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Unfall mit Sommerreifen Vollkasko kann Zahlung kürzen

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Bei Unfällen mit Sommerreifen im Winter kann die Kfz-Versicherung die Leistungen kürzen. Darauf weist der Bund der Versicherten hin.

Ab sofort sind bei Schnee und Eis Winterreifen vorgeschrieben. Wer trotzdem mit Sommerreifen unterwegs ist und einen Unfall verschuldet, kann auf einem Teil der Kosten sitzenbleiben.

Zwar zahlt die Kfz-Haftpflicht den Schaden des Unfallopfers auch dann, wenn der Unfallverursacher mit Sommerreifen unterwegs war. Bei der Vollkasko gilt das jedoch nicht unbedingt. Für Autofahrer lohnt daher ein Blick in das Kleingedruckte ihres Vertrags. Die Assekuranz zahlt laut dem Bund der Versicherten (BdV) nur uneingeschränkt, wenn sie schriftlich auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Ist diese Klausel nicht enthalten, kann sie ihre Leistungen anteilig kürzen.

Erlaubt sind laut Bundesverkehrsministerium alle Reifen mit M+S-Kennzeichnung an der Seitenwand. Das trifft außer auf richtige Winterreifen auch auf Ganzjahresreifen zu. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge müssen sie an beiden Achsen aufziehen, bei schweren Nutzfahrzeugen reichen die Antriebsachsen. Wer bei Winterwetter mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt 40 Euro Bußgeld, bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer werden 80 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.

Quelle: ntv.de, sp-x

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