Donnerstag, 19. November 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 19. November 2020

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie können nach dieser schrecklichen Kannibalen-Meldung trotzdem einschlafen. Wenn nicht, dann lesen Sie doch diese süße Geschichte, bevor Sie ins Bett gehen.

Was war heute wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:51 Uhr

Vermisster Berliner wurde wohl Opfer eines Kannibalen

Am 8. November hatten Spaziergänger in Berlin-Buch Knochenteile entdeckt. Wie es sich später herausstellte, waren es die Überreste eines seit mehr als zwei Monaten vermissten 44-Jährigen.

Jetzt schöpfen die Ermittler einen schrecklichen Verdacht: Der Mann wurde offenbar ermordet - und der Mörder soll sein Opfer gegessen haben.

  • Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, Martin Steltner, bestätigte, dass es Hinweise auf Kannibalismus gibt. Wie die "Bild" berichtet, waren die gefundenen Knochen komplett fleischlos.
  • Der Tatverdächtige kam in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ einen Haftbefehl wegen Sexualmordes aus niedrigen Beweggründen gegen den 41-jährigen Deutschen.
  • Nach dpa-Informationen ist der Verdächtige Lehrer, er soll in einschlägigen Foren unterwegs gewesen sein.
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21:15 Uhr

Mysteriöse Detonation in Bochum: Frau verletzt, Auto beschädigt

Am Donnerstagmorgen fuhr eine 49-Jährige mit ihrem Kleintransporter in Bochum über einen Gegenstand auf der Straße, woraufhin es ein lautes Knallgeräusch gab. Was genau bei der Autobahn-Unterführung in die Luft geflogen war, ist noch unklar - Spezialisten des Landeskriminalamtes untersuchten die Detonationsstelle.

Die Frau wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, andere Menschen kamen nicht zu Schaden. Ihr Auto wurde stark beschädigt.

Die Polizei hofft auf Zeugen, die gesehen haben, wer den Gegenstand auf die Straße unweit des Wattenscheider Bahnhofs gelegt hat. Möglicherweise ist der Gegenstand, der später detoniert ist, auch von einem anderen Fahrzeug gefallen. Hinweise werden erbeten unter der Rufnummer 0234 9097500.

20:35 Uhr

Listerien nachgewiesen: Aldi ruft Fleischprodukt zurück

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(Foto: Schwarz Cranz Gmbh & Co. KG)

Die Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG hat einen Rinderaufschnitt in mehreren Aldi-Filialen zurückgerufen. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich um das Produkt "Pastrami - mild gepökelter, gegarter Rinderaufschnitt - mit Pfefferkruste" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.11.2020 und der Chargennummer L32309768.

Die betroffene Charge wurde bei Aldi Nord in Berlin, Bargteheide, Großbeeren, Hann. Münden, Nortorf und Seevetal verkauft.

Im Rahmen einer einzelnen Analyse sei bei dem Produkt eine mikrobiologische Beeinträchtigung festgestellt worden, hieß es. In dem Produkt wurden Listerien nachgewiesen. Die Bakterien können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

19:54 Uhr

Vierjähriger tot aus Fluss geborgen - Polizei sucht Zeugen

Mit Hilfe von Zeugen hoffen Ermittler den rätselhaften Tod eines vierjährigen Jungen im Fluss Wümme im niedersächsischen Rotenburg aufzuklären.

  • Gegen die 40-jährige Mutter des Kindes wird wegen Totschlags ermittelt. Sie sei weiter in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, teilte die Staatsanwaltschaft Verden mit.
  • Retter hatten den Jungen am 5. November aus dem Fluss geborgen. Dem Obduktionsbericht zufolge kam er durch Ertrinken ums Leben. Vorher war die Mutter mit ihm im Rotenburger Krankenhaus gewesen, sie hatte ihn von dort aber wieder mitgenommen.
  • Gesucht wird nach Zeugen, die an jenem Abend zwischen 18.00 und 19.00 Uhr an der Amtsbrücke in Rotenburg etwas Verdächtiges beobachtet haben.
19:26 Uhr

Spike Lee plant Musical über Viagra

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Spike Lee

(Foto: picture alliance / Ralf Hirschbe)

Der US-Regisseur Spike Lee plant ein Musical über die Erfindung des Potenzmittels Viagra. Das Stück mit Gesang und Tanz werde auf einem Artikel aus dem Magazin "Esquire" basieren, berichtete die "New York Times". Lee werde gemeinsam mit dem britischen Autor Kwame Kwei-Armah das Drehbuch schreiben. Die Songschreiber Stew Stewart und Heidi Rodewald seien für die Musik verantwortlich.

Wann der Musical-Film Premiere feiern und wer darin mitspielen soll, ist noch noch nicht klar.

Der Oscarpreisträger Lee ist bislang vor allem für seine gesellschaftskritischen Filme rund um das Thema Rassismus bekannt, wie beispielsweise "Malcolm X" oder "BlacKkKlansman".

19:01 Uhr

Maskenverweigerer versprüht Reizstoff in Imbiss - vier Verletzte

Gestern Abend hat ein aggressiver Maskenverweigerer in einem Schnellrestaurant in Berlin-Friedrichsfelde Reizstoff versprüht, zwei Gäste und zwei Angestellte wurden dabei leicht verletzt.  

Gegen 22:15 Uhr betrat der Mann ohne Mund-Nasen-Schutz das Lokal. Er behauptete, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, konnte dieses jedoch nicht vorweisen. Der Filialleiter verwies ihn des Hauses. Eine Viertelstunde später kehrte der Mann zurück - diesmal trug er eine Sturmhaube - und versprühte den Reizstoff. Anschließend entkam er unerkannt.   

18:21 Uhr

Riesige Betonplatte stürzt vom Dach und zerquetscht Auto

Das war sehr knapp: Als ein Mann im russischen Wladiwostok sein Auto vom Schnee befreit, stürzt plötzlich eine riesige Betonplatte auf seinen Wagen. Der Mann entkommt wie durch ein Wunder dem Tod - er schafft es in letzter Sekunde, wegzurennen.

Vom Auto ist so gut wie nichts übrig geblieben. Kein Wunder, denn nach ersten Informationen der Staatsanwaltschaft fiel die Platte vom Dach des neunstöckigen Mehrfamilienhauses. Dabei soll es sich um die Abdeckung eines Lüftungsschachts handeln.

 

17:43 Uhr

Elfjähriges Mädchen bei Schulausflug spurlos verschwunden

Im thüringischen Landkreis Eichsfeld wird seit dem Nachmittag ein elfjähriges Mädchen vermisst.

Das Kind verschwand während eines Schulausflugs in Silkerode. Bei der Suche nach dem Mädchen setzt die Polizei unter anderem einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein, der auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter in der Luft bleibt. Auch Suchhunde sind bei dem Großeinsatz mit vor Ort.

Update: Das Mädchen ist gefunden! Ein Zeuge entdeckte das Kind bei Mackenrode, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte. Das Mädchen sei unverletzt, komme aber vorsorglich ins Krankenhaus.

17:11 Uhr

Mann randaliert mit Messern in Supermarkt - SEK-Einsatz

In Ahlen im Münsterland hat ein Mann in einem Supermarkt Kunden bedroht und dann ein Messer gezogen. Zahlreiche SEK-Beamte rückten an und brachten Kunden und Angestellte in Sicherheit.

  • Der 36-jährige Randalierer zeigte sich den Aufforderungen der Polizei wenig zugänglich. Zwischenzeitlich lief er mit Messern in den Händen bedrohlich auf die Polizisten zu, zog sich aber wieder zurück.
  • Nach etwa einer Stunde konnten die Polizisten den Mann festnehmen.
  • Der 36-Jährige wurde anschließend in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.
16:45 Uhr

EU weitet Belarus-Sanktionen aus

Die EU weitet ihre Belarus-Sanktionen auf den Wirtschaftsbereich aus. Die EU-Außenminister einigten sich darauf, die Strafmaßnahmen auf "Institutionen, Unternehmer und Firmen" auszudehnen, wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte. "Die Lage in Belarus wird weiter schlimmer. Die Unterdrückung durch das Lukaschenko-Regime gegen die Menschen hat nicht aufgehört."

  • Die EU hat in zwei Runden bereits Sanktionen gegen 55 mutmaßliche Verantwortliche für Gewalt und Wahlbetrug verhängt, darunter auch Lukaschenko.
  • EU-Diplomaten hatten im Vorfeld der Video-Konferenz der Außenminister gesagt, es gehe darum, Organisationen und Unternehmen, die mit der Führung um Staatschef Lukaschenko und seiner Familie in Verbindung stehen, zu treffen.
  • Welche Unternehmen auf die EU-Sanktionsliste gesetzt werden, muss nun erst noch ausgearbeitet werden. Europäischen Firmen wären mit ihnen dann Geschäfte untersagt, und mögliche Guthaben bei Banken in der EU würden eingefroren.
16:07 Uhr

Massenschlägerei und Schüsse in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen ist eine ruhige Kurstadt in Nordrhein-Westfalen mit weniger als 50.000 Einwohnern. Rund 30 von ihnen lieferten sich gestern Abend eine Massenschlägerei. Anlass soll eine Attacke einer etwa zehnköpfigen libanesischen Gruppe mit Fäusten und Reizgas auf zwei 17 und 27 Jahre alte Syrer in einem Park gewesen sein. Einer der Angreifer soll dabei auch Schüsse abgeben haben, wie die Polizei berichtete. Mit Verstärkung trafen die beiden "Lager" dann später am Busbahnhof erneut aufeinander.

Als die ersten Streifenwagen dort hinkamen, hatten die Beteiligten bereits die Flucht ergriffen. Mutmaßlich Beteiligte wurden später im Stadtgebiet entdeckt. Zwei 17 und 18 Jahre alte Brüder wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. In einem Auto fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe.

15:37 Uhr

Mann belästigt seine Ex - und landet im Krankenhaus

Bei einer Schlägerei im sächsischen Plauen ist ein Mann verletzt worden. Der 38-Jährige habe gestern Abend mehrmals seine Ex-Freundin und deren Partner in ihrer Wohnung belästigt und beleidigt, wie die Polizei mitteilte. Schließlich sei es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen dem 38-Jährigen und dem 40-Jährigen gekommen, nach welcher der 38-Jährige im Krankenhaus behandelt werden musste. Nach den Angaben vom Morgen ermittelt die Polizei nun wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung gegen ihn.

15:06 Uhr

Drei AfD-Abgeordnete schleusten Störer in Bundestag

Am Rande der Debatte über das Infektionsschutzgesetz am Mittwoch waren auf den Fluren des Reichstagsgebäudes Abgeordnete bedrängt, gefilmt und beleidigt worden.

  • Jetzt steht fest: Die Störer waren von drei AfD-Bundestagsabgeordneten eingeladen worden. Einem Sicherheitsbericht zufolge waren dies neben Udo Hemmelgarn, der sich bereits dazu bekannt hat, die Parlamentarier Petr Bystron und Hansjörg Müller.
  • Insgesamt kamen auf ihre Einladung demnach vier Besucher als Gäste in die Bundestagsgebäude, von denen einige auch in Büroräume eindrangen. Sie filmten trotz des Protestes der Beschäftigten das Demonstrationsgeschehen außerhalb des Gebäudes und übertrugen es per Livestream.
  • Da alle Bundestags-Besucher an diesem Tag mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum angemeldet werden mussten, sind sie klar den sie einladenden Abgeordneten zuzuordnen.
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14:42 Uhr

Schichtwechsel

Max Raudszus verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag.

14:32 Uhr

Frau verpasst Regionalbahn und springt auf Güterzug

Als Ersatz für ihre verpasste Regionalbahn nach Bielefeld ist eine Frau im niedersächsischen Osnabrück kurzerhand auf einen Güterzug aufgesprungen. Wie die Bundespolizei berichtete, stieg die 26-Jährige am Hauptbahnhof auf einen Autotransportwaggon, um doch noch an ihr Ziel zu kommen. Wie die Beamten weiter mitteilten, fuhr dieser allerdings auch gar nicht in Richtung Bielefeld. Andere Reisende sahen die Aktion und alarmierten die Polizei. Diese warnte den Lokführer und griff die Frau im nächsten Bahnhof auf. Nach Angaben der Beamten fuhr der Güterzug zwischenzeitlich schon mehr als 100 km/h, bevor der gewarnte Lokführer das Tempo drosselte und im Bahnhof Wissingen stoppte. Dort nahm sich eine Streife der Bundespolizei der 26-Jährigen an.

Wegen ihrer lebensgefährlichen Fahrt läuft nun ein Ermittlungsverfahren. Auch Schadenersatzforderungen der Eisenbahnunternehmen sind denkbar.

13:54 Uhr

Promis ziehen sich für neue TV-Show aus - diese Kandidaten sind dabei

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Lili Paul-Roncalli gewann dieses Jahr bei "Let's Dance" und zieht nun für den guten Zweck blank.

(Foto: imago images/Future Image)

In der neuen VOX-Sendung "Showtime of my Life - Stars gegen Krebs" lassen 16 Prominente - acht Frauen und acht Männer - die Hüllen fallen. Moderiert werden die beiden Shows von Guido Maria Kretschmer. Die "Let's Dance"-Juroren Motsi Mabuse und Joachim Llambi coachen die Frauen (Mabuse) bzw. Männer (Llambi) für die Bühnenshow. Die Botschaft des Formats: Wer sich auszieht, kann sein Leben retten. Zum Drehstart der Sendung, die im Frühjahr im TV (und via TVNow) gezeigt wird, hat VOX jetzt die acht Frauen und acht Männer verkündet. Unter anderem nehmen bei den Frauen Ex-Fußball-Nationaltorhüterin Nadine Angerer, Model Elena Carrière und die diesjährige "Let's Dance"-Gewinnerin Lili Paul-Roncalli teil. Bei den Männern ziehen sich unter anderen Ex-Fußballprofi Marco Russ, der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht und der frühere Lindenstraßen-Darsteller Thorsten Nindel aus.

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13:38 Uhr

Mann will Auto verkaufen - Diebe klauen es mit fieser Masche bei Probefahrt

Mit einer fiesen Masche haben unbekannte Diebe bei einer Probefahrt im nordrhein-westfälischen Hamm einen Gebrauchtwagen gestohlen. Ein 31-Jähriger hatte das Coupé im Internet inseriert, berichtete die Polizei Hamm. Zwei Interessenten kamen am Mittwochabend mit einem Geländewagen zum vereinbarten Treffpunkt. Im Glauben, dass die beiden ihr eigenes Fahrzeug als Pfand zurückließen, genehmigte der Mann die Probefahrt. Was er nicht wusste: Im Geländewagen befand sich noch eine dritte Person. Sie setzte sich auf den Fahrersitz und fuhr mit dem "Pfand" vom Hof. Der 31-Jährige konnte den beiden Wagen nur noch hinterherschauen.

13:31 Uhr

Gutachter: Stephan Ernst ist schuldfähig

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Stephan Ernst (Mitte) soll Lübcke aus rechtsextremistischen Motiven erschossen haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat ein Gutachter den Hauptangeklagten Stephan Ernst als schuldfähig eingestuft. Außerdem sehe er die Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung als erfüllt an, sagte der Sachverständige Norbert Leygraf im Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Ernst habe einen Hang zur Begehung schwerer Straftaten.

13:02 Uhr

Tragischer Unfall: Junge erhängt sich mit Hundeleine auf Spielplatz

Nach dem tragischen Tod eines Neunjährigen beim Spielen mit Freunden auf einem ehemaligen Schulgelände in Unterfranken hat die Polizei nun das Unglücksgeschehen aufgeklärt. Der Junge habe am Samstag zur Unglückszeit allein mit einer mitgebrachten Hundeleine auf einer Mauer auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule gespielt, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit. Das Kind habe sich die Hundeleine beim Spielen um die Schulter gelegt. Das andere Ende der Leine habe sich in einem auf der Mauer verlaufenen Jägerzaun verhangen. Der Junge sei dann von der Mauer gefallen, dabei habe sich die Leine um den Hals zugezogen, und das Kind sei erstickt.

Zu diesem Ermittlungsergebnis kam die Staatsanwaltschaft durch Ermittlungen im Umfeld und die Befragung der Kinder, mit denen sich der Junge auf dem alten Schulgelände befunden hatte, sowie weiterer Zeugen. Es habe sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände ohne jegliche Fremdbeteiligung gehandelt, erklärten die Ermittler.

12:57 Uhr

Bundestag beschließt: Stasi-Akten ziehen um, Amt wird aufgelöst

Die Stasiunterlagen wechseln ins Bundesarchiv. Das hat der Bundestag in Berlin beschlossen. Auch am neuen Aufbewahrungsort sollen die Akten aber für Bürger, Medien und Wissenschaft zugänglich bleiben. So können Menschen auch weiterhin nachfragen, ob in den Unterlagen Informationen etwa zur eigenen Person enthalten sind und Einsicht nehmen - und zwar künftig auch digital und an weiteren Standorten. CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne stimmten für den gemeinsam erarbeiteten Gesetzentwurf. Die Linke enthielt sich, die AfD stimmte dagegen.

Das bisherige Amt des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen wird mit dem Wechsel der Dokumente in das Bundesarchiv aufgelöst. Stattdessen soll das neue Amt eines Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur geschaffen und - ähnlich wie der Wehrbeauftragte - beim Bundestag angesiedelt werden. Diese Ombudsperson wird vom Bundestag für fünf Jahre gewählt. Sie soll in Politik und Öffentlichkeit für die Anliegen von Opfern eintreten, zu ihrer Würdigung beitragen und einmal jährlich einen Bericht vorlegen.

12:33 Uhr

Absurder "Krimi": Wahl ohne Gegner - Bürgermeisterin verliert trotzdem

Der Ärger in der Gemeinde Fröhnd im baden-württembergischen Kreis Lörrach ist vermutlich groß: Ohne jeden Gegenkandidaten ist Amtsinhaberin Tanja Steinebrunner bei der Bürgermeisterwahl durchgefallen. Der Großteil der Wähler schrieb einfach einen anderen Namen auf den Stimmzettel. Doch auch wenn Stefan Keller auf diese Weise mit 124 Stimmen klar vor Steinebrunner lag (87 Stimmen), erreichte er nicht die nötige Mehrheit von 50 Prozent.

Für die Neuwahl am Sonntag haben sich zwei Gegenkandidaten für Steinebrunner gemeldet. Der Bestplatzierte aus der ersten Runde, Keller, ist nicht darunter - das deutet darauf hin, dass er auch im Falle eines Siegs die Wahl wohl nicht angenommen hätte. Mit fast 78 Prozent war die Wahlbeteiligung vergleichsweise hoch.

Hintergründe des Unmuts in der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde mit knapp 500 Einwohnern sind unter anderem gestiegene Trinkwasserpreise. Steinebrunner sagte der "Badischen Zeitung": "Das ist wie ein Krimi."

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:53 Uhr

Gericht lehnt vorzeitiges Haft-Ende für Verdächtigen im Fall "Maddie" ab

Das Braunschweiger Landgericht hat ein vorzeitiges Ende der Haft des deutschen Verdächtigen im Fall "Maddie" für ein Drogendelikt abgelehnt. Eine Aussetzung der verbliebenen Strafe zur Bewährung könne "unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit nicht verantwortet werden", teilte das Gericht mit. Christian B. sei mehrfach vorbestraft und habe früher bereits Bewährungen gebrochen.

Die Entscheidung kann von B. noch angefochten worden. Dieser hatte bei Gericht einen Antrag gestellt, vorzeitig aus der Haft für eine Verurteilung wegen Drogenbesitzes aus dem Jahr 2011 entlassen zu werden. Er war dafür zu einem Jahr und neun Monaten im Gefängnis verurteilt worden und hat inzwischen mehr als zwei Drittel der Strafe abgesessen. Mit dem Fall "Maddie" hat dies nichts zu tun.

11:27 Uhr

Berliner Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlung gegen Attila Hildmann

Seit Wochen häufen sich bei der Brandenburger Staatsanwaltschaft Anzeigen gegen den dort wohnhaften Vegankoch Attila Hildmann. Doch die zuständigen Ermittler befinden lange nicht, ob sie Anklage erheben wollen. Nun kommt laut "Süddeutscher Zeitung" Bewegung in den Fall: Die Staatsanwaltschaft Berlin übernimmt demnach die Ermittlungen. Dort sollen von nun an alle Anzeigen, die deutschlandweit gegen Hildmann eingehen, zentral bearbeitet werden.

Hildmann tritt seit Beginn der Corona-Pandemie als prominenter Kritiker der Maßnahmen auf und verbreitet Verschwörungsideologien. Immer wieder fällt er dabei auch mit als antisemitisch oder rechtsextrem eingestuften Äußerungen auf.

10:37 Uhr

Hollywood-Star erwägt Karriere als Politiker

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Mathew McConaughey: Noch nicht sofort, aber vielleicht irgendwann in der Politik?

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Oscarpreisträger Matthew McConaughey schließt eine Zukunft in der Politik für sich offenbar nicht aus. Auf die Frage, ob er in Betracht ziehe, sich als Gouverneur von Texas oder für ein anderes politisches Amt aufstellen zu lassen, sagte der 51 Jahre alte Schauspieler: "Ich weiß es nicht. Ich meine, das läge nicht an mir. Es würde mehr von den Menschen abhängen als von mir." Doch aktuell scheint ihm die Politik in den USA nicht in der richtigen Verfassung für seine Kandidatur zu sein: "Politik scheint mir im Moment ein kaputtes Geschäft zu sein. Und wenn die Politik ihren Zweck neu definiert, könnte ich mich verdammt viel mehr dafür interessieren", sagte McConaughey in der "The Hugh Hewitt Show". McConaughey wurde in Texas geboren und wuchs dort auf.

10:02 Uhr

"Spiritueller Führer" brandmarkt Opfer in NRW und zwingt sie zu Sex

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat wegen zahlreicher schwerer Straftaten Anklage gegen einen "spirituellen Führer" erhoben. Dem 57 Jahre alten Niederländer aus Hamminkeln am Niederrhein würden unter anderem Vergewaltigung und Freiheitsberaubung zur Last gelegt, sagte eine Sprecherin des Landgerichts. Er soll "spiritueller Führer" eines "Balance Recovery Life Center" gewesen sein, dessen Zweck eine esoterisch-spirituelle Lebensberatung und die Therapierung von Lebenskrisen gewesen sein soll.

Wenn Mitglieder der Gemeinschaft Arbeiten nicht ordentlich erledigten, soll der Angeklagte sie mit Metallstangen, Regenschirmen, Schöpfkellen und Metallpfannen geschlagen und sie darüber hinaus getreten haben. Auch habe er Gemeinschaftsmitglieder mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen und ihnen Brandwunden zugefügt. Einmal soll er sie bis zu fünf Tage lang in ein Gartenhaus gesperrt haben. Zudem habe er sie zu sexuellen Handlungen an sich und untereinander gezwungen. Die Vergewaltigungen beziehen sich auf Oralverkehr.

09:28 Uhr

Auch "Jr." ist tot: Bobby Brown verliert zweites Kind binnen weniger Jahre

Bobby Brown Jr. ist tot. Das bestätigt die Polizei von Los Angeles dem "People"-Magazin. Er wurde 28 Jahre alt. Die Todesursache ist noch nicht klar. Der Sohn des 51-jährigen Produzenten Bobby Brown wurde "TMZ" zufolge am Mittwoch tot in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Landon Brown, der Bruder des Toten, trauert indes bereits via Instagram: "Ich liebe dich für immer, König", schreibt er zu einem Schwarz-Weiß-Foto von Bobby Brown Jr.

*Datenschutz

Der tragische Todesfall ereignet sich mehr als fünf Jahre nach dem Tod von Bobby Browns Tochter Bobbi Kristina Brown, die im Juli 2015 mit nur 22 Jahren starb. Sie hatte einen irreversiblen Hirnschaden erlitten und sechs Monate lang im Koma gelegen, nachdem sie bewusstlos in einer Badewanne in ihrem Haus in Roswell, Georgia, gefunden worden war. Sie wurde in New Jersey neben ihrer verstorbenen Mutter Whitney Houston begraben, die im Februar 2012 im Alter von 48 Jahren starb.

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09:02 Uhr

CDU-Chefin fordert SPD-Ministerin Giffey zum Rücktritt auf, wenn ...

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey von der SPD für den Fall der Aberkennung ihres Doktortitels im Zuge ihrer Plagiatsaffäre zum Rücktritt aufgefordert. Die Untersuchung der Arbeit und der Vorwürfe müssten "schnell zu einem Ende gebracht werden", sagte die Bundesverteidigungsministerin. Sie erwarte ein Ergebnis vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2021.

"Sollte sich herausstellen, dass sich diese Vorwürfe bewahrheiten, gehe ich davon aus, dass Frau Giffey das tut, was sie nämlich selbst schon angekündigt hat", sagte Kramp-Karrenbauer in Richtung ihrer Kabinettskollegin. Sie gehe "davon aus, dass die SPD hier eben nicht mit zweierlei Maß misst".

Giffey hatte im August vergangenen Jahres angekündigt, ihr Ministeramt im Fall der Aberkennung des Titels niederzulegen. Die Freie Universität Berlin entschied sich zwar im Herbst 2019 gegen eine Aberkennung, erteilte Giffey aber eine Rüge. Nach mehreren kritischen Gutachten zu diesem Vorgehen kündigte die Hochschule Anfang November dann allerdings an, neu über die Plagiatsvorwürfe zu entscheiden.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:34 Uhr

Von AfD eingeschleust? Video zeigt, wie Demonstranten Altmaier bedrängen und beleidigen

Während unweit des Bundestages Tausende Demonstranten mit der Polizei aneinandergeraten, ereignen sich auch im Parlament verstörende Szenen: Offenbar von der AfD ins Gebäude geschleuste Demonstranten bedrängen und beleidigen Politiker. Von allen Seiten hagelt es dafür nun scharfe Kritik. Videos aus dem Inneren des Reichstags zeigen, wie Bundeswirtschaftsminister Altmaier von den Eingeschleusten angegangen wird.

08:05 Uhr

Panne bei Juwelen-Razzia: Remmo-Zwillinge entkommen trotz Observation

Nach dem Juwelenraub im Dresdner "Grünen Gewölbe" im vergangenen Jahr führten die Ermittlungen nach Berlin. Am Dienstag dann erfolgte der Zugriff gegen Verdächtige des Remmo-Clans. 1600 Beamte waren bei der großangelegten Razzia im Einsatz - doch neben Erfolgsmeldungen soll es auch zu einer folgenschweren Panne gekommen sein. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sind zwei der fünf Tatverdächtigen entkommen - und das, obwohl sie während der Operation unter dauerhafter Observation standen.

Demnach sollen zwischen der ersten Festnahme in der Nacht und dem geplanten Zugriff gegen weitere Verdächtige mehrere Stunden gelegen haben. Laut Einsatzberichten sollen die Zielpersonen in diesem Zeitraum vermehrt miteinander in Kontakt getreten sein, nachdem entschieden worden war, sie sich vorerst weiter ungestört bewegen zu lassen.

Anschließend soll sich dann einer der beiden 21-jährigen Zwillingsbrüder zunächst per Fuß aufgemacht haben und schließlich in ein Auto gestiegen sein. Bei der Verfolgung verloren die überwachenden Polizeikräfte ihn aus den Augen. Auch sein Bruder entkam. Nach beiden läuft inzwischen eine öffentliche Fahndung.

07:44 Uhr

Etwa jeder zweite Stromversorger erhöht Preise - andere Hälfte senkt

Eine spürbare Entlastung der Verbraucher beim Strompreis ist nicht in Sicht. Zum Jahreswechsel haben zwar einige Versorger Preissenkungen angekündigt, andere wollen ihre Tarife aber erhöhen. Das haben erste Auswertungen der Internet-Vergleichsportale Verivox und Check24 ergeben. Nach Angaben von Verivox haben bislang 45 Grundversorger Preissenkungen von durchschnittlich 1,8 Prozent angekündigt. Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeute das eine Entlastung von 24 Euro. Gleichzeitig hätten 42 Grundversorger Preissteigerungen von durchschnittlich 2,4 Prozent mitgeteilt, was Mehrkosten von 31 Euro entspreche. Check24 zählt etwas anders. Nach Angaben des Portals wollen 59 Grundversorger Anfang kommenden Jahres den Strompreis erhöhen oder haben dies bereits in den vergangenen Wochen getan. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen demnach 4,6 Prozent. Eine Preissenkung hätten 47 Grundversorger angekündigt - im Schnitt um 2,4 Prozent.

07:09 Uhr

Tragischer Tod von "Glee"-Star: Naya Riveras Ex meint, Schuldige zu kennen

"Glee"-Star Naya Rivera ertrank im Juli bei einem Bootsausflug mit ihrem fünfjährigen Sohn Josey im Lake Piru. Und ihr Ex-Mann und Vater des gemeinsamen Sohnes, Ryan Dorsey, hat den in seinen Augen Schuldigen offenbar ausgemacht: Ventura County. Laut dem US-Promi-Portal "TMZ" hat Dorsey im Namen seines Sohnes nun Klage gegen den Bezirk im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht, in dem der See Piru liegt. Das Leihboot, mit dem Rivera und ihr Sohn unterwegs waren, habe nicht die nötigten Sicherheitsstandards erfüllt.

In den Gerichtsdokumenten, die "TMZ" vorliegen, heißt es, das Boot habe weder über eine leicht und sicher erreichbare Leiter, ein passendes Seil, einen Anker noch über ein Funkgerät verfügt. Außerdem sei es nicht mit einer Schutzvorrichtung ausgestattet gewesen, die Schwimmer davor schützt, von ihrem Boot getrennt zu werden. Auch lebensrettendes Equipment habe gefehlt. All das verstoße gegen die Gesetze in Kalifornien. Weiterhin behauptet Dorsey, es hätten keine Warnschilder auf die gefährliche Beschaffenheit des Sees hingewiesen und der Vermieter des Bootes habe Rivera nicht dazu angehalten, die Schwimmwesten, die mit an Bord lagen, auch anzuziehen. Die Behörden hatten Riveras Tod als Unfall eingestuft.

06:59 Uhr

Illegale Mine stürzt ein - Tote in Ecuador, Dutzende stecken noch fest

Beim Einsturz einer Mine in Ecuador sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 60 weitere Personen steckten fest, wie verschiedene Medien unter Berufung auf die Notrufzentrale des Landes übereinstimmend berichteten. Nach Angaben des Chefs der ecuadorianischen Behörde für Risiko- und Notfallmanagement, Rommel Salazar, hatten Arbeiten in der illegalen Mine im Nordwesten des Landes, nahe der Grenze zu Kolumbien, einen Erdrutsch verursacht. Helfer seien in die schwer zugängliche Gegend unterwegs.

Im Kampf gegen den illegalen Bergbau im Norden des südamerikanischen Landes hatte die Regierung im Juli 2019 einen Ausnahmezustand verhängt. Rund 10.000 Menschen schürften nach damaligen Angaben der Regierung in der Region nach Gold. Rund um die illegalen Minen sei ein kriminelles Netzwerk entstanden, in dem eine Reihe von Verbrechen verübt würden - wie Mord, Zwangsprostitution, Menschenhandel, Geldwäsche und Schmuggel.

06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen wunderhübschen Morgen allerseits, herzlich willkommen, liebe Leserinnen und Leser. Während sich die Sonne in der Dunkelheit vor ihrem Aufstehen noch den ersten Kaffee kocht, begrüße ich Sie frohen Mutes zum Tag bei ntv.de. Wann die Sonne sich letztlich tatsächlich aus den Federn bequemt, werde ich Ihnen nicht noch mal extra mitteilen, das sehen Sie selbst. Für alle anderen kleinen und großen Nachrichten aus nah und fern sind Sie aber hier genau richtig.

Und das erwartet uns heute:

  • Das Robert-Koch-Institut informiert auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland. Nach dem heftigen Krach der Kanzlerin mit den Länderchefs steht über allem die Frage, ob der "Lockdown light" nun endlich erste Effekte zeigt. Die ganze Pressekonferenz sehen Sie ab 10 Uhr live bei ntv und hier bei ntv.de.
  • Die Kanzlerin selbst stellt sich derweil in einem virtuellen Bürgerdialog den Fragen und Gedanken von Pflegebedürftigen und Pflegekräften.
  • Alle weiteren Entwicklungen in der Pandemie weltweit und in Deutschland erfahren Sie jederzeit in unserem Liveticker.
  • In Frankfurt wird der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fortgesetzt. Dort wird erwartet, dass ein psychiatrischer Gutachter seine Einschätzung zum Geisteszustand des Hauptangeklagten Stephan E. vorlegt.
  • Die EU geht nach dem eskalierten Streit um Corona-Hilfen und neue Rechtsinstrumente heute weiter in Beratungen, wie mit den querstehenden Ungarn und Polen umgegangen werden soll.
  • Wie sich derweil die Wahl-Krise in den USA weiterentwickelt, lesen Sie in unserem Liveticker.

Und damit haben wir schon mal eine gemeinsame Ahnung, was dieser Tag bringen könnte. Legen wir also los mit spannenden, wichtigen und verwunderlichen Geschichten aus aller Welt. Ich freue mich, dass Sie da sind! Mein Name ist Max Raudszus. Für Fragen, Anregungen oder konstruktive Kritik erreichen Sie mich unter max.raudszus[at]nachrichtenmanufaktur.de

06:14 Uhr

Spötter verhöhnen Bolsonaro für "Männlichkeits"-Lob von Putin

Mit einem Lob auf die "männlichen Qualitäten" des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat dessen russischer Kollege Wladimir Putin für Spott in Brasiliens Online-Netzwerken gesorgt. Bolsonaro verbreitete im Online-Dienst Facebook ein Video, in dem Putin ihm auf einem Online-Gipfel der Brics-Staaten attestiert, bei seiner Corona-Infektion im Juli die "besten männlichen Qualitäten wie Mut und Willenskraft bewiesen" zu haben.

Zahlreiche Internetnutzer machten sich daraufhin mit Memes über die Beziehung der beiden Staatschefs lustig. Auf Fotomontagen waren etwa Putin und Bolsonaro mit nackten Oberkörpern auf einem Pferd zu sehen.

Putin lobte bei dem virtuellen Treffen der Staats- und Regierungschefs von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zudem Bolsonaros Management der Corona-Pandemie, das viele Epidemiologen als chaotisch und unverantwortlich kritisiert hatten. Reinaldo Azevedo, einer der angesehensten politischen Kommentatoren Brasiliens wies außerdem darauf hin, dass Putin ebenso wie Bolsonaro ein "notorisch Homophober" sei. Der rechtsradikale Staatschef Bolsonaro war in der Vergangenheit immer wieder mit schwulenfeindlichen Äußerungen aufgefallen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht