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Neues Einstiegsmodell Jetzt kommt der coole Can-Am Ryker

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Der Can-Am Ryker soll vor allem eine junge Zielgruppe auf das Dreirad locken.

Die Dreiräder von Can-Am waren bis dato nicht nur etwas plump, sondern auch teuer. Mit dem neuen Ryker nehmen die Kanadier nicht nur eine schicke und leichte Variante ins Programm, sie reduzieren auch noch den Preis.

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Es gibt auch eine Offraod-Variante des Can-Am Ryker.

Seinen unter der Marke Can-Am vertriebenen Dreirad-Mobilen stellt der kanadische Bombardier-Konzern BRP ein Basismodell namens Ryker zur Seite. Bei der neuen Version haben sich die Verantwortlichen für zum Teil gänzlich veränderte Konstruktionsansätze entschieden, die das eigenwillige Mittelding zwischen Auto und Motorrad optisch attraktiver erscheinen lassen und zugleich einen deutlich niedrigeren Preis erlauben. Das Anfang 2019 verfügbare Gefährt kostet rund 9800 Euro, was im Vergleich zum bisherigen Einstiegsmodell fast eine Halbierung des Preises ist.

Abgespeckt

Verglichen mit den deutlich teureren Dreirädern der Spyder-Familie wirkt der Ryker handlich und filigran. Diesen Eindruck vermittelt vor allem die Hinterradführung, bei der Can-Am auf eine Aluminium-Einarmschwinge mit integrierter Kardanwelle setzt. Bisher wurde eine Zweiarmschwinge eingebaut und die Kraft per Riemenantrieb ans Hinterrad übertragen.

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Wie bei Motorrädern gibt es auch beim Can-Am Ryker nur noch eine Einarmschwinge.

Auch der Motor hat abgespeckt: Die Basisversion wird von einem 48 PS starken Rotax-Twin mit 600 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben. Gegen Aufpreis ist ein Reihendreizylinder mit 900 Kubikzentimetern Hubraum und 78 PS zu haben. Zwar leisten die Motoren damit deutlich weniger als die der Spyder-Modelle, doch müssen sie auch weniger Masse bewegen: Der Basis-Ryker wiegt 270, die Dreizylinder-Variante 280 Kilogramm, während ein Spyder F3 mit mehr als 400 Kilogramm angegeben ist.

Stufenloses CVT-Getriebe

Ein weiteres Novum der Ryker-Baureihe ist eine stufenlose CVT-Automatik, die im Vergleich zum manuellen Fünfganggetriebe eine leichtere Handhabung verspricht. Wie bei den Spyder-Modellen hat auch das neue Getriebe einen Rückwärtsgang.

Obwohl abgespeckt, ist der Can-Am Ryker in puncto Sicherheitstechnik gut aufgestellt. An Bord sind eine über das Pedal aktivierbare Kombi-Scheibenbremsanlage, ABS, Stabilitätssystem und Berganfahrhilfe. Fahrrelevante Informationen werden im Cockpit über ein 4,5-Zoll-Monochromdisplay angezeigt. Außerdem bietet das Dreirad Verstellmöglichkeiten für Lenker und Fußrasten, zwei USB-Ports und ein sieben Liter fassendes Staufach. Die Basisversion hat einen Einzelsitz, optional kann man eine Sitzbank für den Zwei-Personen-Betrieb ordern.

Waren bislang die Käufer von Can-Am-Dreirädern in Deutschland im fortgeschrittenen Alter, hofft BRP mit dem deutlich günstigeren aber auch optisch mehr Fahrspaßversprechenden Ryker eine jüngere Klientel anzusprechen. Gegen Aufpreis bietet Can-Am auch eine Offroad-Version namens Rally Edition an, die für den Geländeeinsatz optimiert ist und nur mit dem stärkeren Dreizylinder angeboten wird.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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