Essen und Trinken

Die Frau am Grill So einfach gelingt der Rehbraten

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Rehbraten ist ein beliebtes Wildgericht.

(Foto: Matthias Würfl)

Heute kommen alle Fans von Wildgerichten auf ihre Kosten: mit einem wirklich einfachen, sehr leckeren Rezept zum Thema Rehbraten. Wir schnappen uns eine Rehkeule und zaubern uns in drei absolut einfachen Schritten einen feinen Braten.

1. Rehkeule anbraten

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Alles, was man bei Schritt eins benötigt, ist ein Bräter und Schmalz. Hier kann man neutrales Butterschmalz verwenden oder Griebenschmalz oder Sonnenblumenöl. Die Rehkeule von beiden Seiten anbraten, damit sich schöne Röstaromen bilden.

2. Rehkeule schmoren

Hierfür kommen nach dem Anbraten sämtliche weitere Zutaten in den Bräter: das Gemüse und die Kräuter. Anschließend mit Rotwein und der Brühe aufgießen. Man kann entweder eine Gemüsebrühe verwenden oder auch einen Wildfond, der natürlich vortrefflich zum Rehbraten passt. Und Wildfond selber kochen ist einfach.

3. Die Soße zum Braten

Hierfür stellt man einfach, nachdem das Fleisch fertig geschmort ist, dieses warm. Und gießt sämtliches Gemüse und die Kräuter mit der im Bräter befindlichen Sauce durch ein Sieb. Die Flüssigkeit wird nun nur noch mit etwas Speisestärke angedickt (kein Muss, jeder darf sie selbstverständlich auch dünnflüssig genießen). Anschließend kommt das Gemüse wieder in die heiße Sauce.

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Rotkohl, andernorts Blaukraut genannt, ist eine passende Beilage.

(Foto: Matthias Würfl)

Beilagen

Klar: Spätzle oder Kartoffelknödel und Blaukraut (Rotkohl). Sehr passend zu Wildgerichten: ein Klecks Preiselbeermarmelade.

Allgemeine Informationen

Portionen: 4
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 90 Minuten

Zubereitung

Zutaten

1,5 kg Rehkeule
• 200 g Frühstücksspeck
• 2 EL Griebenschmalz (alternativ Butterschmalz)
• 1 Zwiebel
• 150 g Sellerie
• 1 Karotte
• 1 Stange Lauch
• 200 g Waldpilze
• 500 ml Rotwein
• 4 Knoblauchzehen
• 500 ml Wildfond (alternativ Gemüsebrühe)
• 1 Zweig Rosmarin
• 1 Zweig Thymian
• 1 Zweig Oregano
• Meersalz (zum Abschmecken)
• Pfeffer (zum Abschmecken)

1. Karotte, Waldpilze, Lauch, Sellerie, Zwiebel sowie Knoblauch in kleine Stücke schneiden.

2. Sofern noch dran, die Silberhaut entfernen. Die Rehkeule waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

3. Schmalz in einem Bräter erhitzen, die Rehkeule von beiden Seiten scharf anbraten und dann mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Waldpilze und Gemüse in den Bräter geben, mit Wildfond ablöschen und mit Rotwein aufgießen.

5. Nun das Fleisch mit dem Speck belegen. Anschließend die Kräuter auf das Gemüse legen.

6. Den Deckel auf den Bräter und die Keule in indirekter Hitze auf dem Grill (mit geschlossenem Grilldeckel) oder alternativ im Backofen bei rund 170 Grad etwa 90 Minuten schmoren lassen. (Kerntemperatur sollte zwischen 65 und 75 Grad betragen)

7. Das Fleisch anschließend warm halten und die sich im Bräter befindliche Soße durch ein Sieb gießen. Hierbei das Gemüse aufbewahren. Die Soße in einen Topf geben und sofort zum Kochen bringen.

8. Speisestärke in ein Gefäß geben und 2 bis 3 Esslöffel von der Soße reinrühren.

9. Die Mischung jetzt unter Rühren in die Soße mixen, damit diese leicht andickt. Dann das Gemüse zurück in die Soße geben.

10. Jetzt die gewünschten Scheiben Fleisch von der Rehkeule schneiden. Mit der Soße und den gewünschten Beilagen servieren.

Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

Quelle: ntv.de