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Saab-Museum gerettet Altes Blech - teuer verkauft

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Zu den Exponaten zählen auch Vorserienfahrzeuge, Testwagen und Studien, die seit 1946 bei Saab entstanden sind.

Eine Bietergemeinschaft um die Familie Wallenberg hat den Zuschlag für das Saab-Museum erhalten. Begründet wurde der Verkauf mit der historischen Bedeutung des Museums für die Gemeinde Trollhättan und den Tourismus.

Die Zerschlagung der Exponate des Saab-Museums ist abgewendet. Eine Bietergemeinschaft übernimmt das zum Verkauf stehende Museum inklusive rund 120 Fahrzeugen für umgerechnet 3,18 Millionen Euro.

Wie das schwedische Onlineportal "automotorsport.se" meldet, steckt hinter der Gemeinschaft die Gemeinde Trollhättan, die Provinz Västra Götaland, die Saab AB und die Marcus und Amalie Wallenberg Stiftung. Gemeinsam wollen sie nicht nur die Fahrzeuge behalten, sondern auch das Museum weiter betreiben.

Paketkauf war von Beginn an möglich

Zu den Exponaten des Museums zählen unter anderem der Ur-Saab 92001 von 1946, frühe Saab 92, Rallye-Varianten des Saab 93, 99 und 900, die Kombivarianten des 95 mit Heckflossen und verschiedene Studien des 900. Auch die Vorserien- und Serienfahrzeuge sowie Testwagen, Studien und Rennwagen sollten ursprünglich einzeln verkauft werden, darunter der 94 Sonett von 1956, die Studie Catherina von 1965 und der Kleinbus Elbil mit Elektroantrieb aus dem Jahr 1976. Aus der neueren Zeit standen der 9-2X, 9X, 9-3X und AeroX zum Verkauf.

Schon ursprünglich war nicht nur der Einzelkauf der Fahrzeuge möglich, sondern auch ein Paketangebot inklusive allen Fahrzeugen und dem Museum. Innerhalb einer Woche nach Ausschreibung gingen bei Saab über 500 Gebote ein.

Da das Museum für die Stadt und die Region nicht nur eine historische Bedeutung hat, sondern auch ein beliebtes Touristenziel ist, hat die Bietergemeinschaft jetzt den Zuschlag erhalten. Die Familie Wallenberg zählt zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Dynastien in Schweden, die an vielen schwedischen Unternehmen wie ABB, Ericsson, Electrolux und Husqvarna beteiligt ist.

Quelle: n-tv.de, sp-x

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