Der Tag
25. März 2024
imageHeute mit Sabine Oelmann und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:17 Uhr

Das war Montag, der 25. März 2024

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Am Starnberger See in Bayern macht ein Magnolien-Baum Lust auf den Frühling. (Foto: picture alliance / Wagner)

Liebe Leserinnen und Leser,

Vom "April, der macht, was er will" habe ich heute zumindest wenig gespürt. Ist ja auch noch ein paar Tage hin bis zum 1. des Monats, der eher für wechselhaftes Wetter steht. Ein "Beweisfoto" vom Starnberger See heute habe ich Ihnen oben eingefügt. Kommen wir nun zu den News: Die für alle Pendlerinnen und Pendler wohl schönste Nachricht des Tages:

Keine Streiks mehr: Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn sind sich einig.

Ansonsten hätte ich noch diese Artikel für Sie zusammengestellt, leider mit nicht so vielen Good News mehr:

Ein Interview mit der Afghanistan-Expertin Ellinor Zeino zum Terroranschlag: "Moskau ist für den ISKP nur ein Schritt auf dem Weg nach Westen"

Antwort auf iranische Shaheds. Kiews geheimnisvolle Super-Drohne trifft Russland ins Mark

Eine Gedenktafel am Lago Maggiore bestätigt Spekulationen: Bei Bootsunglück vor einem Jahr starben italienische Agenten im Einsatz

Und warum Sie beim Sammeln von Bärlauch sehr vorsichtig sein sollten, zeigt dieser Fall: Tödliche Verwechslung: Ehepaar kocht Suppe aus Giftpflanze statt Bärlauch

Im Ukraine-Ticker bleiben Sie auch in der Nacht auf dem Laufenden. Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

Ihre Johanna Ohlau

Das war Montag, der 25. März 2024
22:07 Uhr

Florida verbietet Unter-14-Jährigen TikTok und andere soziale Medien

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Mal eben checken, was die Schulfreunde gerade so bei TikTok posten? Das gibt's zukünftig erst ab 14 Jahren und nur mit Zustimmung der Eltern in Florida. (Foto: picture alliance / AA)

Die meisten sozialen Netzwerke schreiben ihren Nutzerinnen und Nutzern vor, dass sie mindestens 13 Jahre alt sein müssen. Doch das wird ungefähr genauso gut kontrolliert wie Hassrede, Hetze und Beleidigungen auf diesen Plattformen - eigentlich gar nicht. Das nimmt der US-Bundesstaat Florida zukünftig ganz genau: Dort wird Minderjährigen der Zugang erschwert. Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete heute ein entsprechendes Gesetz. "Die sozialen Medien schaden Kindern auf unterschiedliche Arten", erklärte DeSantis, welcher der konservativen Republikanischen Partei angehört. Das neue Gesetz gebe den Eltern größere Möglichkeiten, "ihre Kinder zu schützen". Es verbietet Minderjährigen im Alter von unter 14 Jahren, eigene Konten in den Netzwerken zu eröffnen. 14- und 15-Jährige brauchen die Zustimmung ihrer Eltern für die Eröffnung der Accounts. Schön und gut, aber wie soll das wiederum kontrolliert werden? Die praktische Umsetzung bleibt fragwürdig. Gegner des Gesetzes bezeichnen das Gesetz zudem als Angriff auf das Grundrecht der Redefreiheit. Dabei handelt es sich hier um eine "Light-Version". Der erste Gesetzesvorschlag war wohl selbst Republikaner DeSantis zu radikal. Er hatte die Fassung mit seinem Veto blockiert. Diese hätte allen Minderjährigen unter 16 Jahren den Zugang zu den Online-Plattformen verboten.

Florida verbietet Unter-14-Jährigen TikTok und andere soziale Medien
21:39 Uhr

Kiew: 2000 Raketen seit Kriegsbeginn abgeschossen

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Flugabwehrsysteme wie Patriot (Bild) sind für die Menschen in der Ukraine extrem wichtige Schutzschirme unter dem russischen Raketen- und Bombenhagel. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Was können 2000 Raketen für Schaden anrichten? Wie viele Menschenleben kosten? Kaum vorzustellen, was für eine Zerstörung diese Waffen anrichten können. Umso besser zu hören, dass die ukrainische Luftabwehr nach eigenen Angaben seit Beginn des Angriffskriegs auf das Land 2000 Marschflugkörper oder Raketen abgeschossen worden sind. "Das ist das Ergebnis der gigantischen Arbeit der ukrainischen Verteidiger des Luftraums", teilte das Verteidigungsministerium in Kiew auf der Plattform X mit. Möglich wurde diese Rettung von Menschenleben durch die modernen Flugabwehrsysteme, über die die Ukraine inzwischen verfügt - bereitgestellt von den Partnern des Landes wie Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien und weitere. Wie viele Raketen und Marschflugkörper doch ihr Ziel in der Ukraine trafen, darüber machte das Verteidigungsministerium jedoch keine Angaben.

Diese Zahlen veröffentlicht das von Russland überfallene Land wohl nicht zufällig: Sie sollen vermutlich zeigen, wie wichtig eine gute Flugabwehr für die Ukraine ist, die gerade wieder unter massiven russischen Angriffen auf die zivile Infrastruktur leidet. Das Verteidigungsministerium verbindet mit der Veröffentlichung die erneute Bitte, die auch Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholt an die Partner gerichtet hatte, weitere Abwehrsysteme zur Verfügung zu stellen.

Mehr dazu finden Sie im Ukraine-Ticker.

Kiew: 2000 Raketen seit Kriegsbeginn abgeschossen
21:20 Uhr

Prozess gestartet: Pfleger soll junge Klinikpatientin vergewaltigt haben

Ein ehemaliger Pfleger der Jugendpsychiatrie eines Kinder- und Jugendkrankenhauses in Hannover soll mehreren Patientinnen sexuelle Gewalt angetan haben. Seit heute muss sich der 40-Jährige dafür vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll unter anderem eine 16-Jährige, die in der jugendpsychiatrischen Abteilung wegen sexuellen Missbrauchs therapiert wurde, nach der Entlassung aus der Klinik mehrfach in seiner Wohnung vergewaltigt haben. Um zu verhindern, dass das Mädchen zur Polizei geht, soll der Angeklagte damit gedroht haben, ihren Eltern etwas anzutun. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach stritt er die Vorwürfe vor Gericht ab und sprach von einer Liebesbeziehung. Es gibt laut Gericht weitere Patientinnen, die den Mann wegen sexueller Übergriffe angezeigt haben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die Klinik den Pfleger entlassen. Seit vergangenem Sommer sitzt er in Untersuchungshaft.

Prozess gestartet: Pfleger soll junge Klinikpatientin vergewaltigt haben
20:47 Uhr

Mitarbeiter stirbt bei Unfall im "Phantasialand"

Im "Phantasialand" im nordrhein-westfälischen Brühl ist ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Der genaue Hergang des Unfalls, der bei Wartungsarbeiten an der Achterbahn "Taron" passiert sei, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin der Polizei im Rhein-Erft-Kreis. Der Verunglückte war 43 Jahre alt. Zuvor hatte der Kölner "Express" berichtet. In dem Freizeitpark ist noch Winterpause, diese endet aber laut Plan mit Gründonnerstag.

Mitarbeiter stirbt bei Unfall im "Phantasialand"
20:24 Uhr

Mehr Kreislauf statt Export: EU-Staaten wollen nicht mehr so viel Müll in Drittstaaten "entsorgen"

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Die bergische Landschaft in Grönland sähe so viel schöner aus ohne den hässlichen Müllberg im Vordergrund. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Vor einigen Tagen haben Aufnahmen von den völlig zugemüllten Stränden auf Bali für Aufsehen gesorgt und auch wenn das Problem in Indonesien laut Experten zu einem großen Teil "hausgemacht" sein soll, zeigt es doch deutlich: Wir müssen als Menschheit mehr Verantwortung für unsere Hinterlassenschaften übernehmen. Da hat die Europäische Union in der Vergangenheit auch nicht immer eine glänzende Figur gemacht, da Millionen Tonnen an Müll jährlich in Nicht-EU-Länder exportiert werden. Doch wir richten mal den Blick nach vorne, denn Brüssel will es zukünftig besser machen: Die EU-Staaten wollen Exporte von Müll in Drittstaaten stärker einschränken. Damit solle den Zielen der Kreislaufwirtschaft und der Klimaneutralität Rechnung getragen werden, teilten die Mitgliedstaaten nach einem Treffen der EU-Umweltminister mit. Durch die Überarbeitung der Abfallrichtlinie sollen EU-Staaten weniger Müll in Drittländer exportieren und mehr selbst verwerten. Mit der neuen Regel darf Müll nur noch in Länder außerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) exportiert werden, wenn das Zielland explizit zustimmt und nachweisen kann, dass der Müll umweltfreundlich verarbeitet wird.

Wie aus Zahlen des Statistikamts Eurostat hervorgeht, exportierte die EU im Jahr 2022 über 32 Millionen Tonnen Abfall in die Nicht-EU-Länder. Davon gingen 39 Prozent in die Türkei (12,4 Millionen Tonnen), gefolgt von Indien (3,5 Millionen Tonnen), dem Vereinigten Königreich (2,0 Millionen Tonnen), der Schweiz (1,6 Millionen Tonnen) und Norwegen (1,6 Millionen Tonnen).

Mehr Kreislauf statt Export: EU-Staaten wollen nicht mehr so viel Müll in Drittstaaten "entsorgen"
19:38 Uhr

Hamburg will Geflüchtete notfalls in Zelten in Parks einquartieren

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Auf einem Parkplatz Schnackenburgsallee in Hamburg ist in den vergangenen Tagen bereits eine "Zeltstadt" für ukrainsiche Geflüchtete entstanden. (Foto: picture alliance /ABB)

Angesichts der hohen Zahlen an Geflüchteten kommen Kommunen an ihre Grenzen - oder diese sind bereits überschritten. Wohin mit den Menschen, wenn es keinen Platz mehr in Wohnungen oder Sammelunterkünften gibt? Besonders die Großstädte stellt das vor ein Problem, da es viele Menschen vor allem in die Metropolen zieht. "Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit von Asyl- und/oder Schutzsuchenden muss jede in Betracht kommende Fläche und Immobilie genutzt werden", heißt es in einem Schreiben von Staatsrätin Petra Lotzkat an die Vorsitzenden der Bezirksversammlungen, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das zuerst das "Hamburger Abendblatt" berichtet hatte. Bei der Akquise neuer Standorte und der Erweiterung bestehender Kapazitäten könne mit Blick auf die zu erwartende Entwicklung "auf die bereits bestehende Belastung von Stadtteilen aktuell weitestgehend keine Rücksicht genommen werden", hieß es weiter.

Aktuell sind laut Sozialbehörde die Einrichtungen in Hamburg mit knapp 48.000 Menschen zu 98 Prozent ausgelastet. Bis Mitte April fallen den Angaben zufolge 870 Plätze weg - unter anderem wegen auslaufender Mietverträge. Vielleicht sollte man da bei den Vermietern nochmal nachhaken, bevor Menschen in Zelten untergebracht werden. Klar, mit ein paar hundert Plätzen mehr oder weniger ist es nicht getan, aber vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpft worden sind. In unseren Breitengraden ist Zelten auch im Frühling jedenfalls die absolute Notlösung.

Hamburg will Geflüchtete notfalls in Zelten in Parks einquartieren
19:07 Uhr

GDL: Tarifeinigung mit der Deutschen Bahn erzielt - keine weiteren Streiks

Gute Nachrichten für alle, die auf den Zug angewiesen sind: Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben in ihrem monatelangen Tarifstreit eine Einigung erzielt und damit weitere Streiks abgewendet, wie die GDL mitteilt. Nach sechs Arbeitskämpfen in der aktuellen Verhandlungsrunde, einer gescheiterten Moderation und Streit vor Gericht gab es zuletzt wieder Gespräche. Details sollen morgen am Vormittag verkündet werden.

GDL: Tarifeinigung mit der Deutschen Bahn erzielt - keine weiteren Streiks
19:04 Uhr

Putin macht "radikale Islamisten" für Angriff bei Moskau verantwortlich

Putin macht "radikale Islamisten" für Angriff bei Moskau verantwortlich
19:03 Uhr

Russisches Raumschiff dockt erfolgreich an Raumstation ISS an

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(Foto: dpa)

Vor zwei Tagen ging es vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus erfolgreich gen Himmel und nun hat das russische Sojus-Raumschiff auch erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. "Sojus MS-25 hat an der ISS angedockt", erklärte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Im Weltraum gibt es ja eine Zusammenarbeit, die auf der Erde momentan undenkbar scheint: Das Raumschiff brachte die US-Astronautin Tracy Dyson, den russischen Kosmonauten Oleg Nowizki sowie Marina Wassiljewskaja als erste belarussische Kosmonautin zur ISS. Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt im All sollen Nowizki und Wassiljewskaja gemeinsam mit dem US-Astronauten Loral O'Hara an Bord des Sojus-Raumschiffes MS-24 zur Erde zurückkehren. Die US-Astronautin Dyson bleibt dann noch deutlich länger dort oben: Insgesamt soll die US-Amerikanerin 184 Tage im All bleiben.

Russisches Raumschiff dockt erfolgreich an Raumstation ISS an
18:17 Uhr

... und plötzlich bebt bei Bremen die Erde

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Das Erdbeben soll im Umkreis von 15 Kilometern um Syke herum zu spüren gewesen sein. (Foto: picture alliance/dpa)

Kleiner Schreck für Menschen bei Bremen Im südlich angrenzenden Landkreis Diepholz bebte am Mittag plötzlich die Erde. Wie das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mitteilt, handelt es sich um eines der stärksten Erdbeben der vergangenen zehn Jahre in Niedersachsen. An mehreren Gebäuden sind leichtere Schäden entstanden wie Rissen im Innen- oder Außenputz sowie kleineren umgefallenen Gegenständen. Das Erdbeben um 12.07 Uhr habe eine Lokalmagnitude von 3,6 erreicht, sagte ein Sprecher des LBEG. Magnitude bezeichnet die Stärke eines Erdbebens. Das Epizentrum lag bei Syke, rund 20 Kilometer südlich von Bremens Landesgrenze. "Es dürfte in einem Umkreis von 15 Kilometern zu spüren gewesen sein", sagte der Sprecher.

Verursacht wurde das Erdbeben womöglich bei der Erdgasförderung in der Region. Ein Zusammenhang sei "sehr wahrscheinlich". Im Epizentrum liegt das Erdgasfeld Klosterseelte/Kirchseelte/Ortholz des Unternehmens ExxonMobil. Nach Angaben des Unternehmens sei ein Zusammenhang "nicht auszuschließen". Aktuell werde allerdings kein Erdgas aus diesem Feld gefördert. Betroffene könnten sich beim Unternehmen melden.

... und plötzlich bebt bei Bremen die Erde
17:51 Uhr

So sahen Madonna, Tom Hanks und Co. als Teenager aus

Auch Oscar-Gewinner und Musiklegenden waren mal jung: Wie sahen Madonna, Sandra Bullock, Tom Hanks oder Leonardo DiCaprio als Teenager aus? ntv zeigt, wie sie im Alter von 16 Jahren aussahen. Einige von ihnen sind heute kaum wiederzuerkennen.

So sahen Madonna, Tom Hanks und Co. als Teenager aus
17:31 Uhr

Kind schläft auf Hutablage - Autofahrer macht es drei Kindern gefährlich gemütlich

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Mit schlafenden Kindern fährt es sich meist am besten ... aber am sichersten im Kindersitz. (Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/begsteiger)

"Wann sind wir da?", "Mir ist langweilig!", "Ich habe Hunger!" - so eine Autofahrt ist nicht nur für Kinder, sondern auch mit Kindern eine Herausforderung. Wenn die lieben Kleinen dann mal müde sind und schlafen, fährt es sich meist entspannter. Deshalb kann ich einen 35-Jährigen in Baden-Württemberg schon verstehen, dass er es den drei kleinen Insassen in seinem Auto möglichst gemütlich machen wollte. Doch ich verstehe auch die Polizei, die ihn gestern am späten Abend aus dem Verkehr fischte: In dem Fahrzeug auf der Autobahn 81 im Main-Tauber-Kreis waren die Kinder nicht nur nicht angeschnallt - ein Kind lag auf der Hutablage und zwei weitere Kinder quer auf der Rückbank. Der 35-Jährige habe gedacht, dass die Kinder im Alter von drei, fünf und acht Jahren so besser schlafen könnten, teilte die Polizei mit. Er durfte seine Fahrt fortsetzen, nachdem alle Kinder ordentlich angeschnallt auf ihren Sitzen platziert worden waren. Ob das die Fahrt über so blieb? Die Konsequenzen bleiben für den Mann jedenfalls überschaubar: Der 35-Jährige muss laut Polizei nun ein Bußgeld von 70 Euro zahlen und hat einen Punkt in Flensburg bekommen.

Kind schläft auf Hutablage - Autofahrer macht es drei Kindern gefährlich gemütlich
16:49 Uhr

Diese Stadt hat bald ein Wahrzeichen weniger

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Ein Wahrzeichen, aber wohl kein Denkmal für die Menschen in Ludwigshafen: der Rathaus-Turm von 1979. (Foto: dpa)

Der Abschied von einem Wahrzeichen fällt nicht leicht, das geht zum Beispiel gerade einigen Menschen mit dem "Telemoritz" in Hannover so, da die Sanierung Eigentümer VW wohl entschieden zu teuer ist. So ist es wohl auch in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz: Da muss der Rathaus-Turm gerade dran glauben. Keine Sorge, es handelt sich dabei nicht um ein spätgotisches Meisterwerk der Architektur, sondern um ein Gebäude aus dem Jahr 1979 - mit erheblichen Mängeln in der Brandschutz- und Gebäudetechnik. Ein von der Stadt beauftragtes Planungsbüro stellte fest, dass eine Sanierung teurer wäre als Abriss und Neubau. Der Stadtrat entschied sich deshalb bereits im September 2020 für den Abriss von Rathaus und Rathaus-Center. Während der Schock bei Nostalgikerinnen und Nostalgikern an der Leine noch tief sitzen dürfte, da die Nachricht erst gut vier Wochen alt ist, ist das im Süden am Rhein wohl bereits verdaut.

Der Rückbau des rund 70 Meter hohen Rathaus-Turms in Ludwigshafen hat es wohl in sich und wird nicht mit der Abrissbirne oder mit Sprengstoff mal eben erledigt: Ein Kran entfernt behutsam die je rund 300 Kilogramm schweren Lamellen-Elemente und muss dabei auch auf das Wetter achten, wie ein Sprecher der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz sagte. "Der Kran hat einen Windmesser. Bei Böen von mehr als 40 Kilometer pro Stunde könnten die Teile schwer zu kontrollieren sein." Einsetzender Wind habe die Arbeiten am Wochenende erschwert, sie mussten unterbrochen werden. Neben der Entkernung und der Schadstoffentsorgung muss die komplexe Hochhausfassade der Kommune zufolge Schritt für Schritt zurückgebaut werden. Dafür werden auch sogenannte Klettermastbühnen eingesetzt, um rund um den Turm die einzelnen Fassadenelemente abzubauen und über die Bühnen nach unten zu befördern. Damit die Zeitziele erreicht werden, sind um das Gebäude mehrere Bühnen gleichzeitig im Einsatz.

Diese Stadt hat bald ein Wahrzeichen weniger
16:39 Uhr

Reaktion auf UN-Resolution: Netanjahu sagt Reise von Delegation in die USA ab

Die UN-Resolution zum Krieg im Gazastreifen stößt bei Israel erwartungsgemäß auf massive Kritik. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt wegen der Forderung des Weltsicherheitsrates nach einer sofortigen Waffenruhe die geplante Reise einer israelischen Delegation in die USA ab. Das teilte das Amt des Regierungschefs mit. Die USA hatten dem UN-Beschluss mit einer Enthaltung den Weg geebnet.

Reaktion auf UN-Resolution: Netanjahu sagt Reise von Delegation in die USA ab
16:33 Uhr

Sieg für Ex-Präsident Trump: Gericht kürzt zu hinterlegende Kaution drastisch

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Donald Trump (Foto: REUTERS)

Der frühere US-Präsident Donald Trump muss vorerst doch nicht die volle Summe von 454 Millionen Dollar Strafe aus seinem Betrugsprozess als Berufungskaution hinterlegen. Die Bedingung für eine Aussetzung der Eintreibung während seiner Berufung sei, dass der 77-Jährige binnen zehn Tagen 175 Millionen Dollar hinterlege, entschied das zuständige Berufungsgericht in New York.

Sieg für Ex-Präsident Trump: Gericht kürzt zu hinterlegende Kaution drastisch
16:10 Uhr

Razzia bei mutmaßlichem Reichsbürger: Polizei stellt mehrere hundert Waffen und Munition sicher

Bei einer Razzia in der Lagerhalle und dem Wohnhaus eines mutmaßlichen Reichsbürgers in Baden-Württemberg haben Ermittler mehrere hundert Schusswaffen, Waffenteile und Munition sichergestellt. Laut einer Mitteilung hatte die Waffenbehörde Spaichingen die Polizei um Amtshilfe für eine Durchsuchung gebeten, weil es sich bei dem Mann in Aldingen (Kreis Tuttlingen) um einen mutmaßlichen Reichsbürger handeln könnte. Nun ist der 56-Jährige laut Polizei zwar gewerblicher Waffenhändler, aber bei den "Fundstücken" handelt es sich um mutmaßliche Verstöße gegen das Waffengesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz und Sprengstoffgesetz. Die Razzia fand bereits am 14. März statt.

Razzia bei mutmaßlichem Reichsbürger: Polizei stellt mehrere hundert Waffen und Munition sicher
15:42 Uhr

UN-Sicherheitsrat fordert erstmals Waffenruhe im Gazastreifen

Fast sechs Monate nach Kriegsbeginn fordert der Weltsicherheitsrat erstmals eine "sofortige Waffenruhe" im Gazastreifen. Die Vetomacht USA enthält sich bei der Abstimmung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen und ermöglicht damit die Annahme der völkerrechtlich bindenden Resolution.

UN-Sicherheitsrat fordert erstmals Waffenruhe im Gazastreifen
15:34 Uhr

Mega-Baustelle im Meer: Schlepper kippen riesiges Bohrinsel-Gerüst ins Wasser

China errichtet seine erste zylindrische Ölplattform im Südchinesischen Meer. Das Untergerüst der Konstruktion hat gigantische Ausmaße und ist mit 338,5 Metern höher als der Eiffelturm. Drohnenvideos zeigen, wie das riesige Gerüst zu Wasser gelassen wird.

Schlepper kippen riesiges Bohrinsel-Gerüst ins Wasser

Mega-Baustelle im Meer: Schlepper kippen riesiges Bohrinsel-Gerüst ins Wasser
15:04 Uhr

Wohnungsbrand in Solingen - vermisstes Baby ist tot

Nach dem Wohnungsbrand in Solingen ist traurige Gewissheit: Das vermisste Baby ist tot. Die Zahl der Toten nach dem dramatischen Feuer in einem Altbau steigt damit auf vier. Bei den vier Opfern handelt es sich um eine Familie, wie eine Sprecherin der Stadt bestätigt. "Es ist ein Tag der Trauer für unsere ganze Stadt", sagte der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Neun Menschen wurden laut Stadt Solingen mit unterschiedlich schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Wohnungsbrand in Solingen - vermisstes Baby ist tot
14:41 Uhr

Der südlichste Leuchtturm Deutschlands steht weit vom Meer entfernt

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Steht unter Denkmalschutz und hat im Süden Deutschlands Seltenheitswert: der Leuchtturm in Lindau. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

In Deutschland gibt es nicht nur mit dem Leuchtturm List-West den nördlichsten Leuchtturm der Bundesrepublik - es gibt auch einen südlichsten, und den können Sie ab sofort sogar wieder besichtigen: Der südlichste Leuchtturm Deutschlands in Lindau öffnet nach Brandschutzarbeiten wieder die Pforten. Wo mag Lindau wohl liegen? Ganz schön südlich! Am Bodensee in Bayern. Das Wahrzeichen der Stadt aus dem Jahr 1856, das an der Lindauer Hafeneinfahrt liegt, wird am Mittwoch erstmals wieder für Besichtigungen geöffnet. Das teilt die Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK) mit. Zunächst sei ein Testbetrieb geplant. Wenn alles reibungslos läuft, sollen ab Freitag die regulären Öffnungszeiten gelten. Noch ein Funfact zum Schluss: Es ist nicht nur der südlichste Leuchtturm Deutschlands, sondern auch - vielleicht wenig überraschend - der einzige Leuchtturm Bayerns.

Der südlichste Leuchtturm Deutschlands steht weit vom Meer entfernt
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Sabine Oelmann hat sich in den Feierabend verabschiedet und ich übernehme in "Der Tag" bis zum späten Abend. Sollten Sie Hinweise, Fragen oder Kritik haben, erreichen Sie mich per Mail unter johanna.ohlau@ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
13:49 Uhr

Elefanten starten gefährlichen Kampf mitten auf Volksfest

Bei einer Feierlichkeit in Indien sind auch zwei berittene Elefantenbullen anwesend. Als sie aufeinandertreffen, kommt es zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Dickhäutern. Schließlich jagt eines der Tiere das andere durch die Menschenmenge. Zahlreiche Menschen werden dabei verletzt.

Elefanten starten gefährlichen Kampf mitten auf Volksfest
13:29 Uhr

Auch so genervt von Cookie-Bannern?

Die gesetzlich verpflichtenden Hinweise auf die Einstellungen zur Datennutzung auf Websites werden vom Großteil der Verbraucher vor allem als nervig wahrgenommen. "Drei Viertel (76 Prozent) der Internetnutzerinnern und -nutzer sind von solchen Cookie-Bannern und Tracking-Einstellungen genervt", erklärt der Digitalverband Bitkom unter Verweis auf eine Umfrage. "Zwei Drittel (68 Prozent) sagen sogar, sie möchten sich damit nicht beschäftigen."

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Diese Cookies sind sehr viel beliebter .... (Foto: IMAGO/Tetra Images)

Dennoch halten viele Internetnutzende den Datenschutz für grundsätzlich wichtig. Der Umfrage zufolge nutzt gut die Hälfte der Befragten manche Angebote nicht, weil sie zu viele Cookies verwenden. 58 Prozent löschen regelmäßig die Cookies in ihrem Browser. Für 34 Prozent sind die Cookie- und Tracking-Einstellungen von Bedeutung. Allerdings geben fast ebenso viele Befragte an, die Einstellungen nicht zu verstehen.

Cookies sind kleine Datenpakete mit Informationen zum Nutzerverhalten, die beim Besuchen von Webseiten abgespeichert werden und unter anderem dazu verwendet werden können, zielgerichtete Werbung zu schalten. Mit der 2018 verabschiedeten EU-Datenschutzgrundverordnung gelten für Internetunternehmen dabei strengere Regeln. Sie sind dazu verpflichtet, vor der Verwendung von Cookies die Zustimmung der Nutzer einzuholen und sie beim Besuch von Webseiten oder der Verwendung von Apps auf weitere Einstellungsmöglichkeiten hinzuweisen. Diese gesetzlichen Vorgaben seien "offenbar so von der Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer gar nicht gewünscht", erklärte Susanne Dehmel von Bitkom.

Auch so genervt von Cookie-Bannern?
13:14 Uhr

"Ihre mutigen und ermutigenden Worte" - Kate wird gelobt und geliebt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der an Krebs erkrankten britischen Prinzessin Kate Genesungswünsche zukommen lassen. Wie die deutsche Botschaft in London per X mitteilt, würdigte Steinmeier die Weise, wie Kate ihre Erkrankung öffentlich gemacht hatte. "Ihre mutigen und ermutigenden Worte über Ihre Erkrankung, der Sie mit so viel Tapferkeit begegnen, haben meine Frau und mich zutiefst berührt (...)" zitiert die Botschaft aus einem Schreiben an die 42-jährige Frau des britischen Thronfolgers Prinz William. "Wir wünschen Ihnen alle Kraft und eine vollständige Genesung", heißt es weiter.

Kate hatte am Freitag in einer sehr persönlichen Videobotschaft der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass bei ihr nach einer größeren Bauch-OP im Januar Krebs festgestellt worden war. Sie habe inzwischen mit einer vorbeugenden Chemotherapie begonnen. Kate bat darum, ihre Privatsphäre und die ihrer Familie zu respektieren. Gleichzeitig machte sie anderen Krebspatienten Mut, nicht die Hoffnung zu verlieren. "An alle, die mit dieser Krankheit konfrontiert sind, in welcher Form auch immer, verlieren Sie bitte nicht den Glauben oder die Hoffnung. Sie sind nicht allein", sagte sie.

"Ihre mutigen und ermutigenden Worte" - Kate wird gelobt und geliebt
12:59 Uhr

Fritz Wepper ist tot

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"Harry, hol schonmal den Wagen." (Foto: dpa)

Der Schauspieler Fritz Wepper ist tot. Der gebürtige Münchner starb im Alter von 82 Jahren, wie sein Anwalt und guter Freund Norman Synek mitteilt. Er sei friedlich eingeschlafen. Wepper hatte die vergangenen Tage in einem Hospiz in Oberbayern verbracht.

Im Dezember 2023 war der beliebte Schauspieler wegen einer Blutvergiftung in ein Münchner Krankenhaus gekommen. Kurz darauf hatte er sich nach Angaben Syneks noch auf dem Weg der Besserung befunden. Schon länger hatte Wepper um seine Gesundheit kämpfen müssen. Er war bereits am Herzen operiert worden und hatte sich mit aller Macht gegen den Krebs gewehrt.

Über Jahrzehnte hatte Fritz Wepper das deutsche Fernsehpublikum unterhalten und mit Rollen wie der des Kriminalassistenten Harry Klein in der ZDF-Kultserie "Derrick" an der Seite von Horst Tappert für sich gewonnen. Zudem spielte er 20 Jahre lang die Rolle des Wolfgang Wöller, Bürgermeister von Kaltenthal, der sich in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" mit den Klosterschwestern des Städtchens einen beständigen Kleinkrieg lieferte.

Ende Oktober war bereits sein Bruder Elmar Wepper im Alter von 79 Jahren an Herzversagen gestorben. Fritz Wepper hatte ihn zur Schauspielerei gebracht. Gelegentlich waren beide auch gemeinsam vor der Kamera - etwa in der Komödie "Drei unter einer Decke".

Fritz Wepper ist tot
12:06 Uhr

Ins RTL-Sommerhaus ziehen bald "Normalos" ein

Im "Sommerhaus der Stars" hausen im Auftrag von RTL normalerweise Promi-Paare - nun soll die karge Behausung im Münsterland auch für Normalos öffnen. Es sei ein Spin-off - also ein Ableger - zur regulären Staffel der Show mit "Non-VIPs" geplant, teilt der Sender in Köln mit. Interessierte könnten sich fortan um einen Einzug in das in Bocholt gelegene Häuschen bewerben. Auf sie warte dasselbe wie auf die Promi-Bewohner, versprach RTL - "von schrägen Spielen über die emotionalen Nominierungen bis hin zum nervenaufreibenden Wettstreit um den Einzug ins Finale". Der Arbeitstitel lautet "Das Sommerhaus der Normalos". Der Veröffentlichungszeitpunkt auf der Streamingplattform RTL+ werde später bekannt gegeben.

Das "Sommerhaus der Stars" gehört zu den bekanntesten Reality-Formaten des Senders. In der Show ziehen mehr oder minder Prominente mitsamt Lebenspartnerin oder Lebenspartner in eine Art Groß-WG. Dort müssen sie mit den anderen Paaren klarkommen und gemeinsam Spiele meistern. In den ersten Jahren machten sich die Kandidaten noch unter der Sonne Portugals gegenseitig das Leben schwer. Seit 2020 ist das Format in einem eher rustikalen Domizil in Bocholt im Münsterland zu Hause.

Ins RTL-Sommerhaus ziehen bald "Normalos" ein
11:39 Uhr

"Recht große" Terrorgefahr in Deutschland und Westeuropa

Der Terrorismusexperte Peter Neumann sieht eine "recht große" Terrorgefahr in Deutschland und Westeuropa. Seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober gebe es eine riesige "Mobilmachung von Islamisten, von Dschihadisten überall in Westeuropa", so Neumann im Deutschlandfunk. In Deutschland seien drei oder vier Anschläge verhindert worden. Nun käme zusätzlich "der ISPK, also dieser Ableger des Islamischen Staats in Afghanistan, Zentralasien" dazu, der "sehr ambitioniert und aggressiv auch Anschläge im nichtmuslimischen Ausland versucht, darunter auch in Westeuropa".

Für die Politik sei es immer eine schwierige Balance, die Menschen darauf hinzuweisen, dass eine derartige Gefahr tatsächlich existiere, und zugleich die Menschen nicht unnötig in Unruhe zu versetzen. Den Sicherheitsbehörden müsse man natürlich auch dafür gratulieren, dass sie so viele von den Anschlagsplänen verhindert hätten. Vergangene Woche etwa hatte es in Thüringen zwei Verhaftungen von mutmaßlichen IS-Anhängern gegeben, und um die Weihnachtszeit hatte es rund um Anschlagspläne auf den Kölner Dom Verhaftungen gegeben. Insgesamt aber würden die "Einschläge" häufiger: Seit Beginn des Gaza-Kriegs Anfang Oktober habe es in Europa acht versuchte terroristische Anschläge von dschihadistischer Seite gegeben.

In den vergangenen Jahren habe man häufig Einzeltäter gesehen - Anhänger des IS, die Propaganda im Internet konsumiert und dann auf eigene Initiative etwas unternommen hätten. Nun komme mit dem ISPK wieder eine organisierte Gefahr hinzu - "eine recht professionelle Gruppe", die auch wieder in der Lage sei, Netzwerke zu organisieren.

"Recht große" Terrorgefahr in Deutschland und Westeuropa
11:19 Uhr

Verletzte Skifahrerin mit Schlitten, Quad und Schneefahrzeug gerettet

Mit einer komplizierten Aktion haben Einsatzkräfte aus Österreich und der Schweiz eine verletzte Deutsche aus den Alpen gerettet. Weil drei unterschiedliche Helikopter alle nicht am Unfallort landen konnten, musste die 58-Jährige, die sich bei einer Skitour am Bein verletzt hatte, zunächst mit einem Rettungsschlitten, dann mit einem Quad und schließlich mit einem Schneegeländefahrzeug aus dem schwer zugänglichen Gebiet gebracht werden.

Die Frau war gemeinsam mit einem Begleiter auf einer Skitour im Silvretta-Gebiet unterwegs, wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg in Bregenz mitteilt. Der 68-Jährige alarmierte den Notarzt. Weil sich die Gebirgsgruppe im österreich-schweizerischen Grenzgebiet befindet, waren Rettungskräfte aus beiden Ländern im Einsatz. Elf Bergretter brauchten den Angaben zufolge am Samstag rund drei Stunden, bis sie zu der verletzten Frau hinabgestiegen waren. Sie kam schließlich - nach Stunden - mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus.

Verletzte Skifahrerin mit Schlitten, Quad und Schneefahrzeug gerettet
10:54 Uhr

454 Millionen Dollar - Trumps Zahlungsfrist läuft heute ab

Der ehemalige US-Präsident und voraussichtliche Spitzenkandidat der Republikaner für die nächste Präsidentschaftswahl in diesem Herbst, Donald Trump, muss zahlen. Nachdem verschiedene Instanzen die Anträge seiner Anwälte auf Zahlungsaufschub, genauer gesagt: Teilzahlung, abgelehnt haben, ist heute eine Zahlung Trumps über 454 Millionen US-Dollar wegen Betrugs fällig.

Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James, die den Betrugsfall angestrengt hatte, hat eine informelle 30-tägige Schonfrist eingehalten, bevor sie versuchte, von Trump Geld einzutreiben, nachdem ein Prozessrichter im Februar zu ihren Gunsten entschieden hatte. Jetzt ist diese Schonfrist verstrichen. James, eine Demokratin, könnte nun versuchen, einige von Trumps Vermögenswerten zu beschlagnahmen und damit möglicherweise die großen Gebäude und Golfplätze, mit denen er seinen Ruf als Unternehmer erworben hat, in Gefahr bringen.

Trump muss die Anwaltskosten für die Verteidigung in vier Strafverfahren aufbringen, von denen eines am Montag eine wichtige Anhörung hat. In diesem Fall, der sich ebenfalls in New York abspielt, wird ein Richter prüfen, ob Trumps Prozess im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an einen Pornostar fortgesetzt werden soll. Das Nettovermögen des ehemaligen Präsidenten wird auf 3 Milliarden Dollar geschätzt, aber ein Großteil davon ist in Immobilien gebunden. Trump steht vor einem potenziellen Geldsegen, nachdem Investoren einem Plan zugestimmt hatten, sein Social-Media-Unternehmen an die Börse zu bringen. Aber er wird wahrscheinlich erst in sechs Monaten auf diese Mittel zugreifen können.

454 Millionen Dollar - Trumps Zahlungsfrist läuft heute ab
10:15 Uhr

Taucher im Bodensee tödlich verunglückt

Ein Taucher ist im Bodensee tödlich verunglückt. Der 61-Jährige tauchte am Sonntag allein, als er nach etwa zehn Minuten aus ungeklärten Gründen einen Notaufstieg aus etwa 20 Metern Tiefe einleitete, wie das Polizeipräsidium Einsatz im baden-württembergischen Göppingen am Sonntagabend mitteilte.

Zeugen fanden den Mann später leblos am Ufer treibend. Wiederbelebungsversuche durch Passanten und den Rettungsdienst blieben ohne Erfolg. Die Wasserschutzpolizei Überlingen nahm Ermittlungen auf.

Ein Notaufstieg kann für Taucher gefährlich sein, wenn sie zu schnell auftauchen und wenn der Taucher beim Aufstieg die Luft anhält.

Taucher im Bodensee tödlich verunglückt
09:31 Uhr

Biden beglückwünscht Trump: "Reife Leistung, Donald!"

Der amtierende Präsident beglückwünscht seinen Konkurrenten auf X - jetzt schon? Auf jeden Fall. Es geht dabei allerdings nicht um Politisches, sondern um Golf.

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Der glückliche Gewinner (r), Biden nicht im Bild, dafür Jack Nicklaus, ein ehemaliger Golf-Profi. (Foto: AP)

Trump schreibt stolz, er habe sowohl die Clubmeisterschaften als auch die Senior Clubmeisterschaften gewonnen. Bei dem Club handelt es sich um den Trump International Golf Club in West Palm Beach. "I WON BOTH!" - "Ich habe beides gewonnen", schreibt er in großen Lettern, und das, betont er, war nicht einfach: "A great and difficult course!" Wie im echten Leben!! Natürlich feiert er diesen exorbitanten Triumph nicht im kleinen Kreis, sondern im großen Stil mit hochrangigen Gästen: "A large and distinguished group will be there tonight!" und schließt mit den Worten, die auch sein ganzes Leben beschreiben könnten: "Very exciting!"

Auch von dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch. Wenn es doch nur bei Golf-Club-Meisterschaften bleiben könnte ....

Biden beglückwünscht Trump: "Reife Leistung, Donald!"
08:38 Uhr

Neuseelands Gletscher schmelzen dramatisch dahin

Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass die Eisgiganten des Pazifikstaates wegen der Auswirkungen des Klimawandels immer weiter schrumpfen, während die Schneegrenze steigt, teilt das Nationale Institut für Wasser- und Atmosphärenforschung (Niwa) mit. Die atemberaubende Landschaft Neuseelands sei dabei, sich grundlegend zu verändern.

Experten des Instituts fliegen seit den 1970er Jahren immer am Ende des Sommers über die Bergketten des Landes, um eine Schneegrenzenmessung durchzuführen und den Zustand der Gletscher zu überprüfen. "Wir sind zu den südlichsten Gletschern geflogen, die wir seit 2018 nicht mehr besucht haben" sagt ein Experte. Schon damals seien diese "unglaublich klein und praktisch tot" gewesen. Jetzt habe sich die Lage noch verschlimmert. Einer der Gletscher sei nur noch zwei Drittel so groß wie bei der letzten Sichtung. Die Gletscher wirkten "zertrümmert und zerstört".Unterwasservorhang soll Weltuntergangsgletscher retten

Im vergangenen Jahrzehnt habe Neuseeland sieben der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt, hieß es. 2023 sei das zweitwärmste Jahr überhaupt gewesen. Auch wenn es ein paar kühlere Jahre gäbe, würden diese nicht ausreichen, um den bereits angerichteten Schaden wiedergutzumachen.

Neuseelands Gletscher schmelzen dramatisch dahin
08:13 Uhr

Was heute wichtig wird

Wichtig ist ja, dass der Tag ohne Pannen startet. Klappt nicht immer. Wir entschuldigen uns für den technischen Ausfall am frühen Morgen und versorgen Sie nun wie gewohnt und wie immer mit den neuesten Nachrichten. Da hatte ich wenigstens mal wieder Zeit, das Postfach aufzuräumen und mich von unfreundlichen Mails zu trennen oder die freundlichen endlich zu lesen. Und deswegen nun frisch ans Werk!

Wir schauen zuallererst gen Osten: Wie reagiert Kremlchef Wladimir Putin auf den verheerenden Anschlag mit mindestens 140 Toten? Obwohl es nur Stunden nach dem Anschlag ein Bekennerschreiben der Terrormiliz IS gab, beschuldigt Russland die Ukraine, in den Angriff verwickelt gewesen zu sein. Die Befürchtungen, Putin könnte in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine den Einsatz noch einmal deutlich erhöhen, wachsen.

Was steht noch an?

  • In den Verfahren der US-Justiz gegen Donald Trump stehen zwei wichtige Entwicklungen an: Der Ex-Präsident muss spätestens heute die Geldstrafe aus einem Betrugsprozess von fast einer halben Milliarde US-Dollar als Kaution hinterlegen. Außerdem könnte ein Gericht in New York in einem Strafverfahren im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an eine Pornodarstellerin einen neuen Termin für den Prozessbeginn festlegen.

  • Bundesaußenministerin Annalena Baerbock beginnt in Ägypten vor dem Hintergrund der dramatischen humanitären Lage der Zivilbevölkerung in Gaza neuerliche Krisengespräche im Nahen Osten. In der Hauptstadt Kairo will die Grünen-Politikerin den ägyptischen Außenminister Samih Schukri treffen. Im Anschluss ist der Weiterflug nach Israel geplant.

  • Gezeichnet von starken Gesichtsverletzungen sind die vier mutmaßlichen Attentäter des jüngsten Terroranschlags nahe Moskau dem Haftrichter vorgeführt worden. Die Angeklagten wurden gestern von vermummten Sicherheitskräften ins Basmanny-Gericht in der russischen Hauptstadt gebracht und mit deutlich sichtbaren Blutergüssen, Schwellungen, Schürf- und Platzwunden in Glaskäfigen platziert.

  • Der UN-Sicherheitsrat wird sich ab 15 Uhr MEZ erneut mit dem Gaza-Krieg befassen.

  • Bei den schwierigen indirekten Verhandlungen über eine befristete Waffenruhe im Gaza-Krieg und einen Tausch von Geiseln gegen Häftlinge soll Israel Medienberichten zufolge bereit sein, auf Forderungen der islamistischen Hamas teilweise einzugehen. So würde der jüdische Staat nunmehr 700 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freilassen, wenn die Hamas 40 von rund 100 noch lebenden israelischen Geiseln freigibt, schreibt der israelische Journalist Barak Ravid auf X.

  • Ungeachtet der verstärkten russischen Raketen- und Bombenangriffe auf Städte in der Ukraine gibt sich deren Präsident Wolodymyr Selenskyj kämpferisch. Sein russischer Widersacher, Kremlchef Wladimir Putin, habe als "Feind des menschlichen Lebens kein Recht zu gewinnen", sagte Selenskyj gestern in seiner allabendlichen Videoansprache. "Er muss die Fähigkeit verlieren, das Leben anderer zu zerstören."

Was heute wichtig wird
07:51 Uhr

Debatte um bessere Tierhaltung

Wie lebte das Tier, bevor es auf den Teller kam? Viehhaltung sollte nach Ansicht von Verbraucher- und Tierschützern transparenter werden. Wie das aussehen und welche Rolle Technik dabei spielen könnte:

  • Das Rind wurde drei Jahre alt, lebte auf der Schwäbischen Alb und legte rund 9,7 Millionen Schritte in seinem Leben zurück. Kurzum: Das Tier hatte wohl ein gutes Leben auf der Weide. Angaben wie diese könnten Verbraucher irgendwann im Supermarkt, im Restaurant oder in der Kantine lesen. Die Realität sieht zurzeit jedoch anders aus.

  • Viele Verbraucher wären bereit, höhere Preise für Fleisch aus besserer Tierhaltung zu bezahlen.

  • Ein Extrembeispiel für Transparenz in der Viehhaltung stellt das Konzept des Stuttgarter Startups "Million Steps" dar: Das 2022 gegründete Unternehmen hat in seiner Testphase Rinder und Kühe mit Chips an den Ohren ausgestattet, die mithilfe von GPS-Satelliten die Bewegung der Tiere verfolgen und speichern können. Das Startup will mithilfe dieser Daten ein Label auf den Markt bringen, das die Art der Tierhaltung digital veranschaulichen kann.

  • Aber auch die Politik will mehr Transparenz: Angaben wie das Bio-Siegel, Tierwohl-Label oder zur Haltungsform wurden bisher auf freiwilliger Basis angegeben. Im Juni 2023 wurde ein Gesetz für eine verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung beschlossen. Demnach gibt es fünf Haltungsformen von "Stall" bis "Bio". Diese Kennzeichnung gilt vorerst für Schweinefleisch und soll bald auf andere Tierarten übertragen werden. Aber Verbraucherschützer wollen mehr.

Debatte um bessere Tierhaltung
07:03 Uhr

Nach Kates Video-Botschaft herrscht Scham wegen Spekulationen und Gerüchten

Dass Prinzessin Kate ihre Krebserkrankung in einer Videobotschaft öffentlich machte, war auch mit einem Wunsch verbunden. "Wir hoffen, dass Sie verstehen werden, dass wir als Familie jetzt etwas Zeit, Raum und Privatsphäre brauchen", sagte die 42-Jährige. Dass zuvor wild über ihre Abwesenheit spekuliert worden war, hat nicht nur eine Debatte über die Privatsphäre der Royals ausgelöst, sondern vor allem über den gesellschaftlichen Umgang mit sozialen Medien.

Wie grausam müsse es sein, sich von einer Operation zu erholen und dann zu hören, dass die eigene Abwesenheit verdächtig wirke, schrieb Autorin Rachel Cooke in der britischen Zeitung "The Observer". "Wie furchtbar, eine Chemotherapie durchzumachen und zu wissen, dass man - wenn man vor seine Haustür tritt - sehr wahrscheinlich fotografiert wird."

Seit Kates Bekanntmachung zeigen sich manche selbstkritisch. Schauspielerin Blake Lively entschuldigte sich für einen geposteten Scherz. Aber: Wenn es an dieser ganzen Sache ein Gutes gibt, dann, dass es dazu ermutigen könnte, zweimal nachzudenken, bevor man sich das Maul zerreißt. Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hatte bereits dazu aufgerufen, dass jeder Mensch Ruhe verdient habe, wenn er krank sei. "Es ist einfach altmodischer Dorftratsch, der sich nun innerhalb von Sekunden auf der Welt verbreiten kann, und wir müssen uns davon abwenden." Royal-Autorin Tessa Dunlop findet, dass das Video ein prägender Moment für die Königsfamilie werden kann. "Während alle um sie herum offenbar den Verstand verloren hatten, hielt Kate - im Allgemeinen nicht bekannt für bahnbrechende Ansprachen - die Rede ihres Lebens." Kate habe mit ihrer gezeigten Menschlichkeit und Zerbrechlichkeit daran erinnert, dass Schmerz keine Hierarchie kenne.

Nach Kates Video-Botschaft herrscht Scham wegen Spekulationen und Gerüchten
06:47 Uhr

Irlands neuer Parteichef steht für Neuanfang

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Simon Harris (Foto: dpa)

In Irland ist der bisherige Bildungsminister Simon Harris von Fine Gael zum neuen Parteichef ernannt worden. Damit wurde der Weg für Harris ins höchste Regierungsamt am Sonntag freigemacht: Er soll dem scheidenden Ministerpräsidenten Leo Varadkar als Regierungschef nachfolgen. Das Parlament soll Harris nach der Osterpause am 9. April offiziell im Amt bestätigen. Varadkar hatte am Mittwoch überraschend seinen Rücktritt angekündigt.

Der 37-jährige Harris wäre der jüngste Ministerpräsident des EU-Landes. Er hat als Gesundheitsminister während der Corona-Pandemie an Bekanntheit gewonnen.

Sowohl die Regierungspartei als auch ihr größter Koalitionspartner Fianna Fail schwächeln derzeit in Umfragen. Vorne liegt die größte Oppositionspartei Sinn Fein, früher der politische Arm der IRA. Varadkar hatte erklärt, den Posten des Regierungschefs räumen zu wollen, sobald ein Nachfolger feststehe. Die nächste reguläre Parlamentswahl muss spätestens 2025 stattfinden. "Dies ist ein Moment für Fine Gael, um neu anzufangen", so Harris. "Unter meiner Führung steht Fine Gael für die Unterstützung von Unternehmen, insbesondere von kleinen Unternehmen."

Irlands neuer Parteichef steht für Neuanfang
06:24 Uhr

Volker Schlöndorff mit 85 "aktiver denn je"

Volker Schlöndorffs Karriere gleicht einem Marathon. Der Regisseur der oscarprämierten Romanverfilmung "Die Blechtrommel" ist seit rund 60 Jahren erfolgreich im Filmgeschäft. Er drehte mit Hollywood-Größen wie Dustin Hoffman und John Malkovich. Am 31. März feiert Schlöndorff seinen 85. Geburtstag - und denkt nicht an den Ruhestand. Im Gegenteil: "Ich bin zurzeit aktiver denn je - aber mit einem inneren Abstand", sagt der Filmemacher.

Wie er seinen Geburtstag feiern möchte? "Glücklicherweise fällt der ja auf Ostersonntag. Also, wir werden Ostereier suchen, mit meiner Tochter und Freunden", sagt er und lacht. Fragt man Schlöndorff nach der Zukunft des Kinos, klingt er optimistisch. Bei den Oscars seien tolle Filme nominiert worden. "Die Qualität setzt sich durch. Man geht nur dann ins Kino, wenn es wirklich etwas Besonderes ist." Jeder Besuch müsse ein Ereignis sein, denn heutzutage gingen die Menschen gezielt in besondere Filme. "Das ist eine Riesenchance für uns Filmemacher und auch für die Kinos."

Schlöndorffs größter Erfolg ist "Die Blechtrommel" aus dem Jahr 1979. Der Film wurde mit der Goldenen Palme in Cannes und einem Auslands-Oscar ausgezeichnet. "Dieser Titel sollte mir für den Rest des Lebens anhaften wie ein Markenzeichen", schreibt er in seiner Autobiografie "Licht, Schatten und Bewegung". Sein neuestes Projekt: Ein Film über den italienischen Komponisten Antonio Vivaldi (1678-1741) nach einem Roman von Peter Schneider.

Volker Schlöndorff mit 85 "aktiver denn je"