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Mittwoch, 24. November 2010

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt": Billig-Kerzen taugen nichts


(Foto: picture-alliance/ dpa)

Gute Kerzen sind in der Regel ihr Geld wert - zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Sachverständigenorganisation Dekra. Von sechs getesteten Billigkerzen aus Super- und Baumärkten seien fünf nicht brauchbar gewesen, urteilen die Experten.

Zwei Billig-Kerzen bestanden nicht, weil sie zuviel Ruß entwickelten. Eine davon enthielt zudem das Zehnfache der erlaubten Menge an gesundheitsgefährdendem Schwefel. Zwei Kerzen fielen durch, weil sie keine ausreichend kräftige, ruhige Flamme entwickelten oder zuviel Wachsrückstände hinterließen. Teelichter aus einer 100er-Packung erreichten nicht die vorgeschriebene Mindestwärmeleistung, sie enthielten insgesamt zu wenig Wachs und das Dreifache der erlaubten Menge an Schwefel. Lediglich ein Produkt erfüllte ausreichend die RAL-Qualitätskriterien.

Kerzen mit dem unabhängigem RAL-Gütezeichen sind zwar etwas teurer. Sie bestanden das Prüfprogramm aber auch ohne Probleme. Das RAL-Gütezeichen garantiert nach Dekra-Angaben ein gleichmäßiges Brennen, Tropffestigkeit, minimale Rußentwicklung und die Verwendung von schadstofffreien Rohstoffen.

kwe,dpa

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