Unterhaltung

"GNTM"-Finale Lijana haut freiwillig in den Sack

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Lijana habe polarisiert, aber der Hass sei zu viel gewesen, sagte Heidi Klum.

(Foto: dpa)

Am Finale von "Germany's Next Topmodel" ist vieles ungewöhnlich – Heidi Klum moderiert aus dem Homeoffice, ein Publikum gibt es nicht und dann steigt auch noch eine Kandidatin mitten in der Sendung freiwillig aus.

Im Finale von Heidi Klums Castingshow "Germany's Next Topmodel" hat eine der vier Kandidatinnen am Abend freiwillig aufgegeben. Die wohl umstrittenste Teilnehmerin der Staffel, die Studentin Lijana aus Kassel, sagte nach rund einer Dreiviertelstunde, sie habe keine Lust mehr auf den Hass, der ihr entgegenschlage.

"Ich habe gelitten und war verzweifelt." Im Internet und auch in der realen Welt sei sie angefeindet worden. Sie sprach von Mobbing und "Taten gegen mich, gegen meine Familie, sogar gegen meinen Hund". Ihren Wert könne nur sie selbst bestimmen. "Deswegen verzichte ich auf das Finale."

Zuvor hatte sie sich in einem schwarzen Umhang, der mit Schimpfworten wie "Bitch" beschrieben war, auf dem Laufsteg gezeigt. "Du hast definitiv polarisiert diese Staffel, aber was dir passiert ist, geht auf jeden Fall zu weit", sagte Klum, die das Finale wegen der Corona-Pandemie aus dem Homeoffice in Los Angeles moderierte.

"Das war ein tapferer Auftritt." Der Applaus kam dann vom Band. Wegen des Virus fand das Finale zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte der ProSieben-Show ohne Publikum in einem Studio in Berlin statt.

Quelle: ntv.de