Praxistest

Renault Megane Der frische Franzose

Der neue Megane von Renault ist der jüngste Vertreter in seinem Segment. So frisch, dass es gerade mal zwei Benzinvarianten für den Fünftürer gibt. Wer 130 PS oder mehr wünscht, muss auf den Diesel setzen und wird das auch nicht bereuen.

Solide verarbeitet mit guten Sitzen und einem übersichtlichen Instrumententräger punktet der Megane auf Anhieb. Die Bedienung in der Mittelkonsole kann man nicht unbedingt als intuitiv bezeichnen. Nach kurzer Eingewöhnung versteht man sich aber ganz gut mit dem frischen Franzosen. Fiel beim Vorgänger vor allem das markante Heck ins Auge, so wirkt der neue Megane deutlich sportlicher und schnittiger.

Sparsamkeitssieger

Was die Fahreigenschaften angeht, kann der Diesel fast mit dem Golf mithalten. Die Fahrt im Megane macht klar: Der Selbstzünder ist noch lange nicht tot. Überzeugend präsentieren sich der Motor und das präzise 6-Gang Schaltgetriebe. Auch Lenkung und Fahrwerk machen im neuen Renault Megane einen guten Job. Im Slalom präsentiert sich der Megane bei ausgeschaltetem ESP ziemlich sportlich.

Insgesamt viel Lob für den neuen Renault. In Sachen Klimafreundlichkeit ist er mit 135g CO2 sogar Spitzenreiter. Und mit 5,1 Litern im Drittelmix kann er auch den Sparsamkeitswettbewerb für sich entscheiden. Erste Wahl für Preisbewusste ist der Megane auch bei der Anschaffung: Mit 21.650 Euro kommen die Kundendeutlich günstiger weg als bei den Mitbewerbern der Ottomotorfraktion.

Quelle: n-tv.de

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