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Ein ganz eigener Aircross Kommt der Citroen Cactus als SUV?

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Mit der Studie des Aircross will Citroen sein Image aufpolieren und vor allem in China punkten.

Ein eigenes SUV stünde Citroen gut zu Gesicht. Das finden auch die Franzosen und stellen auf der Automesse in Shanghai ein Konzeptauto vor, dass das einstige Markenimage aufpolieren soll: außergewöhnliche Ideen in einem ausgefallenen Design.

Mit dem Crossover Cactus hat Citroen viel positives Aufsehen erregt. Ein neues Konzeptauto soll diese Begeisterung jetzt weiter steigern: Der Citroen Aircross ist Vorbote für ein neues SUV der Franzosen. Erstmals gezeigt wird die Studie auf der Shanghai Motor Show. China ist für Citroen ein wichtiger Markt. Inzwischen entfallen ein Viertel der Verkäufe auf das Reich der Mitte.

Die Ähnlichkeit ist gewollt

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Keine B-Säule und Portaltüren. Auch das ist in der Serie nicht unmöglich.

Die Ähnlichkeit mit dem rundlichen Cactus ist unverkennbar, das SUV-Konzept sieht aber insgesamt erwachsener aus. Auf immerhin 4,58 Meter Länge streckt sich der Aircross, der dank seiner aufrechter Front, den schwarz abgesetzten Lufteinlässen und den bulligen Radhäusern wesentlich robuster wirkt. Hinzu kommen blanke Metalldetails und neue Bumper, die bei einem Seitenaufprall schützen sollen. Mit seiner Gestaltung setzt sich der Aircross bewusst von den allenthalben beliebten, schnittigen  SUV anderer Hersteller ab. Das Design vermeide "jede Form von Aggressivität", betont der Hersteller.

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Futuristisch gibt sich der Innenraum in der Aircross-Studie.

Anders als im Cactus ist der Innenraum der Studie auf Komfort ausgelegt. Hinter den gegenläufig öffnenden Türen ohne B-Säule, nehmen die vier Passagiere auf breiten, weißen Ledersitzen Platz, die wie im Cactus, einem Sofa nachempfunden sind. Die Kopfstützen sind aus einer Art Strickmaterial gefertigt. Das Armaturenbrett wirkt aufgeräumt und ist mit Zwei Zwölf-Zoll-Bildschirmen ausgestattet, wovon sich der in der Mittelkonsole in Richtung Beifahrer verschieben lässt. In jeden Sitz sind Lautsprecher und Mikros eingebaut, um die Kommunikation zwischen den Insassen zu erleichtern.

Die Serie ist wahrscheinlich

Das Konzeptauto ist als Plug-in-Hybrid ausgelegt. Ein 1,6-Liter-Benziner, der 218 PS leistet und Elektromotor mit 95 PS treiben im Gemeinschaftsspiel den Aircross voran. Bis zu 50 km soll die Studie rein elektrisch fahren. Als Normverbrauch gibt der Hersteller 1,7 Liter auf 100 Kilometer an. Das funktioniert natürlich nur, wenn die rein elektrisch zurückgelegten Kilometer in die Rechnung mit einbezogen werden. Spätestens, wenn der Verbrenner allein arbeitet, dürfte eine ganz andere Zahl bei den Verbrauchsangaben zu lesen sein.

Bereits jetzt hat Citroen einen C4 Aircross im Programm – allerdings ist das Kompakt-SUV kein französisches Eigengewächs, sondern basiert ebenso wie der Peugeot 4008 auf dem Mitsubishi ASX. Ein eigenes SUV, zumal eines mit Cactus-Charakter stünde den Franzosen also gut zu Gesicht. Insofern ist eine Überführung der Studie in die Serie mehr als wahrscheinlich.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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