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Die Müllhalde von Agbogbloshie: Wenn die Endzeit anbricht

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So ähnlich mag sie ausschauen, die Apokalypse der Neuzeit.

So ähnlich mag sie ausschauen, die Apokalypse der Neuzeit.

So ähnlich mag sie ausschauen, die Apokalypse der Neuzeit.

Wie jene Müllkippe in Agbogbloshie, einem Vorort von Ghanas Hauptstadt Accra.

Wo beißender Qualm und giftiger Rauch in die Augen steigt.

Und wo die Errungenschaften der Moderne - Computer, Handys, Laptops - ausgeschlachtet werden, nachdem sie ihren Dienst getan haben.

Der Fotograf Pieter Hugo zeigt in seinem Bildband "Permanent Error", wie es aussehen kann, wenn der Wohlstand des Westens auf Afrika trifft.

Wenn Tausende zusammenklauben, was sie finden können.

Und tonnenweise den meist illegal als Handelsware eingeführten Schrott verbrennen, ...

... bis die Kabeldrähte und Chips und Platinen freigelegt sind.

Inmitten von Cadmium und Quecksilber und Chrom und etlichen anderen Giften ...

... leben sie in einem verwüsteten Land.

Dabei soll das Gebiet einst ein idyllisches Sumpfland gewesen sein, in dem die Kühe zu beiden Seiten des Flusses grasten.

Kühe gibt es zwar noch, doch nun staken sie durch Überreste von Blei, Plastik und Drähten.

Umringt von jenen Elenden, die vom Giftmüll unserer Zeit leben. (Alle Fotos: Pieter Hugo, "Permanent Error", Prestel-Verlag)

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