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Gigi Hadid löst Kontroverse aus Fussel oder Achselhaare?

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Muckis hat sie, ob mit oder ohne Achselhaar.

Das sexy Workout-Video von Supermodel Gigi Hadid hat ein Nachspiel, denn ein wenig Achselhaar reicht für ganz viel Aufsehen. Und dabei war vielleicht sogar alles ganz anders, als es auf den ersten Blick aussah.

Es ist ein kleines Lehrstück in Sachen Körperkult, Schönheits-Konventionen, Aufmerksamkeit in Zeiten von Youtube und Instagram. Und vielleicht auch ein Musterbeispiel für eine sehr kalkulierte kleine Provokation. Und dabei geht es eigentlich nur um so etwas wie Banales wie Achselhaare. Fakt ist jedenfalls: Supermodel Gigi Hadid hat Anfang der Woche mit einem schnöden Workout-Video so einige Diskussionen angestoßen.

Für den Adventskalender des Magazins "Love" stellt sie ein sexy angehauchtes Workout-Programm vor: Vor der kargen Kulisse eines leeren Zimmers versucht sich das Model an athletischem Schattenboxen, Volleyball-Übungen und generell einer Art Freestyle-Aerobic. Allzu spannend war das alles noch nicht - dafür aber der Schluss-Akkord. Denn am Ende des einminütigen Clips spannt Gigi Hadid die Bizepse an, sagt "stay strong", "bleibt stark" - und präsentiert dabei augenscheinlich einige kurze schwarze Härchen unter den Achseln.

"Rasier dich nicht, sei frei"

Der kleine haarige Einblick war unmittelbar einigen großen Blättern eine Schlagzeile wert - vom "People Magazine" bis zur "Vogue". Auch unter dem Videopost des "Love Magazine" auf Instagram sprossen die kontroversen Kommentare schneller als jede Körperbehaarung. Von "Jaaa, Mädchen, lass es wachsen!" und "Rasier dich nicht, sei frei" bis hin zu einem knappen "ugh" und "Bitte rasier dich!" reichten die Reaktionen der User. Und ein wenig später bot das Mini-Skandälchen sogar noch eine weitere Wende.

Denn wie "TMZ.com herausfand - und der für das Video zuständig Make-Up-Artist Hung Vanngo laut "Vogue" auch selbst auf Instagram kommentierte - handelte es sich nicht mal um echte Haare: Vielmehr seien nur einige Fusseln von Hadids Trainingsjacke hängengeblieben.

Was nun letztlich zu sehen war, scheint aber auch beinahe egal. Denn klar scheint, dass bei dem professionellen Dreh kein Krümelchen unabsichtlich ins Bild gerutscht ist. Und so war die Video-Aktion womöglich tatsächlich der Versuch dessen, was das Magazin auch im Abspann verspricht: "Die Grenzen verschieben" wolle man, heißt es dort. Das könnte ja auch durchaus an der Zeit sein - bald 20 Jahre, nachdem Julia Roberts mit unrasierten Achseln bei der Premiere von "Notting Hill" für einen Aufschrei sorgte.

Quelle: n-tv.de, soe/spot

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