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Ein Geschwisterchen für George Kate und die Hyperemesis Gravidarum

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Die Herzogin Anfang August bei der Gedenkfeier zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

(Foto: REUTERS)

Die Schwangerschaften der Herzogin von Cambridge haben es in sich. Wieder einmal teilt Kate das Los vieler Frauen und muss sich heftig übergeben. Und auch sonst ist einiges aus dem Kensington-Palast zu erfahren.

Die britischen Zeitungen wussten es natürlich schon längst. Seit Wochen jagte eine Geschichte über eine mögliche Schwangerschaft der Herzogin von Cambridge die nächste. Nun teilte das Königshaus offiziell mit: Prinz William und seine Frau Kate erwarten ihr zweites Kind.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge seien hoch erfreut, die Nachricht bekannt zu geben, heißt es. Die Königin und die Mitglieder beider Familien seien sehr glücklich über diese Nachrichten. Überraschenderweise enthält die offizielle Mitteilung auch Einzelheiten zum Gesundheitszustand der werdenden Mutter.

Wie beim ersten Kind werde Kate wieder heftig von Schwangerschaftsübelkeit geplagt, weshalb sie William auch nicht bei dessen Reise nach Oxford begleiten könne. So banal heißt die Krankheit natürlich nicht, sondern Hyperemesis Gravidarum, wie der Palast mitteilt. Die Herzogin werde im Kensington-Palast von Ärzten behandelt. Immerhin blieb ihr damit bisher erspart, was zu Beginn der Schwangerschaft mit Prinz George nötig war: die Einlieferung ins Krankenhaus. Allerdings könnte die Schwangerschaft auch diesmal sehr früh bekannt gegeben worden sein, weil sie sich wegen der gesundheitlichen Einschränkungen kaum verbergen ließe. Normalerweise warten die Königshäuser, bis nach zwölf Wochen die erste kritische Schwangerschaftsphase überschritten ist.

Mindestens drei

George war am 22. Juli 2014 ein Jahr alt geworden. Noch vor seinem zweiten Geburtstag wird er also großer Bruder. Die 32-jährige Kate wünsche sich insgesamt drei Kinder, hatten britische Blätter berichtet, während sie bereits über die erneute Schwangerschaft spekulierten. Sie selbst sei mit zwei weiteren Geschwistern aufgewachsen, Schwester Pippa und Bruder James. Weil sie zu beiden ein sehr inniges Verhältnis habe, wünsche sie sich das auch für ihre eigenen Kinder. Die drei Kinder wolle sie innerhalb von fünf Jahren bekommen, um ihnen eine von royalen Pflichten noch weitgehend unbeeinflusste Kindheit zu ermöglichen. Bei dem Tempo, das das Prinzenpaar derzeit vorlegt, wären auch noch vier Kinder in fünf Jahren drin.

Prinz William, so die Spekulationen, denke hingegen eher an zwei Kinder, möglicherweise lieferte auch dafür sein eigenes Familienmodell die Vorlage. William und sein Bruder Prinz Harry blieben immer zu zweit.

Ob Baby Nummer zwei Junge oder Mädchen wird, darauf kann man schon seit Längerem Wetten abgeben. Die Klatschpresse ist sich sicher, dass die Herzogin diesmal ein Mädchen erwartet. Und auch der Name der kleinen Prinzessin steht natürlich schon fest: Sie werde Diana heißen, so wie Williams verstorbene Mutter. Darüber wiederum sei die Queen nicht besonders erfreut, deshalb sei ihr Verhältnis zu Kate gerade etwas angespannt. Und vor dieser Schwangerschaft habe Kate mindestens eine Fehlgeburt gehabt und erwarte nun wahrscheinlich sogar Zwillinge. Wie groß der Wahrheitsgehalt all dieser Mutmaßungen ist, kann sich nicht nur jeder Untertan seiner Königlichen Majestät denken.

Für die Prinzenfamilie jedenfalls ist das Timing perfekt. Die Familie ist inzwischen gut im Kensington-Palast angekommen, wo ihre Räume nach ihren Vorstellungen umgestaltet wurden. Auch in Anmer Hall, dem Landsitz, den William zum 30. Geburtstag von der Queen bekam, schreiten die Umbauarbeiten voran. Es heißt, dass William und Kate viel daran gelegen sei, für ihre Familie wieder die Ruhe und Intimität zu schaffen, die sie nach ihrer Hochzeit im walisischen Anglesey gefunden hatten. Anmer Hall, ein Zehn-Zimmer-Anwesen, ist Teil von Sandringham, dem Landsitz der Queen in der Grafschaft Norfolk im Osten Englands.

Der Aufenthalt in Anmer Hall würde auch die Arbeitswege des bald zweifachen Vaters verkürzen. Der 32-Jährige arbeitet ganz in der Nähe als Rettungspilot bei der East Anglian Air Ambulance. Und die junge Familie könnte in aller Ruhe mit George spielen und auf die Ankunft von Prinz oder Prinzessin Nummer zwei warten.

Quelle: n-tv.de

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