Ratgeber

Bundesfinanzministerium warnt: Falsche Mails vom Steueramt

Bei Emails, die einem Geld versprechen, sollte man grundsätzlich vorsichtig sein, egal ob der Absender ein nigerianischer Geschäftsmann ist oder das Bundeszentralamt für Steuern. Das Bundesfinanzministerium warnt vor einer neuen Phishing-Masche, bei der Betrüger den Namen der Behörde missbrauchen.

Das Bundesfinanzministeriummeldet eine neue Betrugsmasche mit gefälschten E-Mails von einer deutschen Steuerbehörde.Die Täter versenden dabei Benachrichtigungen, in denen sie sich als  "Bundeszentralamtfür Steuern (BZSt)" ausgeben. Ziel ist es, an Kontodaten undKreditkarteninformationen zu kommen.

In den E-Mails heißt es,die Betroffenen hätten zuviel Einkommensteuer gezahlt. Für die Rückerstattungsollen Konto- oder Kreditkartendaten samt Zugangsinformationen in ein angehängtesFormular eingetragen werden.

Das Finanzministerium warnt davor, auf solcheund ähnliche Emails zu reagieren. Benachrichtigungen über Steuererstattungenwerden grundsätzlich nicht per Email geschickt, sondern per Post, in der Regelmit dem jeweiligen Steuerbescheid. Die Fälschung erkennt man schon am Absender:Für Steuererstattungen ist nicht das BZSt zuständig, sondern das jeweiligeFinanzamt.

Quelle: n-tv.de