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Die Doppel-Kamera wird wohl ein herausragendes Merkmal des "iPhone 8".
Die Doppel-Kamera wird wohl ein herausragendes Merkmal des "iPhone 8".(Foto: TigerMobiles)
Mittwoch, 12. Juli 2017

"Ein Anflug von Panik": Beim iPhone 8 soll's gar nicht rundlaufen

Hat sich Apple beim "iPhone 8" zu viel vorgenommen? Angeblich gibt es im Unternehmen einen "Anflug von Panik", weil bei entscheidenden Funktionen die Software noch nicht mitspielt und die Zeit knapp wird.

Voraussichtlich stellt Apple sein Jubiläums-iPhone in etwas mehr als zwei Monaten vor. Eigentlich sollte das Gerät also bereits in der Massenproduktion sein oder die Fließbänder in Kürze hochgefahren werden. Doch offenbar bereitet das "iPhone 8" oder "iPhone X" noch größere Probleme als Tim Cook & Co. lieb sein könnte. Darauf deuten schon seit dem Frühjahr Gerüchte hin, wonach Apple das Gerät später oder nur in geringen Stückzahlen auf den Markt bringen könne. Jetzt berichtet "Fast Company" mit Bezug auf eine anonyme Quelle, im Unternehmen gäbe es bereits einen "Anflug von Panik", weil es so kurz vor der geplanten Premiere bei entscheidenden Funktionen noch hake. Dem Magazin werden gute Kontakte zu Apples Chefetage nachgesagt.

Im Detail geht es um das induktive (kabellose) Laden und den 3D-Sensor zur Gesichtserkennung auf der Vorderseite. In beiden Fällen sei nicht die Hardware, sondern die Software das Problem. Sollten die Features bis zur voraussichtlichen Vorstellung im September nicht einwandfrei arbeiten, würden die ersten Geräte mit inaktiven Funktionen ausgeliefert, schreibt "Fast Company". Die Quelle gehe davon aus, dass eher der 3D-Sensor zur Premiere funktionieren werde. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple ein iPhone mit noch inaktiven Funktionen auf den Markt bringt. Zuletzt lieferte Apple beim iPhone 7 Plus den Porträt-Modus nach.

Bis August muss eine Lösung her

Interessant ist auch, was der Informant zu Gerüchten sagt, Apple werde womöglich auf einen Fingerabdrucksensor verzichten und stattdessen voll auf die Gesichtserkennung setzen. Tatsächlich habe Apple immer noch Probleme, den Scanner unterm OLED-Display zu platzieren. Er halte es aber für wahrscheinlich, dass das Jubiläums-iPhone mit integrierter Touch ID komme.

Apples Kampf mit dem Fingerabdrucksensor wird auch von Analysten bestätigt, die Gespräche mit Ausrüstern geführt haben. Dem Unternehmen bleibe noch bis August Zeit, eine Lösung zu finden, heißt es im Finanzmagazin "Barron's". Ansonsten müsse Apple das Gerät ohne Scanner herstellen oder den Verkaufsstart deutlich nach hinten schieben. Sollte die Integration der Touch ID noch rechtzeitig gelingen, könnten die Produktion im Oktober oder November auf Hochtouren laufen, so die Analysten.

Quelle: n-tv.de

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