht gerade die ideale Umgebung für einen Diabetiker zu sein. Was machte Sie so mutig, es dennoch mit monatelangen Einhand-Segeltörns zu versuchen?

Segeln ist für mich mehr als nur ein Hobby – ich bin damit großgeworden. Viele Menschen schieben ihre Träume auf – für später. Erst mal  Beruf, Familie, Geld – und dann, ja, dann ist Zeit für Träume. Vielleicht. Als Diabetiker kann ich so nicht denken: Ich weiß nicht, ob es mir in 20 oder 30 Jahren gesundheitlich noch so gut gehen wird, dass ich meinen Traum vom langen Segeltörn leben kann. Wenn nicht jetzt, wann dann? Mehr als alles in der Welt wollte ich segeln und kaufte kurzentschlossen ein 50 Jahre altes Folkeboot: Tadorna. Ein halbes Jahr später kündigte ich meinen Job, verbrachte drei Monate damit, mein Schiff auf Vordermann zu bringen, eine Webseite zu basteln und auch mich selbst fit für die Ostsee zu machen, und warf die Leinen los.

Diabetes: die "Zuckerkrankheit"

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich der mit der Nahrung aufgenommene Zucker im Blut staut. Über den Urin wird dann Zucker ausgeschieden. Diabetes geht auf Probleme mit den körpereigenen Insulin-Mechanismen zurück. Es kann sich um Insulin-Mangel,Insulin-Resistenz oder eine Kombination von beidem handeln. Insulin - in derBauchspeicheldrüse hergestellt - befördert Zucker aus dem Blut in die Zellen. Dort wird er zur Energiegewinnung verbraucht. Außerdem ist das Insulin für die Speicherung von Zucker in Leber und Muskeln zuständig. So ist der Blutzuckerspiegel beim gesunden Menschen nach der Nahrungsaufnahme relativ konstant.

Typ-1-Diabetes:In Deutschland sind rund 400.000 Menschen davon betroffen. Aus noch unklaren Gründen richtet sich das Immunsystem des Körpers beim Typ-1-Diabetes gegen die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Innerhalb weniger Tage oder Wochen kommt die Insulinproduktion zum Erliegen. Der Blutzuckerspiegel steigt. Betroffene müssen sich mehrmals täglich Insulin spritzen, um Stoffwechselentgleisungen mit all ihren Folgen zu vermeiden. Typ-1-Diabetes entwickelt sich oft im Kinder- und Jugendalter. Er ist nicht heilbar.

Typ-2-Diabetes:Er ist weit verbreitet, rund zehn Millionen Menschen haben hierzulande damit zu tun. Beim Typ-2-Diabetes reagieren die Zellen nicht mehr ausreichend auf Insulin. Der Zucker gelangt daher nicht vom Blut in die Zellen. In der Folge steigt der Blutzuckerspiegel. Um ihn zu senken, kurbelt die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion an. Irgendwann reicht das jedoch nicht mehr aus, um die Resistenz zu überwinden. Typ-2-Diabetes kann erblich bedingt sein, doch auch Überernährung und Bewegungsmangel spielen eine große Rolle.

Typ-1-Symptome: Vorherrschend ist starker Durst, verbunden mithäufigem Harndrang, denn der Organismus braucht viel Flüssigkeit, um den Zucker über die Nieren ausscheiden zu können. Reichen die Trinkmengen nicht mehr, trocknet der Körper aus. Müdigkeit und Hautjucken weisen darauf hin. Der Körper verliert an Gewicht, zumal er an seine Reserven geht und Fette und Eiweiße abbaut, um Energie zu gewinnen. Die Fettverbrennung kann schließlich zur Übersäuerung des Blutes führen. Dann sind Übelkeit und Erbrechen die Folge. Ohne Therapie münden Flüssigkeitsmangel und Blut-Übersäuerung ins diabetische Koma.

Wie bewältigten Sie den Segelalltag? Welche Gefahren drohten? Wie bereiteten Sie sich vor?

Mit der gleichen Gewissenhaftigkeit, mit der ich mein Schiff seeklar machte, bereitete ich mich auf mein "Abenteuer Diabetes" vor. "Diabetes-Bedarf für 120 Tage auf See" – so stand es ganz oben auf der Packliste für meinen wasserdichten Diabetes-Koffer: 600 Messstreifen, drei Blutzucker-Messgeräte, 50 Ampullen Insulin, Insulin-Pens und Kanülen, Glucagen-Hypo-Kits, fester und flüssiger Traubenzucker und eine bunte Vielfalt an Power-Bars und Müsliriegeln – das war der eine Teil der Vorbereitung. Wichtiger jedoch war das Durchdenken möglicher Risiko-Szenarien: Wie verhindere ich eine Unterzuckerung auf See? Wie messe ich meinen Blutzucker bei Sturm und Regen? Was tun bei Seekrankheit? Und was, wenn alles zusammenkommt? Wie lagere ich mein Insulin an Bord? Welche Auslands-Reiseversicherung übernimmt die Kosten? Und was heißt "Ich bin Diabetiker" auf Russisch, Estnisch, Finnisch? Zu jeder Frage gab es eine entsprechende Antwort: Traubenzuckerdepots in allen Ölzeugtaschen und verteilt an Bord, wasserdichte Taschen für Messgerät und Teststreifen, vorberechnete Mengen Zwieback und Knäckebrot, wasserdichte Tupperdosen am tiefsten Punkt des Schiffes, ... Dann konnte es losgehen.

Inwiefern unterschied sich Ihr Segelalltag von dem eines Menschen, der nicht an Diabetes erkrankt ist?

Kaum. Oder besser: Nicht mehr, als sich mein normaler Alltag unterscheidet. Natürlich gehe ich nicht auf einen anstrengenden Tagestrip, ohne vorher noch einen Müsliriegel gegessen und meine Taschen aufgefüllt zu haben. Natürlich springe ich als Diabetiker nicht einfach so ins Wasser, wenn es heiß ist – vorher wird gemessen. Und natürlich stürze ich mich nicht ohne mein Messgerät ins Nachtleben von Sankt Petersburg. Aber das würde genauso in Berlin oder Paris gelten, und auch wenn ich mit einem Wohnwagen unterwegs wäre oder mit dem Fahrrad zum Wannsee führe.

Was ist – mit Blick auf den Diabetes – beim Segeln problematisch verlaufen? Gab es auch etwas, das viel besser ablief als erwartet?

Das Wichtigste zuerst: Ich habe in meinen drei langen Segelsommern – 2008 rund Ostsee, 2009 nach Haparanda, 2010 von Neuseeland rund Kap Horn nach Hamburg – noch keine schwere Unterzuckerung gehabt. Eine Unterzuckerung auf See darf einfach nicht vorkommen. Und obwohl ich meinen Blutzucker meist relativ hoch einstellte, um einen Sicherheitspuffer nach unten zu haben: Mein Langzeit-Blutzuckerwert war nach meiner Rückkehr durch die tägliche körperliche Betätigung sogar besser als vorher!

Und was lief nicht so gut?

Es gab immer wieder mal nicht erwartete Schwierigkeiten, zum Beispiel beim Blutzuckermessen mit einem klassischen Messgerät: Die Messstreifen sind meist zu je 50 Stück in einer kleinen Plastikdose verpackt. Mit vom Regen und Salzwasser aufgeweichten Waschfrauenfingern einen einzelnen Teststreifen dort herauszufischen und bei stürmischem Regen ins Messgerät einzuführen, ohne dass dieser nass wird, ist oft schier unmöglich – vor allem wenn man im Sturm schon eine Hand braucht, um sich festzuhalten.  Bei wind- und wetterbedingter Übelkeit und drohender Unterzuckerung Traubenzucker essen zu wollen, ist ebenfalls ein utopisches Unterfangen.

120 Tage unterwegs: Messgeräte und Teststreifen sind wasserdicht verpackt.
120 Tage unterwegs: Messgeräte und Teststreifen sind wasserdicht verpackt.(Foto: Bastian Hauck)

Gab es etwas, das Sie bei der nächsten großen Segeltour anders gemacht haben?

Nach meinen zwei ersten langen Segel-Sommern auf der Ostsee flog ich Ende 2010 nach Neuseeland, um mit der 17-Meter-Hochseejacht des Berliner ASV von Auckland nach Hamburg zu segeln. Hier war ich nicht allein an Bord, sondern Teil einer meist zehnköpfigen  Crew. Wichtigste Änderung war folglich das Briefing meiner Mitsegler: Was ist Diabetes? Woran erkennen andere eine Unterzuckerung? Was tun im Notfall?
Seglerisch stellte gleich die erste Etappe von Neuseeland nach Ushuaia / Feuerland eine immense Herausforderung an Schiff und Crew dar: 5500 Seemeilen Südpazifik ohne Land in Sicht, 5 Wochen nonstop auf See, die gesamte Crew eingebunden in ein 24-Stunden-Wachsystem, Stürme jenseits der Orkangrenze – und am Ende der Mount Everest der Segler: Kap Horn. Die auf meinen Ostseetörns gesammelten Erfahrungen bildeten die Grundlage dafür, dass ich mir und meinem Diabetes diese Strapazen überhaupt zugetraut habe.

War auch etwas zu optimieren?

Ja, zum Beispiel die Vorbeugung von Seekrankheit. Durch sogenannte Scopolamin-Pflaster, die man sich hinter die Ohren klebt, lässt sich das körpereigene Gleichgewichtssystem stabilisieren. Eine zweite wichtige Änderung betraf die Blutzucker-Messung: Ich bestimme meinen Blutzucker nicht mehr mit einzelnen Messstreifen, sondern mit einem Messgerät, welches sich bequem mit nur einer Hand bedienen lässt und 50 Messungen pro Testkassette erlaubt – auch bei Sturm, auch im Regen, auch mit links.

Setzen Sie auf eine spezielle Diabetes-Technologie? Welche Möglichkeiten gibt es da? Wie fügen sie sich in den Segelalltag ein?

Ich befolge eine sogenannte Intensivierte Konventionelle Therapie (ICT), das heißt ich spritze mir Insulin selbst: einmal täglich eine feste Basalrate für den körpereigenen Grundbedarf und zu den Mahlzeiten sowie als Korrektiv schnellwirksames Analoginsulin. Natürlich denke ich immer wieder auch über die Alternative einer Pumpentherapie nach. Dabei gibt eine kleine Pumpe kontinuierlich winzige Mengen an Insulin ab, die über einen Katheter direkt ins Unterhautfettgewebe gelangen.

Welche Vorteile hat die Pumpe?

Genauere Dosierung, flexible Anpassung der Basalrate, kein Spritzen - was bei Schwerwetter und mehreren Lagen langer Unterwäsche, Fleece und Ölzeug oft recht umständlich ist -und insgesamt ein dem natürlichen Stoffwechsel näherkommender Insulinkreislauf. Eigentlich überwiegen die Vorteile.

Was hält Sie bislang dennoch von einem Umstieg ab?

Die Risiken: ein möglicher Ausfall der Pumpe oder Probleme mit dem Katheter und daraus resultierender akuter Insulinmangel. Insbesondere in Extremsituationen bin ich mit meiner manuellen Therapie immer selbst Herr der Lage. Und auch wenn mir jeder Pumpenträger sagt, daran gewöhne man sich sofort: Ich möchte einfach nicht immer "verkabelt" sein, mir mein T-Shirt auch einfach mal ausziehen und über Bord springen können, ohne dass mich die hübsche Schwedin am Strand komisch anguckt, und mich mit meiner Freundin abends nicht zwischen Katheter, Pumpe und BH verstricken.

Welche Technik empfinden Sie als besonders hilfreich?

Über Bastian Hauck

Bevor er mit der Tadorna auf Reisen ging, arbeitete Bastian Hauck als Nahost-Experte für das Auswärtige Amt, die Vereinten Nationen und die OECD.
Der Wahlberliner, ursprünglich aus Schleswig, engagiert sich für DiabetesDE sowie in Diabetes-Kinderfreizeiten und Selbsthilfegruppen.
Mit seinem Projekt "Abenteuer Diabetes" möchte er anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es sich auch mit Diabetes frei und unabhängig leben - und segeln - lässt.

Was ich seit der Kap-Horn Etappe regelmäßig nutze, ist ein sogenanntes CGM-System: Ein winziger, auf die Haut geklebter Sensor misst alle paar Sekunden meinen Gewebezucker und schickt diese Daten kabellos an einen Monitor von  der Größe eines Handys. Dieser zeigt aktuelle Zuckerwerte, Kurven und Trends an und warnt über Voralarme vor gefährlichen Hypoglykämien oder erhöhtem Blutzucker. Und last not least: Das Logbuch. Als Segler führe ich dieses handschriftlich: Position, Wind, Seegang, Kurs, besondere Vorkommnisse, alles wird hier festgehalten. Als Diabetiker sollte ich eigentlich ein Blutzucker-Tagebuch führen, ein kleines Heft, in das jede Messung, jede Mahlzeit und jede Insulinabgabe eingetragen wird. Mir war das oft zu aufwändig – bis ich eine App fürs Smartphone entdeckt habe, die das Tagebuchführen nicht nur einfach, schnell und immer greifbar macht, sondern mit Foto-Funktion, Grafiken und Auswertungen klare Mehrwerte bietet – und Spaß macht. Auch auf See.

Kann grundsätzlich jeder Diabetes-Betroffene so offensiv mit der Krankheit umgehen wie Sie? Oder braucht es dafür besonders starke Nerven und besonderen Mut?

Es ist alles eine Frage der Planung, der Vorsicht und natürlich einer insgesamt guten Blutzuckereinstellung - vor allem aber eine Frage der ganz persönlichen Einstellung zu sich selbst. Man muss seinen Diabetes akzeptieren lernen – das fällt einigen leicht, einigen schwer. Ich segele nicht trotz, sondern mit meinem Diabetes, finde eigene Antworten und lasse andere daran teilhaben. Und hoffentlich kann ich irgendjemandem damit ein Stück weit helfen, seinen eigenen Traum zu leben.

Mit Bastian Hauck sprach Andrea Schorsch.

Über seinen Törn nach St. Petersburg hat Bastian Hauck ein Buch geschrieben. "Raus ins Blaue!" Hier bei Amezon bestellen.

Quelle: n-tv.de

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