Unterhaltung

"Er hätte es geliebt" Jan Fedders Witwe spricht über Trauerfeier

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Jan Fedders Frau Marion zeigt sich bewegt von der großen Anteilnahme.

(Foto: imago images/APress)

Schauspieler Jan Fedder wird in Hamburg zu Grabe getragen. Viele Prominente nehmen an der Beerdigung teil, Fans tun ihre Betroffenheit ebenfalls kund. Fedders Witwe bedankt sich jetzt öffentlich für die bewegende Trauerfeier im Michel.

Der deutsche Schauspielstar Jan Fedder verstarb am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren in Hamburg. Am 14. Januar nahmen seine Familie, Freunde und Fans in seiner Heimatstadt von ihm Abschied. Die Trauerfeier, zu der unter anderem ein Gottesdienst im Hamburger Michel und eine Fahrt des Leichenwagens über die Reeperbahn gehörten, sei "einfach unvergesslich und schön" gewesen, "dass einem das Herz wehtut", sagt Marion Fedder jetzt in einem offenen Brief.

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Fedder wurde in einem Patengrab in Hamburg-Ohlsdorf bestattet.

(Foto: imago images/Andre Lenthe)

"Seit Dienstag letzter Woche gehen mir die bewegenden Bilder nicht mehr aus dem Kopf: Erst die ergreifende und schöne Trauerfeier im Michel, dann die vielen tieftraurigen und bewegten Menschen an den Straßen", fährt die 54-jährige Witwe des beliebten TV-Stars fort. Ihr Mann habe seine Beerdigung genau geplant und das passende Drehbuch geschrieben. Die letztendliche Umsetzung seiner Vorstellungen hätte er "geliebt", ist sich Marion Fedder sicher. Die Anteilnahme der vielen Menschen auf den Straßen hätte seine Vorstellungen sogar "noch weit übertroffen".

"Unglaubliches geleistet"

Auch die TV-Zuschauer wollten sich gebührend verabschieden: Die Trauerfeier für den Schauspieler wurde vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) übertragen und 36,7 Prozent (880.000) der norddeutschen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten ein. Bundesweit verfolgten 1,5 Millionen Menschen den bewegenden Abschied. Alle Beteiligten hätten "Unglaubliches geleistet", so Marion Fedder. Ihr Dank gehe auch an Pastor Röder, die Hamburger auf den Straßen, und Jörg, dem besten Freund ihres Mannes, ohne den sie das Ganze "nie geschafft und überstanden" hätte.

Nun müsse sie erst einmal durchatmen und ihrer Trauer Raum geben. Dabei wolle sie einem Rat ihres Mannes folgen: "'Wenn ich mal nicht mehr da bin, schau dir einen von meinen 650 Filmen an. Dann sitze ich neben dir auf dem Sofa und bin bei dir.' Das mache ich jetzt oft. Und viele andere sicher auch."

Quelle: ntv.de, nan/spot