Essen und Trinken

Die Frau am Grill Gefüllte Krapfen - fruchtig, süß und sahnig

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(Foto: Matthias Würfl)

Ein weithin bekanntes und beliebtes Faschingsgebäck ist der Krapfen, in Berlin Pfannkuchen genannt. Wir backen diesmal aber nicht nur Krapfen und füllen diese mit einer Gebäckspritze, sondern bauen uns Burger - richtig süße Burger.

Der Teig

Hier handelt sich um einen eher einfachen Hefeteig. Dabei werden erst die trockenen Zutaten miteinander vermengt, anschließend die Butter geschmolzen und die Milch erhitzt. Butter und Milch sowie die Eier wandern auch in die Mehlmischung. Erst hineinrühren und dann zu einem homogenen Teig verkneten. Der Hefeteig muss nun abgedeckt an einem warmen Ort "gehen". So lange, bis er sein Volumen wesentlich vergrößert hat.

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Das Schleifen

Der Teig wird in faustgroße Stücke aufgeteilt. Diese Stücke formt man zu Kugeln und schleift diese. Hierbei werden die Kugeln mithilfe der aushöhlten Hand auf einer Arbeitsfläche so lange gedreht, bis eine glatte Oberfläche entsteht. Danach kommen sie auf ein bemehltes Brett und werden leicht plattgedrückt. Jetzt dürfen die Teigrohlinge weitere 30 Minuten unter einem Geschirrtuch gehen.

Das Frittieren

Eine einfache Angelegenheit: Sonnenblumenöl auf 160 Grad erhitzen und die Rohlinge mit einer Schaumkelle hineingeben. Den Deckel auf den Topf, drei Minuten frittieren. Danach mit der Schaumkelle wenden und für weitere drei Minuten ohne Deckel frittieren. Anschließend auf einem Teller (mit Küchenpapier) abkühlen lassen.

Der Belag für die Krapfen

Und jetzt kommt der kreative Teil: Sahne, Schokocreme und jegliche Art von Früchten bereithalten. Den Krapfen in der Mitte durchschneiden und nach Herzenslust mit dem Füllen beginnen. Wer möchte, kann seine Krapfenburger auch noch mit einem Topping verzieren, von Puderzucker über Zuckerguss bis hin zu bunten Varianten mit Smarties.

Zutaten

Krapfen

  • 500 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 42 g Hefe (frisch)
  • 3 Eier
  • 1 Zitrone (Abrieb davon)
  • 100 g Butter (zerlassen)
  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Prise Salz
  • 750 g Backfett (Sonnenblumenöl oder Palmin)

Füllung

  • 400 ml Sahne
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 Pck Sahnesteif
  • 50 g Puderzucker
  • 100 g Himbeeren
  • 100 g Blaubeeren
  • 4 Kiwis
  • 100 g Schokolade (Vollmilch, Zartbitter oder weiße Schokolade)
  • 1 Honigmelone
  • 1 Granatapfel
Zubereitung:

Füllung

  • 200 ml Sahne zum Kochen bringen. Die Schokolade hineinschmelzen und abkühlen lassen. Danach in den Kühlschrank stellen.
  • Wenn ausgekühlt: Sahnefest hineingeben und steif schlagen.
  • Die übrige Sahne vor dem Belegen der Krapfen auch mit Sahnefest sowie Vanillezucker steif schlagen.

Hefeteig

  • Zucker, Mehl, Salz sowie Zitronenabrieb in einer Schüssel vermengen.
  • Die Milch ein wenig erwärmen und die Butter zerlassen.
  • Jetzt kommen Butter und Milch zur Mehlmischung, ebenso die zerbröselte Hefe.
  • Den Teig leicht anrühren.
  • Wenn der Teig fester wird, kann man ihn mit den Händen durchkneten.
  • Den Teig mit einer Frischhaltefolie zudecken und gehen lassen (an einem warmen Ort), bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat.
  • Wenn dies geschehen ist: aus dem Teig circa faustgroße Kugeln formen. Diese auf einer Backunterlage platzieren und etwas plattdrücken. Nochmals, mit einem Tuch bedeckt, für 30 Minuten gehen lassen.
  • Das Backfett auf 160 Grad erhitzen.
  • Die Teiglinge mit der Oberseite ins Backfett geben. Dort rund drei Minuten hellbraun ausbacken. Dabei einen Deckel auf den Topf legen.
  • Die Krapfen wenden und nochmals für 2-3 Minuten ohne Deckel frittieren.
  • Mit einem Schaumlöffel herausheben. Auf einem Teller mit Küchenpapier abkühlen lassen.

Krapfen belegen

  • Das Obst klein schneiden, die Früchte zurechtlegen.
  • Die Krapfen aufschneiden und nach Wahl mit Sahne, Schokocreme sowie Obst und Früchten belegen. Abschließend mit Puderzucker bestäuben.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Die meisten der Rezepte gelingen nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

Quelle: ntv.de