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Behörden starten Geheimoperation "Mally" Justin Biebers Affe gehört Deutschland

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(Foto: picture alliance / dpa)

Nun ist es amtlich: Justin Biebers Affe "Mally" gehört dem deutschen Staat. Das kanadische Teenie-Idol lässt die letzte Frist verstreichen, seinen kleinen Kameraden abzuholen. Der wird jetzt an einen geheimen Ort gebracht - zum Schutz vor Paparazzi.

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Tierheimleiter Joachim zeigte "Mally" vor mehr als einem Monat - nun fürchten seine Betreuer den Presserummel.

(Foto: picture alliance / dpa)

Justin Bieber muss endgültig ohne seinen Affen "Mally" leben. Seit Ende März lebt das Tier nun in Deutschland, nachdem es der Zoll am Münchner Flughafen beschlagnahmt hatte. Bieber hatte die nötigen Papiere für sein Äffchen nicht dabei. Nun sagte der Münchner Tierheimleiter Karl-Heinz Joachim der "Süddeutschen Zeitung": "Das Management von Justin Bieber hat uns klar mitgeteilt: Mally soll zu anderen Kapuzineraffen in einen deutschen Zoo."

Im Tierheim München-Riem fand der Kapuzineraffe Unterschlupf. Bis Freitag um Mitternacht hatte Bieber Zeit, sein Haustier von dort abzuholen. Nun geht "Mally" rechtlich in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland über. Oder anders gesagt: "Mally" wird jetzt eingebürgert. Bevor das Äffchen in einen Zoo umzieht, muss es dem Tierheimleiter zufolge noch einige tierärztliche Untersuchungen über sich ergehen lassen.

Bieber soll hohe Strafe zahlen

Damit beginnt aber erst die Geheimoperation der Behörden: In welche Stadt das Tier jetzt kommt, will das Bundesamt für Naturschutz nämlich nicht sagen. Der Affe müsse vor Paparazzi geschützt werden, sagte Amtssprecher Franz Emde. Zoos, die den Affen aufnehmen wollen, gibt es laut Tierheim mehrere. Voraussetzung ist, dass dort andere Kapuzineraffen leben. Gesellschaft von Artgenossen braucht das junge Äffchen nämlich dringend.

Ob Justin Bieber die normalerweise fällige Strafe von mehreren zehntausend Euro plus Unterbringungskosten für "Mally" zahlen muss, ist noch unklar. Da es keine Vereinbarung mit den Behörden in den USA gebe, müsse eine Strafe nicht vollstreckt werden, erläuterte Abteilungsleiter Dietrich Jelden vom Naturschutz-Bundesamt. Bei einem künftigen Auftritt Biebers in Deutschland könne das Amt den Bescheid aber persönlich übergeben. Dann wäre der Sänger unter Zugzwang und müsste zahlen. Die Akte "Mally" ist also noch längst nicht geschlossen.

Quelle: ntv.de, jtw/dpa

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