Donnerstag, 19. September 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
Josephin Hartwig
22:33 Uhr

Das war Donnerstag, der 19. September 2019

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Ein Tornado-Kampfjet setzt zur Landung auf dem Fliegerhorst Jagel an. (Symbolbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Diese Nachricht will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten: Ein Tornado-Jet der Luftwaffe hat in Schleswig-Holstein zwei leere Tanks verloren. Das bestätigte ein Sprecher der Luftwaffe. Es habe sich um zwei Zusatztanks gehandelt, die zu dem Zeitpunkt leer gewesen seien. Einer der Tanks sei auf einem Feld im Kreis Ostholstein gefunden worden. Nach dem anderen wurde am Abend zunächst noch gesucht.  Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Der Tornado habe sich zusammen mit einem weiteren Tornado-Jet auf dem Rückweg von einem Übungsflug befunden, sagte der Sprecher. Warum sich die Tanks lösten, sei noch völlig unklar. Den Angaben zufolge stammen beide Jets vom Fliegerhorst Schleswig in Jagel.

Diese Themen haben uns heute außerdem beschäftigt:

Nun wünsche ich Ihnen eine gute Nacht und hoffe, Sie sind auch morgen wieder im "Tag" dabei.

22:04 Uhr

Dieser Film bekommt eine Fortsetzung

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Hilary Swank

(Foto: picture alliance / dpa)

Das ist eine Nachricht, die mich persönlich sehr freut: "P.S. Ich liebe dich" bekommt eine Fortsetzung. Schauspielerin Hilary Swank wird sogar ein zweites Mal in die Hauptrolle der Verfilmung schlüpfen. Der Film basiert nämlich auf dem gleichnamigen Bestseller von Cecilia Ahern, die jetzt in einer Radiosendung verraten hat, dass sie die Geschichte um Holly weitererzählt- in ihrem neuen Roman "Postscript - Was ich dir noch sagen möchte".

"P.S: ich liebe dich" erreichte vermutlich so viele Leser, weil die Geschichte 2005 so anders, spannend und warmherzig war- sie traf den Nerv der Zeit und wurde auch in Deutschland millionenfach verkauft.  Ahern hat nun erzählt, die neue Geschichte setze sieben Jahre nach Ende der Handlung des Buches ein. Die Vergangenheit holt Holly ein, sie "bedroht ihre stabile Existenz und bringt sie in eine Zeit zurück, die sie emotional trifft und sehr verunsichert." Das Filmprojekt befinde sich noch in "frühen Stadien" - auch wenn die Autorin bereits von Hilary Swank gehört habe, dass diese wieder dabei sein wolle.

21:43 Uhr

Polizist feuert versehentlich Maschinenpistole ab

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv

Verletzt wurde zum Glück niemand.

(Foto: Silas Stein/dpa)

Das hätte auch ganz anders ausgehen können: Ein Berliner Polizist hat aus Versehen in einem Mannschaftswagen einen Schuss aus einer Maschinenpistole abgefeuert. Der Vorfall ereignete sich im Ortsteil Gropiusstadt, teilte die Polizei mit. Niemand wurde getroffen. Allerdings wurden elf weitere Polizisten in der Nähe erschreckt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. Sie "standen unter dem Eindruck des Geschehens", schrieb die Polizei. Die Kugel aus der Maschinenpistole MP5 des Herstellers Heckler & Koch durchschlug eine Wand des Mannschaftswagens und beschädigte ein weiteres Polizeiauto. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt ein.

21:22 Uhr

Bilanz 2018: Zöllner beschlagnahmen 27 Millionen Artikel

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Zum Vergleich: 2017 sind Waren im Wert von 580 Millionen Euro beschlagnahmt worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Europas Zöllner haben im vergangenen Jahr rund 27 Millionen Artikel beschlagnahmt. Die meisten der Waren im Wert von gut 740 Millionen Euro kamen dabei im Jahr 2018 aus China. Die Summe nahm im Vergleich zum Vorjahr zu, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

  • Am häufigsten wurden Zigaretten beschlagnahmt, gefolgt von Spielzeug.
  • Gefälschte alkoholische Getränke kamen hauptsächlich aus Nordmazedonien, die Türkei war das wichtigste Herkunftsland für Parfüm und Kosmetikprodukte.
  • Computerausrüstung stammte hauptsächlich aus Indien, Zigaretten aus Kambodscha und Verpackungsmaterial aus Bosnien-Herzegowina.
20:56 Uhr

Betrunkene Fahrerin rammt Streifenwagen in Kiel

Ein Polizeiauto mit Blaulicht fährt über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

Beide Autos wurden beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Eine betrunkene Autofahrerin hat in Kiel einen Streifenwagen der Polizei gerammt. Die 44-Jährige scherte während der Fahrt plötzlich nach links auf die Gegenfahrbahn aus und krachte mit ihrem Wagen in das entgegenkommende Polizeifahrzeug, wie die Beamten in der schleswig-holsteinischen Stadt berichteten. Der Wagen der Frau, in dem sich auch noch zwei Mitfahrer befanden, schleuderte anschließend noch in ein geparktes Autos. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten starken Alkoholgeruch bei der 44-Jährigen fest. Ein Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille. Ihr Führerschein wurde daraufhin beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand.

20:27 Uhr

Schwarzer Panther schleicht über Frankreichs Dächer

*Datenschutz

Es ist noch nicht klar, woher die Raubkatze stammte - womöglich hatte sie jemand illegal in einer Wohnung als Haustier gehalten: Ein schwarzer Panther ist in einer nordfranzösischen Kleinstadt umhergeschlichen. Die Raubkatze wurde nach Behördenangaben in Armentières unweit von Lille auf Hausdächern entdeckt. Auf Fotos in Online-Netzwerken war zu sehen, wie der schätzungsweise fünf oder sechs Monate alte Panther seelenruhig über die Dächer kletterte, Züge und andere Vierbeiner mit den Blicken verfolgte und durch ein Fenster schaute. 

Als die Raubkatze auf dem Hausdach entdeckt wurde, richtete die Polizei einen Sicherheitsbereich um das Gebäude ein, um sie am Springen zu hindern. Daraufhin habe ein Experte sich dem Panther genähert und ihm die Narkose verabreicht, als er durch ein geöffnetes Fenster in eine Wohnung gesprungen sei. Schließlich wurde der Panther in einen Käfig gesteckt und an die Tierschutzorganisation LPA übergeben.

20:07 Uhr

Diese deutsche Serie hat Chancen auf einen Emmy

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Paula Beer (2.v.r.) bekam bislang viel Lob für ihre Darstellung der Investmentbankerin Jana Liekam.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ich habe mit die Serie sehr gern angesehen - nun ist "Bad Banks" für den International Emmy Award nominiert. Der ZDF-Sechsteiler von Regisseur Christian Schwochow ist in der Kategorie "Best Drama Series" nominiert worden. Die Serie dreht sich um eine Investmentbankerin, gespielt von Paula Beer, die tief ins deutsche Bankengeschäft und in den Insiderhandel einsteigt. Im nächsten Jahr soll es eine zweite Staffel geben. Für einen Emmy nominiert ist auch Jannis Niewöhner für seine Hauptrolle in der Amazon-Prime-Serie "Beat".

20:04 Uhr

Videos des Tages

19:47 Uhr

40 Festnahmen bei Drogenrazzia auf Sizilien

Bei einem Großeinsatz gegen die örtliche Drogenmafia hat die italienische Polizei auf Sizilien 40 Menschen festgenommen. Sie gehörten zu zwei Familienclans, die sich in Catania den Drogenhandel untereinander aufgeteilt hätten, meldete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Staatspolizei. 30 von ihnen landeten im Gefängnis, 10 wurden unter Hausarrest gestellt.

Die beiden Gruppen, die unter anderem mit Kokain und Marihuana dealten, hätten ihre Reviere mit Fähnchen der USA und des Fußballclubs AC Mailand abgesteckt, hieß es. "Das Stadtviertel muss wieder den Bürgern gehören", sagte Staatsanwalt Carmelo Zuccaro.

19:22 Uhr

Vater hält sein Kind in Wismar als Geisel

Ein Mann hält in Wismar im Verwaltungsgebäude des Landkreises Nordwestmecklenburg ein Kleinkind als Geisel. Das teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Wismar mit, wie der "Stern" berichtet. Der Geiselnehmer sei nach derzeitigem Stand unbewaffnet. Eine Notärztin habe das Kind zwischenzeitlich untersuchen können, es gehe ihm gut. Der aus Ghana stammende Geiselnehmer wolle die Anerkennung der Vaterschaft für das Kind erzwingen, und so seine drohende Abschiebung verhindern. Laut Informationen der "Bild"-Zeitung handelt es sich um einen Säugling.  Die Polizei kommentierte das Motiv für die Tat bislang aber nicht. Seit 13.30 Uhr halte der Mann das Kind fest. Alle Mitarbeiter hätten das Gebäude verlassen.

20:05 Uhr, Update: Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat den Mann überwältigt. Das Kind sei in Obhut genommen worden, sagte ein Polizeisprecher.

19:02 Uhr

Fast 50 Kinder erkranken in Zeltlager an der Ostsee

49 Kinder zwischen 12 und 17 Jahren sowie zwei Betreuer sind in einem Zeltlager an der Ostsee an Brechdurchfall erkrankt. Sie wurden auf dem Gelände des Jugendcamps Grömitz nahe Lübeck isoliert und in einem mobilen Krankenlager behandelt, sagte eine Sprecherin des Kreises Ostholstein. Helfer in Schutzanzügen und mit Mundschutz kümmerten sich um sie. Der Fachdienst Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kreises nahm Proben. Sie werden im Labor ausgewertet. Denkbar sind ein Virus oder auch verdorbene Lebensmittel. Die Symptome ließen im Laufe des Tages bei den meisten Kindern nach. "Keiner der Betroffenen ist schwer erkrankt", sagte die Kreissprecherin.

18:35 Uhr

Amazon bestellt 100.000 Elektro-Lieferwagen

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Wenn Amazon mit viel Infrastruktur und der Auslieferung von rund zehn Milliarden Paketen im Jahr solche Klimaziele erreichen könne, "dann kann es jede Firma", sagte Bezos.

(Foto: picture alliance/dpa)

Klimaschutz und Ziele gegen den Wandel stehen offenbar nicht nur in Deutschland hoch im Kurs - jetzt hat sich auch das US-Unternehmen Amazon zu ambitionierten Klimazielen verpflichtet. Für die zukünftige Paketzustellung hat der Konzern 100.000 Elektro-Lieferwagen bestellt. Das teilte Amazon-Gründer Jeff Bezos in Washington mit.

  • Mit der Initiative "Climate Pledge" will das Unternehmen seine Emissionen abbauen oder kompensieren, um bis 2040 klimaneutral zu sein.
  • Die ersten Elektro-Lieferwagen sollen ab 2021 im Einsatz sein, bis 2030 sollen alle 100.000 ausgeliefert sein.
  • Sie werden von der Firma Rivian im US-Bundesstaat Michigan produziert, in die Amazon nach eigenen Angaben 440 Millionen Dollar investiert hat.
  • Ab 2030 soll zum Beispiel Amazons gesamter Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen gespeist werden.
  • Amazon werde zudem 100 Millionen US-Dollar in Wiederaufforstungsprojekte investieren, kündigt der Vorstandsvorsitzende an.
Mehr dazu lesen Sie hier.
18:05 Uhr

Arnold Schwarzenegger nimmt "Rambo" aufs Korn

Österreichs wohl bekanntester Import in die USA hat die Jahre in Übersee genutzt und ist inzwischen selbst zu einer Hollywood- und Politikgröße avanciert: Arnold Schwarzenegger. Der 72-Jährige ließ es sich nicht nehmen, seinen Freund Sylvester Stallone ein wenig zu veräppeln. In einem Video, das er bei Twitter postete, wünschte er dem Schauspieler viel Erfolg für den Filmstart von "Rambo: The last Blood".

"Das ist doch kein Messer", stellt Schwarzenegger ungläubig fest und setzt dabei einen australischen Akzent ein. Denn: der Spruch ist ein bekanntes Zitat aus dem Kultfilm "Crocodile Dundee - Ein Krokodil zum Küssen". Wie die Hauptfigur des Films zieht auch Arnie im nächsten Moment ein viel größeres Messer hervor und erklärt: "DAS ist ein Messer." Sollte der Film erfolgreich werden, versprach Schwarzenegger, dem Rambo-Darsteller ein neues Messer zu kaufen. Er ist jedenfalls vom Hitpotenzial des neuen Teils aus der Reihe überzeugt.

*Datenschutz

 

18:00 Uhr

Befragte wollen fürs Klima nicht auf Fleisch verzichten

Die n-tv-Themenwoche Nachhaltigkeit ist in vollen Gang - schließlich wird schon morgen das Klimakabinett ein Konzept beschließen, wie Deutschland seine Ziele zum Klimaschutz erreichen kann. Der Frage, ob uns Atomkraft vor einem Klimakollaps rettet, stellte sich mein Kollege Kai Stoppel.

Der Journalist Jenke von Wilmsdorff ist bekannt für seine Selbstversuche. n-tv.de hat ihn zu genau solch einem Versuch zum Thema Mikroplastik befragt. Hier finden Sie das Interview.

Wir wollten heute von Ihnen in einer telefonische Umfrage über unseren Teletext wissen:

Wären Sie bereit, für mehr Klimaschutz auf Fleisch zu verzichten?

  • Über 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wollen ihre Essgewohnheiten nicht an den Klimawandel anpassen. Sie sagen, dass gehe ihnen zu weit.
  • Zum Wohle des Klimas auf Fleisch verzichten - dazu wären 28 Prozent der Befragten bereit.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

17:34 Uhr

Dank DNA-Analyse: Mordserie nach 30 Jahren aufgeklärt

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Die DNA des Mannes ist an der Unterwäsche eines der Opfer gefunden worden.

(Foto: imago/Science Photo Library)

Zehn Frauen werden zwischen 1986 und 1991 in der Nähe von Seoul vergewaltigt und getötet. Obwohl damals DNA sichergestellt werden kann, wird kein Verdächtiger gefasst. Die Ermittler gehen von einem Serientäter aus. Die Frauen waren sehr unterschiedlichen Alters - vom Teenager bis zur 70-Jährigen. Nun ist die DNA neu analysiert worden und der mutmaßliche Täter gefasst.

  • Der Verdächtige sei Mitte 50 und sitze wegen Mordes und Vergewaltigung in einem anderen Fall in Haft, berichtete die Zeitung "The Korea Herald" unter Berufung auf die Nambu-Polizeistation der Provinz Gyeonggi.
  • Dank moderner Forensik ist es gelungen, den Inhaftierten mit mindestens drei Fällen der Mordserie in Verbindung zu bringen.
  • Der Verdacht habe sich ergeben, als Spurenmaterial an der Unterwäsche eines der Opfer mit der DNA des Mannes übereingestimmt habe.
  • Bei ersten Vernehmungen habe er die Mordvorwürfe zurückgewiesen.
  • Für die Mordserie könnte der Mann selbst bei einer eindeutigen Überführung wegen einer damals noch geltenden Verjährungsfrist nicht mehr belangt werden. Die Frist für die Aufklärung des letzten Opfers sei 2006 abgelaufen.
17:17 Uhr

Teststrecke für automatisiertes Fahren eröffnet

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Automatisiert bedeutet, dass der Computer das Auto fährt, ein Mensch aber das Geschehen überwacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mitten in Berlin: Eine Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Autofahren ist im Berliner Stadtverkehr eröffnet.

  • Auf den 3,6 Kilometern zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz sollen künftig auch Testwagen unterwegs sein, die von Computern gefahren werden und in denen ein Mensch nur noch zur Kontrolle sitzt, erklärten Forscher der Technischen Universität Berlin.
  • Die TU-Wissenschaftler installierten in den vergangenen Jahren mehr als 100 Sensoren entlang der Straße des 17. Juni, die in West-Ost-Richtung - vorbei an der Siegessäule - weitgehend schnurgerade durch den Tiergarten führt. ´
  • Die Sensoren schicken Daten an die Testwagen, die zusätzlich mit Kameras, Radar und Laser-Scannern ausgestattet sind. Spezielle Computer-Programme verknüpfen alles miteinander.
17:06 Uhr

Tunesiens Ex-Präsident Ben Ali ist tot

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Zine el Abidine Ben Ali

(Foto: picture alliance/dpa)

Tunesiens Ex-Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali ist im saudischen Exil gestorben. Sein Anwalt bestätigte tunesische Medienberichte. Er starb im Alter von 86 Jahren.

Ben Ali war der erste Herrscher Tunesiens, der im Zuge der arabischen Aufstände gestürzt wurde. Er regierte von 1987 bis 2011 autokratisch. Nach den gewaltsamen Protesten verließ er das Land und floh nach Saudi-Arabien.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:05 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:52 Uhr

Mäusebussard fährt in Streifenwagen mit

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Wie gut, dass einer der Beamten eine Kamera dabei hatte, um den Moment mit dem ungewöhnlichen Fahrgast festzuhalten.

(Foto: Kreispolizeibehörde Soest/dpa)

Das war sicher ein sehr ungewöhnliches Bild, das sich Verkehrsteilnehmern da geboten hat: Ein paar Polizisten haben nämlich einen Mäusebussard in ihrem Streifenwagen zu einer Tierstation gebracht. Zuvor war der Bussard gegen ein Motorrad geprallt. Der Fahrer hatte zwar noch abgebremst, konnte aber einen Zusammenstoß nicht verhindern. 

Ganz benommen habe der Greifvogel am Straßenrand gesessen, wie die Beamten mitteilten. Verletzungen waren nicht zu sehen, dennoch entschieden die Polizisten, ihn zur Sicherheit mitzunehmen. In eine Decke eingehüllt, ließ sich der Bussard mitnehmen - und war "ganz brav". Nun erholt er sich von den Strapazen in einer Station der Arbeitsgemeinschaft des Biologischen Umweltschutzes (ABU) in Bad Sassendorf.

16:24 Uhr

Video: Heftige Explosion schleudert Tank durch die Luft

Bei einem Brand in einer Chemiefabrik nahe Istanbul kommt es zu einer gewaltigen Explosion. Ein Tank wird dabei hoch in die Luft geschleudert. Wenige Meter entfernt von umstehenden Personen kracht der Behälter zu Boden. Zwei Feuerwehrleute werden verletzt, mehrere Personen erleiden eine Vergiftung.

 

15:57 Uhr

Böhmermann plant neue Sendung im ZDF

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Jan Böhmermann

(Foto: imago images/Stefan Schmidbauer)

Das "Neo Magazin Royale" wird im Dezember zum letzten Mal laufen - zumindest im bislang bekannten Stil. Moderator und Satiriker Jan Böhmermann wechselt mit seiner Sendung nicht nur ins ZDF-Hauptprogramm, sondern will mit seinem Team auch das Konzept komplett überarbeiten. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Mitarbeiter der Sendung. Zuvor war das "Neo Magazin Royale" bei ZDFneo gelaufen.

Die neue, überarbeitete Sendung soll ab Herbst 2020 ausgestrahlt werden. Auch einen neuen Titel soll es geben - welcher das sein wird, ist aber noch nicht bekannt. Für den Sender ZDFneo soll der Moderator noch weitere Formate entwickeln.

15:26 Uhr

Diese Verhütungsmittel benutzen die meisten Deutschen

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Im Vergleich zu einer früheren Studie aus dem Jahr 2011, stieg die Nutzung eines Kondoms als Verhütungsmittel.

(Foto: imago/Panthermedia)

Pille und Kondom sind nach wie vor die meistgenutzten Verhütungsmittel in Deutschland. Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ergeben.

Das sind die ersten Ergebnisse:

  • 47 Prozent der sexuell aktiven Frauen und Männer nutzen die Pille zur Verhütung einer Schwangerschaft.
  • 46 Prozent nutzen das Kondom.
  • Der Studie zufolge werden Pille und Kondom auch häufig gleichzeitig angewendet.
  • Den Befragten sei dabei neben der Sicherheit auch der Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen wichtig, teilte die BZgA anlässlich des Weltverhütungstages am 26. September mit.
15:09 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Weniger Müll ist Meer

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Verpackungen kosten Energie und Rohstoffe in der Herstellung, belasten nach ihrer Benutzung wieder Tier und Natur. Die Ozeane sind inzwischen voll mit unserem Abfall. Doch jeder kann ohne großen Aufwand seinen Beitrag leisten:

  • Schon die Auswahl der Produkte macht einen Unterschied: Einzeln verpackte kleine Schokoladen brauchen mehr Plastik als eine Tafel Schokolade. Glasflaschen sind besser als Plastikflaschen.
  • Lassen Sie möglichst viel Verpackungsmüll nach dem Bezahlen im Markt, damit der Einzelhandel von selbst unnötige Verpackungen einzusparen beginnt.
  • Mehrwegbecher für den Coffee-to-go sind ebenso prima wie auch der Beutel anstelle der Plastiktüte. Der Umweltnutzen stellt sich aber erst nach dauerhafter Benutzung ein, denn natürlich muss auch der Beutel erst einmal produziert werden. Baumwolle etwa ist sehr wasserintensiv.
  • In einigen Städten gibt es erste Läden, die ganz ohne Verpackung arbeiten. Das Angebot ist noch überschaubar. Aber bringen Sie doch mal eigene Tupperware mit zu ihrer Wurst- und Käsetheke im Supermarkt, anstatt alles einzeln verpacken zu lassen. Einen Versuch ist es wert. Zudem lohnen sich leichte Stoffnetze für Obst und Gemüse anstelle von Papier- oder Plastiktüten.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

14:49 Uhr

Flugzeug muss in München Zwischenstopp einlegen

Wegen eines medizinischen Notfalls hat ein Passagierflugzeug am Münchner Flughafen einen unplanmäßigen Zwischenstopp einlegen müssen. Der Gesundheitszustand zweier Fluggäste war am Morgen so kritisch, dass die Maschine landen musste, bestätigte ein Sprecher des Flughafens München. Die beiden Passagiere wurden medizinisch versorgt. Wie es ihnen gehe, sei unklar. Der Airbus A320 der Fluggesellschaft Easyjet war den Angaben zufolge auf dem Weg von Amsterdam nach Rom. Eine Beeinträchtigung im Flugablauf erwartete der Sprecher nicht.

14:42 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich für heute aus der Redaktion verabschiedet. Ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Josephin Hartwig, und ich werde Sie bis zum späten Abend über alles Wichtige informieren. Bei Fragen, Kritik und Anregungen schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche einen schönen Nachmittag.

14:15 Uhr

Video: US-Navy bestätigt Echtheit von Ufo-Videos

Aufnahmen von angeblichen Raumschiffen kursieren zuhauf im Internet und nähren Verschwörungstheorien. Bei zwei Videos bestätigt nun jedoch selbst die US-Navy, dass die gefilmten Flugobjekte den Experten unbekannt sind. Sie sollen über 6000 km/h schnell gewesen sein.

 

13:58 Uhr

Video entlarvt Johnson bei Lüge

In Großbritannien sorgt ein Video für Furore, das Premierminister Boris Johnson bei einer glatten Lüge entlarvt. Die Bilder zeigen Johnson bei einem Besuch in einem Londoner Krankenhaus im Gespräch mit dem aufgebrachten Vater eines kranken Mädchens, der sich über die Kürzungen im britischen Gesundheitswesen beschwert.

 

  • Dann wirft er dem Regierungschef vor, den Besuch im Krankenhaus allein für "Pressezwecke" auszunutzen. Johnson erwidert: "Es gibt hier keine Presse" - obwohl Kameraleute und Fotografen die Szene aufnehmen. "Was meinen Sie damit, dass es hier keine Presse gibt - wer sind diese Leute?", antwortet der Mann wütend und deutet auf die Kameras.
  • Das Video verbreitete sich schnell in den Online-Netzwerken. Viele Nutzer empörte Johnsons Lüge. Anhänger des Regierungschefs verwiesen hingegen darauf, dass es sich bei dem Mann aus dem Video um Omar Salem handelte - einen Aktivisten der oppositionellen Labour-Partei.
  • Johnson äußerte sich zu dem Vorfall auf Twitter, ohne aber den Lügenvorwurf zu thematisieren. "Ich bin froh, dass dieser Mann mir von seinen Problemen erzählt hat", schrieb er. "Dafür schäme ich mich nicht, das ist Teil meines Jobs."
13:38 Uhr

Irans Außenminister droht mit einem "umfassenden Krieg"

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat im Fall eines Militärschlags der USA und Saudi-Arabiens mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. "Wir wollen keinen militärischen Konflikt ... aber wir würden nicht mit den Augen zwinkern, unser Land zu verteidigen", sagte Sarif in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN.

  • Ein Militärschlag gegen den Iran auf der Basis einer "Irreführung" würde zu einem "umfassenden Krieg" mit vielen Opfern führen, so der iranische Chefdiplomat.
  • Sarif wies erneut jegliche Beteiligung des Iran an den Angriffen auf wichtige saudi-arabische Ölanlagen zurück.
  • Außerdem sei der Iran auch weiterhin bereit, sowohl mit Saudi-Arabien als auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sprechen, sagte Sarif. Mit den USA werde der Iran nur dann verhandeln, wenn alle Sanktionen gegen sein Land aufgehoben worden seien.
Mehr dazu lesen Sie hier.
13:31 Uhr

Kassen zahlen Erkrankten künftig das Fettabsaugen

Besonders schwer erkrankte Frauen sollen das Absaugen von Körperfett bald von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen. Dies gilt zunächst befristet bis Ende 2024, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kassen und Kliniken als oberstes Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens in Berlin beschloss. Bis dahin sollen Ergebnisse einer generellen wissenschaftlichen Studie zu Nutzen und Risiken vorliegen, die dann Basis einer Entscheidung für alle Stadien der betroffenen Erkrankung sein soll.

Die Entscheidung setze eine Forderung von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um und schaffe eine neue Versorgungsmöglichkeit für Patientinnen mit Lipödem im Stadium 3, erläuterte der G-BA.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:17 Uhr

Gericht erklärt Beschimpfungen gegen Künast für zulässig

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Laut einem Gerichtsurteil darf Renate Künast beschimpft werden.

(Foto: picture alliance / Christophe Ga)

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, gegen Beschimpfungen auf Facebook gegen sie vorzugehen. Laut einem Beschluss des Landgerichts Berlin stellen entsprechende Kommentare "keine Diffamierung der Person der Antragstellerin und damit keine Beleidigungen" dar.

Unbekannte hatten Künast unter anderem als "Stück Scheisse" und "Geisteskranke" bezeichnet und noch drastischere und auch sexistische Posts geschrieben.

Künast kündigte an, sie werde gegen den Beschluss vorgehen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:47 Uhr

Kampfjet stürzt in Frankreich ab

Im Westen Frankreichs ist ein belgisches Kampfflugzeug abgestürzt. Die beiden Besatzungsmitglieder hätten die Maschine vom Typ F-16 mit dem Schleudersitz verlassen können, teilte die belgische Luftwaffe mit. Zu ihrem Gesundheitszustand gab es zunächst keine Angaben. Nach Informationen der französischen Regionalzeitung "Ouest-France" verfing sich einer der beiden Piloten mit seinem Fallschirm in einer Hochspannungsleitung. Er soll verletzt sein.

Die Absturzstelle liegt nach Angaben der belgischen Luftwaffe in der Nähe der Stadt Lorient in der Bretagne. Die Zeitung "Ouest-France" berichtete, dass die Maschine am Ortsausgang der Gemeinde Pluvigner in der Nähe eines Hauses auf ein Feld stürzte.

*Datenschutz

 

12:27 Uhr

Trisomie-Bluttest ist künftig Kassenleistung

Schwangere Frauen sollen Bluttests vor der Geburt auf ein Down-Syndrom des Kindes künftig unter engen Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kassen und Kliniken als oberstes Entscheidungsgremium in Berlin. Möglich sein soll die neue Kassenleistung aber "nur in begründeten Einzelfällen" für Frauen mit Risikoschwangerschaften nach einer ärztlichen Beratung, verbunden mit bestimmten verpflichtenden Informationen.

In Anspruch genommen werden kann die neue Kassenleistung vorerst noch nicht - zunächst muss voraussichtlich Ende 2020 die verpflichtende Versicherteninformation beschlossen werden. Auch das Bundesgesundheitsministerium muss die Beschlüsse billigen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:09 Uhr

Schloss bei Paris ausgeraubt: Zwei Millionen Euro erbeutet

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Vaux-le-Vicomte wird jährlich von rund 250.000 Besuchern besichtigt.

(Foto: imago images / viennaslide)

Das Schloss Vaux-le-Vicomte bei Paris gilt mit seinen rund 500 Hektar Land als das größte französische Anwesen in Privatbesitz. Heute Nacht wurden seine Besitzer ausgeraubt.

  • In der Anlage aus dem 17. Jahrhundert erbeuteten die Diebe rund zwei Millionen Euro. Nach Angaben der Polizei wurden die Besitzer gefesselt, blieben jedoch unverletzt.
  • Die Staatsanwaltschaft beauftragte die Justizpolizei von Versailles mit den weiteren Ermittlungen.
  • Vaux-le-Vicomte gilt als Vorbild für den Ausbau von Schloss Versailles zur Residenz von "Sonnenkönig" Ludwig XIV. Ludwigs Finanzminister Nicolas Fouquet ließ Vaux-le-Vicomte südöstlich von Paris bis 1661 für sich erbauen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:37 Uhr

Finnland setzt Johnson Brexit-Ultimatum

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Finnlands Ministerpräsident Rinne fordert Großbritannien zur Eile auf.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

  • Wenn Großbritannien über Alternativen zum bestehenden Austrittsabkommen sprechen wolle, müsse das Land diese bis Ende September schriftlich vorlegen, sagte der finnische Regierungschef nach Angaben finnischer Medien nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris.
  • Finnland führt im zweiten Halbjahr den Vorsitz der EU-Länder.
  • In einer Mitteilung erklärte Rinne, die 27 verbleibenden EU-Mitgliedstaaten seien sich einig, dass der britische EU-Austritt gemäß dem bestehenden Abkommen im Interesse aller sei. Man müsse sich aber auch auf einen möglichen Austritt ohne Abkommen - den sogenannten No-Deal-Brexit - vorbereiten.
Mehr dazu lesen Sie hier.
11:09 Uhr

Baukran kracht auf Wohnhaus

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Warum der Kran umknickte, muss noch geklärt werden.

(Foto: Polizeipräsidium Westhessen)

Ein Baukran ist im hessischen Hofheim auf ein Wohnhaus gekracht.

Der obere Teil des Krans knickte ab und schlug auf dem Dach des Hauses auf. Verletzt wurde niemand, die obere Wohnung in dem Haus war allerdings nicht mehr bewohnbar. Den Schaden schätzte die Polizei auf 40.000 Euro.

Der Kran wurde gestern auf einem Nachbargrundstück des beschädigten Hauses aufgestellt. Er sollte in den kommenden Tagen für einen Neubau genutzt werden. Nach wenigen Stunden stürzte ein Teil des Krans ab.

10:43 Uhr

Mutmaßlicher Lübcke-Mörder soll auf Flüchtling eingestochen haben

Die Bundesanwaltschaft hat laut einem Medienbericht die Ermittlungen gegen Stephan E., den mutmaßlichen Mörder des CDU-Politikers Walter Lübcke, ausgeweitet. E. wird beschuldigt, ein weiteres rechtsextremistisch motiviertes Tötungsdelikt begangen zu haben, berichtet der "Spiegel".

Konkret soll es um versuchten Mord an einem irakischen Flüchtling im Januar 2016 gehen. Der junge Mann war im hessischen Lohfelden von einem Unbekannten niedergestochen und schwer verletzt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:17 Uhr

Klimakabinett will Quote für E-Autos

Eine Quote für Elektroautos bei der Neuzulassung von Pkw ist Bestandteil eines Entwurfs für das "Klimaschutzprogramm 2030", das vom Klimakabinett erarbeitet wird. Das 138 Seiten umfassende Papier, das der DPA vorliegt, ist politisch noch nicht abschließend abgestimmt. Heute Abend wollen sich die Koalitionsspitzen erneut treffen, am Freitag sollte das Klimakabinett, ein Ausschuss der Bundesregierung, Entscheidungen treffen. Der Entwurf trägt den Hinweis, er stamme vom Montagabend, 23.00 Uhr.

Im Entwurf heißt es: "Zweitens wird eine für die Automobilhersteller verpflichtende Quotenregelung für Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge (...) eingeführt", und zwar über eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Ab wann, bleibt offen - die Jahreszahl ist durch eine eckige Klammer ersetzt.

10:00 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Haushaltschemie reduzieren

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Spülmittel, Waschmittel, Deo, Seife, Shampoo: Das Bedürfnis nach Sauberkeit und Wohlgefühl hat zu einer nie da gewesenen Verschwendung geführt. Die Haushaltschemie ist nicht nur in der Herstellung umweltbelastend. Sie bringt auch jede Menge Müll ins Heim. Dabei sind viele Produkte völlig verzichtbar. Sie selbst herzustellen spart nicht nur Müll und Geld, sondern ist oft auch gesünder. Ein paar Beispiele:

  • Backofenreiniger: Natron 1:1 mit Wasser vermengt auf hartnäckigen Schmutz wie etwa im Backofen auftragen, einweichen lassen und abwischen.
  • Rohrfrei: 3 Esslöffel Natron und etwa 150 ml Essig in den Abfluss kippen und einwirken lassen, nach einer Stunde mit Wasser durchspülen.
  • Entkalker: Essig 1:1 mit Wasser mischen und im Wasserkocher oder der Kaffeemaschine aufkochen. Anschließend das ganze noch einmal nur mit Wasser machen.
  • Scheuermilch: dreckige Pfannen in 2 zwei bis 3 Esslöffeln Kaffeesatz und heißem Wasser einweichen lassen; anschließend schrubben.
  • Auf vielen Blogs und Websites finden sich Tipps, wie sich Pflegeprodukte leicht ersetzen lassen. Etwa bei Utopia, Zero Waste Familie oder im Buch "Trick 17 Nachhaltig Leben" von Ina Volker.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

09:39 Uhr

Netanjahu ruft Gantz zu Bildung von Einheitsregierung auf

Nach der Parlamentswahl in Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinen ärgsten Rivalen Benny Gantz zur Bildung einer breiten Einheitsregierung aufgerufen. Die Ergebnisse zeigten, dass er die von ihm versprochene rechtsgerichtete Regierung nicht bilden könne, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Er rief Gantz auf, ihn "heute, jederzeit" zu treffen. Von dem Ex-Militärchef lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Aus der Wahl ging Medienberichten zufolge kein klarer Sieger hervor. Stattdessen zeichnete sich wie schon im April ein Patt zwischen Netanjahus konservativem Likud-Block und dem in der politischen Mitte angesiedelten Bündnis Blau-Weiß von Gantz ab.

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09:13 Uhr

Til Schweiger spricht von seiner Traumfrau

Glück im Job, Pech in der Liebe - bei Til Schweiger scheint es aktuell nach diesem Prinzip zu laufen. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung verriet er am Rande der Eröffnungsfeier seiner Hamburger Pizzeria "Henry Likes Pizza" nun, wie seine Traumfrau sein sollte, denn eine solche fehlt ihm noch zum großen Glück.

"Ich muss sie hübsch finden, sie muss mich verzaubern, zum Lachen bringen und sich auch für Schwächere einsetzen. Das gibt es aber leider nicht so oft", fasst er zusammen.

Nach der Trennung von Ehefrau Dana Schweiger im Jahr 2005 hatte er charmante und attraktive Frauen an seiner Seite. Geheiratet hat er nach der offiziellen Scheidung 2014 trotzdem nicht noch einmal. "Ich habe immer gesagt, ich könnte mir nie wieder vorstellen zu heiraten. Inzwischen ist das anders. Ich würde dann aber in Italien heiraten, in der Toskana, das hat Flair", erklärt er dazu im Interview weiter.

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09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Puma liegt entspannt in Badezimmer

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Das Badezimmer war lange besetzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach diesem Vorfall kaufen sich Edward und Kathy Sudduth aus Kalifornien bestimmt eine Klimaanlage. Denn die Tür ihres Hauses werden sie zum Lüften nie wieder öffnen. Während die beiden eines Abends vor dem Fernseher saßen, machten sie die Haustür auf, um etwas Luft reinzulassen. Ein ungebetener Gast verstand diese Geste als Einladung und kam rein…

Als das Ehepaar den Puma entdeckte, rief es die Polizei und die Raubkatze flüchtete ins Badezimmer. Tierschützer konnten das Tier schließlich dazu bewegen, aus dem Badezimmer-Fenster zu springen und das Haus zu verlassen.

08:13 Uhr

Mindestens zehn Tote bei Anschlag in Afghanistan

Bei einem Anschlag auf ein Geheimdienstgebäude in der südafghanischen Stadt Kalat sind mindestens zehn Menschen getötet und 85 weitere verletzt worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Mit der Explosion in Kalat setzt sich die blutige Anschlagsserie in dieser Woche fort. Am Dienstag waren bei zwei Selbstmordanschlägen, welche die Taliban für sich reklamierten, 48 Menschen getötet und etwa 80 verletzt worden. Bei einem Selbstmordanschlag in einem Regierungsgebäude in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad wurden am Mittwoch mindestens vier Menschen getötet.

07:47 Uhr

Trump droht Mexiko mit Zöllen

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Trump ist stolz auf seine Mauer.

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch der Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko dem Nachbarland erneut mit Zöllen gedroht. Mexiko habe mit dem Einsatz Tausender Soldaten gegen illegale Einwanderer in die USA "fantastische" Arbeit geleistet, aber wenn das Land seine Kooperation beende, könnten die USA Zölle auf mexikanische Einfuhren erheben, sagte Trump.

"Wenn ich einen Zoll von fünf Prozent auf Mexiko für sechs Monate erheben würde, würde das die Mauer voll finanzieren." Im Moment wolle er das aber nicht tun, ergänzte er.

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07:18 Uhr

Priester stiehlt Kunstwerke aus Kirche

Wenig christlich hat sich in Malta offenbar ein Priester verhalten: Er habe zugegeben, am Diebstahl von Kunstwerken im Wert von 100.000 Euro aus seiner eigenen Kirchengemeinde in der Hauptstadt Valletta beteiligt gewesen zu sein, berichtete die "Times of Malta" unter Berufung auf Polizeikreise.

  • Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders TVM wurden Kunstobjekte, unter anderem Gemälde und Stiche, bereits Anfang des Jahres gestohlen. Ein Archivar habe bemerkt, dass die an der Stelle der gestohlenen Werke in der Kirche hängenden Gemälde falsch gewesen seien und nicht mit dem Bestand übereinstimmten.
  • Der Priester wurde laut "Times" daraufhin von seinem Amt suspendiert, bis die Ermittlungen abgeschlossen seien. Er sei verhaftet worden, als in einem Antiquitätengeschäft ein gestohlener Weihrauchkessel aufgetaucht sei.
  • Der Priester soll kommende Woche unter Anklage gestellt werden.
07:10 Uhr

Riekes Rückspiegel am 19. September 2019

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Da lächelt Mr. Fahlman: Der US-Informatiker hat das Emoticon erfunden.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

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Wussten Sie, dass … drei simple Schriftzeichen die elektronische Kommunikation heute vor 37 Jahren revolutioniert haben? Am 19. September 1982 schlug der US-Professor Scott Fahlman im Computernetzwerk der Carnegie Mellon University "folgende Zeichenfolge vor, um Scherze zu kennzeichnen: :-)". Das erste Emoticon war geboren.

Wem die lächelnde Zeichenkombination noch kryptisch vorkam, empfahl der Informatiker Fahlman: "Lest es seitwärts." Und haute dann mit :-( gleich noch ein weiteres (Seitwärts-Smiley) in die Tasten - ursprünglich, um ernst gemeinte Beiträge zu markieren.

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Stolze 300 Folgen von "Aktenzeichen XY" hat "Ganoven-Ede" moderiert.

(Foto: imago/United Archives)

Mit dem späteren Siegeszug des Internets verließen die beiden Ur-Emoticons rasch ihre Nerd-Blase in Pittsburgh und bekamen nicht nur Abermillionen neue Nutzer, sondern im Laufe der Zeit auch Dutzende elektronische Geschwister. Verzichten Sie doch mal im Familienchat zur Feier des heutigen Tages auf die grafischen Smileys und nutzen das gute alte Emoticon! ;-).

Wir erinnern uns an … Eduard Zimmermann, einstiger TV-Schrecken deutscher Verbrecher. Heute ist sein 10. Todestag. Weder Nepper noch Schlepper und Bauernfänger schienen vor "Ganoven-Ede" sicher. Und "seine" ZDF-Fahndungs-Sendung "Aktenzeichen XY … ungelöst" hat bis heute Kultstatus - gestern lief die bereits 546. Folge.

07:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag". Hier sind einige Themen, die uns heute beschäftigen werden:

  • Die Spitzen der Koalitionsparteien ringen heute Abend in Berlin erneut um das geplante Maßnahmenpaket zum Klimaschutz. Bis zuletzt strittig war etwa die Frage der CO2-Bepreisung durch eine Steuer, wie sie die SPD bevorzugt, oder einen Handel mit Emissionszertifikaten, wie es die CDU/CSU vorzieht. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der Sitzung des Klimakabinetts der Regierung morgen, in der das Maßnahmenpaket beschlossen werden soll.
  • Kurz nach der Beilegung der jüngsten Regierungskrise in Rom reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Italien. Er folgt einer Einladung von Staatspräsident Sergio Mattarella, der ihn zum Auftakt im Quirinalspalast mit militärischen Ehren begrüßen wird.
  • Das oberste Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens will festlegen, ob gesetzliche Krankenkassen künftig vor der Geburt Bluttests auf ein Down-Syndrom des Kindes bezahlen. Dabei geht es ausdrücklich um Frauen mit Risikoschwangerschaften und keinen generellen Anspruch.
  • Mit Heimspielen startet das Bundesliga-Trio in die neue Europa-League-Saison. Für den letztmaligen Halbfinalisten Eintracht Frankfurt steht mit dem Spiel gegen den Premier-League-Club FC Arsenal gleich ein Top-Duell an. Borussia Mönchengladbach empfängt den Wolfsberger AC aus Österreich und der VFL Wolfsburg tritt zum Start der Gruppenphase zu Hause gegen den ukrainischen Club PFC Olexandrija an.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.

06:44 Uhr

Drei Manager nach Atomunglück von Fukushima freigesprochen

Achteinhalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima hat ein japanisches Gericht drei ehemalige Manager des Kraftwerksbetreibers Tepco vom Vorwurf der Fahrlässigkeit mit Todesfolge freigesprochen. Das Gericht in Tokio kam zu dem Schluss, die drei Angeklagten könnten nicht für die Folgen des Atomunglücks im Kraftwerk von Fukushima verantwortlich gemacht werden. In dem Kraftwerk fiel nach einem schweren Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 das Kühlsystem aus, woraufhin es in mehreren Reaktoren zur Kernschmelze kam.

Im Falle einer Verurteilung hätten den drei Ex-Managern bis zu fünf Jahre Haft gedroht. Die Anklage warf ihnen vor, gewusst zu haben, dass für das Atomkraftwerk Fukushima Tsunami-Gefahr bestand, gegen die es keinen ausreichenden Schutz gab.

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06:14 Uhr

Nach frostiger Nacht kommt die Sonne

Der Tag beginnt kalt, meistens mit Frühwerten im einstelligen Bereich zwischen 2 und 9 Grad. Zum Teil ist Bodenfrost und ganz gelegentlich sogar Luftfrost mit dabei. Letzterer wird in 2 Metern Höhe gemessen und beschränkt sich im Prinzip auf ein paar Mittelgebirgslagen bis nach Franken sowie im Bereich der Schwäbischen Alb. Frost in Bodennähe tritt ebenfalls besonders im Bereich der Mittelgebirge, gelegentlich aber auch im Flachland auch. Beispielsweise in der Lüneburger Heide (Gut Sunder) oder in Westfalen (Borken). Milder geht es eigentlich nur direkt an der See bei Temperaturen um die 10 bis 12 Grad los.

Björn Alexander

Björn Alexander

Dafür beginnt jetzt die Zeit von Hoch "Hanneke", das sich von den Britischen Inseln Richtung Mitteleuropa verlagert. Somit ist es heute schon meist freundlich, im Süden sogar sonnig. Zumindest nach Auflösung einzelner Dunst- oder Nebelfelder. Letzte Schauer sind allenfalls zwischen der Ostsee und dem Erzgebirge möglich. Damit bleibt die Trocken-Problematik in vielen Landesteilen zwar bestehen. Jedoch mehren sich auch die Zeichen, dass es ab kommenden Montag wechselhafter wird und dass die Schauerwilligkeit ansteigt.

Zuvor will es der Altweibersommer aber nochmals wissen. Heute ist es zwar noch recht frisch: Richtung Erzgebirge bei gerade einmal 10 Grad. Sonst werden es oft 13 bis 16, am Rhein 17 bis 19 Grad. Aber ab morgen kommen die Temperaturen dann in Wallung.

Morgen bei 13 bis 21 Grad. Der Samstag bringt uns 16 bis 25, der Sonntag sogar 20 bis 27 Grad. Erst nachmittags und abends sind am Sonntag erste gewittrige Regengüsse drin. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

 

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht