Donnerstag, 28. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:42 Uhr

Das war Donnerstag, der 28. Mai 2020

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich mit gleich drei guten Nachrichten in den Feierabend: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Deutschland ist unter die Marke von 10.000 gerutscht. Außerdem fällt die sogenannte Reproduktionszahl auf den bislang niedrigsten Wert - 0,61. Und - was mich persönlich sehr freut - in Berlin dürfen ab kommender Woche Kneipen und Fitnessstudios wieder öffnen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Corona-Ticker.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:37 Uhr
Breaking News

Trump unterzeichnet Dekret zur Beschneidung sozialer Medien

US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem der Schutz sozialer Medien wie Twitter und Facebook vor Strafverfolgung beendet werden soll. Gemäß der Anordnung soll zudem die Möglichkeit der Plattformen beschnitten werden, Inhalte zu moderieren. Auslöser ist ein Streit Trumps mit Twitter, der erstmals zwei Tweets des Präsidenten als irreführend gekennzeichnet hatte.

22:12 Uhr

800.000 Tote: Genozid-Beteiligter in Ruanda muss lebenslang in Haft

Ein mutmaßlich hochrangiger Mitverantwortlicher für den Völkermord in Ruanda ist zu einer lebenslangen Haft verurteilt worden.

Ladislas Ntaganzwa werde unter anderem Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt, sagte sein Anwalt. Sein Mandant weise die Entscheidung des Gerichts zurück. Er werde gegen das Urteil in Berufung gehen.  

Bei dem Völkermord in Ruanda waren 1994 rund 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu getötet worden. Zu der Zeit war Ntaganzwa laut Anklage Bürgermeister einer Gemeinde im Süden des Landes. Das UN-Tribunal zu Ruanda, das Mitverantwortliche des Völkermords strafrechtlich verfolgte, erhob vor Jahren gegen den Mann Anklage; 2015 wurde er im Kongo festgenommen und nach Ruanda gebracht.

21:44 Uhr

Scholz will offenbar in Potsdam für Bundestag kandidieren

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Scholz ist seit März 2018 Bundesfinanzminister und Vizekanzler.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will sich möglicherweise bei der Bundestagswahl 2021 um ein Mandat in Brandenburg bewerben. Das zeichnet sich nach Angaben aus gut informierten Kreisen ab.

  • Zuvor hatte die "Märkische Oderzeitung" unter Berufung auf Kreise der brandenburgischen SPD darüber berichtet. In diesem Bericht hieß es weiter, Scholz bemühe sich um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis 61, der Potsdam und Teile zweier Landkreise umfasst.
  • Scholz war bereits von 1998 bis 2001 und von 2002 bis 2011 Abgeordneter des Parlaments.
  • Die "Welt" berichtete, Scholz solle am Freitag als Kandidat vorgestellt werden.
21:09 Uhr

Ältester Mann der Welt gestorben

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Erst seit Februar dieses Jahres galt Bob Weighton als ältester Mann der Welt.

(Foto: imago images/Loop Images)

Der laut dem Guinness-Buch der Rekorde älteste Mann der Welt ist in Großbritannien im Alter von 112 Jahren gestorben.

  • Bob Weighton, ehemaliger Lehrer und Ingenieur aus der englischen Grafschaft Hampshire, sei friedlich im Schlaf gestorben, gaben seine Angehörigen bekannt.
  • Weighton wurde am 29. März 1908 im nordenglischen Yorkshire geboren und hatte sechs Geschwister. Er hinterlässt drei Kinder, zehn Enkelkinder und 25 Urenkel.
  • Nach dem Tod seines Vorgängers, des Japaners Chitetsu Watanabe, hatte Weighton erst im Februar den Titel des ältesten Mannes der Welt übernommen.
20:40 Uhr

TV-Star Rafi Rachek nach homophobem Angriff im Krankenhaus

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Rafi Rachek ist Opfer einer homophoben Attacke geworden.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Für Rafi Rachek sollte es ein gemütlicher Dienstagabend mit Freunden werden. Stattdessen landete der einstige "Bachelor in Paradise"-Teilnehmer im Krankenhaus.

  • In der Nähe des Aachener Weihers in Köln wurde er von einer Gruppe Unbekannter zunächst beleidigt, dann attackiert.
  • Der 30-Jährige berichtet in seiner Instagram-Story: Mehrere Leute hätten ihn als "Schwuchtel" beschimpft, danach könne er sich an nichts mehr erinnern. "Ich bin da irgendwann im Wald aufgewacht, konnte meinen Arm nicht bewegen und hatte eine Platzwunde am Schienbein."
  • Unter Schock sei er zu seinen Freunden zurückgekehrt. "Ich wusste gar nicht, was passiert ist", erzählt Rachek weiter. Im Krankenhaus sei er schließlich behandelt worden. Das Resultat zeigt der 30-Jährige, der sich bei "Bachelor in Paradise" als homosexuell geoutet hat, bei Instagram: ein blaues Auge, den rechten Arm in Gips und ein großes Pflaster auf dem lädierten Schienbein. Anzeige habe er bereits erstattet.
19:54 Uhr

Tödlicher Bootsunfall auf dem Rhein

Auf dem Rhein ist beim Zusammenstoß zwischen einem Sportboot und einem Schlauchboot ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt.

Die beiden Boote kollidierten am Nachmittag nahe Otterstadt an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Wie es zum Unfall kam, ist noch nicht klar. Der Schwerverletzte kam ins Krankenhaus. Details zu den Verunglückten und darüber, wer in welchem Boot saß, gab es zunächst nicht.

19:14 Uhr

Pferd wegen Corona-Verdachts unter Quarantäne gestellt

Im indischen Teil von Kaschmir ist ein Pferd wegen Corona-Verdachts unter Quarantäne gestellt worden.

  • "Wir haben der Familie strengstens geraten, das Tier zu isolieren und sich nicht in die Nähe des Pferdes zu begeben, es sei denn, man trägt eine angemessene Schutzausrüstung", sagte ein örtlicher Beamter. Der 21-jährige Reiter des Pferdes war zuvor mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen.
  • Der junge Mann sei auf das neuartige Coronavirus getestet worden - bis die Ergebnisse des Tests vorliegen, soll das Pferd laut dem Beamten isoliert bleiben.
  • Bei Tieren wurden bereits Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen, bislang blieb jedoch unklar, ob die Krankheit anschließend auf Menschen übertragbar ist.
18:40 Uhr

Massaker in nigerianischen Dörfern: Dutzende Menschen ermordet

Bei einer Angriffsserie auf mehrere Dörfer im Nordwesten Nigerias sind Dutzende Menschen getötet worden.

  • Bewaffnete Männer auf Motorrädern überfielen mehrere Orte nahe der Grenze zum Niger im Bundesstaat Sokoto und erschossen mehr als 70 Menschen. Nach den Angriffen seien 74 Leichen in den fünf Dörfern gefunden worden, sagte Lawal Kakale, ein örtlicher Gemeindevorsteher, der AFP.
  • Ärzte eines nahegelegenen Krankenhauses sprachen von mindestens 60 Toten. "Die Menschen flohen in alle Richtungen und wurden von den Angreifern verfolgt", sagte Kakale weiter.
  • Die Polizei bestätigte die Angriffe zunächst nicht.
  • Ländliche Kommunen in der Region werden seit Jahren von Viehdieben und Entführer-Banden heimgesucht, die in den Dörfern töten, plündern und brandschatzen.
17:57 Uhr

Häftlinge schenken JVA-Beamten Masken - diese fühlen sich veralbert

Bunte Masken mit teils kindlichen Motiven haben in der Hamburger Justizvollzugsanstalt Billwerder für Diskussionen gesorgt. Dort wurden die Mund-Nase-Bedeckungen von weiblichen Häftlingen aus gespendeten Stoffresten genäht - und auch den Justizvollzugsbeamten als Masken für den Dienst angeboten, wie eine Sprecherin der Hamburger Innenbehörde auf dpa-Nachfrage sagte. Einige Mitarbeiter seien allerdings "irritiert" gewesen.

Der Anstaltsleiter habe mittlerweile bereits sein Bedauern darüber geäußert, dass sich hierdurch einzelne Mitarbeiter veralbert gefühlt hätten. Das sei keine Absicht gewesen. Der Hamburger CDU-Justizexperte Richard Seelmaecker hatte einem "Bild"-Bericht zufolge den Vorfall als "Unverschämtheit und Zumutung" für die JVA-Mitarbeiter kritisiert.

Die Innenbehörde stellte dazu klar: Diese bunten Masken muss kein JVA-Beamter tragen. Für den Dienst habe jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter fünf weiße, waschbare, industriell hergestellte Textilmasken erhalten. Dennoch dürfen die Beamten die bunten Masken tragen, falls sie wollen.

17:10 Uhr

Mann schneidet sich Penis ab und wirft ihn weg

Diesen Einsatz werden alle Beteiligten wohl ihr Leben lang nicht vergessen. In einer Kleingartenanlage im Südosten Berlins hat sich ein Mann in der Nacht zum Mittwoch den Penis abgeschnitten. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Wenig später fanden die alarmierten Polizisten den Verletzten in einem Gebüsch - nicht aber seinen Penis, von dem immer noch jede Spur fehlt. Der stark blutende und nach Alkohol riechende Mann sprach von drei Versuchen, sich selbst zu entmannen. Sein bestes Stück habe er abgeschnitten und weggeworfen, sagte er laut "Berliner Kurier" der Polizei.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der Schmerzbehandlung konnte er noch nicht befragt werden.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:34 Uhr

Jeder Zweite will E-Scooter wieder loswerden

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E-Scooter liegen nicht nur im Trend, sondern oft auch auf Gehwegen.

(Foto: imago images / snapshot)

Das ist das Transportmittel mit dem wohl schlechtesten Ruf - der E-Scooter. Sie liegen oft störend auf Gehwegen und sind nach Ansicht vieler Großstadtbewohner nur ein Spaß für Touristen.

Ein Jahr nach ihrer Zulassung würde knapp jeder zweite Bürger in Deutschland die E-Scooter am liebsten wieder aus dem Straßenverkehr verbannen. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Tüv Rheinland sprachen sich 47,4 Prozent der Befragten dafür aus, dass den Elektro-Tretrollern die Straßenverkehrszulassung entzogen werden sollte.

Für die Auswertung hat das Meinungsforschungsinstituts Civey mehr als 2500 Bürger befragt. Rund die Hälfte empfindet die Gefährte demnach als "störend", knapp 40 Prozent der Befragten "akzeptieren" sie.

16:05 Uhr

Klöckner sagt billigen Lebensmitteln den Kampf an

Billig-Werbung für Billig-Lebensmittel ist nicht nur nervig, sondern auch "das Gegenteil von Wertschätzung", wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner es heute so schön ausgedrückt hat.

  • Sie halte Billigpreise für Nahrungsmittel und die Werbung dafür "für ein fatales Signal", sagte Klöckner in Berlin zu Ankündigungen aus dem Lebensmitteleinzelhandel, die Preise für Fleisch und Wurst zu senken.
  • "Der Preis ist mehr als eine Zahl", sagte die Ministerin vor Gesprächen mit Vertretern des Lebensmittelhandels. "Er gibt eine Art Wertschätzung wieder. Und das muss sich auch in Wertschöpfung niederschlagen, wenn wir wirklich wollen, dass die, die in der Produktion sind, nach höheren Standards produzieren können."
  • "Was nicht funktioniert, ist, hohe Standards zu fordern, die viel Geld kosten, aber am Ende einen Preis dazu anzubieten, der nicht passt", sagte die Ministerin.
  • "Wer Kampfpreise bei Waschmitteln nutzt, meinetwegen. Aber Kampfpreise bei Lebensmitteln, das hat ganz andere Implikationen."
15:33 Uhr

Mit AfD-Stimme gewählt: SPD-Politiker tritt aus Partei aus

Der in die Kritik geratene 2. Bürgermeister von Höchstadt an der Aisch, Günter Schulz, ist nach eigenen Angaben aus der SPD ausgetreten. Der Kommunalpolitiker war mit der Stimme des einzigen AfD-Stadtrates im Höchstädter Kommunalparlament ins Amt des stellvertretenden Bürgermeisters wiedergewählt worden.

Als er dem Aufruf der bayerischen SPD-Spitze nicht nachkam, sein Amt niederzulegen, leitete der SPD-Landesverband ein Parteiordnungsverfahren gegen Schulz ein - mit dem Ziel, ihn aus der Partei auszuschließen. Dem Ausschluss kam der frühere Polizeichef von Neustadt an der Aisch, der bereits seit 18 Jahren stellvertretender Bürgermeister ist, jetzt durch den Parteiaustritt zuvor.

Er sei kein anderer Mensch geworden, der durch die mit Hilfe einer Stimme der AfD zustande gekommene Wahl am 11. Mai nun plötzlich anders denke oder handele als in den 18 Jahren Bürgermeistertätigkeit zuvor. "Ich werde das Amt des 2. Bürgermeisters und meine Mandate zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sozial und demokratisch ausüben", betonte Schulz.

15:22 Uhr

Polizei: Johnson-Berater Cummings geht straffrei aus

Der britische Regierungsberater Dominic Cummings hat nach Einschätzung der Polizei möglicherweise doch die Lockdown-Regeln verletzt. Der Chefberater von Premierminister Boris Johnson habe mit einer Fahrt ins Ausflugsziel Barnard Castle am Ostersonntag eventuell einen geringfügigen Verstoß gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen begangen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Mit Konsequenzen habe er aber nicht zu rechnen. Cummings und die Regierung bestreiten einen Regelbruch bislang vehement.

14:45 Uhr
Breaking News

Mord an Dreijähriger: Ermittler prüfen Vorfälle in früheren Kitas der Erzieherin

Bei den Ermittlungen gegen eine wegen Mordes an einem dreijährigen Kita-Kind verdächtigen Erzieherin in Viersen sind die Behörden auf weitere Vorfälle in früheren Kindergärten der 25-Jährigen gestoßen. Das sagten die Ermittler bei einer Pressekonferenz in Mönchengladbach. Die Polizei beschrieb mehrere Fälle, in denen unter anderem ein Junge mit dem Notarzt ins Krankenhaus gekommen war. Ein erster Fall ereignete sich demnach bereits 2017. Wie die Polizei zu einem früheren Zeitpunkt gesagt hatte, gab es bislang nie Ermittlungen gegen die Frau wegen Übergriffen. Allerdings wegen Vortäuschens einer Straftat.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:41 Uhr

Diebe bleiben im Aufzug stecken

Blöd gelaufen: Zwei Kriminelle sind im fränkischen Fürth in einem Aufzug stecken geblieben - und dadurch am Ende der Polizei ins Netz gegangen.

  • Dabei waren sie dank einer guten Ausrede zunächst davon gekommen. Polizisten hatten die 40- und 46-jährigen Männer im März in einem Lastenaufzug einer Baustelle entdeckt, wo alte Gebäude abgerissen werden sollten. Die Feuerwehr musste die beiden befreien. Sie gaben an, dass sie auf Erkundungstour durch die Bauruine unterwegs gewesen seien, und durften gehen.
  • Später stellte sich jedoch heraus, dass auf der Baustelle Werkzeuge und Maschinen gestohlen worden waren.
  • Die Polizei durchsuchte deshalb die Wohnungen der mutmaßlichen Einbrecher. Dort fanden sie mehrere Geräte, die möglicherweise Diebesgut sein könnten.
  • Außerdem entdeckten die Fahnder bei dem einen Verdächtigen scharfe Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Betäubungsmittel und Medikamente.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Kai Stoppel hat sich vor wenigen Minuten in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Nun übernehme ich den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:18 Uhr

Immer weniger Krabbeltiere - Insekten in Deutschland werden gezählt

33.000 Insektenarten gibt es in Deutschland - aber in den letzten Jahren geht der Bestand zurück. Um einen Überblick über die aktuelle Situation der Insekten zu bekommen, startet der Naturschutzbund (Nabu) die dritte Auflage der Mitmachaktion "Insektensommer".

Es gelte, bis zum 7. Juni einmal eine Stunde lang alles zu zählen, was sechs Beine hat, sagte Nabu-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Die Funde vom Balkon, aus dem Park oder dem Wald können online oder mit der App "Insektenwelt" übermittelt werden.

 

13:12 Uhr

Taucher entdecken U-Boot-Wrack in Lübecker Bucht

Das ist eine kleine Sensation: Sporttaucher haben in der Lübecker Bucht ein gesunkenes U-Boot aus der NS-Zeit entdeckt. "Es gibt sicherlich noch einige unentdeckte Wracks, aber dass es sich dabei um ein U-Boot handelt - das ist seltener als ein Sechser im Lotto", sagt der Hamburger Taucher Ingo Oppelt. Bereits im vergangenen Jahr sei das Wrack dem 52-Jährigen und seinem Team zum ersten Mal begegnet.

Schon damals hätten die Konturen des Wracks auf dem Bildschirm des Sonargeräts darauf hingedeutet, welch besonderer Fund am Meeresboden liege. An die Öffentlichkeit sind sie aber erst jetzt gegangen. So blieb genügend Zeit, um das Wrack in Ruhe zu begutachten.

12:53 Uhr

111-jährige überlebt Infektion mit dem Coronavirus

Juana Zuniga hat es dem Coronavirus gezeigt - die 111 Jahre alte Chilenin hat eine Infektion mit dem Erreger überstanden und ist damit die älteste Covid-19-Überlebende des Landes. Zuniga, die im Juli 112 wird, war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen mitteilte. Nach Angaben des Heims hat die betagte Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

Chile ist nach Brasilien und Peru das Land mit den drittmeisten Corona-Fällen in Lateinamerika. Am Mittwoch erhöhte sich die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 4328 auf insgesamt 82.289 Fälle.

12:30 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

12:29 Uhr

Mord an Halbbruder - Urteil gegen 15-Jährige ist rechtskräftig

Eine 15-Jährige muss nach dem Mord an ihrem drei Jahre alten Halbbruder für viele Jahre ins Gefängnis. Denn das Urteil des Landgerichts Detmold, welches das Mädchen zu einer Jugendhaftstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt hatte, ist mittlerweile rechtskräftig. Der Anwalt der Verurteilten zog laut dem Gericht eine zwischenzeitig eingelegte Revision wieder zurück.

Die Jugendliche hatte am Abend des 6. November 2019 ihren Halbbruder in Detmold im Schlaf mit 28 Messerstichen getötet. Im Prozess, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hatte sie ein umfassendes Geständnis abgelegt. Über das Motiv war nicht viel bekannt geworden. Ein Gerichtssprecher gab nach dem Urteil den Hinweis auf eine Rivalität zwischen den Geschwistern.

11:58 Uhr

Brief zu spät geliefert - Post muss 18.000 Euro zahlen

Briefe zu verschicken, könnte bald wieder günstiger werden. In folgendem Fall jedoch wird die Zustellung sehr, sehr teuer - aber diesmal für den Überbringer: Die Deutsche Post muss für die verspätete Zustellung eines fristgebundenen Schreibens knapp 18.000 Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.

Der Fall: Eine Frau aus Bayern wollte 2017 bei ihrem Arbeitgeber - einer Klinik - Ansprüche von mehr als 20.000 Euro für Urlaub geltend machen, den sie wegen Schwangerschaft und Elternzeit nicht hatte nehmen können. Dies musste sie bis zum 30. September 2017 schriftlich tun.

Am Freitag, den 29. September, gab sie den Brief bei der Post auf und wählte die Versandmethode "Expresszustellung mit dem Zusatzservice Samstagszustellung". Porto: 23,80 Euro. Der Brief kam jedoch erst am 4. Oktober beim Arbeitgeber an - der daraufhin die Ansprüche der Frau zurückwies und nicht zahlte. Die Frau verklagte daraufhin die Deutsche Post AG.

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Zu spät geliefert - das kann unter Umständen teuer werden.

(Foto: imago images / Felix Jason)

11:32 Uhr

Verhaftete Kita-Erzieherin - Mord am vorletzten Arbeitstag?

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Das Kind starb am 4. Mai. Die Erzieherin wurde am 19. Mai festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

(Foto: dpa)

Es gibt neue Details zu einer 25-jährigen Erzieherin, die ein dreijähriges Kindergarten-Mädchen ermordet haben soll: Demnach passierte die mutmaßliche Tat am vorletzten Arbeitstag der Frau in der städtischen Kita "Steinkreis", teilte die Stadt Viersen mit.

Die Frau hatte demnach von sich aus am 15. April gekündigt. Das Kind sei dann am vorletzten Arbeitstag der 25-jährigen Frau mit einem Atemstillstand ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Stadt mitteilte. Über die unter Mordverdacht stehende Frau soll es vorher keinerlei Beschwerden gegeben haben.

Die Ermittler wollen heute um 14 Uhr weitere Details bekannt geben. Bisher hatten Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht.

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11:17 Uhr

In der Wildnis verlaufen - junges Paar muss aus Pfützen trinken

Nach 19 Tagen in einem neuseeländischen Nationalpark sind zwei junge Wanderer gerettet worden. Dion Reynolds und Jessica O'Connor wurden am Mittwoch von einem Militärhubschrauber aus ihrer Notlage im durch die "Herr der Ringe"-Filme bekannten Kahurangi-Nationalpark auf Neuseelands Südinsel befreit. Um am Leben zu bleiben, hatten die beiden 23-Jährigen aus Pfützen trinken und zwei Wochen lang hungern müssen.

Reynolds und O'Connor waren am 8. Mai zu einem Camping-Trip aufgebrochen, der eigentlich nur fünf Tage dauern sollte. Im dichten Nebel verloren sie allerdings die Orientierung und verirrten sich. Für sie wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet.

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Neuseelands Landschaften sind schöne - aber verlaufen sollte man sich dort nicht.

(Foto: imago images/Westend61)

 

11:01 Uhr

Dieb will Beute online verkaufen - doch sein Spiegelbild verrät ihn

Vorab die Lehren aus der Geschichte: Man sollte nichts stehlen. Nummer eins. Und wenn man etwas stiehlt, sollte man sich nicht im Diebesgut spiegeln, wenn man es online verkaufen will. Denn das, wie der Fall eines 32-Jährigen aus Schweinfurt zeigt, kann den Weg ins Gefängnis bereiten.

Die Polizei kam dem Einbrecher nämlich auf die Schliche, weil sein Spiegelbild in der Seitenscheibe eines Kinder-Elektroautos entdeckt wurde, dessen Foto er hochgeladen hatte, um das Spielzeug im Internet zu verkaufen. Bemerkt hatte das ausgerechnet die Bestohlene, die auch noch seine ehemalige Nachbarin ist. Die 33-Jährige hatte im Internet selbst nach dem im Februar oder März aus ihrem Kellerverschlag gestohlenen Auto gesucht.

Der Verdächtige sitzt seit Ende April in Untersuchungshaft. Ihm werden laut Polizei noch drei weitere Einbrüche und ein Ladendiebstahl angelastet.

10:30 Uhr

Nach Tod von Schwarzem - Minneapolis erlebt Nacht der Gewalt

Die US-Stadt Minneapolis kommt nach dem Tod eines Schwarzen nach einem brutalen Polizeieinsatz nicht zur Ruhe: Erneut kommt es zu friedlichen und gewaltsamen Protesten. Hunderte Demonstranten zogen am Mittwochabend zunächst friedlich zu einem Polizeirevier der Stadt und forderten auf Plakaten Gerechtigkeit für den getöteten George Floyd und eine Bestrafung der involvierten Beamten, wie Medien berichteten. Anschließend gab es laut NBC-Bericht zahlreiche Plünderungen, mehrere Feuer sowie einen Tränengas-Einsatz.

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10:08 Uhr

Rätsel um abgetrennte Affen-Gliedmaßen in Wald bei München

Die in einem Wald westlich von München gefundenen Affen-Gliedmaßen geben Rätsel auf - zumindest sind die Ermittler schon einen kleinen Schritt weiter: Die Hand und ein Fuß eines Affen, die mutmaßlich von einem Schimpansen oder Gorilla stammen und sauber abgetrennt worden waren, waren präpariert und könnten älter sein als zunächst angenommen. Das Veterinäramt des Landkreises Fürstenfeldbruck hatte die Gliedmaßen ans Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Untersuchung gegeben.

Wie die Polizei mitteilte, könnte dazu Formalin oder eine andere Chemikalie verwendet worden sein. "Dadurch ist es möglich, dass die Funde deutlich älter sind als zunächst gedacht", sagte ein Polizeisprecher. "Die gute Nachricht ist: Es muss sich niemand sorgen, dass vergangene Woche in Fürstenfeldbruck ein Affe geschlachtet worden ist."

09:38 Uhr

Kind ertrinkt in Kanal - Mutter soll Neunjährigen geschubst haben

Eine Geschichte, die nicht nur Eltern das Blut in den Adern gefrieren lässt: In Florida soll eine 45-Jährige für den Tod ihres Sohnes verantwortlich sein. Ein Video, aus dem der Sender CNN Ausschnitte veröffentlichte, zeigt laut dem Bericht den Moment, an dem die Frau ihren neunjährigen Sohn in einen Kanal schubst. Laut Polizei soll dies ihr erster Versuch gewesen sein, das Kind zu töten. Allerdings holte die Mutter bei diesem Vorfall selbst einen Mann zur Hilfe, der mit ihr zusammen das Kind aus dem Wasser rettete.

Eine Stunde später jedoch soll die 45-Jährige ihren Sohn an einer anderen Stelle erneut in einen Kanal geschubst haben. Dabei ertrank das Kind. Seine Leiche wurde am folgenden Tag geborgen. Bei der Polizei gab die Frau in der Folge an, ihr Sohn sei entführt worden, gab aber infolge der Befragung zu, den Neunjährigen ertränkt zu haben.

09:24 Uhr

Windkraft erstmals wichtigster Energieträger in Deutschland

Das Erdklima wird es freuen: Bei der Stromerzeugung hat die Windkraft im ersten Quartal dieses Jahres erstmals den Spitzenplatz als wichtigster Energieträger erklommen. Der Anteil der Windkraft an der gesamten eingespeisten Strommenge betrug 34,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am mitteilte.

Grund dafür ist auch, dass die Bedeutung von Kohle und Atomenergie bei der Netzeinspeisung im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich sank. Die Menge des eingespeisten Windstroms aus dem Inland stieg gleichzeitig um 21,4 Prozent. Dies sei vor allem auf ein sehr windreiches Quartal zurückzuführen, erklärte das Bundesamt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

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Einen eindeutigen Effekt durch die Corona-Krise auf die eingespeiste Strommenge konnten die Statistiker für das erste Quartal nicht verzeichnen.

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09:19 Uhr
Breaking News

Chinas Volkskongress billigt Plan für Sicherheitsgesetz für Hongkong

Chinas Nationaler Volkskongress hat den Plan für ein Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone Hongkong abgesegnet. Die Delegierten in Peking billigten das Vorhaben, mit dem "Separatismus" und "Aufruhr" in Hongkong offiziell verboten werden sollen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:48 Uhr

76-Jähriger stürzt mit Kleinflugzeug in den Tod

Tragischer Unfall in Blomberg im Nordosten Nordrhein-Westfalens: Ein 76-jähriger Pilot ist mit seinem Kleinflugzeug in den Tod gestürzt. Der Mann war dort am Mittwochnachmittag mit seiner Cessna zu einem Rundflug gestartet, teilte die Polizei mit. Kurz nach dem Start stürzte die Maschine in ein angrenzendes Waldstück. Die Retter fanden das Flugzeug auf dem Dach liegend zwischen Bäumen, der Pilot konnte nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden. Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen.

08:26 Uhr

Noch gibt es Wolken - doch zu Pfingsten könnte es heiß werden

Von den Alpen bis rauf in die Lausitz geht es heute wechselhaft mit Schauern und einzelnen Gewittern weiter. Endlich mal wieder Regen, auf den der große Rest unseres Landes nach wie vor warten muss. Denn es dominiert nach wie vor Hoch "Steffen", das heute erneut oft für 11 bis 15 Sonnenstunden sorgt.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Temperaturen sind dabei insgesamt recht angenehm. Die Höchstwerte liegen bei 15 Grad an der Nordseeküste, knapp 20 Grad in Berlin und 21 bis 24 Grad entlang des Rheins.

Die weiteren Aussichten: Bis auf einen teilweise sehr lebhaften Nordostwind ändert sich wenig am beständigen Hochdruckwetter. Lokale Schauer und Gewitter sind höchstens im Süden und Südosten drin. Ansonsten bleibt es oft sonnig und trocken.

Die Temperaturen machen ebenfalls keine allzu großen Sprünge. Morgen und am Samstag bei 15 bis 24 Grad. Der Pfingstsonntag bringt uns 14 bis 23 Grad. Erst in der neuen Woche wird es spürbar wärmer. Am Pfingstmontag, dem meteorologischen Sommerbeginn, mit 17 bis 27 Grad. Der Dienstag bringt 19 bis 29 Grad. Ihr Björn Alexander

08:22 Uhr

Bild Hunderter betender Muslime in Wetzlar geht um die Welt

Die hessische Stadt Wetzlar sorgt mit einer besonderen Aktion weltweit für Aufsehen: Am vergangenen Sonntag hatten sich dort rund 700 Muslime auf dem örtlichen Ikea-Parkplatz versammelt, um das Ende des Ramadan zu feiern, wie hessenschau.de berichtet. Bilder, welche die mit dem in der Corona-Krise nötigen Abstand betenden Gläubigen zeigten, gingen danach um die Welt. Die britische BBC berichtete ebenso wie die US-Nachrichtenseite Now This, die auf Twitter ein Video der Aktion veröffentlichte.

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Rund 700 Muslime beten auf dem Ikea-Parkplatz in Wetzlar.

(Foto: dpa)

07:41 Uhr

Am Nordpolarkreis drohen wohl riesige Brände

Am Nordpolarkreis lodern Forschern zufolge wahrscheinlich schon wieder Wald- und Flächenbrände. Satellitenbilder lassen darauf schließen, dass sich nach den schlimmen Bränden vom vergangenen Sommer erneut erste Feuer entzündet haben. Das teilte der von der EU finanzierte Copernicus Atmosphere Monitoring Service im britischen Reading mit. "Das muss jedoch noch durch Messungen am Boden bestätigt werden." Die Forscher sprechen von der Gefahr neuer großer Feuer.

Die Feuer wüten der Auswertung zufolge vor allem in Sibirien, wie ein Sprecher sagte. "Dort brennen die Tundra und andere nicht eisbedeckte Flächen." Zwar gibt es im hohen Norden der Erdhalbkugel immer wieder Brände in den Sommermonaten, sie fielen im vorigen Jahr aber deutlich größer als sonst.

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In Russland kämpft die Feuerwehr seit Wochen gegen Waldbrände. Mehr als 5600 seien landesweit bereits gemeldet worden, teilten die Behörden mit.

(Foto: imago images / Russian Look)

 

07:20 Uhr

Fabelwesen soll in Japan gegen Corona-Pandemie helfen

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Für den Fall, dass eine Epidemie ausbreche, so solle ein Bild von "Amabie" gemalt und den Menschen gezeigt werden, heißt es in einer Legende.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Ich sage dazu nur: "Wenn es hilft" - In Japan soll ein Fabelwesen namens "Amabie" aus Feudalzeiten mit mystischer Kraft die Corona-Pandemie besiegen. Abbildungen der an Meerjungfrauen erinnernden Figur mit drei flossenartigen Beinen, langen Haaren und einem schnabelähnlichen Mund haben das japanische Internet im Zuge der Corona-Pandemie im Sturm genommen.

Seit das Coronavirus um sich greift, kursieren immer mehr Abbildungen des Fabelwesens in Japan. Bürger basteln sich kleine "Amabie"-Figuren und auch auf Twitter werden täglich Tausende von Kurznachrichten zu der niedlichen Figur hochgeladen, in der Hoffnung, es möge die Pandemie besiegen. Selbst das Gesundheitsministerium verwendet auf seiner Webseite Bilder von "Amabie" mit dem Aufruf: "Stop! Covid-19".

07:05 Uhr

Spahn zu Drosten - "Kontaktdaten zu veröffentlichen, ist keine gute Idee"

Mit der Corona-Krise stehen seit Monaten plötzlich Virologen und Epidemiologen im Licht der deutschen Öffentlichkeit - mit allen dazugehörigen Nebenwirkungen. Deutlich macht dies der Streit zwischen Star-Virologen Christian Drosten und der "Bild"-Zeitung. Zu diesem hat sich nun auch noch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geäußert.

Der "Augsburger Allgemeinen" sagte der CDU-Politiker: "Private Kontaktdaten zu veröffentlichen, ist aus meiner Sicht niemals eine gute Idee. Mir ist aber wichtig, dass die Politik und die Wissenschaft miteinander eine Debattenkultur pflegen." Drosten hatte im Rahmen einer kritischen Berichterstattung über eine seiner Studien die Anfrage eines "Bild"-Journalisten veröffentlicht - zunächst mit Kontaktdaten des Reporters. Später aktualisierte er den Eintrag ohne Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

*Datenschutz

06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leser,

lassen Sie uns optimistisch diesen neuen Tag beginnen: Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie gibt es Fortschritte, die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland sinkt weiter - zumindest im Sieben-Tage-Durchschnitt. Anzeichen für den Beginn einer zweiten Welle sind bisher nicht zu erkennen. Zu hoffen bleibt, dass der Spuk am Ende doch schneller vorbeigeht als befürchtet.

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Horst Seehofer wird heute in Berlin als Zeuge im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut erwartet.

(Foto: imago images/Jürgen Heinrich)

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Der Bundestag entscheidet über eine Steuersenkung und einen Lohnersatz für Eltern als Unterstützung in der Corona-Krise.
  • Bundesinnenminister Horst Seehofer tritt als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestags zur gescheiterten Pkw-Maut auf.
  • Frankreichs Premierminister Édouard Philippe will weitere Corona-Lockerungen ankündigen.
  • Aus den USA werden neue Daten zur Lage am US-Arbeitsmarkt inmitten der Corona-Krise erwartet.
  • Ermittler wollen sich zu einem Fall in Viersen äußern, bei dem eine Kita-Erzieherin nach dem Tod einer Dreijährigen unter Mordverdacht steht.

Und Fußball wird ja auch wieder gespielt:

  • Für den VfB Stuttgart und den Hamburger SV geht es im Zweitliga-Topspiel am Donnerstag (20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) um den Vorteil im Endspurt des Aufstiegskampfes.

So sieht es für heute aus. Aber ich vermute mal, dass uns zudem noch einige Überraschungen bevorstehen.

06:20 Uhr

Scorsese plant nächsten Thriller mit DiCaprio und De Niro

Nach seiner Zusammenarbeit mit Netflix könnte Hollywoods Star-Regisseur Martin Scorsese nun sein nächstes Projekt bei dem Streamingdienst Apple unterbringen. Der geplante Big-Budget-Thriller "Killers of the Flower Moon" mit den Stars Leonardo DiCaprio und Robert De Niro soll von Apple TV+ produziert werden, wie die US-Branchenportale "Hollywood Reporter", "Variety" und "Deadline.com" berichten.

Der Thriller nach einer gleichnamigen Sachbuch-Vorlage dreht sich um eine Mordserie an Mitgliedern des Osage-Indianerstamms in den 1920er Jahren in Oklahoma, nachdem auf deren Land große Ölvorräte entdeckt worden waren.

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Leonardo DiCaprio und Robert De Niro standen bereits in dem Scorsese-Kurzfilm "The Audition" (2015) gemeinsam vor der Kamera.

(Foto: imago images/Prod.DB)

 

06:08 Uhr

Weißes Haus kündigt Verfügung zu sozialen Medien an

Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Twitter droht zu eskalieren: Nach der Verärgerung von Trump über den Kurznachrichtendienst hat das Weiße Haus eine Verfügung zu sozialen Medien angekündigt. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte am Mittwochabend auf Trumps Rückflug von Cape Canaveral nach Washington Angaben mitreisender Journalisten zufolge, Trump werde an diesem Donnerstag eine Verfügung zu sozialen Medien unterzeichnen. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Trump hatte zuvor gedroht, soziale Medien zu regulieren oder ganz zu schließen, weil sie konservative Stimmen unterdrückten. Unklar blieb, auf welcher rechtlichen Grundlage die Regierung eine solche Regulierung unternehmen könnte.

 

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht