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Bürzel mit Kürzel Dodge Viper kehrt als SRT zurück

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2010 hatte Dodge die Viper wegen finanzieller Problem in der Versenkung verschwinden lassen. Jetzt kehrt sie als Viper SRT zurück.

Die neue Dodge Viper ist so giftig, wie es der Name verspricht. Dennoch soll die Neuauflage des Zweisitzers nun aber auch zivile Tugenden entwickeln. Die Ingenieure haben dafür mit einem Tabu gebrochen.

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Hinter den vorderen Kotflügeln befinden sich sichelförmige Lufteinlässe.

Im Zuge der Retrowelle im Autobau verwundert es nicht, dass auch eine amerikanische Sportwagenikone zurückkehrt: Auf der Auto Show in New York feierte jetzt die neue Generation der Dodge Viper ihre Premiere. Der Zweisitzer ist stärker als je zuvor, soll aber auch an Alltagstauglichkeit gewonnen haben. Neben einem Komfort-Modus für das Fahrwerk gibt es erstmals ESP und eine Traktionskontrolle.

Die braucht es auch, denn mit dem fulminanten Drehmoment von 814 Nm besteht die Gefahr, dass der Supersportwagen seine Kraft nicht auf die Straße bringt, sondern bei einem kickdown lediglich die Pneus verglühen. Nach Angaben des Herstellers ist die Viper der kraftvollste Saugmotor-Sportwagen aller Zeiten. Für diese Power ist ein Zehnzylinderbenziner mit 8,4 Litern Hubraum verantwortlich, der ohne Turbo oder Kompressor 650 PS entwickelt. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe.

Aus der Viper wird SRT

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Im Innenraum der Viper geht es luxuriös zu.

Äußerlich führt die neue Generation die bewährte Formensprache weiter. Der lange Vorderwagen mit der mächtigen Motorhaube ist nun noch etwas schwungvoller gezeichnet, hinter den vorderen Kotflügeln befinden sich sichelförmige Lufteinlässe und das Heck endet in einem prägnanten Bürzel. Der Innenraum ist geräumiger und luxuriöser geraten als bisher, Blickfang ist ein großer Zentralbildschirm in der Mittelkonsole.

Eine weitere Neuerung ist eher administrativer Art. Statt wie bisher als Dodge Viper firmiert der Supersportwagen nun als SRT Viper. Das Kürzel für "Street and Racing Technology" fungierte bislang als Anhang bei den Bezeichnungen der Sportmodelle von Dodge, Chrysler und Jeep, wird aber nun zur eigenständigen Marke ausgebaut. Die Markteinführung in den USA soll im Laufe des Jahres erfolgen. Ob und wann Europa an der Reihe ist, ist noch unklar. Ebenso der Preis. Er dürfte jedoch bei knapp über 100.000 Euro liegen und damit Konkurrenten wie Porsche 911 Turbo und Mercedes SLS AMG deutlich unterbieten.

Das Vorgängermodell der Viper war 2010 im Zuge der Finanzkrise bei Chrysler eingestellt worden. Ein Nachfolger war zunächst nicht geplant. Zuletzt sorgte ein V10-Benziner mit bis zu 612 PS für Vortrieb.

Quelle: ntv.de, sp-x/hpr

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