Freitag, 29. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:39 Uhr

Das war Freitag, der 29. Mai 2020

Minneapolis brennt nach dem Tod von George Floyd. Und US-Präsident Trump gießt Öl ins Feuer: "Beginnt das Plündern, beginnt das Schießen", schreibt er auf Twitter. Dabei zeigen die Proteste offenbar Wirkung: Mehrere Tage nach dem tödlichen Einsatz wird nun der verantwortliche Polizist festgenommen und wegen Mordes angeklagt.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bis morgen - seit kurzem ist "Der Tag" auch am Wochenende für Sie da.

22:32 Uhr

Auto kracht in zwei Radfahrerinnen - eine tot, eine in Lebensgefahr

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Das Auto kam von der Straße ab, erfasste die Radfahrerinnen und überschlug sich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Radfahrerinnen sind im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen von einem Auto erfasst worden - eine Frau starb, die zweite wurde lebensgefährlich verletzt.

  • Der Fahrer kam mit seinem Wagen von der Straße ab; das Auto erfasste die beiden Radfahrerinnen, prallte gegen eine Böschung und überschlug sich.
  • Eine Frau starb noch am Unfallort. Die zweite wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
  • Der Autofahrer wurde von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit und in eine Klinik gebracht.
22:14 Uhr
Breaking News

Berlin und Brüssel einigen sich auf Eckpunkte für Lufhansa-Rettungspaket

Bundesregierung und EU-Kommission haben sich bei Verhandlungen über ein Rettungspaket für die schwer angeschlagene Lufthansa auf Eckpunkte geeinigt. Demnach soll die Lufthansa Start- und Landerechte in Frankfurt und München abgeben, wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr. Das "Handelsblatt" berichtete, der Kompromiss sehe vor, dass Lufthansa insgesamt acht Flugzeuge mitsamt der dazugehörigen 24 Start- und Landerechte abgeben soll.

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21:52 Uhr

London erwägt Einbürgerung von drei Millionen Hongkongern

Während US-Präsident Trump Hongkong wegen Chinas Einmischung alle Vorteile streichen will und die Bevölkerung damit quasi im Stich lässt, geht die britische Regierung einen anderen Weg.

Wenn China das umstrittene Sicherheitsgesetz einführe, werde Großbritannien Optionen prüfen, um Bürgern der ehemaligen britischen Kronkolonie einen Weg zur britischen Staatsbürgerschaft zu eröffnen, sagte Innenministerin Priti Patel. 

Bislang können Bürger Hongkongs sich bis zu sechs Monate ohne Visum in Großbritannien aufhalten, wenn sie den Status eines British National Overseas (BNO) haben und im Besitz eines entsprechenden Ausweises sind. Derzeit sind das nach Angaben Londons rund 350.000 Menschen. Theoretisch wären aber knapp drei Millionen ehemalige Untertanen berechtigt, einen entsprechenden Pass zu beantragen. 

21:20 Uhr

USA beenden Honkongs vorteilhaften Rechtsstatus

Angesichts der zunehmenden Einmischung Chinas im eigentlich autonomen Hongkong wird die US-Regierung die vorteilhafte Behandlung der Metropole weitgehend beenden. Das werde alle Vereinbarungen betreffen, darunter auch die Bereiche Exportkontrollen und Zölle, sagte US-Präsident Donald Trump im Garten des Weißen Hauses.

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21:12 Uhr
Breaking News

Trump: USA brechen Zusammenarbeit mit WHO ab

Die USA werden in Zukunft nicht mehr mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammenarbeiten. Das teilt US-Präsident Trump mit. Die von den USA der WHO bisher zur Verfügung gestellten Mittel würden an andere globale Gesundheitszwecke gehen.

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20:43 Uhr

Cuomo: Stehe an der Seite der Demonstranten von Minneapolis

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New Yorks Gouverneur Cuomo ist gegen Gewalt, unterstützt aber die Demonstranten von Minneapolis.

(Foto: picture alliance/dpa)

New Yorks demokratischer Gouverneur Andrew Cuomo hat den Demonstranten in Minneapolis seine Unterstützung ausgesprochen. "Ich stehe - im übertragenen Sinn - auf der Seite der Demonstranten und ich denke, dass alle wohlmeinenden Amerikaner auf der Seite der Demonstranten stehen", sagte Cuomo am Rande einer Pressekonferenz zur Corona-Krise in New York. "Genug ist genug. Dieses Land ist besser als das." Gewalt der Demonstranten oder kriminelle Handlungen wie Plünderungen unterstütze er allerdings nicht, betonte Cuomo.

Es handele sich nicht um einen isolierten Vorfall, sondern um den neuesten in einer Reihe von immer wieder vorkommenden Vorfällen, sagte Cuomo. In New York beispielsweise war 2014 der Afroamerikaner Eric Garner nach einem Polizeieinsatz gestorben.

20:05 Uhr

Die Videos des Tages

19:59 Uhr

Polizist nach Tod von George Floyd festgenommen und angeklagt

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis ist einer der an dem brutalen Einsatz beteiligten Polizisten festgenommen worden.

  • US-Medien berichten übereinstimmend, es handle sich um den Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte.
  • Floyd hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor, wie ein Video festgehalten hatte. Der 46-Jährige starb dann im Krankenhaus. Infolge seines Todes war es in den vergangenen Nächten zu schweren Ausschreitungen in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota gekommen. 
  • Die vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden entlassen. Sie wurden zunächst aber weder festgenommen noch angeklagt, was zu wütenden Protesten führte.

Update: Der festgenommene Polizist wurde wegen Mordes angeklagt.

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19:52 Uhr

Gouverneur von Minnesota: Trumps Tweets "nicht hilfreich"

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, hat Trumps jüngste Tweets nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd als "nicht hilfreich" bezeichnet.

Die Stadt Minneapolis tue alles in ihrer Macht stehende, die teils gewaltsamen Proteste unter Kontrolle zu bringen, sagte Walz bei einer Pressekonferenz. "Im gegenwärtigen Moment, in so einer unberechenbaren Lage, ist alles, was wir tun, um weiteres Öl ins Feuer zu gießen, wirklich, wirklich eine große Herausforderung", sagte Walz. Die Lage könne unter Kontrolle gebracht werden, ohne das Feuer weiter anzuheizen.

Trump hatte in der Nacht zum Freitag über Twitter erklärt: "Habe gerade mit Gouverneur Tim Walz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär ganz an seiner Seite steht. Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden wir die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."

19:15 Uhr

Frau stirbt nach Spuckattacke an Covid-19: Ermittlungen eingestellt

Die britische Polizei hat die Ermittlungen zum Tod einer nach einer Spuckattacke an Covid-19 erkrankten Bahnhofsangestellten eingestellt.

  • Die Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass der "tragische Tod" der 47-jährigen Belly Mujinga "keine Folge" der Spuckattacke war, teilte die Polizei mit.
  • Ein mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierter Mann hatte Mujinga Ende März bespuckt und angehustet. Es gebe "keine Beweise" dafür, dass eine Straftat begangen wurde, daher werde keine Anklage gegen den 57-jährigen Mann erhoben, der im Rahmen der Ermittlungen befragt wurde, hieß es weiter.
  • Wenige Tage nach der Spuckattacke am 22. März war Mujinga an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt und Anfang April schließlich im Krankenhaus verstorben.
18:59 Uhr

Auch Streeck erhielt Drohpaket: "Nicht als Morddrohung verstanden"

Hendrik Streeck nimmt eine Morddrohung gegen ihn gelassen. Der Bonner Virologe hat offenbar das gleiche Drohschreiben erhalten wie bereits sein Kollege Christian Drosten, SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. "Ich habe auch Flüssigkeiten geschickt bekommen, auf denen stand, dass ich sie doch trinken solle, damit ich immun werde", sagte Streeck der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Ich habe das jetzt nicht als Morddrohung verstanden. Ich habe das einem Kollegen gegeben und ihn gebeten, das Päckchen unter Überdruck zu zerstören. Dann war die Sache für mich auch erledigt."

Bei dem Hass gegen ihn und andere Experten gehe es letzten Endes um Angst, sagte Streeck. "Die einen haben Angst vor dem Virus, die anderen vor dem Verlust der Existenz. Das kann noch sehr viel emotionaler werden. Da müssen wir wirklich aufpassen."

18:25 Uhr

Mann vor U-Bahn gestoßen - Gericht sieht keinen Tötungsvorsatz

Nach dem Tod eines 30 Jahre alten Mannes, der vor eine einfahrende U-Bahn in Berlin-Kreuzberg gestoßen worden war, ist der Angeklagte zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht der Hauptstadt sprach den 27-Jährigen der versuchten Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Die Kammer sei nicht zu der Überzeugung gekommen, dass der zum Tatzeitpunkt stark alkoholisierte Mann mit Tötungsvorsatz gehandelt habe, begründete der Vorsitzende Richter. "Wir sind sicher, dass er die U-Bahn nicht sah."

Zwischen dem aus Marokko stammenden Angeklagten und dem 30 Jahre alten Iraner soll es am 29. Oktober 2019 zunächst zu einem verbalen Streit gekommen sein. Gegenstand sei laut Ermittlungen der gescheiterte Versuch des Angeklagten gewesen, Betäubungsmittel von einem Begleiter des 30-Jährigen zu erwerben. Als sich diese beiden Männer entfernten, sei ihnen der Angeklagte wütend gefolgt und habe den Iraner "bewusst von hinten und mit voller Wucht" in das Gleisbett geschubst. Der 30-Jährige starb noch am Tatort.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de

17:50 Uhr

Säugling stirbt in der Schweiz an Covid-19

In der Schweiz ist erstmals ein Säugling an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das Baby aus dem Kanton Aargau hatte sich nach Angaben der Behörden im Ausland angesteckt. Ob das Kind andere Vorerkrankungen hatte, ist nicht bekannt.

In der Schweiz haben sich mehr als 30.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, 1650 von ihnen starben.

17:15 Uhr

Gute Nachricht: Toter Wal an englischer Küste angespült

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Experten freuen sich über den toten Wal an der englischen Küste.

(Foto: picture alliance/dpa)

An der englischen Nordseeküste, nahe der Stadt Clacton-on-Sea, ist ein mehr als zwölf Meter langer Walkadaver angespült worden. Es soll sich Experten zufolge um einen Finnwal handeln.

Dem Evolutionsbiologen Ben Garrod von der Universität of East Anglia zufolge könnte der Vorfall ein Hinweis darauf sein, dass sich die Bestände erholen. "Wir sehen tote Tiere wie dieses, aber eigentlich könnte das ein Hinweis darauf sein, dass die Zahlen in der freien Natur zunehmen, was ironischerweise eine gute Nachricht ist", zitierte der Wissenschaftler der BBC.

Ausgewachsene Finnwale können mehr als doppelt so lang werden, wie das in England angespülte Exemplar. Sie sind nach dem Blauwal die zweitgrößte Säugetierart der Erde und galten lange Zeit als gefährdet.

17:00 Uhr
16:36 Uhr

Libysche Schmuggler-Familie ermordet 30 Migranten aus Rache

Der Tod von 30 Migranten bei einem mutmaßlichen Racheakt in Libyen hat über das Bürgerkriegsland hinaus Entsetzen ausgelöst. Das Außenministerium der international anerkannten Regierung in Tripolis verurteilte die Tat "aufs Schärfste" und sprach von einem "abscheulichen Massaker". Es werde nicht ohne Strafe bleiben.

Nach Regierungsangaben handelte es sich bei der Tat um Rache für die Tötung eines Mannes, der in Menschenschmuggel verstrickt gewesen sein soll. Demnach brachten Angehörige des Mannes in der Wüstenstadt Misda 26 Migranten aus Bangladesch und vier aus Afrika um. Elf weitere Migranten seien verletzt worden, hieß es. Die Täter würden gesucht.

Die Internationale Organisation für Migration erklärte, die Opfer seien in einer Lagerhalle festgehalten und dort am Mittwoch getötet worden. Die libysche Nachrichtenseite Al-Wasat berichtete unter Berufung auf einen Zeugen, die Angreifer seien in die Halle eingedrungen und hätten die Menschen "liquidiert".

16:34 Uhr

Polizei nimmt CNN-Reporter vor laufender Kamera fest

Am Rande der eskalierten Proteste wegen der Tötung eines schwarzen Mannes durch die Polizei in Minneapolis sorgt ein neuerlicher Fall für Wirbel. Dutzende Beamte nehmen einen schwarzen CNN-Reporter fest - ohne Angabe von Gründen. Was sie wohl nicht wissen: Die Kamera läuft noch.

 

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15:54 Uhr

Schlafende vergewaltigt: Studentin startet Petition gegen Donaulied

"Ich machte mich über die Schlafende her"
(...)
"Du saublöde Schlampe was denkst du von mir (…) Ich trage doch immer den Gummi bei mir".

Wie kann man denn überhaupt so etwas singen, selbst nach fünf Maß? Das hat sich auch eine Passauer Studentin gefragt. Sie hat mit einer Online-Petition gegen ein umstrittenes Festzeltlied eine Diskussion über Sexismus angestoßen. Das sogenannte Donaulied (Songtext hier), das von der Vergewaltigung eines schlafenden Mädchens handelt, soll demnach nicht mehr in Passauer Festzelten und Kneipen gesungen werden, wie es auf der Petitionsseite heißt.

Mit der Petition wolle die Studentin kein Verbot des Donauliedes erwirken, wie sie klarstellte. Vielmehr sollten sich die Leute mit dem Text auseinandersetzen, der Vergewaltigungen verharmlose, und dann freiwillig auf das Singen verzichten.

*Datenschutz

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15:23 Uhr

Verdacht auf Missbrauch in Bochumer Kita

Nach einer Strafanzeige aus einer Bochumer Kita gegen eine dort beschäftigte Person ermittelt die Polizei wegen Verdachts auf einen sexuellen Übergriff. Ein Sprecher der Bochumer Polizei sagte am Freitag auf Anfrage: "Das Kommissariat für Sexualdelikte ist in einer sehr intensiven Ermittlungsphase."

WDR und "WAZ" berichteten, die verdächtigte Person sei bis auf Weiteres freigestellt.

Ob es sich um einen Erzieher oder eine Erzieherin handelt und um welchen Verdacht es konkret geht, teilte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst nicht mit.

14:38 Uhr

Polizeigewalt in USA: Video zeigt brutalen Übergriff auf schwarze Frau

In Minneapolis brennen die Straßen nach dem Tod eines Schwarzen in Polizeigewahrsam und auch in Michigan entlädt sich nun der Protest, nachdem es auch hier zu einem gewaltsamen Übergriff von Polizisten gegen Schwarze kommt. Videos dokumentieren den brutalen Zwischenfall.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Ina Bullwinkel startet in das verlängerte Wochenende, ich begleite Sie noch bis zum späten Abend durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Freitagnachmittag!

14:02 Uhr

Tod eines hilflosen Senioren-Ehepaars wühlt Polen auf

Der einsame Tod eines hilflosen Senioren-Ehepaars hat in Polen für Bestürzung gesorgt. Wie Medien berichteten, hörten Nachbarn Klopfzeichen an den Heizungsrohren, hielten die Hilferufe aber für Renovierungsarbeiten. Als sie später doch noch das Sozialamt alarmiert hätten, sei die Sache dort liegen geblieben. Zuerst sei der 84-jährige Mann gestorben, einige Tage später dann seine zwei Jahre jüngere Frau.

Berichte, die beiden seien verhungert, wies ein Sprecher der Staatsanwaltschaft zurück. Das Paar sei an Kreislaufversagen gestorben. Der Vorfall ereignete sich in der westpolnischen Kleinstadt Strzelce Krajenskie (Friedeberg), knapp 150 Kilometer östlich von Berlin.

13:47 Uhr

Bericht: Freifahrten für Soldaten kosten bald wesentlich mehr

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Die Sonderfahrkarten sollen den Staat 2021 etwa 33 Millionen Euro kosten.

(Foto: imago images/Arnulf Hettrich)

Die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer durchgesetzten Gratis-Bahnfahrten für Soldaten in Uniform kommen den Bund 2021 nach "Spiegel"-Informationen wesentlich teurer zu stehen als in diesem Jahr. In einer Vorlage für das Bundeskabinett, mit der das Recht auf die Freifahrten im Soldatengesetz verankert werden soll, schätzt das Wehrressort die Kosten für die Sonderfahrkarten für 2021 auf 33 Millionen Euro, wie das Magazin berichtet.

Davon würden rund zwölf Millionen für Fernverbindungen berechnet und weitere 21 Millionen für die Nutzung von Regionalzügen. Für das Jahr 2020 hatte das Ministerium der Bahn pauschal lediglich vier Millionen Euro für die Soldatentickets im Fernverkehr gezahlt. Das Angebot werde aber deutlich mehr genutzt als erwartet, so der "Spiegel".

13:32 Uhr

Bundestag stimmt größerem Mali-Einsatz zu

Der Bundestag hat einer Ausweitung des Einsatzes deutscher Soldaten im westafrikanischen Mali und der Sahelregion zugestimmt. Eine deutliche Mehrheit von 437 Abgeordneten votierte für ein neues Mandat zur deutschen Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission EUTM. Es sieht vor, dass künftig bis zu 450 deutsche Soldaten entsendet werden können, 100 mehr als bisher. Sie sollen die malischen Streitkräfte näher begleiten, wenn diese in Einsätze gehen, und auch ein Ausbildungszentrum in Zentralmali aufbauen. Dagegen votierten 149 Abgeordnete, 58 enthielten sich, wie es die Grünen angekündigt hatten.

13:08 Uhr

Proteste in den USA: Reporter vor laufender Kamera festgenommen

In Minneapolis ist ein CNN-Reporter vor laufender Kamera festgenommen worden. Der Journalist berichtete gerade über die Proteste - ausgelöst durch den Tod von George Floyd. In dem Video ist zu sehen, wie sich der Reporter vor der Polizei als solcher zu erkennen gibt und an die Zuschauer gerichtet darüber spricht, wie die aktuelle Lage ist. Kurz darauf nähern sich zwei Polizisten, sagen ihm, er sei festgenommen und fesseln seine Hände mit Kabelbindern. Dann führen sie ihn ab.

Wie CNN berichtet, seien auch die beiden Kollegen des Reporters festgenommen, die Kamera beschlagnahmt worden. Der Sender fordert den Gouverneur von Minnesota per Twitter auf, ihre drei Angestellten sofort freizulassen.

 

12:49 Uhr

Betrunkener wählt 33 Mal hintereinander den Notruf

Ein Notfall lag bei ihm nicht vor, trotzdem hat ein betrunkener 44-Jähriger in Niedersachsen in weniger als einer Stunde 33 Mal grundlos 110 gewählt. Da der Mann selbst nach einem Hausbesuch mit Ermahnung nicht aufhörte, nahmen ihn die Beamten schließlich in Gewahrsam, wie die Polizei mitteilte. Dabei bedrohten der 44-Jährige und seine Ehefrau die Einsatzkräfte zusätzlich.

Bei den Anrufen soll der Mann "zusammenhanglose Äußerungen" gemacht haben. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten ergab einen Wert von rund zwei Promille. Auf richterliche Anordnung musste er bis zum Donnerstagnachmittag in Gewahrsam bleiben. Gegen ihn und seine Frau laufen Strafverfahren wegen Notrufmissbrauchs und Bedrohung.

12:24 Uhr

Heidelberg führt Corona-Abstandskreise ein

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In Heidelberg soll mit aufgemalten Kreisen für Ordnung gesorgt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Pro Kreis nur maximal zwei Haushalte - das gilt für die von Heidelberg eingeführten Zonen auf der Neckarwiese. Damit es an Pfingsten nicht zu Verstößen gegen die Abstandsregeln gibt, hat die Stadt weiße Kreise mit dem nötigen Corona-Abstand markiert.

Wie Anstoßkreise auf einem Fußballplatz geben die Markierungen vor, wo sich einzelne Gruppen aufhalten dürfen. Städtische Arbeiter brachten die weiße Farbe auf, die mit der Zeit von alleine wieder verschwindet. Bilder solcher Abstandsmarkierungen waren kürzlich auch aus San Francisco um die Welt gegangen.

In Heidelberg dürfen sich Personen allein oder mit Menschen aus dem eigenen Haushalt sowie maximal einem weiteren Haushalt in einen Kreis setzen, teilte die Stadt mit. Der Abstand von rund drei Metern zwischen den Kreisen biete genügend Platz, um zwischen den Gruppen hindurchzulaufen.

11:56 Uhr

"Cool, nicht zu kiffen": Drogenbeauftragte startet Kampagne

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Findet Kiffen nicht cool: Daniela Ludwig.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig hat eine neue Aufklärungskampagne gegen den Konsum von Cannabis bei Jugendlichen gestartet. Es gehe darum, zu vermitteln: "Kiffen ist nicht cool. Es ist cool, nicht zu kiffen", sagte die CSU-Politikerin bei der Vorstellung.

Cannabis sei bei jungen Menschen die illegale Droge Nummer eins. Bei vielen entstehe durch Legalisierungsdebatten der Eindruck, das sei ein "harmloses Kraut". Man wisse aber aus zahlreichen Studien, dass ein früher und regelmäßiger Cannabiskonsum bei jungen Menschen zu schweren Gehirnschäden führen könne.

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11:55 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:25 Uhr

Trump könnte Tausende chinesische Studenten ausweisen

US-Präsident Donald Trump will nach Angaben seiner Regierung gegen mutmaßliche Spionage durch chinesische Studenten in den Vereinigten Staaten vorgehen. Die Regierung habe die "Verpflichtung", dafür zu sorgen, dass Studenten an US-Hochschulen "nicht im Auftrag der Kommunistischen Partei Chinas" agierten, sagte Außenminister Mike Pompeo am Donnerstagabend im TV-Sender Fox News. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass chinesische Studenten in den USA "spionieren".

Die Zeitung "New York Times" hatte zuvor berichtet, dass Trump erwäge, Tausende chinesische Studenten aus den USA auszuweisen, die Verbindungen zu den Streitkräften der Volksrepublik hätten. Viele US-Universitäten sind allerdings stark auf die von chinesischen Studenten gezahlten Studiengebühren angewiesen.

11:12 Uhr

Filmbösewicht Anthony James mit 77 Jahren gestorben

Der amerikanische Schauspieler Anthony James, vor allem durch Bösewichtrollen und Western bekannt, ist tot. Er starb am Dienstag im US-Staat Massachusetts an Krebs, wie die US-Filmblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichteten. James wurde 77 Jahre alt.

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Hier spielte James an der Seite von Leslie Nielsen.

(Foto: Paramount Pictures / Spot)

Zu seinen wichtigsten Filmauftritten zählte eine Mörderrolle in dem Krimi "In der Hitze der Nacht" (1967) und der Western "Erbarmungslos" (1992) an der Seite von Clint Eastwood. Beide Produktionen gewannen den Oscar als bester Film.

Der Sohn griechischer Einwanderer spielte in mehreren Fernsehserien mit, darunter "Rauchende Colts", "Starsky & Hutch" und "Das A-Team". Zu seinen weiteren Filmen zählten "Fluchtpunkt San Francisco", "Das fliegende Auge" und "Die nackte Kanone 2½".

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10:49 Uhr

Orchester sitzt seit 80 Tagen in Deutschland fest

Eigentlich war nur ein kurzer Aufenthalt in Deutschland geplant. Inzwischen sitzen die Musiker des bolivianischen Orchesters "Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos" seit 80 Tagen im brandenburgischen Rheinsberg fest, wie der rbb berichtet. Das Festival, auf dem sie spielen wollten, die Maerz-Musik in Berlin, wurde abgesagt. Genauso wie die Flüge nach Bolivien.

Laut dem Bericht gibt es jetzt Hoffnung auf eine Rückreise in die Heimat. Für den 1. Juni ist ein Flug gebucht. Doch die Musiker sind verhalten: Groß ist die Angst, dass einer von ihnen positiv auf Corona getestet wird und sie den Flug doch nicht antreten können.

10:13 Uhr

Twitter maßregelt Trump - schon wieder ein Warnhinweis

Twitter hat einen weiteren Tweet von Donald Trump mit einem Warnhinweis versehen - und könnte damit den Konflikt mit dem US-Präsidenten noch weiter zuspitzen. Der Tweet zu den Ausschreitungen in der Stadt Minneapolis nach dem Tod eines Afroamerikaners verherrliche Gewalt, erklärte Twitter. Deshalb sei er mit einer entsprechenden Notiz versehen worden, bleibe aber auf der Plattform, weil dies im öffentlichen Interesse sei.

In einigen Ansichten sieht man statt des Tweets zunächst nur den Warnhinweis und muss sich erst zu dem Beitrag durchklicken. Trump hatte in dem Tweet unter anderem von "Schlägertypen" gesprochen, die das Andenken des Opfers entehrten. Man werde aber die Kontrolle zurückgewinnen: "Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen."

09:54 Uhr

Brandner-Absetzung: AfD blitzt in Karlsruhe ab

Die AfD ist vor dem Bundesverfassungsgericht mit einem Eilantrag gegen die Absetzung ihres Abgeordneten Stephan Brandner als Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bundestag gescheitert. In einem Beschluss wiesen die Karlsruher Richter den Antrag ab, weil keine Umstände vorlägen, weshalb der Erlass der einstweiligen Anordnung dringend geboten sei. Brandner war in einem in der Geschichte des Bundestags bisher einmaligen Vorgang im November abgelöst worden, nachdem mehrere Äußerungen von ihm für Empörung gesorgt hatten.

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09:20 Uhr

Löwen greifen Zoowärterin an - schwer verletzt

Zwei Löwen haben in einem Zoo in Australien eine Tierpflegerin angefallen und schwer verletzt. Die 35-jährige Frau hatte nach Polizeiangaben am Morgen das Löwengehege im Zoo von Shoalhaven südlich von Sydney gereinigt, als sie von den Raubkatzen angegriffen wurde. Sie wurde mit schweren Kopf- und Genickverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben von Rettungskräften schwebt die Frau aber nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Der Zoo in Shoalhaven, rund 160 Kilometer südlich von Sydney, ist seit Ende März wegen der Coronavirus-Krise geschlossen.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

USA: Nordkorea finanziert Atomprogramm durch Geldwäsche

Nordkorea hat sich nach Angaben des US-Justizministeriums über ein Betrugs- und Geldwäschenetz 2,5 Milliarden US-Dollar (1,82 Milliarden Euro) für die Finanzierung seines Atomwaffenprogramms verschafft. Das Ministerium habe 28 Nordkoreaner und fünf Chinesen wegen des Vorwurfs angeklagt, mehr als 250 Briefkastenfirmen für die Geldwäsche im weltweiten Bankensystem genutzt zu haben, berichteten die "New York Times" und andere US-Medien. Sie hätten damit gegen internationale Sanktionen gegen Nordkorea verstoßen.

Nach Angaben der US-Regierung floss das Geld an die Außenhandelsbank Nordkoreas, die als staatliche Devisenbank fungiert. Nordkorea setzte das Geld demnach für die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen ein. Das Geldwäschenetz soll bereits 2013 aktiv geworden sein, um die immer schärfer werdenden Sanktionen gegen die kommunistische Führung in Pjöngjang umgehen zu können.

08:28 Uhr

Wochenende beginnt mit vielen Sonnenstunden

Heute ist es im Westen und Norden verbreitet sonnig und mit bis zu 16 Sonnenstunden. Richtung Südosten sind hingegen noch dickere Wolken unterwegs, die gelegentliche auch mal Schauer mitbringen können. Zudem bleibt es dort mit maximal 14 bis 18 Grad auch am kühlsten.

Im großen Rest steigen die Temperaturen auf 19 bis 24 Grad an. Dazu weht schwacher bis mäßiger und teils stark böiger Nordostwind, auf den Höhen im Südwesten sind sogar ein paar stürmische Böen dabei.

Die weiteren Aussichten bringen ebenfalls Hochdruckwetter und zum Pfingstmontag auch höhere Temperaturen. Hier die Details, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes Wochenende wünsche. Ihr Björn Alexander

07:59 Uhr

Streit um Memoiren: Kohl-Witwe heuert neuen Anwalt an

Helmut Kohls Witwe Maike Kohl-Richter lässt sich in ihrem Klageverfahren gegen den Kölner Journalisten Heribert Schwan nicht mehr von der Kanzlei Holthoff-Pförtner vertreten. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die der dpa vorliegen. Die Essener Kanzlei lehnte eine Stellungnahme unter Verweis auf die anwaltliche Schweigepflicht ab.

  • Kohl hatte Schwan und dessen Verlag Random House wegen des 2014 erschienenen Buchs "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" verklagt. Schwan hatte ursprünglich in Kohls Auftrag dessen Memoiren verfasst. Vor Fertigstellung des letzten Bandes kam es zu einem Streit zwischen den beiden. Daraufhin veröffentlichte Schwan ohne Absprache mit Kohl das "Vermächtnis"-Buch, das mit zahlreichen abfälligen Äußerungen über andere Politiker gespickt ist.
  • Diese Zitate waren von Kohl nie zur Veröffentlichung freigegeben worden. Die Verbreitung von zahlreichen Zitaten wurde deshalb von Gerichten verboten. Seit Kohls Tod 2017 wird der Rechtsstreit von seiner Witwe weitergeführt.
07:24 Uhr

Nach Tod eines Schwarzen: Demonstranten stürmen Polizeigebäude

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Auch in Denver kam es zu Protesten - die Polizei meldete zunächst keine Verletzten.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der US-Großstadt Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen in der Nacht in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen. Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Mitteilung der Polizei.

"Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet", zitierte der Sender aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden bisher keine Verletzten gemeldet.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:50 Uhr

258 Jahre alter Cognac für kleines Vermögen versteigert

Ein edler und wahrhaft teurer Tropfen: Das Auktionshaus Sotheby's in London hat einen 258 Jahre alten Cognac für umgerechnet knapp 132.000 Euro versteigert. Das teilte Sotheby's nach Abschluss der Internet-Versteigerung auf Twitter mit. Von dem Gautier Cognac aus dem Jahr 1762 gibt es weltweit noch drei Flaschen, er ist damit der älteste jemals unter den Hammer gekommene Cognac, ging aus der Beschreibung des Auktionshauses hervor.

Die Flasche sei über Generationen hinweg im Keller eines Familie aufbewahrt worden. Ein Spirituosen-Spezialist von Sotheby's vertrat die Ansicht, dass das hochprozentige Getränk auch nach zweieinhalb Jahrhunderten "seinen Charakter behalten" habe und durchaus trinkbar sei.

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor dem langen Wochenende trifft der Bundestag noch wichtige Entscheidungen. Die Abgeordneten stimmen über eine Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali ab. Nach Plänen der Bundesregierung sollen künftig bis zu 450 deutsche Soldaten entsendet werden können, 100 mehr als bisher. Außerdem geht es heute im Parlament um Zigaretten. In erster Lesung wird ein Gesetz der Großen Koalition behandelt, das Tabakwerbung weiter einschränken soll.

Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:

  • Unterricht in Corona-Zeiten: Eltern- und Lehrervertreter sehen wegen der Corona-Krise Handlungsbedarf bei der Vorbereitung des Unterrichts nach den Sommerferien. Der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth, schlägt etwa Vereinshäuser oder Tagungszentren als zusätzliche Räumlichkeiten vor, um Abstandsregeln einhalten zu können.
  • Entscheidung über Eilantrag: Die Abwahl des AfD-Politikers Stephan Brandner vom Vorsitz des Rechtsausschusses war ein einmaliger Vorgang in der Geschichte des Bundestags - nun hat sich das Bundesverfassungsgericht damit befasst. Um 9.30 Uhr veröffentlichen die Richter ihre Entscheidung über einen Eilantrag der AfD-Fraktion.
  • Feldzug gegen Twitter: US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Verfügung, mit der er soziale Netzwerke stärker reglementieren will. Wie genau Trump Plattformen im Netz in die Schranken weisen will, ist bislang unklar.
  • Leverkusen gegen Freiburg: Im Rennen um die Champions-League-Qualifikation kann Bayer 04 Leverkusen ab 20.30 Uhr (DAZN und Amazon Prime) vorlegen. Zum Start des 29. Spieltags der Fußball-Bundesliga tritt die Mannschaft von Trainer Peter Bosz beim SC Freiburg an.

Starten Sie gut in diesen Freitag und das lange Pfingstwochenende. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.

06:13 Uhr

50 Menschen legen Feuer und bewerfen Polizisten mit Steinen

Etwa 50 Menschen haben am frühen Morgen im hessischen Dietzenbach einen Brand gelegt und anschließend die Rettungskräfte angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, wurden auf einem Parkdeck Mülltonnen und ein Bagger angezündet. Polizisten und Feuerwehrleute wurden bei ihrem Eintreffen von der gewaltbereiten Gruppe mit Steinen beworfen. "Wir gehen davon aus, dass die Feuer nur gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken", sagte ein Sprecher.

Die Auseinandersetzung mit den Randalierern dauerte etwa zwei Stunden. Drei Täter wurden festgenommen. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mindestens 150.000 Euro. Weitere Details und Hintergründe sind bisher unklar.

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06:05 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht