Donnerstag, 24. August 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christoph Rieke und Kira Pieper

22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 24. August 2017

Beängstigende Neuigkeiten von der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA. Eigentlich gibt diese nur selten Sicherheitswarnungen heraus. Umso hellhöriger wird man, wenn die Behörde im Fall des A350 vor Explosionsgefahr warnt. Außerdem hat Donald Trump heute wieder für allerlei News auf unserer Seite gesorgt. Unter anderem gibt es Neues zu der vermeintlichen US-Wahlkampfaffäre: Es soll eine E-Mail aufgetaucht sein, die nahe legt, dass sich Trump und Putin treffen sollten. Und dann fand heute Abend noch die Auslosung für die Champions League statt. Der BVB muss gegen Real ran und die Bayern bekommen es mit PSG zu tun.

Darüber hinaus fanden Sie diese Themen heute spannend:

Gute Nacht!

22:11 Uhr

Deutscher nach versuchter Vergewaltigung im Urlaub festgenommen

Ein deutscher Tourist ist in Portugal wegen versuchter Vergewaltigung eines neunjährigen Mädchens festgenommen worden. Der 36-Jährige soll vom Vater des Mädchens erwischt worden sein, als er die Minderjährige in der Toilette eines Supermarktes in Lamego belästigte. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die sexuelle Misshandlung von Minderjährigen unter 14 Jahren kann in Portugal mit bis zu acht Jahren Gefängnis bestraft werden.

21:40 Uhr

Apotheker ärgert sich – und fälscht Rezepte

Aus Ärger über eine säumige Krankenkasse hat ein Apotheker dem Unternehmen gefälschte Rezepte untergeschoben. Das Bonner Amtsgericht verurteilte ihn wegen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Der 68-Jährige hatte Rezepte mehrerer Kunden um teure Medikamente ergänzt und abgerechnet. So betrog er die Krankenkasse in sechs Fällen um insgesamt 24.000 Euro. Das teuerste Medikament, das er betrügerisch abgerechnet hatte, waren Tabletten zur Krebsbehandlung im Wert von knapp 10.000 Euro. Die Kasse war misstrauisch geworden, weil die extrem kostspieligen Medikamente nicht zum Krankheitsbild der Patienten passten. Ein Anruf bei einem der verordnenden Ärzte bestätigte den Verdacht.

21:06 Uhr

Bayerische Polizei stoppt Sprengstofflaster

Die Polizei hat auf der Autobahn 8 in Bayern einen mit 16 Tonnen Sprengstoff beladenen Lastwagen wegen Sicherheitsmängeln gestoppt. Während ihrer Kontrolle entdeckten die Beamten bei dem Sattelzug aus Slowenien drei schon bis auf das Stahlgewebe abgefahrene Reifen. Sie unterbanden die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren gegen den 40-jährigen Fahrer ein. Seine Firma muss ebenfalls mit einer Anzeige rechnen.

20:45 Uhr

So ungewöhnlich kann ein Design-Büro sein

Designer müssen ständig ungewöhnliche, noch nie dagewesene Ideen haben. Und wo können sie diese am besten entwickeln? – An ebenso ungewöhnlichen Orten. Der spanische Möbeldesigner Fernando Abellana hat sich in Valencia einen Rückzugsort der besonderen Art geschaffen. Sein Büro befindet sich an der Unterseite einer Brücke. Wo genau, will er nicht verraten. Dort feilt er an seinen neuen Entwürfen. Dafür braucht er nicht viel: Ein Stuhl, ein Tisch, ein Skizzenbuch und abends ein bisschen Licht. Schauen Sie sich das funktionale und stylische Büro doch mal im Video an.

20:10 Uhr

Fiktive Partei warnt mit Plakaten vor AfD

Passend zum Bundestagswahlkampf warnt eine fiktive Partei namens "Travestie für Deutschland" (TfD) vor den Ideen der AfD. Auf einem Plakat, das an die Alternative für Deutschland erinnert, zeigt zum Beispiel die Berliner Dragqueen Jacky-Oh Weinhaus den Mittelfinger. "Mut zur Travestie" steht darauf. Der rote Pfeil im AfD-Logo wurde durch einen roten Stöckelschuh ersetzt - die blaue Hintergrundfarbe durch ein kräftiges Lila. Mal gucken, wie die AfD das findet…

20:00 Uhr
19:42 Uhr

Künstler kreiert riesigen VW-Bulli

Ein Bulli im Großformat.
Ein Bulli im Großformat.(Foto: picture alliance / Valentin Flau)

Auf einer Wiese in der Schweiz ist ein riesiges Bild eines VW-Bullis zu sehen. Die Ausmaße sind so gigantisch, dass es nur aus der Luft erfasst vollständig werden kann. Das Bild ist 4200 Quadratmeter groß – und damit größer als ein halbes Fußballfeld. Der französische Künstler Saype soll dafür 400 Liter ausschließlich biologisch abbaubare Farben benutzt haben. Das Bild soll drei Monate halten, dann löst es sich witterungsbedingt auf.

19:13 Uhr

Affenweibchen adoptiert Hühnerküken

Makakenäffin Niv mit Huhn.
Makakenäffin Niv mit Huhn.(Foto: picture alliance / Schai Ben Naf)

Das ist ja mal eine ungewöhnliche Tierfreundschaft: In einem israelischen Zoo hat eine Makakenäffin ein Hühnerküken adoptiert. In einem Video ist zu sehen, wie die Äffin namens Niv das Küken wie ein Baby im Arm hält und mit sich herumträgt.

18:43 Uhr

Fahrer flüchtet mit Geldtransporter

Gelegenheit macht Diebe, heißt es. Insofern wundert es mich, dass wir solche Meldungen nicht öfters haben: In München hat sich der Fahrer eines Geldtransporters abgesetzt. Das Fahrzeug war mit mehreren Hunderttausend Euro beladen. Laut Polizei hatte der Mann Gas gegeben, als sein Beifahrer kurz ausstieg. Wenig später entdeckten Passanten den abgestellten Transporter. Der Fahrer ist flüchtig. Das Geld hat er natürlich mitgenommen.

18:26 Uhr

Roboter stellen Tanz-Weltrekord auf

Und noch eine Roboter-Meldung: Im chinesischen Guangzhou haben mehr als Tausend Roboter einen neuen Weltrekord im simultanen Tanzen aufgestellt. Die Technik-Wunder mit dem Namen "Dobi" werden alle von einem zentralen Computer gesteuert. Zwar sind einige der 1100 Maschinen während ihrer Performance umgefallen. Dennoch reichte es für den neuen Rekord, dass 1069 in Reih und Glied tanzen.

17:54 Uhr

Brandenburg erwägt Adler-Staffel gegen Drohnen

Ein Adler.
Ein Adler.(Foto: picture alliance / Frank Rumpenh)

Immer mehr Drohnen fliegen durch die Lüfte. Und man kann sich nie sicher sein, ob sie nicht kiloschwere Sprengsätze transportieren. Deswegen schlägt Björn Lakenmacher, der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, vor, in seinem Bundesland eine Adler-Staffel gegen die potenzielle Terrorgefahr von oben einzurichten. Das französische und das niederländische Militär hätten solche Staffeln bereits begründet, so Lakenmacher. Und die abgerichteten Adler sollen ihre Arbeit bei unseren Nachbarn sehr gut machen.

17:27 Uhr

Privatzug Locomore fährt wieder

Locomore fährt wieder.
Locomore fährt wieder.(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Angekündigt hatten wir es zwar schon, aber nun rollt der private Locomore-Fernzug zwischen Berlin und Stuttgart tatsächlich wieder. Am Nachmittag verließ der Zug den Berliner Hauptbahnhof Richtung Stuttgart. Locomore hatte im Mai, ein halbes Jahr nach dem Start, wegen Insolvenz den Zugbetrieb eingestellt. Inzwischen hat das tschechische Unternehmen Leo Express übernommen, der Fernbus-Anbieter Flixbus verkauft die Fahrkarten.

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17:02 Uhr

Roboter soll Priester ersetzen

Video
Pepper kann ganz schön viel.
Pepper kann ganz schön viel.(Foto: REUTERS)

In Japan wurde jetzt der erste buddhistische Roboter-Priester vorgestellt. Bei der Maschine handelt es sich um die menschenähnliche Maschine Pepper, die andernorts schon für andere Dienste eingesetzt wird. Nun soll Pepper also auch noch den Priester ersetzen. Der Grund ist denkbar einfach: So können Kosten gespart werden. Eine Beerdigungszeremonie kostet mit einem Priester aus Fleisch und Blut 1867 Euro, Pepper kostet umgerechnet nur 389 Euro. Pepper wurde auf Japans größter Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik vorgestellt. Pepper trägt nicht nur ein buddhistisches Gewand, sondern kann auch Texte verlesen, Segen sprechen und Sutren singen. Allerdings ist er nicht der erste Roboter, der kirchliche Dienste übernimmt: Im Rahmen der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg hatte die Evangelische Kirche schon einen Segensroboter im Einsatz.

17:00 Uhr
16:45 Uhr

Scherzkeks "löst" Diesel-Skandal mit Duftbäumchen

Ohne Worte:

 

16:31 Uhr
16:04 Uhr

Lottospielerin knackt Rekord-US-Jackpot

Powerball-Lotterie.
Powerball-Lotterie.(Foto: AP)

Was würden Sie mit 758,7 Millionen Dollar anstellen? Also ich hätte da so ein, zwei Ideen. Leider bin ich nicht die Gewinnerin des US-Jackpots der Powerball-Lotterie. Die alleinige Gewinnerin stammt laut Lottogesellschaft aus Chicopee im Südwesten des US-Bundesstaats Massachusetts. Dabei soll es sich um den größten Einzelgewinn in der Geschichte der USA handeln. Die Zahlen zum Glück lauteten übrigens 6, 7, 16, 23, 26 und 4. Die Chance diese Zahlen zu tippen stand 1:292 Millionen. 

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15:35 Uhr

Polizei sperrt Autobahn – für eine Ente

Die trauernde Entenmutter auf der A3.
Die trauernde Entenmutter auf der A3.(Foto: Polizei Köln /dpa)

Die Polizei hat die Autobahn 3 bei Köln kurzzeitig gesperrt, um eine Entenmutter zu retten. Zuvor waren fünf ihrer Küken beim Überqueren der Fahrbahn getötet worden. Das Muttertier kehrte auf die Straße zurück, um nach ihrem Nachwuchs zu suchen. Das Tier ließ sich weder von der Autobahn verscheuchen noch von Feuerwehrleuten fangen. Nach einer halben Stunde verschwand die Ente schließlich im Dickicht neben der Fahrbahn. Daraufhin konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

15:14 Uhr

Kanadische Waldbrand-Asche fliegt bis Deutschland

Waldbrände in Kanada.
Waldbrände in Kanada.(Foto: dpa)

Die Folgen der Waldbrände in Kanada sind auch in Europa zu spüren. In Deutschland, Tschechien und Griechenland wurde per Lichtradar eine Staubschicht in rund zwölf bis 17 Kilometern Höhe gemessen. Sie stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Waldbränden in Kanada und wurde wohl in der Atmosphäre über die Arktis nach Europa transportiert, vermuten Experten des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung. In der westkanadischen Provinz British Columbia breitete sich derzeit ein riesiger Brand auf einer Fläche von 467.000 Hektar aus. Es ist das größte Feuer in der Geschichte der Provinz. Seit April wurden bereits mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört.

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14:48 Uhr

Zwei Verletzte bei Explosion in Kiew

Bei einer Explosion im Zentrum von Kiew sind zwei Menschen verletzt worden. Die Explosion am 26. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine soll – laut Polizei –  durch ein "unbekanntes Objekt" ausgelöst worden sein.

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14:29 Uhr

Jeder Zweite hasst Urlaubsfotos auf Facebook

Solche Bilder knipsen, möchte wohl jeder gerne. Aber nicht auf fremden Facebook-Profilen sehen.
Solche Bilder knipsen, möchte wohl jeder gerne. Aber nicht auf fremden Facebook-Profilen sehen.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Fotos vom Sonnenuntergang am Strand oder Schnappschüsse von der Bergtour? Urlaubsbilder, die in den sogenannten sozialen Netzwerken gepostet werden, kommen bei der Hälfte der Menschen in Deutschland nicht gut an. Laut einer repräsentativen Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom sind 51 Prozent genervt von den Ferienfotos auf Facebook, Instagram und anderen Plattformen. Männer (56 Prozent) fühlen sich dabei gestörter als Frauen (45 Prozent). Und: Obwohl sich jeder Zweite von den Ferienpostings genervt zeigt, stellt knapp die Hälfte (47 Prozent) selbst gerne Urlaubsfotos auf den Social-Media-Kanälen zur Schau.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Christoph Rieke hat sich soeben nach Hause verabschiedet. Nun übernehme ich an dieser Stelle den "Tag". Mein Name ist Kira Pieper ich werde Sie bis in den späten Abend hinein mit allerlei Wissenswertem  und Kuriosem versorgen. Falls Sie Anregungen, Fragen oder Kritik haben, schreiben Sie mir doch unter kira.pieper (at) nama.de.

14:03 Uhr

Deutsches Bier noch immer mit Glyphosat belastet

Bleiben wir doch beim Thema "belastete Lebensmittel". Dabei sollten besonders Freunde des Bieres aufmerken. Denn einer Untersuchung des privaten Münchner Umweltinstituts zufolge ist das umstrittene Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat immer noch in deutschem Bier enthalten. Zwar sind demnach im Vergleich zur vorangegangenen Studie im vergangenen Jahr die Werte bei der diesjährigen Untersuchung im Durchschnitt um fast 80 Prozent zurückgegangen. Allerdings liege der höchste Wert in einem der 14 untersuchten Biere immer noch rund 50-fach über dem Trinkwasser-Grenzwert. Nun zur Entwarnung: Bereits im vergangenen Jahr teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung mit, dass ein Erwachsener an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken müsste, um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen.

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13:41 Uhr

Foodwatch rügt Rückruf-System für belastete Lebensmittel

Todesfälle wegen belasteter Lebensmittel sind selten - aber es gibt sie. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert, dass belastete Lebensmittel oft zu spät oder gar nicht zurückgerufen werden. Zudem würden dabei die gesundheitlichen Risiken von Produkten, die Bakterien oder Fremdkörper enthalten, häufig verharmlost. Foodwatch beklagt, dass Unternehmen, Behörden und der Handel nicht genug tun, um Konsumenten vor Gesundheitsgefahren zu schützen. In ihrem Bericht "Um Rückruf wird gebeten" stellt Foodwatch dem staatlichen Portal lebensmittelwarnung.de ein vernichtendes Zeugnis aus.

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13:30 Uhr

Rotterdamer Polizei erhielt "konkreten" Anschlagshinweis

Mit dem Transporter voller Gasflaschen sollte in Rotterdam offenbar doch ein Terroranschlag verübt werden.
Mit dem Transporter voller Gasflaschen sollte in Rotterdam offenbar doch ein Terroranschlag verübt werden.(Foto: REUTERS)

Bis zum Mittag ging die Polizei von Rotterdam davon aus, dass mit dem Transporter voller Gasflaschen kein Terroranschlag verübt werden sollte. Eine völlige Entwarnung mochte sie dennoch nicht geben. Nun verrät sie den Grund: Vor der Absage des Konzert der Band "Allah-Las" im Rotterdamer Club "Maassilo" habe die Polizei "eine konkrete Information" über einen geplanten Anschlag auf die US-Rockband erhalten, wie Polizeichef Frank Paauw sagte. Die Terrorwarnung am Mittwochabend beruhte demnach auf einem Hinweis der spanischen Polizei, wonach "ein Attentat an diesem Tag, an diesem Ort und auf diese Band verübt werden" sollte.

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13:11 Uhr

Immer mehr EU-Ausländer verlassen Großbritannien

Der starke Rückgang der Netto-Einwanderung ist der britischen Statistikbehörde ONS zufolge insbesondere auf die EU-Ausländer zurückzuführen
Der starke Rückgang der Netto-Einwanderung ist der britischen Statistikbehörde ONS zufolge insbesondere auf die EU-Ausländer zurückzuführen(Foto: dpa)

Noch sind die Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien nach dem Brexit weitgehend unklar. Doch schon jetzt kehren zahlreiche EU-Ausländer Großbritannien den Rücken. 33.000 verließen binnen eines Jahres bis Ende März das Vereinigte Königreich, so viele wie seit etwa zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus Schätzungen der britischen Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) hervor. Insbesondere Bürger aus den EU-8-Staaten haben das UK verlassen. Dazu zählen die Tschechien, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und die Slowakei. Insgesamt ist die Netto-Einwanderung nach Großbritannien deutlich zurückgegangen. Sie sank demnach bei allen Ausländern um 81.000 auf 246.000. Dies ist der niedrigste Wert seit drei Jahren.

12:49 Uhr

Franzose soll 17 Waldbrände gelegt haben

In diesem Sommer haben in Südfrankreich heftige Waldbrände gewütet, wie hier bei Saint-Tropez.
In diesem Sommer haben in Südfrankreich heftige Waldbrände gewütet, wie hier bei Saint-Tropez.(Foto: imago/E-PRESS PHOTO.com)

Heftige Waldbrände haben in diesem Sommer in Südfrankreich und auf der Mittelmeerinsel Korsika bereits mehr als 9000 Hektar Vegetation zerstört. Bei vielen Bränden vermutet die Polizei Brandstiftung. Nun hat sie einen Verdächtigen gefasst - er soll 17 Waldbrände gelegt haben. Gegen den Mann aus der nahe Marseille gelegenen Gemeinde Plan-de-Cuques läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung, wie die Polizei mitteilte. Teilweise habe der Mann bereits gestanden, er befindet sich in Untersuchungshaft.

12:28 Uhr

Trump droht vier Staaten mit Visa-Sanktionen

Seit dem Amtsantritt Donald Trumps als US-Präsident sind die Einreisebestimmungen in den Vereinigten Staaten stark verschärft worden.
Seit dem Amtsantritt Donald Trumps als US-Präsident sind die Einreisebestimmungen in den Vereinigten Staaten stark verschärft worden.(Foto: imago/UPI Photo)

Die vier Länder Kambodscha, Eritrea, Guinea und Sierra Leone gelten ab sofort als "widerspenstig". Zumindest für die USA. Wie US-Medien berichten, hat das US-Heimatschutzministerium die vier Staaten so eingestuft, weil sie die Rücknahme von in den Vereinigten Staaten als illegal eingestuften Migranten verweigert haben. Demnach droht ihnen US-Präsident Donald Trump zudem mit Visa-Sanktionen. So sollen Staatsbürger der vier Länder von einem erneuten Einreiseversuch in die USA abgehalten werden.

12:06 Uhr

Überwachungskamera filmt flüchtigen Todesschützen

Noch ist unklar, ob die Tat in Mörfelden-Walldorf mit der Rocker-Szene in Verbindung steht.
Noch ist unklar, ob die Tat in Mörfelden-Walldorf mit der Rocker-Szene in Verbindung steht.(Foto: dpa)

Es ist eine schreckliche Tat, die sich am Freitag im hessischen Mörfelden-Walldorf ereignet hat: Vor den Augen seiner kleinen Tochter wird ein 43-Jähriger Mann von einem Unbekannten erschossen - noch immer sind die Hintergründe unklar. Der Täter ist noch auf der Flucht. Doch nun gibt es Hoffnung, dass er identifiziert und gefasst wird. Dabei helfen könnten Aufnahmen einer Überwachungskamera vom Nachbarhaus. "Der Film zeigt den mutmaßlichen Täter bei der Tat", sagte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann in Darmstadt. Der Schütze soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein.

12:00 Uhr
11:44 Uhr

NSU-Drama geht ins Rennen um den Oscar

Zehn Jahre ist es bereits her, dass der Film "Das Leben der Anderen" zum vorerst letzten Mal den Auslands-Oscar nach Deutschland geholt hat. Bei der kommenden Oscar-Verleihung soll die Durststrecke beendet werden - mit Fatih Akins NSU-Drama "Aus dem Nichts". Eine Fachjury hatte den Film unter insgesamt elf Bewerbern ausgewählt, wie die Auslandsvertretung des deutschen Films, German Films, in München bekannt gab.

11:39 Uhr
11:21 Uhr

Riesiger Bergrutsch in der Schweiz - Deutsche vermisst

Es ist nur schwer vorstellbar, was sich in den vergangenen Stunden im Schweizer Kanton Graubünden abgespielt hat. Am 3369 Meter hohen Piz Cengalo hatten sich riesige Gesteinsmassen gelöst und waren ins Bondasca-Tal gedonnert. Nun meldet die Kantonspolizei, dass nach dem Bergsturz acht Menschen vermisst werden, darunter auch Deutsche.

Wegen des Erdrutsches wurden am Vormittag mehrere kleine Dörfer evakuiert, darunter der Ort Bondo, an dem sich die graue Masse nun vorbeischob. Nach Schätzungen rutschten nach dem Bergsturz bis zu vier Millionen Kubikmeter Geschiebe mit Schlamm und größeren Gesteinsbrocken nach.

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10:54 Uhr

Bergsteiger entdeckt drei Leichen am Montblanc

Im Eis der Bergkette Dômes de Miage im Montblanc-Gebiet wurden drei Leichen gefunden.
Im Eis der Bergkette Dômes de Miage im Montblanc-Gebiet wurden drei Leichen gefunden.

Diesen Ausflug in die Bergkette Dômes de Miage wird der französische Bergsteiger wohl nie vergessen: Als er in der französisch-italienischen Grenzregion am Montblanc herumkraxelt, entdeckt der Mann im Eis drei Leichen. Vermutlich sind die Körper schon seit Jahren tot, sagte ein Sprecher der Bergrettung des Aostatals. Bei einer Leiche sei der Personalausweis einer deutschen Frau gefunden worden, die demnach 1972 geboren wurde. Italienische Medien berichteten, die drei könnten seit Ende der 90er Jahre im Eis gelegen haben.

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10:31 Uhr

US-General will afghanische Armee besser ausbilden

Die neue Afghanistanstrategie der USA setzt nach Angaben des Oberkommandierenden der US- und Nato-Streitkräfte in Afghanistan, John Nicholson, auf verstärkte Ausbildung der afghanischen Streitkräfte.
Die neue Afghanistanstrategie der USA setzt nach Angaben des Oberkommandierenden der US- und Nato-Streitkräfte in Afghanistan, John Nicholson, auf verstärkte Ausbildung der afghanischen Streitkräfte.(Foto: dpa)

Als Donald Trump am Dienstag die neue Afghanistanstrategie der USA vorstellte, ließ der US-Präsident viele Details offen. Nun ist der Oberkommandierende der US- und Nato-Streitkräfte in Afghanistan etwas konkreter geworden. "Mehr Berater aus den USA und von der Nato, das bedeutet besseres Training an den Militärakademien und den Ausbau von afghanischer Luftwaffe und Spezialkräften", sagte John Nicholson in Kabul. Wie sein oberster Befehlshaber ließ Nicholson aber offen, wie viele zusätzliche Truppen die USA nach Afghanistan schicken wollen und wie sich diese auf den Nato-Ausbildungseinsatz "Resolute Support" und den US-Kampfeinsatz gegen Terroristen "Freedom's Sentinel" verteilen. US-Medien hatten von etwa 4000 zusätzlichen US-Soldaten berichtet.

10:05 Uhr

George R.R. Martin guckt doch "Game of Thrones"

Daenerys Targaryen hat es bis in die siebte Staffel von "Game of Thrones" geschafft - lebendig.
Daenerys Targaryen hat es bis in die siebte Staffel von "Game of Thrones" geschafft - lebendig.(Foto: © [2017] Helen Sloan/Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc. / Sky)

Der Kampf um den Eisernen Thron steuert allmählich auf sein Finale zu. Momentan läuft bereits die siebte und vorletzte Staffel der Erfolgsserie "Game of Thrones". Der Erfinder der Welt von Westeros verrät nun, dass er auch die auf seinen Romanen basierende Fernsehserie guckt. Damit tritt der Schriftsteller George R.R. Martin Medienberichten entgegen, die das Gegenteil behaupten. Bei "Entertainment Weekly" stellte Martin klar, dass er lediglich nicht auf dem neuesten Stand der Fantasy-Saga sei. In jüngster Zeit sei er viel auf Reisen gewesen und habe deshalb keine Zeit zum "GoT"-Schauen gehabt, erklärte der 68-Jährige.

09:33 Uhr

Russlands Botschafter im Sudan liegt tot im Pool

Mirgajas Schirinski war seit 2013 russischer Botschafter im Sudan.
Mirgajas Schirinski war seit 2013 russischer Botschafter im Sudan.(Foto: Russische Botschaft im Sudan)

Der Fall klingt wie eine Episode aus einem Agententhriller: Der russische Botschafter im Sudan ist tot im Swimmingpool seines Hauses gefunden worden. Doch damit nicht genug. Mirgajas Schirinski ist seit der Ermordung von Andrej Karlow in Ankara im Dezember der vierte hochrangige russische Diplomat, der gestorben ist oder ums Leben kam. Das sudanesische Außenministerium machte laut "New York Times" zur Todesursache Schirinskis keine Angaben. Reuters zufolge soll der 63-Jährige jedoch an Bluthochdruck gelitten haben und eines natürlichen Todes gestorben sein. Schirinski diente seit 2013 als Vertreter Moskaus in der sudanesischen Hauptstadt Khartum.

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier.

09:11 Uhr

De Maizière verteidigt automatische Gesichtserkennung

Wer im Berliner Bahnhof Südkreuz unterwegs ist, muss seit Anfang des Monats damit rechnen, dass sein Gesicht von Kameras gescannt wird. Dieser Probelauf zur automatischen Gesichtserkennung ist stark umstritten. Datenschützer befürchten eine unzulässige Überwachung. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Projekt nun verteidigt. Wenn der sechsmonatige Test erfolgreich verlaufe, wäre das "ein unglaublicher Sicherheitsgewinn", sagte de Maizière im ARD-"Morgenmagazin". Die Kritik der Datenschützer wiegelte er ab: "Es geht um Menschen nach denen öffentlich gefahndet wird, das wird nicht der Ladendieb sein." Heute Vormittag lässt sich de Maizière selbst filmen und die Computertechnik und Kameras vorstellen - bei einem Besuch im Bahnhof Südkreuz.

Die Hintergründe dazu finden Sie hier.

09:03 Uhr
08:30 Uhr

US-Rapper verzichtet auf Sofi-Brille - Konzerte abgesagt

Kennen Sie Joey Bada$$? Der junge Rapper wähnt sich besonders schlau. Oder cool. Anfang dieser Woche hat der 22-Jährige einen bitteren Denkzettel verpasst bekommen - von der Sonne. "Das hier ist nicht die erste Sonnenfinsternis und ich bin ziemlich sicher, dass unsere Vorfahren keine schicken Brillen hatten. Und auch ziemlich sicher, dass sie nicht alle erblindet sind", schrieb er vor der totalen Sonnenfinsternis in den USA bei Twitter.

Die spezielle Schutzbrille trug er bei dem seltenen Naturereignis nicht. Nun musste Joey Bada$$ drei geplante Konzerte absagen - wegen "unvorhergesehener Umstände", wie es hieß. In einem Tweet deutete er Augenprobleme an. Dabei hatten Experten und Medien landesweit vor der "Sofi" auf die Bedeutung von Schutzbrillen hingewiesen, um Augenschäden beim Blick in die abgedunkelte Sonne zu vermeiden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:52 Uhr

Studie beleuchtet Sexleben der Deutschen

Eine aktuelle Sex-Studie gibt Antworten auf Fragen, die jeden interessieren, über die aber nur wenige sprechen.
Eine aktuelle Sex-Studie gibt Antworten auf Fragen, die jeden interessieren, über die aber nur wenige sprechen.(Foto: imago/Westend61)

Haben Männer oder Frauen mehr Sexpartner? Nun, wenn man einer aktuellen Studie im "Deutschen Ärzteblatt" Glauben schenken darf, haben Männer in Deutschland im Leben durchschnittlich mit zehn Partnerinnen geschlafen, Frauen nur mit fünf Partnern. Nicht nur bei Statistikfüchsen dürften bei diesen Zahlen Zweifel aufkommen. Das räumen auch die Autoren der Studie ein. Demnach flunkern Männer bei dem Thema lieber, weil sie es für attraktiv und gesellschaftlich anerkannt halten, viele Sexpartner zu haben. Bei Frauen sei das oft andersherum. Jetzt sind Sie bestimmt neugierig, was sonst noch in der Studie steht - hier lesen Sie mehr dazu!

07:28 Uhr

Voestalpine-Chef kritisiert Stahlbranche als "Macho-Industrie"

Voestalpine-Chef Wolfgang Eder geht mit seiner eigenen Branche hart ins Gericht.
Voestalpine-Chef Wolfgang Eder geht mit seiner eigenen Branche hart ins Gericht.(Foto: dpa)

Die Stahlindustrie befindet sich momentan im Aufschwung. Alles gut also? Der Chef des österreichischen Konzerns Voestalpine, Wolfgang Eder, sieht das anders - und geht mit seiner eigenen Branche hart ins Gericht. "Es ist eine Macho-Industrie, in der Millionen Tonnen immer noch mehr zählen als Millionen verdienter Euro, Dollar oder Renminbi", sagte Eder der dpa. Das Problem sei auch, dass die Politik aus falsch verstandener Standortpolitik um jedes auch unrentable Werk kämpfe, meinte Eder, der auch Vizepräsident des Weltstahlverbands ist.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:10 Uhr

Katar will wieder Botschafter in den Iran entsenden

Katar will wieder einen Botschafter nach Teheran entsenden (hier ein Bild der katarischen Botschaft in Bahrain).
Katar will wieder einen Botschafter nach Teheran entsenden (hier ein Bild der katarischen Botschaft in Bahrain).(Foto: REUTERS)

Ein Zeichen der Entspannung? Seit knapp 20 Monaten hat Katar keinen Botschafter im Iran - nun will das Emirat wieder einen Botschafter nach Teheran entsenden. Katar steht in der Region isoliert da, seit mehrere arabische Nachbarn in einer konzertierten Aktion unter der Führung Saudi-Arabiens die diplomatischen Beziehungen zu dem Emirat abgebrochen haben. Sie werfen Katar vor, es unterstütze Extremisten und verbünde sich mit dem Iran - dem Erzfeind Saudi-Arabiens. Wann genau der katarische Botschafter nach Teheran zurückkehren soll, teilte das Außenministerium nicht mit.

06:45 Uhr

Taifun "Hato" fordert mehrere Todesopfer

In der südchinesischen Provinz Guangdong kamen mindestens vier Menschen durch den Taifun "Hato" ums Leben.
In der südchinesischen Provinz Guangdong kamen mindestens vier Menschen durch den Taifun "Hato" ums Leben.(Foto: imago/Xinhua)

Die Bilder vom Taifun "Hato" sind erschreckend. Noch bestürzender sind die Meldungen über Tote. Mindestens zwölf Menschen sollen nach Behördenangaben während des schweren Sturms in der Provinz Guangdong und in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau ums Leben gekommen sein. Macau wurde besonders hart von "Hato" getroffen. Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen fräste sich der stärkste Taifun seit fünf Jahren durch die für ihre Luxushotels- und Casinos bekannte Stadt. Auch in Hongkong hat "Hato" eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, mit strammen Schritten nähert sich das Wochenende. Am heutigen Donnerstag stehen diese Termine auf dem Programm:

  • Drei Wochen nach dem Dieselgipfel beginnt die erste von vier Diesel-Expertengruppen unter Leitung des Bundesumweltministeriums und Hamburgs mit der Arbeit.
  • Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppe "Freie Kameradschaft Dresden" (FKD) verkündet die Staatsschutzkammer des Landgerichts Dresden die Urteile.
  • Italien gedenkt der Opfer der Erdbebenkatastrophe um die Stadt Amatrice vor einem Jahr. In der mittelitalienischen Gegend kamen 299 Menschen ums Leben.
  • In München wählt eine Fachjury den deutschen Kandidaten für die Oscar-Verleihung aus.
  • Im Fußball findet die Auslosung der Champions-League-Gruppen statt. Außerdem kürt die Uefa Europas Fußballer des Jahres.

Ich bin Christoph Rieke und begleite Sie durch die erste Tageshälfte. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie gerne an christoph.rieke [at] nachrichtenmanufaktur.de.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Donnerstag!

06:05 Uhr

Der Spätsommer ringt sich noch einmal durch

Heute ziehen die Schauer im Norden und Nordwesten ostwärts weiter. Dabei kann auch mal Blitz und Donner mit dabei sein. Anschließend stellt sich über der Nordhälfte ein weitgehend trockener Sonne-Wolken-Mix ein. Im Süden herrscht derweil meist freundliches bis sonniges Wetter mit längerem Sonnenschein. Im Verlauf bilden sich aber über den Bergen ein paar dickere Quellwolken und vor allem vom Schwarzwald über das Alpenvorland bis in den Bayerischen Wald und zur Fränkischen Alb sind einzelne Schauer oder Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen im Norden bei 20 bis 25 Grad, im Süden bei 24 bis 30 Grad. Dabei weht im Norden mäßiger, an den Küsten teils frischer bis starker westlicher Wind. Nach Süden hin bleibt der Wind schwach und kommt aus wechselnden Richtungen. Kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:55 Uhr