Montag, 07. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Montag, der 7. Juni 2021

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben einen schönen Tag gehabt und die Sonne in vollen Zügen genossen. Und wenn Sie den ganzen Tag die ntv-App nicht gelesen haben, dann habe ich hier noch die wichtigsten Schlagzeilen dieses Montags für Sie:

Ich verabschiede mich nun in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:06 Uhr

Autotransporter kippt auf A9 um

244224216.jpg

Auf der A9 bildete sich ein langer Stau.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

In Thüringen ist ein Autotransporter mit mehreren geladenen Wagen auf der A9 umgekippt. Dabei entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. Der Lastwagen kam bei Dittersdorf im Saale-Orla-Kreis von der Fahrbahn ab, kippte in eine Böschung und kam quer auf der Seite zum Liegen. Fünf Autos und ein Kleintransporter fielen von der Ladefläche. Der 37 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Gleichzeitig traten Betriebsstoffe aus, so dass die Feuerwehr eingreifen musste und sich ein kilometerlanger Stau bildete.

 

21:28 Uhr

Zoll entdeckt menschlichen Schädel in Paket

In einem Postpaket aus den Niederlanden haben Zöllner aus Aachen per Zufall einen menschlichen Schädel entdeckt.

244196307.jpg

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem gruseligen Fund im Februar bei einer Routinekontrolle sei das Paket zunächst in Verwahrung gekommen, teilte das Hauptzollamt in Aachen mit. Bei den Nachforschungen stellte sich heraus, dass der niederländische Versender den Schädel von einem Arzt gekauft hatte. Bestimmt war das Paket für einen Adressaten im Sauerland.

Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass der niederländische Arzt den Schädel einer weiblichen Person vor fast 50 Jahren erstanden und bis zu seinem Ruhestand zur Anschauung in seiner Praxis verwendet und dann verkauft hatte. Der zweite Besitzer veräußerte den Knochen weiter ins Sauerland.

20:39 Uhr

Russland verhängt Einreiseverbote gegen kanadische Minister

Vor mehr als zwei Monaten hatte Kanada als Reaktion auf die Inhaftierung der Kremlgegners Alexej Nawalny Sanktionen gegen Russland verhängt. Nun kommt eine Antwort aus Moskau: Russland verhängt Einreiseverbote gegen neun hochrangige Vertreter aus Kanada.

240919257.jpg

Kann keinen Urlaub mehr in Sotschi machen: Kanadas Justizminister Lametti.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Darunter seien Justizminister David Lametti und der Minister für die Zusammenarbeit mit den Regionalverwaltungen, Dominic LeBlanc, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Ebenfalls nicht mehr nach Russland reisen dürfen demnach die Chefin des kanadischen Strafvollzugs, Anne Kelly, und Polizeichefin Brenda Lucki. Kanada unterstütze "weiter auf verschiedenen Ebenen gegen Russland gerichtete Initiativen", erklärte das russische Außenministerium.

20:03 Uhr

Gesundheitsministerium wirbt mit Hasselhoff fürs Impfen

Der US-amerikanische Sänger und TV-Star David Hasselhoff wirbt in Deutschland für die Corona-Impfung. Das Bundesgesundheitsministerium veröffentlichte auf Twitter zwei Videos mit "The Hoff". Der Star zeigt stolz seinen Oberarm mit einem Pflaster und erklärt, dass er durch die Impfung seine "Freiheit gefunden" hat.

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:15 Uhr

Mutmaßlicher Todesschütze von Hannover stellt sich der Polizei

Am vergangenen Donnerstag ist in der Innenstadt von Hannover ein Mann in einem fahrenden Auto am helllichten Tag erschossen worden. Nun hat sich der mutmaßliche Todesschütze der Polizei gestellt. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtete, erschien Rinor Z. in Begleitung seines Anwalts und ließ sich den Haftbefehl verkünden. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft, gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

Bei einem Streit an einer Straßenkreuzung soll der mutmaßliche Täter aus seinem Auto auf den Wagen des Opfers mindestens einen Schuss abgegeben haben. Daraufhin beschleunigte das Opfer sein Auto und rammte ein Verkehrsschild. Der 30-Jährige starb noch am Tatort.

18:12 Uhr

Nach 15 Monaten Pause: EU-Parlament tagt wieder in Straßburg

Das EU-Parlament tagt diese Woche zum ersten Mal seit 15 Monaten wieder in Straßburg. Parlamentspräsident David Sassoli eröffnete am Nachmittag die bis Donnerstag dauernde Plenarsitzung. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte seit Februar vergangenen Jahres keine Sitzung im französischen Straßburg stattgefunden.

Im Normalfall tagen die EU-Abgeordneten die meiste Zeit in Brüssel. Für zwölf Plenarsitzungen im Jahr treten sie aber die Reise ins Elsass an - so schreiben es die EU-Verträge vor.

Die Plenarsitzung findet allerdings in einer hybriden Form statt. Die 705 Parlamentsabgeordneten haben die Wahl, in die französische Stadt zu reisen oder digital teilzunehmen. Voraussichtlich wird der Großteil der EU-Politiker nicht nach Straßburg reisen.

18:00 Uhr

"Dax krabbelt weiter"

Ein Start mit Schwung sieht anders aus: Dennoch können die Anleger am deutschen Aktienmarkt mit dem Auftakt in die neue Handelswoche zufrieden sein, denn der Dax, der erst am Freitag erstmals über die Marke von 15.700 Punkten geschaut hatte, kann dieses Niveau halten. Leicht negativ in den Montagshandel gestartet, dreht er im Verlauf und markiert bei 15.732 Zählern ein neues Allzeithoch. Am Ende verabschiedet er sich dann doch mit einem Minus von 0,1 Prozent und 15.677 Punkten in den Feierabend.

Dax
Dax 15.603,24

"Der Dax krabbelt weiter - unbeeindruckt vom Wunsch der US-Finanzministerin Janet Yellen nach höheren Leitzinsen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Raimund Brichta. "Auch wenn die Schritte nach oben kleiner werden, schafft der deutsche Leitindex zum Wochenstart ein neues Rekordhoch", erläutert er. "Die Stimmung unter den Anlegern bleibt gut."

Bei den Einzelwerten im Leitindex ziehen Conti nach einem positiven Analystenkommentar mit fast drei Prozent Kursplus an die Spitze der Indexgewinner. MTU und BMW folgen mit Aufschlägen von etwa 2 und 1,5 Prozent. Auf der Verliererseite stehen Linde mit einem Abschlag von rund zwei Prozent ganz oben. Delivery Hero verbilligen sich um knapp ein Prozent.

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

17:36 Uhr

Rettungswagen explodiert in Schleswig-Holstein

Es geht weiter mit unglaublichen Nachrichten: In Bad Segeberg in Schleswig-Holstein ist ein Rettungswagen explodiert. 15 Menschen wurden dabei leicht verletzt.

  • Das Fahrzeug geriet aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Während Feuerwehrleute das Fahrzeug löschten, kam es zur Explosion, bei der zwölf Feuerwehrmänner und drei Mitarbeiter des Rettungsdienstes verletzt wurden.
  • Möglicherweise hätten Sauerstoffflaschen an Bord des Rettungswagens die Explosion ausgelöst, sagte ein Polizeisprecher.
  • Durch die Wucht der Explosion wurden auch drei umstehende Autos beschädigt, bei einem entstand Totalschaden.
17:17 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:51 Uhr

Polizei löst Party im Inneren einer Autobahnbrücke auf

BrückenhohlraumOV.jpg

Ungewöhnliche Party-Location.

(Foto: Polizei )

Im Bergischen Land versammelten sich am Wochenende rund 100 Menschen, um gemeinsam zu feiern - im Hohlraum einer Autobahnbrücke! Die Polizei löste die illegale Party, "deren Ausmaß jegliche Vorstellungskraft sprengt", auf. Der Hohlraum befindet sich im Innern der Brücke unter der Fahrbahn.

Am Sonntagmorgen seien die Beamten in Overath zunächst einer Fährte aus Müll und Bierflaschen gefolgt, teilte die Polizei mit. Unter der Brücke hörten sie Musik. Das Schloss einer Tür, die in den Hohlraum führte, sei ausgebaut gewesen.

Autobahnbrücke_OV.jpg

So sah es drinnen aus.

(Foto: Polizei)

Auf der gegenüberliegenden Brückenseite sahen die Beamten mehrere Menschen, die aus dem rund 500 Meter langen Hohlkörper unter der Autobahn kletterten, und forderten Verstärkung an. In einem angrenzenden Wald trafen die Polizisten auf eine Gruppe von zwölf Menschen; sie erwartet unter anderem eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Im Hohlraum wurden zwar keine Personen mehr angetroffen, jedoch große Mengen an Müll, unter anderem Konfetti und Bierflaschen, festgestellt.

16:13 Uhr

Kameramann läuft Sprintern davon

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal sprintet sich ein Kameramann in die Herzen der Zuschauer, sorgt eine Horde Kühe für Recht und Ordnung und macht eine High-School-Schülerin nach Jahrzehnten ihren Abschluss.

 

15:30 Uhr

Jugendliche stoßen Lokführer in Gleisbett und verprügeln ihn

Zwei Jugendliche haben einen Lokführer im Bahnhof Eitorf in Nordrhein-Westfalen vor einen stehenden Zug in das Gleisbett gestoßen. "Die aggressiven Männer sprangen ihrem Opfer ins Gleis hinterher und traten wiederholt gegen seinen Kopf", teilte die Polizei mit. Der Mann habe schwere Gesichtsverletzungen erlitten.

Der 45-Jährige hatte die Gruppe grölender Jugendlicher nach Angaben der Polizei am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zur Arbeit angesprochen. Einer der Männer habe sich provoziert gefühlt, und es sei zur Auseinandersetzung gekommen.

Laut Polizei kam der Lokführer der stehenden S-Bahn seinem Kollegen im Gleisbett zu Hilfe und schrie die Täter an. Diese ergriffen die Flucht, wobei sie den Rucksack des Lokführers mitnahmen. Wenig später fanden die Beamten einen 16-Jährigen versteckt in einem Gebüsch in der Nähe des Bahnhofs. Der Jugendliche führte die Polizei zum weggeworfenen Rucksack des Lokführers. Ob der 16-Jährige an der Tat beteiligt sei, werde noch ermittelt, teilte die Polizei weiter mit.  

14:52 Uhr

Haseloff: Union kann auch im Bund 37 Prozent erreichen

Der klare Sieger der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hält ein ähnlich starkes Ergebnis für die Union bei der Bundestagswahl im September für möglich. "37 Prozent Plus x, wie in Sachsen-Anhalt, sind möglich, wenn wir geschlossen marschieren", sagte Haseloff in Berlin. "Armin Laschet ist unser Kanzlerkandidat, mit dem werden wir gewinnen und wenn wir es so machen, wie in meinem Wahlkampf, dann werden wir auch den Kanzler stellen."

Sein starkes Ergebnis begründete Haseloff unter anderem damit, dass die Union in den vergangenen Wochen geschlossen aufgetreten sei. Außerdem habe er von seiner klaren Abgrenzung zur AfD profitiert.

14:50 Uhr

Schichtwechsel

Kristin Hermann verabschiedet sich in den sonnigen Feierabend. Aber der "Tag" geht natürlich weitrer. Ab sofort mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:20 Uhr

Söder schießt scharf nach links: "Grüner Höhenflug ist vorbei und SPD lernt nicht dazu"

Nach dem Sieg der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lässt sich CSU-Chef Markus Söder einige Spitzen in Richtung politischer Konkurrenz nicht nehmen. Es sei "schade, dass die SPD einfach nicht lernt". Zudem sei der "Grüne Höhenflug gestoppt". Söder resümiert: "Links hat verloren".

13:58 Uhr

Amazon-Gründer Bezos will mit Bruder ins Weltall fliegen

Amazon-Milliardär Jeff Bezos will ins Weltall fliegen. "Seit meinem fünften Lebensjahr träume ich davon, ins All zu reisen. Am 20. Juli werde ich diese Reise mit meinem Bruder unternehmen", schrieb Bezos bei Instagram. Dazu veröffentlichte der Gründer des Online-Versandhauses ein Video, in dem er von seiner Faszination für das Weltall schwärmt und seinen Bruder fragt, ob er mit ihm auf den Flug seiner Weltraumfirma Blue Origin kommen will, für den Bezos auch gleichzeitig einen Platz an einen Weltraum-Touristen versteigert.

Das letzte Gebot für einen Sitz in der Astronauten-Kapsel, die große Panorama-Fenster hat und in der sechs Menschen Platz finden, steht dabei bei 2,8 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro). Die Auktion läuft bis zum 12. Juni.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:45 Uhr

Knapp 30 Flüchtlinge an bayerischer Autobahn aufgegriffen

Polizisten haben an der Autobahn 3 in Südbayern knapp 30 illegal eingereiste Flüchtlinge aufgegriffen. Wie die Bundespolizei in München heute mitteilte, wurden die Menschen bereits am Freitag in Kleingruppen nahe einem Autobahnparkplatz bei Aicha vorm Wald und in angrenzenden Wäldern angetroffen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden sie per Lastwagen oder mit mehreren Kleintransportern eingeschleust.

Es handelte sich demnach um 29 Männer, Frauen und Jugendliche aus der Türkei, Syrien und dem Irak. Sie wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen übergeben, zwei Jugendliche an das Jugendamt. Der Einsatz war laut Polizei durch Hinweise aus der Bevölkerung ausgelöst worden. Aicha vorm Wald liegt nahe der Grenzen zu Österreich und Tschechien. Die Polizei ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern. Die Flüchtlinge erhielten Anzeigen.

13:25 Uhr

Bundes-SPD will sich nach Wahlschlappe stärker von Union abgrenzen

Nach der schweren Niederlage bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt will die SPD-Führung im Bund auf eine stärkere Abgrenzung zum Koalitionspartner Union setzen. Die SPD müsse im Bundestagswahlkampf deutlich machen, dass sie bei ihren Kernanliegen soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherung "mit diesem Koalitionspartner immer im entscheidenden Moment nicht weiterkommt", sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans.

Die Erfolge der SPD in der Bundesregierung müssten deutlicher hervorgehoben werden, sagte er. "Das Erreichte muss mehr mit der Marke SPD verbunden werden." Eines der Themen, mit denen die SPD im Bundestagswahlkampf sozialpolitische Akzente setzen will, sei die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde, sagte Ko-Parteichefin Saskia Esken. "Dafür braucht es eine progressive Regierung", fügte sie hinzu.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:05 Uhr

Hund tötet drei Monate altes Baby in Irland

Ein drei Monate altes Baby ist in Irland von einem Hund getötet worden. Das Mädchen habe sich in seinem Zimmer befunden, als es in der Nacht zum Montag zu dem Vorfall kam, berichtete der Sender RTÉ unter Berufung auf die Polizei. Das Kind habe schwere Kopfverletzungen erlitten, denen es schließlich in einem Krankenhaus in der nahen Großstadt Cork erlag. Die Polizei ermittelt. Der örtliche Priester Milo Guiry sprach von einer "furchtbaren Tragödie". "Wir werden für die Familie beten", sagte er. Weitere Details zu der Familie, dem Hund und den Umständen der Attacke im Dorf Clashmore im Süden des EU-Staats gab es zunächst nicht.

12:17 Uhr

Nach zwölf Jahren: Guido Cantz hört mit "Verstehen Sie Spaß?" auf

Nach zwölf Jahren nimmt Guido Cantz Abschied von "Verstehen Sie Spaß?". Kurz vor Weihnachten wird er die Streiche mit der versteckten Kamera zum letzten Mal im Ersten moderieren. "Verstehen Sie Spaß?" sei für ihn ein Herzensprojekt gewesen, versichert Cantz. "Aber gerade weil's gut läuft, glaube ich, dass es jetzt die richtige Zeit ist, um aufzuhören." Der Südwestrundfunk (SWR) will die Show 2022 mit einem neuen Moderator oder einer neuen Moderatorin fortsetzen und das Sendekonzept weiterentwickeln. Bis dahin wird Guido Cantz noch viermal Gastgeber sein, am 17. Juli, 21. August, 9. Oktober und 18. Dezember.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:46 Uhr

Kürzung von Hilfsgeldern: Johnson droht Revolte in eigener Partei

Wenige Tage vor dem G7-Gipfel in Cornwall droht dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Revolte in der eigenen Partei. Anlass ist die Ankündigung der Regierung, die humanitäre Hilfe für Krisengebiete wie Syrien oder Somalia vorübergehend zu kürzen. Statt der gesetzlich verankerten 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens will Johnson nur noch 0,5 Prozent beisteuern - und damit vier Milliarden Pfund (4,65 Milliarden Euro) zur Finanzierung der Corona-Maßnahmen einsparen.

Mehrere Dutzend Abgeordnete seiner konservativen Partei wollen das Vorhaben im Parlament stoppen. Zu den "Tory-Rebellen" gehören unter anderem Johnsons Vorgängerin Theresa May sowie die ehemaligen Regierungsmitglieder Andrew Mitchell und David Davis. Ihr Änderungsantrag könnte noch heute im Unterhaus in London zur Abstimmung kommen. Johnsons Vorsprung in der Parlamentskammer beträgt zwar 85 Sitze, Beobachter schließen einen Domino-Effekt unter anderen Abgeordneten aber nicht aus.

11:25 Uhr

Google zahlt 220 Millionen Euro in französischem Kartellverfahren

Die Alphabet-Tochter Google hat gegen eine Strafzahlung von 220 Millionen Euro mit den französischen Kartellbehörden einen Vergleich erzielt. In dem Kartellverfahren wird dem Unternehmen vorgeworfen, seine führende Rolle im digitalen Werbesektor zu missbrauchen. Das Verfahren ist weltweit eines der ersten in diesem Zusammenhang. Wie die französischen Wettbewerbshüter weiter mitteilten, haben sie die von Google vorgeschlagenen Selbstverpflichtungen zur Beilegung des Falles akzeptiert, unter anderem das Versprechen, Wettbewerbern die Nutzung von Googles Online-Werbetools zu erleichtern. Diese Verpflichtungen gelten für drei Jahre, so die französische Kartellbehörde.

11:00 Uhr

Sinéad O'Connor will Musikkarriere beenden

Die irische Sängerin Sinéad O'Connor hat erneut ihren Rücktritt vom aktiven Musikgeschäft angekündigt. Ihr Management bestätigte auf Anfrage entsprechende Tweets der Musikerin. "Hiermit möchte ich meinen Rücktritt vom Touren und der Arbeit im Musikgeschäft bekannt geben. Ich bin älter geworden und müde", hatte die 54-Jährige zuvor auf Twitter geschrieben. Ihr neues Album "No Veteran Dies Alone" (dt. Kein Veteran stirbt allein), das im Jahr 2022 erscheinen soll, werde das letzte sein.

"Und es wird keine weiteren Touren oder Promo dafür geben", kündigte O'Connor an. 2003 hatte sie schon einmal angekündigt, sich aus der Musikindustrie zurückzuziehen, wie die BBC damals berichtete. Sie könne sich jedoch vorstellen, künftig als Mentorin in der Show "The Voice of Ireland" aufzutreten, schrieb die Sängerin nun auf Twitter.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:28 Uhr

Putin besiegelt Ausstieg aus Vertrag über Beobachtungsflüge

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Ausstieg seines Landes aus dem Vertrag über internationale militärische Beobachtungsflüge besiegelt. Das geht aus einem vom Kreml veröffentlichten Gesetz hervor. Das Abkommen von 1992 über den Offenen Himmel (Open Skies Treaty) steht damit vor dem Aus, nachdem auch die USA ausgestiegen waren. Die US-Regierung hatte Russland Ende Mai darüber informiert, zu dem Abkommen nicht zurückkehren zu wollen. Damit ist das Thema nach russischen Angaben auch beim Gipfel Putins mit US-Präsident Joe Biden am 16. Juni in Genf vom Tisch. Das Abkommen erlaubte den zuletzt 34 Unterzeichnerstaaten unter anderem mehrere Beobachtungsflüge pro Jahr im Luftraum der Vertragspartner.

10:08 Uhr

Täter auf der Flucht: Mann in Frankfurt angeschossen

Ein Mann ist im Frankfurter Zentrum von einem Unbekannten angeschossen und verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Der Täter sei nach dem Vorfall in der Nacht zu Montag flüchtig. Hintergründe zur Tat seien laut Polizei derzeit noch nicht bekannt. Wie schwerwiegend die Verletzungen des Mannes sind, könne man ebenfalls noch nicht sagen. Die Polizei ermittle, wie es hieß.

09:45 Uhr

Ermittlungen nach Brandanschlag in Bremen - Senator sieht Linksradikale am Werk

Nach dem Brandanschlag auf Polizeiautos in Bremen wird weiter ermittelt. In der Nacht auf Sonntag waren in einer Kaserne der Bereitschaftspolizei drei kleine Busse und ein großer Bus infolge von Brandsätzen in Flammen aufgegangen. Den Schaden schätzte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf 200.000 Euro. Noch stehe nicht fest, wer hinter dieser "hochkriminellen Tat" stecke, sagte Innensenator Ulrich Mäurer von der SPD nach Angaben Bremer Medien. Es spreche aber einiges dafür, dass es sich um einen linksradikalen Anschlag handele.

"Das ist ein Anschlag auf unser aller Sicherheit", sagte Mäurer. Es mache ihm Sorge, dass der Hass auf die Polizei immer fanatischer werde. In den vergangenen Monaten hat es immer wieder Brandanschläge auf Autos in Bremen gegeben, hinter denen die Polizei politische Motive vermutet. Im Mai brannte vor der Parteizentrale der CDU in Bremen ein ziviles Fahrzeug der Polizei, verletzt wurde niemand. Im Januar gingen zwei Autos in Flammen auf, wenige Stunden danach zündeten Unbekannte am Jobcenter Bremen-Mitte einen Brandsatz. Auch Fahrzeuge von Immobilienfirmen wurden wiederholt zum Ziel von Brandanschlägen.

Auf das Gelände der Bereitschaftspolizei Bremen ist ein Brandanschlag verübt worden. Foto: Jörn Hüneke/Hüneke Filmproduktion/dpa

Auf das Gelände der Bereitschaftspolizei Bremen ist ein Brandanschlag verübt worden.

(Foto: Jörn Hüneke/Hüneke Filmproduktion/dpa)

09:16 Uhr

Krise um Woelki: Papst-Prüfer sollen heute in Köln eintreffen

Die beiden Apostolischen Visitatoren Anders Arborelius aus Stockholm und Hans van den Hende aus Rotterdam sollen heute in Köln eintreffen. Das teilte eine Sprecherin von Bischof van den Hende mit. Die beiden Bischöfe sollen im Auftrag von Papst Franziskus im Laufe der ersten Junihälfte "eventuelle Fehler Seiner Eminenz Kardinal Woelkis" untersuchen, wie die Apostolische Nuntiatur in Berlin mitgeteilt hatte.

Sie haben bereits mehrere Gesprächstermine vereinbart, darunter auch mit Vertretern von Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und bekannten Kritikern von Kardinal Rainer Maria Woelki. Gerechnet wird damit, dass sie die nächsten ein bis zwei Wochen Gespräche führen werden, um dann einen vertraulichen Abschlussbericht für Papst Franziskus zu erstellen. Das größte deutsche Bistum befindet sich seit vielen Monaten in einer tiefen Vertrauenskrise, die sich unter anderem in einer Welle von Kirchenaustritten äußert.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

So reagiert Pietro Lombardi auf die Baby-News seiner Ex-Frau

Sängerin Sarah Engels hat in Julian Büscher (inzwischen Engels) nicht nur ihren neuen Ehemann gefunden - sie und der Fußballer werden bald auch Eltern, wie sie gestern verkündeten. Während diese Nachricht die Öffentlichkeit völlig überraschend erreichte, scheint ihr Ex-Mann Pietro Lombardi bereits davon gewusst zu haben. Dafür soll aber nicht Engels, sondern ausgerechnet der gemeinsame Sohn Alessio gesorgt haben, wie Lombardi der "Bild"-Zeitung anvertraut hat.

"Um ehrlich zu sein, das hat mir Alessio gepetzt. Ich wusste das nicht", so der Sänger. Daraufhin habe er mit seiner Ex-Frau gesprochen und ihr gratuliert. "Ich wünsche ihr nur das Beste", betont er auch in Bezug auf ihre Ehe. Genug Abstand sei inzwischen vorhanden - immerhin ist die Trennung nun schon rund fünf Jahre her. "Das ist doch der normale Gang der Dinge, dass irgendjemand wieder heiratet." Er selbst hege diesen Wunsch ebenso: "Das wird auch bei mir passieren." Lombardi war von 2013 bis 2019 mit Engels verheiratet, getrennt haben sie sich aber schon im Jahr 2016.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:20 Uhr

Toten Hosen werden 40: Jubiläumstour für 2022 angekündigt

Die Toten Hosen wollen im kommenden Jahr das 40-jährige Bestehen ihrer Band mit einer Jubiläumstour feiern. "Zur großen Party seid ihr alle eingeladen", schrieben die fünf Musiker auf Instagram. Unter dem Titel "Alles aus Liebe - 40 Jahre Die Toten Hosen" will die Band ab Juni 2022 elf Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Man sei "schon jetzt mitten in den Vorbereitungen, um zu unserem runden Geburtstag gemeinsam mit den Gästen und Euch ordentlich die Kuh fliegen zu lassen!"

Zu der Ankündigung teilte die Band ein Video, das Frontmann Campino alias Andreas Frege beim gemeinsamen Angeln mit Schauspieler Charly Hübner zeigt. In dem Clip sitzen die beiden Männer auf Klappstühlen am Düsseldorfer Rheinufer und unterhalten sich über das Älterwerden.

08:05 Uhr

34-Jähriger bedroht Frau mit Schusswaffe - SEK nimmt ihn fest

Ein 34 Jahre alter Mann hat am Sonntag in Hannover eine 50 Jahre alte Frau mit einer Schusswaffe bedroht. Noch am Abend durchsuchten SEK-Beamte die Wohnung des 34-Jährigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann und die Frau seien zunächst in einer Wohnung in Streit geraten. Die beiden hätten sich gekannt. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte den Angaben zufolge eine Schusswaffe und nahmen den 34-Jährigen sowie einen weiteren Menschen fest. Die andere Person wurde wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. Ein Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen auf einen Autofahrer am Donnerstag besteht den Angaben zufolge nicht.

07:42 Uhr

Rechtspopulistin Fujimori liegt bei Präsidentschaftswahl in Peru vorn

244157778.jpg

Keiko Fujimori

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

In der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru liegt die rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori laut ersten Ergebnissen vorn. Sie komme auf 52,9 Prozent der Stimmen, teilte die Wahlkommission unter Verweis auf Teilergebnisse mit.

Die 46-jährige Fujimori, Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, war 2011 und 2016 in Stichwahlen um das höchste Staatsamt gescheitert.

07:22 Uhr

Mehr als 30 Tote bei Zugunglück in Pakistan - Menschen könnten noch eingeschlossen sein

Bei einem Zugunglück im Süden Pakistans sind mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Eisenbahnminister Azam Swati in der Hauptstadt Islamabad mit. Demnach entgleiste in der Stadt Ghotki der Provinz Sindh ein Zug und kollidierte dann frontal mit einem anderen. Die Bergung von Leichen und Verletzten aus den Trümmern sei noch im Gange, sagte Swati weiter.

Mindestens 50 Verletzte würden in lokalen Krankenhäusern in Ghotki behandelt. Rund 20 bis 30 Menschen könnten noch eingeschlossen sein, sagte der Rettungshelfer Amjad Ali. Tödliche Zugunfälle sind in Pakistan keine Seltenheit. Die Gleise wurden vor rund einem Jahrhundert noch unter britischer Kolonialherrschaft verlegt und seither kaum erneuert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:01 Uhr

Menschenrechtsinstitut bescheinigt AfD rechtsextreme Ausrichtung

Die AfD vertritt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) ein national-völkisches Menschenbild, das der im Grundgesetz verankerten Achtung der Würde des Menschen zuwiderläuft. Die AfD sei eine Partei, die "rassistische und rechtsextreme Positionen" vertrete, heißt es in einer aktuellen Analyse des DIMR mit dem Titel "Nicht auf dem Boden des Grundgesetzes".

Dort wird weiter ausgeführt, in der AfD seien "rassistische Positionierungen Bestandteil ihres Programms, ihrer Strategie sowie von Positionierungen durch Führungspersonen und Mandatsträger" der Partei - "bis hin zu offen ausgesprochenen Drohungen, in denen sie der Gewalt zur Erreichung ihrer politischen Ziele das Wort reden". Das Institut ist Deutschlands unabhängige nationale Menschenrechtsinstitution. Es wird vom Bundestag finanziert.

06:46 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser, guten Morgen zu einer neuen Woche! Während wir hier in Berlin das gesamte Wochenende über die Sonne genießen durften, sind in vielen Teilen Deutschlands schwere Schäden durch Unwetter entstanden. Die Gewittergefahr ist leider auch zu Beginn der Woche nicht gebannt, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Ansonsten werden uns heute sicherlich auch noch die Ergebnisse der gestrigen Wahl in Sachsen-Anhalt begleiten. Die CDU von Reiner Haseloff bleibt nicht nur stärkste Kraft im Landtag, sie legt sogar massiv zu - und hält die AfD auf Abstand.

Diese Themen werden außerdem noch wichtig:

  • Impfwillige können sich ab heute unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Mit dem Ende der Priorisierung ist die Vergabe des Impfstoffs generell an die gesamte Bevölkerung möglich. In Deutschland können nun alle ab zwölf Jahre geimpft werden. Allerdings soll es den Sommer über dauern, bis für alle genug Impfstoff da ist. Mehr Infos zur Entwicklung der Pandemie erhalten Sie in unserem Corona-Ticker.

  • US-Präsident Joe Biden kommt mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Weißen Haus zusammen. Bei dem Treffen soll es unter anderem um das Gipfeltreffen des Nordatlantik-Bündnisses in einer Woche in Brüssel gehen, an dem Biden während seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident teilnimmt.

  • Der Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal steht kurz vor dem Abschluss - Grüne, FDP und Linke veröffentlichen ihre Bewertung der Ergebnisse.

  • Fast sieben Jahre nach dem Abschuss von Passagierflug MH17 über der Ostukraine wird in den Niederlanden das Hauptverfahren gegen vier mutmaßliche Täter eröffnet.

  • Für Joachim Löw und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht heute Abend die EM-Generalprobe an. Der Bundestrainer will in Düsseldorf gegen Außenseiter Lettland einen dominanten Auftritt seines Teams sehen.

In der ersten Tageshälfte begleite ich Sie durch das Nachrichtengeschehen. Mein Name ist Kristin Hermann. Wenn Sie Anregungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail an kristin.hermann[at]nama.de. Kommen Sie gut in den Tag!

06:29 Uhr

Nach Gewitter-Wochenende: Warnung vor weiteren Unwettern

Nachdem in vielen Orten Deutschlands Unwetter am Wochenende immense Schäden verursacht haben, ist die Gewittergefahr auch zu Beginn der Woche nicht gebannt. "Die feuchte, schwüle und gewittrige Luftmasse hält uns auch in den nächsten Tagen weiter in Atem", teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Insbesondere im Süden sind nach wie vor Gewitter mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen drin, warnt ntv-Wetterexperte Björn Alexander. Auch im Norden sind noch stärkere Gewitter nicht ganz auszuschließen. Wobei das vor allem von Schleswig-Holstein bis runter in die Lüneburger Heide gilt. Weiter über die Elbe hinweg bis nach Vorpommern und runter nach Sachsen dominiert dagegen die Sonne, was dort wiederum eher ungünstig ist. Denn Regen gab es zuletzt recht selten, was wiederum die Waldbrandgefahr auf die höchste Stufe 5 (von 5) angehoben hat. Die Temperaturen erreichen dabei im Osten sommerliche 25 bis 28 Grad. Sonst sind es mitunter schwüle 20 bis 24 Grad.

06:11 Uhr

Wagenknecht warnt linke politische Kräfte vor Selbstgerechtigkeit

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat das bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich geschwächte linke Lager vor einer die Wähler belehrenden Politik gewarnt. "SPD und Linke hatten zusammen mal über 50 Prozent in Sachsen-Anhalt. Jetzt sind es noch nicht mal mehr 20", sagte die frühere Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion in der ARD-Sendung "Anne Will". Sie sprach von einer Riesenfehlentwicklung. "Das hat natürlich etwas damit zu tun, dass das Label Links für viele (...) nicht mehr für das Streben nach mehr sozialer Gerechtigkeit steht, sondern eher für Selbstgerechtigkeit", sagte sie.

"Das heißt für ein bestimmtes gut situiertes akademisches Großstadtmilieu, das Debatten führt, die an der Lebensrealität, an den Problemen der Menschen vorbeigehen, und das diese Menschen auch noch irgendwie versucht zu belehren, wie sie zu reden haben, wie sie zu denken haben, wie sie zu leben haben. Und das ist eben eine ganz fatale Entwicklung." Wagenknecht verwies dabei auch auf Gender-Debatten und Theorien, die infrage stellten, ob es biologische Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt.

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.