Montag, 14. September 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Montag, der 14. September 2020

Klimawandel? Davon will Donald Trump nichts wissen. "Es wird wieder kühler werden. Sie werden schon sehen", sagt er bei einem Besuch in den US-Waldbrandgebieten.

In Deutschland wird es tatsächlich kühler - aber nur weil der Herbst im Anmarsch ist. Doch ein paar schöne Sommertage können wir noch genießen. Mehr zum Wetter lesen Sie hier.

Und was Trump sonst alles besser als Wissenschaftler weiß, das lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:11 Uhr

Mann soll geistig behinderte Frau vergewaltigt haben

Ein 38 Jahre alter Mann soll am Samstagabend im nordrhein-westfälischen Siegen eine geistig behinderte junge Frau vergewaltigt haben. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll er sie in der Innenstadt angesprochen und sie dann in ein leerstehendes Haus geführt haben. Dort soll es zur Tat gekommen sein. Ein Zeuge rief die Polizei gerufen, so dass der Verdächtige noch am Tatort festgenommen werden konnte. Er kam in Untersuchungshaft.

21:42 Uhr

Schüsse auf offener Straße in Berlin - 24-Jähriger schwer verletzt

In Berlin-Schöneberg kam es am späten Nachmittag zu einer Schießerei. Wie "Der Tagesspiegel" berichtet, schossen ein oder mehrere Täter aus einer größeren Menschengruppe heraus mehrfach auf einen 24-jährigen Mann. Das Opfer wurde schwer verletzt.

Ein Mann wurde bereits festgenommen, teilte die Polizei mit. Ob es sich bei ihm um einen mutmaßlichen Täter handelt, ist bislang unklar.

Laut dem "Tagesspiegel" geht die Polizei von einer größeren Auseinandersetzung aus. Demnach fanden Beamte in einem nahegelegenen Gebüsch eine Machete, die womöglich einer der Beteiligten bei sich trug.

21:24 Uhr

Trump leugnet wieder Klimawandel - bei Besuch in Waldbrandgebieten

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in den Waldbrandgebieten in Kalifornien erneut den Klimawandel geleugnet. Das Weltklima werde sich bald wieder abkühlen, sagte Trump bei einem Treffen mit Experten in Sacramento. "Es wird wieder kühler werden. Sie werden schon sehen", sagte der US-Präsident.

20:41 Uhr

Lawrow sagt Berlin-Besuch kurzfristig ab

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat einen für Dienstag geplanten Besuch in Berlin kurzfristig abgesagt. Als Grund dafür nannte das Außenministerium in Moskau eine Änderung der Pläne von Bundesaußenminister Heiko Maas, die am 3. September angekündigt wurde. Laut einer Mitteilung des Ministeriums blieben damit für bilaterale Verhandlungen nur anderthalb Stunden übrig. "Vor diesem Hintergrund wurde beschlossen, den Besuch abzusagen", teilte das russische Außenministerium mit.

Die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Maria Adebahr, sagte auf die Frage nach einem Besuch Lawrows, sie habe diesbezüglich nichts anzukündigen.

Die Beziehungen Deutschlands zu Russland werden derzeit vor allem durch den Giftanschlag auf Kreml-Kritiker Alexej Nawalny belastet. Lawrow wirft dem Westen vor, den Fall Nawalny als Vorwand für neue Sanktionen gegen Russland zu nutzen.

20:02 Uhr

Die Videos des Tages

19:55 Uhr

Passantin von abbiegendem Lkw erfasst und getötet

In Göttingen ist eine Frau von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Die Seniorin starb noch an der Unfallstelle. Der 48 Jahre alte Fahrer erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass der Lkw-Fahrer mit dem Sattelzug nach links abbiegen wollte. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

19:22 Uhr

Frankreichs Ex-Präsident Giscard d'Estaing im Krankenhaus

Frankreichs Ex-Präsident Valéry Giscard d'Estaing wird in einem Krankenhaus behandelt. Das bestätigte das Umfeld des 94-Jährigen der dpa in Paris.

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Giscard d’Estaing war von 1974 bis 1981 Staatspräsident von Frankreich.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Giscard d'Estaing regierte von 1974 bis 1981 im Élysée-Palast. Der liberale Zentrumspolitiker bildete in den 1970er Jahren mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt ein bekanntes deutsch-französisches Duo.
  • Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht mitgeteilt. Laut einem Bericht der Zeitung "Le Parisien" soll der Altpräsident über Atembeschwerden geklagt haben.
  • Giscard d'Estaing war im Mai wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung in die Schlagzeilen geraten. Eine Reporterin des WDR hatte dem früheren Staatsoberhaupt vorgeworfen, ihr nach einem Interview mehrfach ans Gesäß gefasst zu haben. Die Pariser Staatsanwaltschaft begann daraufhin eine Untersuchung. Giscard d'Estaing wies den Vorwurf zurück.
19:12 Uhr
Breaking News

Thüringer Waffenschmiede soll neues Bundeswehr-Sturmgewehr liefern

Das Verteidigungsministerium will das neue Sturmgewehr der Bundeswehr von dem Thüringer Hersteller C.G. Haenel beziehen. Eine entsprechende Entscheidung ist nach dpa-Informationen in Berlin getroffen worden. Mitbieter um den 250-Millionen-Euro-Auftrag für insgesamt 120.000 Gewehre war Heckler & Koch.

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19:05 Uhr

Haftbefehl gegen Angreifer von Stolberg - nicht die erste Tat

Nach einer mutmaßlich islamistisch motivierten Messer-Attacke in Stolberg ist Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 21-jährigen Verdächtigen erlassen worden. Das teilte ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft mit.

  • Demnach wurde der Mann wegen Wiederholungsgefahr in Haft genommen, da er im März schon einmal mit einem Messer einen Menschen attackiert und "Allahu akbar" gerufen haben soll.
  • Der mutmaßliche Täter hatte in der Nacht zum Sonntag die Autotür eines 23-Jährigen aufgerissen. Dann stach er mit einem Messer auf ihn ein. Vor oder während der Tat rief der Beschuldigte laut den Ermittlern "Allahu akbar". Der Mann wurde schwer am Arm verletzt und musste operiert werden.
  • Der Verdächtige galt beim Staatsschutz bislang als islamistischer Prüffall und wurde nach der Tat in die Kategorie Gefährder hochgestuft.
18:25 Uhr

Überfall auf Juwelier in Celle: Betreiber erschießt Räuber

Im niedersächsischen Celle haben heute zwei Räuber versucht, einen Juwelierladen zu überfallen. Der Betreiber des Geschäfts griff zur Waffe und erschoss einen der mutmaßlichen Täter. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Ob die Räuber auch Schusswaffen dabeihatten, ist bisher unklar. Die Ermittlungen dauern an.

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18:03 Uhr

Merkel will Gesamtkonzept zu Moria-Flüchtlingen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat deutsche Unterstützung zugesichert, wenn auf der griechischen Insel Lesbos ein neues Aufnahmezentrum eingerichtet werden soll. Eine Konzentration nur auf eine Zahl an Flüchtlingen, die Deutschland aufnehmen solle, sei "der falsche Ansatz", sagte Merkel.

  • Es gebe auf Lesbos 13.000 Menschen, die in einer sehr schwierigen Situation lebten, sagte Merkel. Davon seien 400 Minderjährige bereits aufs Festland gebracht worden. Nun stelle sich die Frage, wie es weitergehe. "Deutschland ist bereit, zu unterstützen, wenn es um den Aufbau eines neuen Aufnahmezentrums für Flüchtlinge auf Lesbos geht".
  • Athen habe Vorstellungen geäußert, "die ich sehr unterstütze", so Merkel. Demnach solle nicht mehr nur von griechischer Seite, sondern auch von europäischer Seite gehandelt werden. Es müsse einen Vertrag geben, dass dort auch europäisch gehandelt werden könne.
  • Bei der Unterstützung gehe es auch um die Frage, welcher Personenkreis besonders bedürftig sei und wen man zusätzlich aufnehmen könne. "All das muss in ein Paket gepackt werden. Es hat überhaupt keinen Sinn, jetzt nur über eine Zahl zu sprechen." Jeder wisse, dass die europäische Aufgabe der Migrationspolitik nicht allein von Deutschland gelöst werden könne.
17:21 Uhr

Senior schießt in Klinik auf seine Ehefrau

In einem Krankenhaus im saarländischen Merzig hat ein 80-Jähriger auf seine 77-jährige Ehefrau geschossen. Sie wurde durch zwei Schüsse schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

  • Nach Angaben der Ermittler tauchte der 80-Jährige überraschend auf, als seine zuvor in dem Krankenhaus behandelte Frau in einem Rollstuhl zu einem Krankenwagen gebracht wurde. Mit diesem sollte sie in ein Pflegeheim verlegt werden.
  • Der Mann bedrohte einen Pfleger und schoss dann in der Fahrzeugschleuse mit einer Schreckschusswaffe auf seine Frau.
  • Er wurde vor Ort festgenommen und sollte später einem Haftrichter vorgeführt werden.
17:05 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:54 Uhr

"Eine Schande": EKD-Chef liest Europa die Leviten

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EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm am Karfreitag.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das theologisch einschlägige Wort "Sünde" versagt sich der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, aber eine "Schande" nennt Heinrich Bedford-Strohm die Entscheidung, lediglich 400 Minderjährige auf zehn europäische Staaten zu verteilen. "Es reicht bei Weitem nicht aus", sagte Bedford-Strohm im Interview mit ntv, denn Europa sei mit seinen 500 Millionen Menschen vergleichsweise reich. "Es ist eine Schande in Europa, dass 400 Menschen dann schon eine humanitäre Großtat sein sollen. Das kann doch nicht wahr sein! Europa kann doch viel mehr!" Die Kirchen der Staaten Europas erwarteten, dass Wege gefunden werden, um die humanitär verantwortungslose Situation zu beenden. "Die Bereitschaft ist ja da, in Europa aufzunehmen, sie darf nur nicht länger von den Regierungen der Staaten blockiert werden", sagte Bedford-Strohm dem Sender weiter.

16:24 Uhr

Putin hilft Diktator Lukaschenko mit Milliardenkredit

Kremlchef Wladimir Putin hat angesichts des Machtkampfes in Belarus seinem angeschlagenen Kollegen Alexander Lukaschenko einen Kredit von 1,5 Milliarden US-Dollar versprochen. Das Nachbarland solle "in diesem schwierigen Moment" die Hilfe aus Moskau bekommen, sagte Putin bei einem Treffen mit Lukaschenko in Sotschi.

  • Putin sprach sich aufgrund der angespannten Lage auch für eine Verfassungsreform in Belarus aus. "Ich denke, das ist logisch, zeitgemäß und angemessen", sagte der Kremlchef. Mögliche Veränderungen hatte Lukaschenko bereits nicht ausgeschlossen. Die Opposition betonte aber, dass er mit diesen Versprechungen nur Zeit gewinnen wolle.
  • Es ist das erste persönliche Treffen der beiden seit der umstrittenen Präsidentenwahl vom 9. August. Lukaschenko hatte sich nach 26 Jahren an der Macht zum sechsten Mal in Folge zum Wahlsieger erklären lassen - mit mehr als 80 Prozent der Stimmen. Die EU erkennt dieses Ergebnis nicht an. Moskau hatte Lukaschenko jedoch gratuliert.
  • Seit fünf Wochen protestieren Menschen im ganzen Land gegen die grob gefälschte Wahl, die Behörden gehen mit brutalen Festnahmen gegen Demonstranten vor. Allein am vergangenen Wochenende wurden in Minsk und anderen Städten fast 1000 Menschen festgenommen.
15:59 Uhr

Sportflugzeug auf Borkum abgestürzt

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Bei der Landung in Brand geraten: Der Pilot ist schwer verletzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Sportflugzeug aus Bielefeld ist auf der Nordsee-Insel Borkum abgestürzt. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt. Die Maschine geriet nach Polizeiangaben in Brand, den die Feuerwehr löschte. Nach bisherigen Erkenntnissen lief beim Landungsversuch auf dem privaten Flug von Bielefeld etwas schief. Genaueres war zunächst unklar. Der 69 Jahre alte Pilot, der allein an Bord gewesen war, wurde in ein Krankenhaus in die Niederlande gebracht.

15:39 Uhr

Iran bestellt deutschen Botschafter ein

Das iranische Außenministerium hat den deutschen Botschafter in Teheran wegen seiner Kritik an der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari einbestellt. Das Ministerium habe die Äußerungen des Diplomaten "auf das Schärfste verurteilt" und dem Botschafter Hans-Udo Muzel mitgeteilt, dass seine Reaktion als "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" des Iran betrachtet würden, hieß es in einer Mitteilung. Zuvor hatten das Auswärtige Amt und die Europäische Union (EU) die Hinrichtung "auf das Schärfste" verurteilt.

  • Das Außenministerium in Berlin zeigte sich "entsetzt", dass die Todesstrafe "trotz internationaler Proteste und Bitten um Aussetzung" vollstreckt wurde, sagte eine Sprecherin. Der 27-jährige Ringer Afkari war am Samstag trotz internationaler Solidaritätskampagnen hingerichtet worden.
  • Er soll bei einer Demonstration im August 2018 gegen die wirtschaftliche und politische Lage einen Beamten erstochen haben.
  • Der Ringer hatte die Tat nach Angaben der Justiz gestanden, nach Informationen von Menschenrechtsorganisationen wurde das Geständnis aber unter Folter erzwungen.

15:12 Uhr

Charité: Nawalny kann das Bett verlassen

Der Gesundheitszustand des Kremlkritikers Alexej Nawalny hat sich laut Berliner Klinikum Charité weiter verbessert. Er muss nicht mehr beatmet werden und kann sein Krankenbett zeitweise verlassen, teilte die Charité in Berlin mit. Nawalny und seine Ehefrau hätten die Veröffentlichung der Nachricht autorisiert, heißt es in der Mitteilung der Klinik.
Mehr dazu gleich bei ntv.de

 

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14:44 Uhr

Bundesanwaltschaft ermittelt zu "Atomwaffendivision"

Die "Atomwaffendivision Deutschland", eine rechtsextreme Organisation mit der Vision eines endzeitlichen Nationalsozialismus, beschäftigt nun offenbar den Generalbundesanwalt.

  • Mehrere im Zusammenhang mit der Neonazigruppe stehende Verfahren liegen nun in der Verantwortung der Karlsruher Behörde, wie "t-online.de" berichtet.
  • Demnach gehe der Generalbundesanwalt dem Verdacht nach, dass es sich bei der "Atomwaffendivision" um eine Terrorgruppe handelt, die ihren Worten auch Taten folgen lassen könnte.
  • Die Vereinigung gilt als Ableger einer gleichnamigen US-Gruppe, die fünf Morde begangen haben soll.
14:10 Uhr

EU erkennt Teil der Russland-Wahlen nicht an

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In Russland wurden am Sonntag neue Gouverneure und Regionalparlamente gewählt.

(Foto: AP)

Noch ist das offizielle Endergebnis der russischen Regionalwahlen nicht bekannt - doch schon jetzt macht die EU deutlich: Sie wird einen Teil der Resultate nicht anerkennen. Die Europäische Union habe die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und von Sewastopol durch die Russische Föderation nicht anerkannt und erkenne daher auch die Wahlen auf der Halbinsel Krim nicht an, teilte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell mit. Wer in der von Russland organisierten Abstimmung auf der Halbinsel Krim gewählt werde, sei für die EU kein Vertreter der Krim und von Sewastopol. Die Gebiete seien Teil der Ukraine.

13:44 Uhr

Fünf Lotto-Spieler tippen jeweils sechs Richtige

11, 16, 28, 40, 41 und 45 – mit diesen Zahlen haben sich sage und schreibe fünf Lottospielende eine bescheidene Finanzspritze ertippt. Schauen Sie doch noch mal sicherheitshalber auf Ihren Schein, möglicherweise gehören Sie dazu.

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Nicht vergessen: Glücksspiel kann süchtig machen.

(Foto: imago images/Eibner)

  • Wie Lotto Bayern mitteilte, werden den fünf Gewinnern nun jeweils 535.005,90 Euro überwiesen.
  • Demnach stammen die Glücklichen aus Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und zwei aus Nordrhein-Westfalen.
  • Insgesamt befanden sich im Jackpot der Lotto-Ziehung "6 aus 49" vom Samstag mehr als 17 Millionen Euro.
13:15 Uhr

Merkel plant Moria-Entscheidung für Mittwoch

Soll es bei den 100 bis 150 unbegleiteten Minderjährigen aus Moria bleiben? Oder kann sich die Bundesregierung doch noch für die Aufnahme weiterer Geflüchteter erwärmen? Die Entscheidung von oberster Stelle soll wohl in zwei Tagen fallen.

  • Merkel will bis zur Sitzung des Bundeskabinetts über die Aufnahme weiterer Migranten entscheiden, wie Teilnehmer der CDU-Präsidiumssitzung berichten.
  • Demnach sei sie in diesem Zusammenhang in Abstimmungen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer.
  • Die Bundesregierung wolle den Angaben zufolge aber weiter eine europäische Lösung suchen und Griechenland unterstützen.

12:56 Uhr

Polizei prüft nach Messerattacke Verbindung zu NRW-Wahl

Die Messerattacke in Stolberg ist laut den Ermittlern mutmaßlich islamistisch motiviert und steht möglicherweise in Zusammenhang mit der NRW-Kommunalwahl. Der Vater des 23-jährigen Opfers sei auf einem Werbemotiv der AfD zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft. Demnach habe der mutmaßliche 21-jährige Täter vor oder während der Tat "Allahu akbar" gerufen. In der Nacht zum Sonntag hatte er laut Polizei von außen die Fahrertür eines langsam fahrenden Autos geöffnet und mit einem Messer auf den Fahrer eingestochen. Das Opfer hat schwere Verletzungen erlitten und wurde in einer Klinik operiert.

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12:36 Uhr

Terrorverdacht: LKA-Razzia bei Bundeswehr-Soldaten

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Dem Bericht zufolge ist der Soldat in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg stationiert.

(Foto: picture alliance / dpa)

Seit dem frühen Morgen gehen Dutzende Beamte des Landeskriminalamts (LKA) Mecklenburg-Vorpommern gegen einen Soldaten der Bundeswehr vor. Informationen des ARD-Magazins "Kontraste" zufolge findet der Einsatz im Raum Neubrandenburg statt. Demnach erklärte die Staatsanwaltschaft Rostock auf Anfrage, dass sie gegen einen 40-jährigen Deutschen "wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttattat nach § 89 a StGB" ermittelt. Der Mann pflege Kontakte in rechtsextreme Kreise und sei den LKA-Beamten gegenüber im Zuge der Razzia sehr kooperativ, heißt es weiter.

12:26 Uhr

Neonazi aus Halle erhält Bewährungsstrafe

Volksverhetzung, Verleumdung, Beleidigung und Beschimpfung von Politikern: So lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft gegen Sven Liebich, einen vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuften 49-Jährigen. Nun hat ihn das Amtsgericht Halle zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre festgelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

12:05 Uhr

CDU will Wahl-Parteitag auf einen Tag verkürzen

In der Kürze liegt die Würze: Die CDU-Spitze hält trotz der anhaltenden Corona-Pandemie an dem für Anfang Dezember geplanten Parteitag fest - allerdings mit strafferem Zeitplan.

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Frohsinn im Konrad-Adenauer-Haus.

(Foto: dpa)

  • Das Präsidium habe einen Vorschlag von Generalsekretär Paul Ziemiak begrüßt, der für den 4. Dezember einen "eintägigen Parteitag in Stuttgart mit ausgeklügeltem Hygienekonzept" vorsieht, heißt es aus Parteikreisen.
  • Demnach werde die Tagesordnung stark reduziert: Vorgesehen seien die Rede der scheidenden Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, eine Aussprache und dann die Wahl der neuen Parteiführung.
  • Anders als sonst soll es keine Gäste etwa aus dem Ausland und auch keine Aussteller geben.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:34 Uhr

Studie: So steil ist das Lohngefälle in Deutschland

Beim Blick auf den Gehaltszettel wünschen sich viele, der Betrag würde höher sein. Doch wie sieht das Gefüge in Deutschland insgesamt aus? Das Statistische Bundesamt hat das Lohngefälle zwischen Gering- und Besserverdienenden untersucht.

  • Die Auswertung des Erhebungszeitraums im Jahr 2018 deute "eine Tendenz zur Lohnangleichung" an, erklärte das Statistische Bundesamt.
  • Die Behörde untersucht alle vier Jahre die Verdienststruktur in der Bundesrepublik, vergleichbare Daten liegen erstmals für 2006 vor.
  • Der Blick auf die jüngsten Daten offenbart jedoch, dass von einer Lohnangleichung nur im weitesten Sinne die Rede sein kann: Demnach bekamen die oberen zehn Prozent der Spitzenverdiener 2018 im Schnitt brutto pro Stunde 3,27 Mal (2014: 3,48) so viel wie Geringverdienende.
  • Zur Spitzengruppe gehören Arbeitnehmer der jüngsten Auswertung zufolge ab 31,76 Euro Bruttostundenlohn, bei den unteren zehn Prozent sind es bis 9,71 Euro.

11:05 Uhr

Reizstoff verletzt 30 Personen in Biergarten

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Wegen eines aggressiven Reizstoffes mussten Polizei und Feuerwehr in einem Neumarkter Biergarten anrücken.

(Foto: dpa)

Der Besuch in einem Biergarten im bayerischen Neumarkt hat für mehrere Menschen ein schmerzvolles Ende genommen. Kurz nach 19 Uhr haben 26 Gäste plötzlich Hautreizungen erlitten, die Augen tränten, wie der BR unter Berufung auf die Polizei berichtet. Ursache sei ein noch nicht identifizierter Reizstoff. Demnach wurden vier Mitglieder eines herbeigerufenen Rettungsdienstes ebenfalls leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun, um welche Substanz es sich handelt und ob jemand diese absichtlich verbreitet hat.

10:23 Uhr

Polizei identifiziert Leiche nach 26 Jahren

Fast drei Jahrzehnte ermittelt die Polizei schon zu einem tödlichen Gewaltverbrechen in Rheinland-Pfalz. Doch nicht allein die Dauer der Ermittlungen ist besonders: Die Identität des Opfers liegt 26 Jahre im Dunkeln. Bis jetzt.

  • Bei der Leiche handelt es sich um einen Spätaussiedler aus Polen, wie die Polizei in Trier mitteilt.
  • Demnach ist der Mann 46 Jahre alt gewesen, als er mutmaßlich zwischen Oktober 1993 und März 1994 getötet und dann in einem Waldstück nahe Idar-Oberstein im Hunsrück vergraben wurde.
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens zwei Personen die Leiche vergraben haben.
  • Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zu Täterermittlungen führen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.
10:17 Uhr

Ausländische Labore bestätigen deutschen Nawalny-Befund

Die Bundesregierung hat die deutschen Laborbefunde zur Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny in anderen EU-Ländern überprüfen lassen. Labore in Frankreich und Schweden hätten die Befunde dabei in unabhängigen Untersuchungen bestätigt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit. Die Bundesregierung bekräftigte ihre Forderung, "dass sich Russland zu den Geschehnissen erklärt".

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09:43 Uhr

Mann gerät unter rollenden Bagger und stirbt

Erst jetzt wird bekannt, dass sich am Wochenende im Breisgau ein schrecklicher Arbeitsunfall ereignet hat: Wie die Polizei Freiburg mitteilt, ist ein Baggerfahrer am vergangenen Samstag in Hartheim am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) unter seine Maschine geraten und gestorben. Demnach rollte der Bagger aus bislang unbekannter Ursache in eine Grube eines Gewerbeparks. Beim Versuch, aus dem Führerhaus zu springen, geriet der Baggerfahrer dann unter den Bagger. Dabei starb der 47-Jährige.

09:23 Uhr

Bundesagentur für Arbeit beklagt Milliardenloch

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Ausgaben wie das Corona-Kurzarbeitergeld reißen Milliardenlöcher in den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA).

(Foto: dpa)

Die Mehrausgaben vor allem für Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld in der Corona-Krise lassen die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit (BA) enorm schrumpfen. Seit Jahresbeginn gingen die Einnahmen bis August um mehr als 1,2 Milliarden Euro im Vorjahresvergleich zurück. Das geht aus BA-Zahlen hervor, auf die die Linke im Bundestag aufmerksam macht. Die Ausgaben stiegen demnach um knapp 17,4 Milliarden Euro (Stand August). In einer Antwort auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann schreibt das Bundesarbeitsministerium, der BA-Haushalt 2020 sei durch starke Ausgabenzuwächse geprägt. Eine Einschätzung der weiteren Entwicklung bis Jahresende sei mit "extremen Unsicherheiten" behaftet.

08:59 Uhr

Hofreiter: Regierung blockiert Aufnahme Geflüchteter

Der Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, hat sich im "Frühstart" von RTL/ntv für mehr kommunale Eigenverantwortung bei der Aufnahme von Geflüchteten von der griechischen Insel Lesbos ausgesprochen. Da es in Deutschland zahlreiche aufnahmebereite Städte gebe, "sollte man den Städten erlauben, zu handeln", sagte Hofreiter. Zudem erklärte er, dass die EU die "Unwilligen" unter den EU-Staaten nicht finanziell bestrafen könne. "Aber man kann den Anständigen Geld geben und dann würde das schon viel bringen", so Hofreiter. Mit Blick auf das aktuelle Vorgehen Berlins sagte der grüne Spitzenpolitiker: "Es würde langen, wenn die Bundesregierung ihre Blockade aufgeben würde."

08:27 Uhr

Suga soll neuer japanischer Premier werden

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Suga erhielt 377 von insgesamt 534 abgegebenen Stimmen und setzte sich damit gegen zwei Gegenkandidaten durch.

(Foto: AP)

Der 71-jährige Yoshihide Suga soll künftig Japan regieren. Die Regierungspartei LDP hat ihn zum Parteivorsitzenden und damit faktisch zum künftigen Ministerpräsidenten des Landes gewählt. Suga war bisher Kabinettssekretär und Regierungssprecher von Partei- und Regierungschef Shinzo Abe, der kürzlich aus gesundheitlichen Gründen abrupt seinen Rücktritt angekündigt hatte.

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08:24 Uhr

Scheuer nimmt Grüne im StVO-Streit in die Pflicht

Wegen eines Formfehlers liegt die umfassende Reform der Straßenverkehrsordnung auf Eis. Ein wesentlicher Streitpunkt sind zudem die Strafmaße für Raser. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dringt nun auf eine Lösung.

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Scheuer will das StVO-Debakel schnell hinter sich haben.

(Foto: dpa)

  • "Der Kompromiss liegt auf dem Tisch. Er wurde im Verkehrs- und Innenausschuss des Bundesrates angenommen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
  • "Jetzt müssen sich die Grünen bewegen, alle anderen haben sich schon bewegt", so Scheuer.
  • Nach wochenlangem Gezerre soll sich der Bundesrat am Freitag erneut mit den StVO-Änderungen befassen.
  • Der Verkehrs- und Innenausschuss der Länderkammer empfiehlt einen Führerscheinentzug, wenn man innerorts 21 oder außerorts 26 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt.
08:08 Uhr

Corona zum Trotz: Trump hält Hallen-Rede vor Tausenden

Es ist Wahlkampf - und da kann der US-Präsident nur begrenzt Rücksicht auf das Virus nehmen: Trotz der Corona-Auflagen des Bundesstaats Nevada hat Donald Trump eine Massenkundgebung in einer geschlossenen Halle abgehalten.

  • "Sagen Sie Ihrem Gouverneur, er soll Ihren Staat öffnen", sagte Trump unter Verweis auf Nevadas Regierungschef, den Demokraten Steve Sisolak.
  • In Nevada sind Versammlungen von mehr als 50 Personen in einem privaten oder öffentlichen Rahmen verboten - laut CNN sprach Trump in Henderson vor rund 6000 Menschen.
  • Trumps Wahlkampfteam erklärte, man messe bei der Veranstaltung Körpertemperaturen und stelle Masken und Handdesinfektionsmittel bereit.
  • Der mehr als einstündige Auftritt des Republikaners war Trumps erste Wahlkampfkundgebung in einer geschlossenen Halle seit Ende Juni.

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07:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Nun wurde es ja doch nichts mit dem ersten deutschen Grand-Slam-Sieg im Herren-Einzel. Als ich gestern Abend meinen persönlichen Tennisabend beendete, war Alexander Zverev noch auf dem besten Weg zum Gewinn der US Open. Am Ende triumphierte Dominic Thiem aus der Wiener Neustadt. So oder so: Die Welt dreht sich weiter und wartet heute mit vielen spannenden Terminen auf.

Hier sind die harten Themen, die heute auf dem Plan stehen:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel berät in einer Videokonferenz mit den EU-Spitzen sowie mit Chinas Präsident Xi Jinping über ein geplantes Investitionsabkommen. Ziel ist es, die Verhandlungen bis Ende des Jahres abzuschließen.
  • Das britische Unterhaus debattiert am Nachmittag über das umstrittene Binnenmarktgesetz, mit dem Premier Boris Johnson Teile des bereits gültigen Brexit-Abkommens wieder aufweichen möchte.
  • Die CDU-Spitze diskutiert über den Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms. Besonders im Fokus steht dabei der Vorschlag einer Frauenquote.
  • Der russische Staatspräsident Wladimir Putin empfängt in Sotschi den politisch angeschlagenen Machthaber von Belarus, Alexander Lukaschenko, zum Krisengespräch.
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    Lukaschenko und Putin treffen sich zum Krisengespräch am Schwarzen Meer.

    (Foto: imago images/ITAR-TASS)

  • In Japan stimmt die Regierungspartei über den künftigen Ministerpräsidenten ab, nachdem Partei- und Regierungschef Shinzo Abe seinen Rücktritt angekündigt hat. Als Favorit gilt der 71-jährige Regierungssprecher Yoshihide Suga.
  • Der UN-Menschenrechtsrat startet eine dreiwöchigen Tagung in Genf zu Krisen auf der ganzen Welt. Ab 10 Uhr entscheidet der Rat über einen Antrag zu Belarus, den Deutschland im Namen der zehn EU-Mitglieder eingereicht hatte.
  • Das Amtsgericht Halle fällt um 9 Uhr das Urteil für einen 49-jährigen Rechtsextremisten.
  • US-Präsident Donald Trump reist nach Kalifornien, um sich erstmals persönlich über die seit Wochen wütenden Waldbrände zu informieren.
  • Und im Fußball geht's weiter mit der ersten Runde im DFB-Pokal: Rot-Weiss Essen gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr), Dynamo Dresden gegen Hamburger SV (18.30 Uhr), Hannover 96 gegen Würzburger Kickers (18.30 Uhr) und Borussia Dortmund gegen MSV Duisburg (20.45 Uhr). Beim Spiel der SG Dynamo sind unter den Corona-Auflagen übrigens mehr als 10.000 Zuschauer erlaubt.
  • Apropos Corona: Selbstredend gibt es auch heute einen Liveticker zu den aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus.

Volles Programm beim Start in die neue Woche. Mein Name ist Christoph Rieke und ich wünsche Ihnen eine wunderbare Spätsommerwoche! Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir doch an christoph.rieke(at)nama.de. Bleiben Sie fit!

07:25 Uhr

Nawalny-Unterstützer erzielen seltene Wahlerfolge

Nicht nur in NRW, auch in Russland waren die Menschen gestern zur Stimmabgabe aufgerufen. Mehr als 9000 verschiedene Wahlen gab es in dem flächenmäßig größten Land der Erde. Noch stehen die Ergebnisse aus, einige Zwischenresultate lassen allerdings aufhorchen:

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In Russland wurden am Sonntag mehr als 9000 verschiedene Wahlen auf unterschiedlichen Ebenen abgehalten.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

In Nowosibirsk, der gemessen an der Einwohnerzahl drittgrößten Stadt Russlands, sollen Unterstützer des Oppositionellen Alexej Nawalny die Wahlen zur Stadtverwaltung gewonnen haben. Auch in der überwiegend von Studierenden bewohnten Stadt Tomsk zeichnet sich der Nachrichtenagentur Reuters zufolge ein Mehrheitsverlust der Regierungspartei "Einiges Russland" ab. Landesweit deutet sich aber an, dass die Partei von Präsident Wladimir Putin erwartungsgemäß gewonnen hat.

06:49 Uhr

Post erwägt Ende der Montagszustellungen

Erwarten Sie heute einen Brief? Dieses Montagsgefühl könnte bald passé sein: Sendungen, die mit der Deutschen Post zugestellt werden, stehen möglicherweise nur noch Fünf- statt Sechstagewochen bevor.

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Stehen die Räder der Deutschen Post bald an Montagen still?

(Foto: imago images/Gottfried Czepluch)

  • Der Deutschen Post stelle sich die Frage, "ob wir in Deutschland am Montag eine flächendeckende Briefzustellung brauchen", sagte Vorstandsmitglied Tobias Meyer der "Welt".
  • Im Gegensatz zu privater Post sei die Zustellung von Firmensendungen allerdings auch am Montag sicherlich sinnvoll, so Meyer.
  • Geregelt werden die Zustellungstage in der sogenannten Post-Universaldienstverordnung, die gerade zur Novellierung ansteht.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:27 Uhr

Wetterwoche startet mit Sonne satt

Gute Aussichten für den Start in die neue Woche: Zwischen Hoch "Leiki" über Osteuropa und einem Tief über dem Atlantik strömt Hochsommerluft in unsere Richtung und sorgt bis Mittwoch noch einmal für Badewetter.

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Die neue Woche hat sich viel Sonne und Badewetter vorgenommen.

(Foto: imago images/Action Pictures)

Am Morgen lösen sich einzelne Frühnebelfelder rasch auf, dann scheint landesweit die Sonne. Im Norden ist der Himmel oft strahlend blau. In der Mitte und im Süden ziehen zeitweise dünne Schleierwolken durch, doch die können den Sonnenschein nur selten stören. Die Höchstwerte erreichen 25 bis 32 Grad, am wärmsten wird es am Rhein. Am kühlsten bleibt es heute auf den Nord- und Ostseeinseln mit Werten um 22 Grad.

Während es bei uns also ruhig zugeht, sind vor Nordamerika gleich zwei Hurrikans unterwegs: "Sally" ist derzeit noch ein tropischer Sturm und macht sich über dem Golf von Mexiko auf den Weg nach Nordwesten und erreicht morgen mit Hurrikanstärke (Kategorie 1) an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Mississippi und Louisiana das Festland. Hurrikan "Paulette" zieht heute über die Bermudas und erreicht derzeit mit Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Knoten (170 Kilometer pro Stunde) Kategorie 2. Auf dem weiteren Weg über den Atlantik kann "Paulette" morgen sogar ein Major Hurricane der Kategorie 3 werden.

05:58 Uhr

Das ist das vorläufige Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen

Für die gestrigen Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen ist das vorläufige Ergebnis verkündet worden. Wie das Innenministerium in Düsseldorf mitteilt, hat die CDU in den Kommunalparlamenten 34,3 Prozent erreicht. Die SPD kam demnach auf 24,3 Prozent der Stimmen. Die Grünen erreichten im bevölkerungsreichsten Bundesland 20,0 Prozent, die FDP kam auf 5,6 Prozent, die AfD auf 5,0 Prozent und die Linke auf 3,8 Prozent.

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05:45 Uhr

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