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Laser-Licht für Audi und BMW R18 E-Tron und i8 wird der Weg erhellt

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Premiere feiert das Laserlicht im BMW i8.

(Foto: ka.plewka)

Eben noch hat Audi stolz das Matrix-Licht für den A8 präsentiert, da warten die Ingolstädter schon mit einer neuen Technologie auf. Dem Audi R18 E-Tron Quattro soll in Zukunft Laser-Licht den Weg erhellen. Allerdings ist Audi mit der Technologie nicht der erste Hersteller.

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Audi R18 E-Tron quattro leuchtet in Le Mans künftig mit Laser.

Der Audi R18 E-Tron leuchtet die Rennstrecke in Le Mans künftig mit Laserstrahlen aus. Der nun erstmals vorgestellte Rennwagen für die 2014er-Saison verfügt neben LED-Scheinwerfern auch über Laserlicht. Dem Renneinsatz der Technik wird auch ein Serieneinsatz in Straßenfahrzeugen folgen. Premiere dürfte das Laserlicht allerdings bei der Konkurrenz aus München feiern. BMW hat die Technik bereits für den Hybrid-Sportwagen i8 angekündigt, der Anfang 2014 bei den Händlern steht.

Klein, leicht, sparsam und hell

Das Laserlicht hat einige Vorteile. Misst eine konventionelle LED-Leuchtdiode etwa einen Millimeter, ist die blau schimmernde Laserdiode hundertmal kleiner. Das spart nicht nur Bauraum und Gewicht, sondern vor allem Energie. Ein Laser-Scheinwerfer benötigt nur etwa halb so viel Strom wie ein LED-Licht. Für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bedeutet das eine Verbrauchssenkung von 0,05 Liter auf 100 Kilometer. Elektroautos, die so die Straße ausleuchten, dürften eine entsprechend größere Reichweite haben.

Weil Laserstrahlen ihrem Ursprung nach sehr aggressiv sind, treffen die Strahlen der Laserdioden zunächst auf einen Phosphorkristall und werden so in weißes Licht umgewandelt. Das ist nicht nur angenehmer anzuschauen, sondern vor allem absolut ungefährlich.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x