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Jahreswagen statt Neuwagen Wertverlust ist Kundenvorteil

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Der Audi A6 der gerade ausgelaufenen Generation ist 10. Euro billiger als ein A4.

Wer auf den typischen Neuwagengeruch verzichten kann, sollte an Stelle eines fabrikneuen Autos einen Jahreswagen kaufen. Während die Qualitätsunterschiede gering sind, sind die Preisunterschiede gigantisch.

Jahreswagen sind bis zu 40 Prozent günstiger als Neuwagen vom gleichen Typ. Das hat eine Stichprobe des Magazins "Auto Motor und Sport" ergeben. So ist etwa ein VW Golf als Jahreswagen 2.000 Euro billiger als der kleinere VW Polo-Neuwagen. Wer Gebrauchtes nicht scheut, kann so bei gleichem Einkaufsbudget eine Klasse höher kaufen. Das klappt selbst bei Premiumherstellern: ein Audi A6 der gerade abgelösten Serie – das neue Modell gibt es erst seit Februar – kostet als Jahreswagen bis zu 10.000 Euro weniger als ein neuer A4.

Als Jahreswagen dürfen Gebrauchte verkauft werden, deren Erstzulassung maximal zwölf Monate zurückliegt. Auch zwischen Produktion und Erstzulassung darf höchstens ein Jahr vergangen sein.

In der Regel handelt es sich um Autos von Werksangehörigen oder Händlern. Die Laufleistungen sind meist gering, der Zustand entspricht annähernd dem eines Neuwagens. Der geringere Preis resultiert vor allem aus dem starken Wertverlust, dem Neuwagen ab dem ersten Meter Fahrt unterliegen.

Quelle: n-tv.de, sp-x