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Noch fehlt der Investor Gemballa will eigenes Hypercar bauen

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So stellen sich die Spezialisten bei Gemballa ein Hypercar aus Eigenproduktion vor.

(Foto: Gemballa)

Während die Kernkompetenz eines Tuners darin besteht, Autos schneller zu machen, will Gemballa jetzt selber ein Hypercar bauen. Noch ist der Sportwagen mit Mittelmotor nur eine Vision, aber findet sich ein Sponsor, geht's in 2,5 Sekunden auf Tempo 100.

Der Name Gemballa ist in der Autowelt vor allem für aufwendige Porsche-Umbauten bekannt. Künftig will der Tuner allerdings auch einen eigenen Sportwagen bauen. Das derzeit nur in den Köpfen der Planer existierende Fahrzeug soll in der Riege der Sportwagen ziemlich weit vorne mitfahren. Bislang hat Gemballa lediglich Skizzen einer Mittelmotor-Flunder veröffentlicht. Diese zeichnet sich durch eine aggressive Front, kraftvoll ausgestellte Radhäuser, einen großen Heckflügel und eine Zweifarblackierung aus.

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Zunächst soll ein Benzinmotor mit über 800 PS den Gemballa anschieben.

(Foto: Gemballa)

Als Zielvorgaben nennt Gemballa Sprintzeiten von 2,5 Sekunden bis Tempo 100 und 6,5 Sekunden bis zur 200er-Marke. Erreicht werden soll die Antrittsstärke auf Bugatti-Niveau zunächst mit einem Benzinmotor, der deutlich über 800 PS leisten soll. Später wäre auch eine Teilelektrifizierung des Antriebs denkbar. Zwar haben bei modernen Sportwagen Schaltgetriebe weitgehend ausgedient, doch Gemballa kann sich vorstellen, sein Hypercar auch in einer Handschaltversion anzubieten.

Doch die hochtrabenden Pläne könnten sich schnell in Luft auflösen, wenn der Tuner keine Investoren findet. Denn vor allem vom Erfolg der Vorfinanzierung dürfte es abhängen, ob der für Anfang 2020 geplante Prototyp entsteht und bereits zwei Jahre später in die Produktion geht.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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