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Therapie ohne Medikamente Jan Ullrich "geht es viel besser"

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Jan Ullrich telefoniert auch wieder mit seinen Söhnen.

(Foto: imago/Kicker Sperber)

Schenkt man Äußerungen von Jan Ullrich Glauben, dann geht es mit dem Tour-de-France-Sieger von 1997 wieder aufwärts. Er habe keine Entzugserscheinungen bei der Therapie. Nur ein gravierendes Problem habe er noch und wolle es angehen.

Der ehemalige Radsportprofi Jan Ullrich ist mit seinen Therapie-Fortschritten zufrieden. "Mir geht es schon viel besser! Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren", sagte der 44-Jährige der "Bild"-Zeitung.

"Ich werde morgens und abends auf Substanzen im Körper getestet - durch Blutabnehmen und Urin-Tests, einen Alkohol-Test muss ich auch machen", erklärte Ullrich. Er dürfe mittlerweile regelmäßig mit seinen drei Söhnen telefonieren, die bei seiner von ihm getrennt lebenden Frau wohnen. "Die Kinder sind meine Medizin."

Wie Ullrich weiter sagte, hat er bei der Therapie keine Entzugserscheinungen. Er müsse auch keine Medikamente nehmen. "Nur Augentropfen wegen des ganzen Qualms vom Rauchen", so der Ex-Radprofi: "Ich rauche zu viel und möchte das auch bald reduzieren."

Der Tour-de-France-Sieger von 1997 soll vor zwei Wochen in einem Frankfurter Hotel eine Escort-Dame angegriffen und verletzt haben. Es wird weiter wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ermittelt.

Fast genau eine Woche zuvor war Ullrich nach einem Streit mit seinem Nachbarn Til Schweiger auf Mallorca vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Bei beiden Vorfällen stand er mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Quelle: n-tv.de, wne/dpa

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